<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss xmlns:dt="http://xsltsl.org/date-time" version="2.0"><channel><title>Leben mit MS - News</title><link>http://www.leben-mit-ms.de/</link><description>Leben mit Multipler Sklerose</description><language>de-de</language><copyright>2010 - leben-mit-ms.de</copyright><image><url>/httpd/img/logo.png</url><title>Leben mit MS</title><link>http://www.leben-mit-ms.de</link></image><item><title>Warmes Wetter verschlechtert kognitive Leistung von MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337328055412&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 18 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Newark (sr) - Schon seit längerem ist bekannt, dass bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) bei warmen Wetter häufiger Schübe auftreten und in der Magnetresonanztomographie vermehrt Läsionen zu beobachten sind, die auf eine vermehrten Krankheitsaktivität hindeuten.Ein Wissenschaftlerteam um Dr. Victoria Leavitt aus Newark in den USA untersuchte nun, inwieweit höhere Temperaturen einen Einfluss auf die kognitiven Leistungen von MS-Patienten haben.In einer Querschnittstudie prüften die Wissenschaftler über das Jahr verteilt an unterschiedlich heißen und kalten Tagen bei 40 MS-Patienten und bei 40 gesunden Personen Gedächtnis, Lernfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit. Dabei zeigte sich, dass wärmere Außentemperaturen bei den MS-Patienten eine schlechtere kognitive Leistungsfähigkeit bedingen. Bei den Kontrollpersonen ließ sich dagegen kein Unterschied nachweisen.Ähnliche Ergebnisse zeigten sich in einer von Leavitt und Kollegen parallel durchgeführten Längsschnittstudie. In dieser Studie bestimmten sie bei 45 weiteren MS-Patienten im Abstand von sechs Monaten jeweils zweimal den kognitiven Status. Das Ergebnis auch hier: Je wärmer es war, desto geringer war die kognitive Leistungsfähigkeit der Patienten.Damit sehen Leavitt und ihre Kollegen den bekannten Zusammenhang zwischen höheren Temperaturen und einer höheren Krankheitsaktivität bei MS-Patienten bestätigt. „Unsere Ergebnisse haben Implikationen hinsichtlich der Planung künftiger klinischer Studien, für die Therapie und auch für den Lebensstil der Patienten“, erklärt Leavitt. „Darüber hinaus könnte der kognitive Status auch ein potentieller Marker für „stille“ Verschlimmerungen der Krankheit sein.“Quelle: Neurology 2012, Epub ahead of print, 7. März 2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337328055412&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Elektronische Injektionshilfe führt zu hoher Therapietreue bei MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337327949085&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 18 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Chieti (sr) - Eine hohe Therapietreue (Adhärenz) zu subkutanem Interferon ß-1a (s.c. IFNß-1a) zeigten Patienten, die bei der Verabreichung des Präparates eine elektronische Injektionshilfe von Merck Serono verwendeten. Dies berichtet eine Gruppe von Forschern aus mehreren italienischen Kliniken unter Federführung von  Prof. A. Lugaresi von der Universität Chieti in der Zeitschrift BMC Neurology vom März 2012. Insgesamt 119 Patienten mit schubförmiger Multipler Sklerose (MS) verabreichten sich im Rahmen der Studie über 12 Wochen Interferon ß-1a mit einem elektronischen Injektor, nachdem sie vorher mit einem anderen krankheitsmodifizierendem Arzneimittel oder mit subkutanem IFN ß-1a unter Verwendung einer alternativen Injektionshilfe behandelt worden waren. Ziel der Studie war die Bestimmung des Anteils therapietreuer Patienten unter Behandlung mit dem elektronischen Injektor, definiert als die Patienten, die sich nach 12 Wochen 80 % oder mehr der erforderlichen Dosen s.c. IFN ß-1a verabreicht hatten.Wie Prof. Lugaresi und Kollegen berichten, erreichten 88,2 % der Patienten dieses Ziel. Zieht man die Vorbehandlung der Patienten in die Betrachtung ein, so waren 84,0% unter intramuskulär verabreichtem IFN beta-1a, 93,3% unter Glatirameracetat, 96,2% unter s.c. IFN beta-1b und 100% unter s.c. IFN beta-1a adhärent.Die Autoren schlussfolgern aus den Ergebnissen ihrer Studie, dass die Verwendung eines elektronischen Injektors zur Erhöhung der Therapietreue von Patienten mit schubförmiger MS beitragen und damit das Therapieergebnis verbessern kann.Quelle: A. Lugaresi et al. BMC Neurology 2012; 12: 7 (Epub ahead of print)</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337327949085&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS und Kinderwunsch - das „deutschsprachige Multiple Sklerose und Kinderwunsch Register“ sucht Teilnehmer</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337327683281&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 18 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Das „deutschsprachige Multiple Sklerose und Kinderwunsch Register“ (DMSKW) sammelt Daten zu Schwangerschaften oder Kinderwunschbehandlungen von MS-Betroffenen. Ziel des Projekts ist es, offene Fragen zum Thema Familienplanung und MS zu beantworten. Dazu ist es auf Mithilfe angewiesen. Auf www.leben-mit-ms.de finden Sie den direkten Link zu dem Projekt.Die teilnehmenden Frauen werden telefonisch zu ihrer Schwangerschaft beziehungsweise ihrer Familienplanung befragt; zusätzliche Untersuchungen oder Vorstellungstermine sind nicht notwendig. Auch die MS-Therapie, die vom behandelnden Neurologen verordnet wurde, wird nicht beeinflusst. Die erhobenen Daten werden anschließend anonymisiert ausgewertet. Teilnehmen können schwangere Frauen mit Multipler Sklerose, Frauen mit MS, die innerhalb der nächsten 2-3 Monate schwanger werden wollen sowie Frauen mit MS und unerfülltem Kinderwunsch, die eine reproduktionsmedizinische Behandlung planen. Mehr dazu finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337327683281&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats Mai: Therapiestart</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337327496864&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 18 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Für die Chance auf einen positiven Krankheitsverlauf ist es unter anderem wichtig, dass die Behandlung möglichst früh begonnen wird. Dieser Erkenntnis aus der aktuellen MS-Forschung widmet sich das Thema des Monats Mai „Therapiestart“ auf www.leben-mit-ms.de.Ein „früher Therapiestart“ bedeutet im Falle einer MS der Beginn einer medikamentösen Basisbehandlung schon während eines CIS (clinical isolated syndrom). Wissenschaftliche Daten zeigen, dass der Vorsprung eines frühen Therapiestarts durch eine verspätet eingeleitete Immunmodulation nicht mehr aufgeholt werden kann. Wie sich ein früher Therapiebeginn langfristig auf den Krankheitsverlauf auswirkt, erläutern Experten im aktuellen Themenspezial. Betroffene berichten, wie sie den Anfang ihrer Behandlung erlebten; außerdem werden Hilfsmittel und Betreuungsmöglichkeiten vorgestellt, die die Therapie erleichtern können.Mehr zum Thema „Therapiestart“ finden sie im Thema des Monats Mai</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1337327496864&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Gemeinsam unterwegs gegen MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336640930850&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - In zehn Tagen von Frankfurt am Main nach Zürich: Das haben sich jetzt fünf Schweizer MS-Betroffene vorgenommen. Bereits zum dritten Mal in Folge startet das Team zu einer mehrtägigen Radtour.Der Startschuss fällt am 17. Mai 2012 in Frankfurt am Main, anschließend geht es quer durch Baden-Württemberg bis zum Bodensee, bis schließlich am 27. Mai 2012 das Ziel Zürich erreicht wird. Dabei radeln die Teilnehmer zugunsten der „Stiftung Kliniken Valens“. Das Team freut sich über jede Begleitung – auf Skates, mit dem Velo oder mit dem Handbike, bei einzelnen Etappen oder über die gesamte Strecke – ganz nach dem Motto „Gemeinsam Grenzen überschreiten“. Details zu den einzelnen Tagesetappen und zur Spendenaktion finden sich auf der Website http://www.grenzen-ueberschreiten.ch.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336640930850&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neuer Anrufservice auf www.leben-mit-ms.de</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336640318490&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Auf der Informationswebsite von Merck Serono gibt es ab sofort ein neues Angebot - den Anrufservice. Wer Fragen rund um das Thema Multiple Sklerose hat, kann dort einen Wunschtermin angeben und wird dann von einem Mitarbeiter des Merck Serono Servicecenters zurückgerufen.Den neuen Anrufservice können Patienten montags bis freitags von 8:00 bis 20:00 Uhr und samstags von 8:00 bis 16:00 Uhr kostenfrei nutzen. Dazu tragen sie auf www.leben-mit-ms.de ihre Telefonnummer und einen konkreten Zeitpunkt, an dem sie zurückgerufen werden möchten, in ein Online-Formular ein. Der Eintrag für den gewünschten Rückruf durch einen Mitarbeiter des Merck Serono Servicecenters muss mindestens zwei Stunden vor dem Wunschtermin erfolgen; gleichzeitig sollte der Rückruftermin nicht weiter als sieben Tage in der Zukunft liegen. Das neue Angebot besteht nur für Gespräche ins deutsche Festnetz.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336640318490&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wer wird „MS-Schwester des Jahres“ 2012?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336028449538&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Seit dem 02. Mai können Patienten auf www.leben-mit-ms.de wieder ihre Stimme für die Wahl zur „MS-Schwester des Jahres“ abgeben. In diesem Jahr steht der Wettbewerb unter dem Motto „MS-Erste Hilfe – Therapiestart gemeinsam meistern“.Gerade zu Beginn der Erkrankung haben MS-Patienten Fragen über Fragen – zur Therapie, zum Alltag, aber auch einfach zum Umgang mit der neuen Situation. Zudem sind viele verunsichert und haben Angst vor der regelmäßigen Injektion. In dieser Situation stehen MS-Betreuer/innen ihren Patienten mit Rat und Tat zur Seite. Dieses besondere Engagement ist keineswegs selbstverständlich und sollte entsprechend gewürdigt werden. Zum fünften Mal ruft Merck Serono daher zum Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres“ auf. Vom 02. Mai bis 30. September 2012 können Patienten „ihr/e“ MS-Betreuer/in auf www.leben-mit-ms.de nominieren, für Ärzte gibt es ein separates Verfahren. Die zehn MS-Betreuer/innen mit den meisten Stimmen werden zu den „MS-Schwestern des Jahres“ 2012 gekürt und Anfang 2013 öffentlich ausgezeichnet. Hier geht es zur Nominierung.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336028449538&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Mitmachen und Gewinnen: „Frage des Monats Mai“ im Newsletter</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336028215760&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 May 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Im Mai gibt es im Newsletter „Multiple Sklerose aktuell“ eine „Frage des Monats“, die sich auf die Inhalte der letzten Ausgaben bezieht und dabei helfen soll, das Wissen rund um die Erkrankung zu erweitern und die Website besser kennen zu lernen.Die „Frage des Monats“ wird einmalig veröffentlicht. Wenn Sie alle Ausgaben des Vormonats aufmerksam gelesen haben, wird Ihnen die Antwort sicher schnell einfallen. Die Antwort auf die Mai-Frage finden Sie also in den Inhalten von „Multiple Sklerose aktuell“ vom April.Die Antwort können Sie in das Kontaktformular von www.leben-mit-ms.de eingeben, unter Angabe Ihrer Adresse und des Stichworts „Frage des Monats Mai“.Zur Belohnung fürs Mitmachen erhalten die ersten zehn Einsender der richtigen Antwort ein Exemplar des Buches „Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft“ (Autor: Heinz Hilbrecht, Verlag: Schattauer). Weitere Informationen zu dieser spannenden Lektüre finden Sie hier.Das Redaktionsteam von „Multiple Sklerose aktuell“ wünscht Ihnen viel Erfolg!Teilnahmebedingungen</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1336028215760&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Der Erschöpfung im Alltag trotzen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1335423756726&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Übermäßige Erschöpfung, rasche Ermüdung und geringere Belastbarkeit – von der sogenannten „Fatigue“ sind viele Patienten mit Multipler Sklerose betroffen. Eine Broschüre erläutert, wie man seinen Alltag trotzdem meistern kann.Die große Mehrheit der Betroffenen berichtet von einer verminderten körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit. Fachleute sprechen in Zusammenhang mit diesen Beschwerden von „Fatigue“. Das Wort stammt aus dem Französischen und bedeutet Ermüdung oder Mattigkeit. Die Ursachen dafür sind noch weites gehend unbekannt; Experten haben bereits herausgefunden, dass sich bestimmte Faktoren wie Begleiterkrankungen, Wärme oder geringe Flüssigkeitszufuhr auf die Intensität des Erschöpfungszustandes auswirken.Was können MS-Patienten gegen Fatigue tun? Es empfiehlt sich, den Tagesablauf seiner Leistungsfähigkeit anzupassen und genügend Pausen einplanen. Eine vitaminreiche Ernährung und gezieltes Körpertraining können der Erschöpfung zusätzlich entgegenwirken.Weitere Tipps, wie man mit der chronischen Müdigkeit am besten umgeht, erhalten Sie in der Broschüre Nr. 15 „Fatigue bei MS – Mehr Energie im Alltag“. Diese kann kostenlos unter der Infoline 0800 732 43 44 bestellt werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1335423756726&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Mehr Läsionen bei MS als bisher angenommen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1335423687624&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Berlin (sr) - Forschern der Berliner Charité und des Max Delbrück Centrums für Molekulare Medizin (MDC) gelang es nun mithilfe eines 7-Tesla-Magnetresonanztomographen (MRT) bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) fast doppelt so viele Schäden im Gehirn nachzuweisen wie mit den in der Routine-Diagnostik verwendeten MRT-Geräten.Nervenzellen sind von einer isolierenden Schicht, dem Myelin umgeben. Bei der Multiplen Sklerose (MS) wird diese Isolationsschicht an vielen Stellen von Entzündungszellen angegriffen und teilweise zerstört. An den  Entzündungsherden bilden sich Vernarbungen (Läsionen), die mit Hilfe der Magnetresonanz-Tomographie (MRT) im Gehirn von MS-Patienten sichtbar gemacht werden können und Auskunft über das Fortschreiten der Erkrankung geben. In der Routinediagnostik der MS werden zum Nachweis solcher Läsionen üblicherweise Geräte mit 1,5 oder 3 Tesla verwendet („Tesla“ gibt die Stärke des Magnetfeldes an).In einer aktuellen Studie konnten Forscher der Charité und des MDC um Prof. Friedemann Paul in Zusammenarbeit mit der Berliner „Ultrahigh-Field Facility“ (Leitung: Prof. Thoralf Niendorf) 20 MS-Patienten mit einem Ultrahoch-Feld (7-Tesla)-MRT untersuchen. Dabei fanden sie insgesamt fast doppelt so viele Läsionen wie bei konventionellen Untersuchungen bei 1,5 Tesla.„Mit der verbesserten Auflösung des 7-Tesla-MRT konnten wir Läsionen sichtbar machen, die bislang nicht nachweisbar waren. Die strukturellen Schäden, die Multiple Sklerose im Gehirn der Patienten verursacht, scheinen somit sehr viel größer zu sein als bislang angenommen. MS-Patienten sollten daher in Zukunft sehr viel früher und noch konsequenter behandelt werden“, empfiehlt Prof. Paul.Quelle: NeuroCure Pressemitteilung vom 29.02.2012, Publikation: T. Sinnecker et al. Archives of Neurology published online Feb. 20, 2012. doi:10.1001/archneurol.2011.2450).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1335423687624&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neuer Ansatzpunkt für die MS-Therapie – das Immunproteasom</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1335423619416&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>München/Konstanz (sr) - Um vom Immunsystem erkannt werden, muss körperfremdes Eiweiß, etwa von einem zuvor in eine Zelle eingedrungenen Virus, zerlegt und als sogenanntes  „Antigen“ an die Zelloberfläche transportiert werden. Dort kann es dann dem Immunsystem präsentiert werden. Bei Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose (MS) ist dieser Prozess gestört.Für die Zerlegung der Eiweißstoffe ist das Immunproteasom verantwortlich. Das Proteasom ist ein großer, zylinderförmiger Eiweißkomplex, der nicht mehr benötigte Eiweiße in kleinere Stücke zerlegt, so dass diese wieder verwertet werden können. Auf diese Weise reguliert das Proteasom Zellwachstum sowie Zellteilung und baut überflüssige oder defekte Proteine ab. Das Immunoproteasom ist eine spezialisierte Form des Proteasoms, die es nur in höheren Lebewesen wie den Säugern gibt und das sich vom sogenannten „konstitutiven“ Proteasom in seiner Struktur etwas unterscheidet.Bei Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose ist das Gleichgewicht zwischen den beiden Proteasomarten zugunsten des Immunproteasoms verschoben. Könnte man die Aktivität des Immunproteasoms hemmen und somit das Gleichgewicht wiederherstellen, wäre es möglich, die Autoimmunerkrankungen zu behandeln. Da die Struktur des Immunproteasoms bisher jedoch nicht bekannt war, konnte ein solcher maßgeschneiderter Hemmstoff noch nicht entwickelt werden.Nun gelang es Wissenschaftlern um den Chemiker Prof. Michael Groll von  der TU München in Zusammenarbeit mit dem Immunologen Prof.  Marcus Groettrup von der Uni Konstanz erstmals mit Hilfe der Röntgenstrukturanalyse den exakten atomaren Aufbau sowohl des Immunproteasoms als auch des konstitutiven Proteasoms der Maus zu bestimmen.Gleichzeitig konnten sie zeigen, dass die Substanz mit der Laborbezeichnung PR-957 ein in der Lage ist spezifisch das Immun- nicht aber das konstitutive Proteasom zu hemmen. „Wir konnten nun zum ersten Mal auf atomarer Ebene beobachten, wie und wo der Hemmstoff an beiden Proteasomtypen angreift und so erklären warum er nur das Immunoproteasom blockiert“, erklärt Groll. Die Forscher gehen nun davon aus, dass sie auf dieser Basis neue, spezifischere Hemmstoffe entwickeln können.Quelle: Technische Universität Münchern, Pressedienst Wissenschaft, Pressemitteilung vom 16.02.2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1335423619416&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Veranstaltungsankündigung: MS-BAZAR der DMSG Bayern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334742085005&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Schöne Dinge für einen guten ZweckFreitag, 11. Mai 2012 von 14-19 Uhr Samstag, 12. Mai 2012 von 10-16 UhrWo:Martin-Kollar-Str. 10b 81829 MünchenMehr Informationen erhalten Sie auf www.dmsg-bayern.de</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334742085005&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Myelin ist nicht Auslöser der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334742032997&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Zürich (sr) - Neuroimmunologen der Universität Zürich ist es in Zusammenarbeit mit Forschern aus Berlin, Leipzig, Mainz und München gelungen nachzuweisen, dass Schäden im Myelin von Gehirn und Rückenmark nicht die auslösenden Faktoren bei der Entstehung der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) sind. Das Myelin ist Bestandteil der Markscheiden, die die Nervenzellfortsätze umhüllen. Wird diese Hülle, wie bei der MS zerstört, kommt es zu Fehlern bei der Signalübertragung und in der Folge zu den bekannten MS-Symptomen. In der aktuellen Ausgabe von «Nature Neuroscience» verwerfen die Forscher die sogenannte neurogenerative Hypothese zur Entstehung von MS. Nach dieser Hypothese sind sterbende Oligodendrozyten, die myelinbildenden Zellen im Zentralnervensystem, die Auslöser von MS. Die gegen das Myelin gerichtete Immunantwort wäre dann das Ergebnis – und nicht die Ursache – dieses pathogenen Prozesses. Nun suchen die Wissenschaftler die Ursache für die Entwicklung von MS vor allem im Immunsystem und nicht mehr im Zentralnervensystem.Um herauszufinden, ob eine aktive Immunabwehr aufgrund einer Infektion zusammen mit Myelinschäden zur Erkrankung führt, haben die Forscher eine Vielzahl von Experimenten durchgeführt. Für ihre Untersuchungen verwendeten sie dabei Mäuse, die aufgrund eines genetischen Defektes Myelinschäden aufweisen, ohne dass es bei ihnen zu einer Stimulation des Immunsystems kommt. Die Myelinschäden glichen sehr stark den bisherigen Beobachtungen an MS-Patienten. „Wir konnten jedoch nie die Entwicklung einer MS-ähnlichen Autoimmunerkrankung beobachten“, sagt Prof. Burkhard Becher von der Universität Zürich und Prof. Ari Weismann von der Universität Mainz ergänzt: „Es ist uns nicht gelungen, eine MS-ähnliche Erkrankung nachzuweisen, egal wie stark wir das Immunsystem auch stimuliert haben. Wir erachten die neurodegenerative Hypothese deshalb als überholt.“Aufgrund dieser und weiterer neuer Erkenntnisse glaubt auch Prof. Torsten Buch von der TU München, dass sich die Forschung an der Krankheitsentstehung der MS in Zukunft auf das Gehirn, sondern mehr auf das Immunsystem konzentrieren wird.Quelle: Universität Zürich, Medienmitteilung vom 27.02.2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334742032997&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neuer Mechanismus zur Abschwächung von MS entdeckt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334741842029&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 19 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Bonn (sr) - Damit der Informationsfluss zwischen den Nervenzellen reibungslos funktionieren kann, sind die Nervenzellfortsätze - ähnlich wie ein Elektrokabel - zur Isolation mit Markscheiden aus Myelin umhüllt. Bei der Multiplen Sklerose (MS) werden die Myelinscheiden vermutlich durch die körpereigene Immunabwehr angegriffen und zerstört. Es kommt zu Beeinträchtigungen bei der Signalübermittlung zwischen den Zellen  und in der Folge zu Symptomen wie Sehstörungen oder Lähmungserscheinungen. Eine interdisziplinären Forschergruppe mit Wissenschaftlern der Universitäten Bonn, Düsseldorf, Freiburg und Mainz hat nun im Mausmodell für Multiple Sklerose einen Mechanismus entdeckt, der zu einem fast vollständigen Ausbleiben der Krankheitssymptome führt. Die Ergebnisse sind kürzlich in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienen.Verantwortlich für die Zerstörung der Myelinscheiden sind bestimmte Zellen des Immunsystems, die T-Lymphozyten, die allerdings vorher von sogenannten dendritischen Zellen, die ebenfalls zum Immunsystem gehören, aktiviert werden.„Die schädigenden T-Lymphozyten wandern anschließend in das Gehirn ein und attackieren die Myelinscheiden “, sagt Dr. Judith Alferink von der Universität Bonn, die federführend an der Studie beteiligt war.Für die Wanderung von Zellen des Immunsystems im Organismus ist in erster Linie ein Rezeptor mit der Bezeichnung CCR4 verantwortlich, der ähnlich einer Antenne aus der Oberfläche der dendritischen Zellen herausragt. „Wir haben herausgefunden, dass CCR4 eine Kettenreaktion in Gang setzt, in deren Verlauf dendritische Zellen Botenstoffe wie IL-23 und GM-CSF ausschütten“, berichtet Dr. Alferink. Dadurch kommt es zum Angriff auf die Myelinscheiden und zu den für die MS typischen Ausfallerscheinungen. Schaltet man bei den Tieren durch genetische Eingriffe den CCR4-Rezeptor ab, bleiben die zerstörerischen Prozesse aus und die MS verläuft sehr mild. „Der Rezeptor ist ein interessanter Ansatzpunkt für neue Therapien“, sagt Dr. Alferink. „Denkbar ist etwa, CCR4 zu blockieren und damit die Intensität der Entzündungen bei der Multiplen Sklerose deutlich abzumildern.“ Nach Ansicht der Wissenschaftlerin wird es bis zur Entwicklung wirksamer Medikamente auf der Basis dieser Ergebnisse allerdings noch ein weiter Weg sein.Quelle: Pressemitteilung der Universität Bonn vom 23.02.2012, Publikation: K. Poppensieker et al., Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), DOI: 10.1073/pnas.1114153109</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334741842029&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Schlaglichter III: Neue Geschichten von „MS-Schwestern des Jahres“</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334241762141&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Spritzen hinter verschlossenen Türen, eine gesicherte Kühlkette in Neuseeland oder eine unbemerkte Schwangerschaft – so manches, was die MS-Betreuer/-innen in ihrem Arbeitsalltag erleben, ist spannend, außergewöhnlich und manchmal kurios. Auf www.leben-mit-ms.de stellen wir einige solcher Geschichten vor – erzählt von den „MS-Schwestern des Jahres 2011“.Zehn MS-Betreuerinnen wurden im vergangenen Herbst stellvertretend für ihre Kollegen und Kolleginnen als „MS-Schwester des Jahres 2011“ geehrt. Sie alle haben dem Redaktionsteam eine Geschichte aus ihrem Alltag erzählt, die sie in besonderer Weise berührt hat und im Gedächtnis geblieben ist. Bis Anfang 2013 wird jeden Monat eine neue Erzählung auf www.leben-mit-ms.de in der neuen Rubrik „Schlaglichter III“ im öffentlichen Bereich für Patienten und Angehörige vorgestellt. Bereits 2010 und 2011 wurde die Geschichten der Preisträgerinnen des Wettbewerbs „MS-Schwester des Jahres“ in der Buchreihe „Schlaglichter“ veröffentlicht. Die Bände „Schlaglichter – aus dem Alltag von MS-Pflegekräften“ und „Schlaglichter II – MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten“ können im Buchhandel bestellt werdenDie Bandbreite des dritten Buches, das in diesem Jahr als Onlineversion veröffentlicht wird, reicht dabei von besonders lustigen Begebenheiten über sehr emotionale Erlebnisse bis hin zu echten Ausnahmesituationen – lassen Sie sich überraschen. Den Anfang macht Heike Schüllner mit der Geschichte „MS Down Under“.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334241762141&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kaffee und Alkohol verzögern Behinderung bei MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334219026891&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 12 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Melsbroek (sr) - Forscher vom nationalen MS Zentrum in Belgien um Prof. Marie B. D’hooge haben nun herausgefunden, dass bestimmte Lebensstilfaktoren einen Einfluss auf die Krankheitsaktivität bei MS haben können.Auf Basis der Daten von 1372 MS-Patienten aus dem flämischen MS Register untersuchten D’hooge und Kollegen den Zusammenhang zwischen dem Konsum von Alkohol oder Kaffee, dem Verzehr von Fisch und dem Rauchen von Zigaretten einerseits und dem Fortschreiten der durch die Erkrankung hervorgerufene Behinderung. Untersucht wurde der Zeitraum bis zum Erreichen eines Wertes von 6 auf der erweiterten Behinderungs-Skala EDSS.Dabei zeigte sich, dass der Konsum von Alkohol und Kaffee sowie der Verzehr von Fisch das Risiko eines Fortschreitens der Behinderung verringerte, während das Rauchen von Zigaretten mit einem erhöhten Risiko für das Erreichen eines Wertes von 6 auf der erweiterten Behinderungsskala einherging. Allerdings fanden sich diese Zusammenhänge nur bei Patienten mit schubförmiger, nicht jedoch bei solchen mit primär fortschreitender MS.„Unsere Ergebnisse legen die Vermutung nahe, dass der Behinderungsprogression bei schubförmiger bzw. primär progredienter MS unterschiedliche Mechanismen zugrunde liegen“, so die Schlussfolgerung von Prof. D’hooghe aus ihren Ergebnissen.Quelle: M. B. D’hooghe et al. Eur J Neurol, Article first published online: 25 Nov 2011, DOI: 10.1111/j.1468-1331.2011.03596.x</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334219026891&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS-Patienten profitieren von elektronischer Injektionshilfe</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334218176544&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 10 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>London (sr) - Die MS-Basistherapie ist nach wie vor eine Injektionstherapie z. B. mit Interferonen. Eine Langzeittherapie mit diesen Substanzen wird allerdings nicht zuletzt dadurch erschwert, dass sie regelmäßig oft mehrmals wöchentlich per Selbstinjektion verabreicht werden müssen. Nadelphobie, Angst vor Nebenwirkungen an der Injektionsstelle, aber auch mögliche motorische Einschränkungen können in der Folge zu mangelnder Therapietreue und damit auch zu fehlender Wirksamkeit der Therapie führen.In solchen Fällen kann eine elektronische Injektionshilfe wie der „RebiSmartTM“ eine sinnvolle und nützliche Hilfe für die Patienten sein. Dies zeigt eine Studie, die von Prof. Carolyn D’Arcy vom Neurowissenschaftlichen Zentrum des Charing Cross Krankenhauses in London durchgeführt wurde.Nach 12-wöchiger Anwendung des RebiSmartTM zur Verabreichung von Interferon ß-1a baten D’Arcy und Kollegen insgesamt 63 Patienten um eine Bewertung des Gerätes. 91,5 % der Patienten gaben dabei an, dass sie den elektronischen Autoinjektor „gerne“ benutzen. Fast 97 % fanden, dass er „leicht“ oder „sehr leicht“ anzuwenden sei. Als nützlichste Eigenschaften des Gerätes wurden von den Patienten die „versteckte Nadel“, der Bestätigungston nach korrekter Injektion sowie die Mehrfachdosispatrone.„Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass der elektronische Auto-Injektor für Patienten geeignet ist, die sich erstmals einer Therapie mit injizierbaren MS-Präparaten geeignet ist“, so die Wissenschaftler. „Geräte zur Vereinfachung des Injektionsprozesses helfen sicherzustellen, dass die Patienten von der Therapie optimal profitieren.“Quelle: C. D’Arcy et al. Patient Preference and Adherence 2012:6</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1334218176544&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats April: Sport und Fitness</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333615263217&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Bewegung ist gut für Körper und Seele. Aber gilt das auch bei MS? Auf www.leben-mit-ms.de werden im Thema des Monats die wichtigsten Fakten zu Sport und MS zusammengefasst.Die eindeutige Antwort auf diese Frage lautet: Von sportlichen Aktivitäten profitieren auch MS-Patienten. Sportlich zu sein heißt nämlich nicht, sich körperlich zu verausgaben. Eine entspannte Radtour bei schönem Wetter oder ein Spaziergang durch den Stadtpark halten fit und machen zudem Spaß. Grundsätzlich gilt, dass Sport den individuellen Möglichkeiten und den persönlichen Vorlieben angepasst sein sollte. Empfehlenswert ist es, die Auswahl einer geeigneten Sportart mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.Was es sonst noch zu beachten gibt und welche Sportarten für MS-Patienten besonders zu empfehlen sind, erfahren Sie im Thema des Monats April.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333615263217&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS bei Kindern – Eine besondere Herausforderung</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333615209770&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Hamburg (sr) - Auch wenn der Anteil der Patienten, die vor dem 16. Lebensjahr an MS erkranken, mit 3 – 5 % relativ gering ist, stellen die MS im Jugendalter doch eine besondere Herausforderung für den Therapeuten dar.Dies betrifft u.a. die Prognose der Erkrankung, die in der Regel schlechter ist als bei Patienten, die erst im Erwachsenenalter erkranken, so Prof. Volker Mall vom KBO-Kinderzentrum der TU München in seinem Vortrag beim 8. Innovativen MS Symposium der Firma Merck Serono in Hamburg ausführte.Bei jugendlichen Patienten geht die Erkrankung schon frühzeitig in einen „sekundär progredienten“ Verlauf über, also in ein Stadium, in dem sich die neurologischen Schäden nicht mehr wie bei der schubförmigen MS zurückbilden. Auch entwickelt sich oft ein höherer Behinderungsgrad.Leider gibt es für die derzeit verfügbaren immunmodulatorischen Arzneimittel bei Kindern und Jugendlichen nur wenige klinische Daten. Am besten dokumentiert für den Einsatz bei Kindern und Jugendlichen ist laut Prof. Mall noch das subkutane Interferon ß-1a. So orientieren sich die Therapiestrategien im Wesentlichen an denen des Erwachsenenalters. Wenngleich sie in ihrer Umsetzung auf Grund des häufig fulminanten Erkrankungsbeginns und des Alters der Patienten gelegentlich Schwierigkeiten in der Umsetzung bereiten können.Quelle: V. Mall,  MS bei Kindern und Jugendlichen – Differenzialdiagnosen und Therapiestrategien</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333615209770&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wann beginnen, wie behandeln?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333615004307&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 Apr 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Hamburg (sr) - Lange Zeit war es bei der Therapie der Multiplen Sklerose üblich, erst dann mit der Behandlung zu beginnen, wenn bleibende Symptome der Erkrankung aufgetreten waren. Dieses Konzept ist heutzutage allerdings nicht mehr haltbar, wie Prof. Ralf Gold von der Neurologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum anlässlich des 8. Innovativen MS Symposiums der Firma Merck Serono in Hamburg erklärte.Aufgrund der Entwicklung neuer Kriterien für die MS-Diagnose sowie der Ergebnisse neuerer Studien habe hier ein Umdenken eingesetzt. So habe man z.B. durch Gewebeuntersuchungen zeigen können, dass die Krankheitsaktivität gerade im Frühstadium besonders hoch ist.Behandelt man Patienten schon früh nach Auftreten eines ersten klinischen Symptoms mit einer immunmodulatorischen Therapie, z.B. in der REFLEX-Studie mit hochdosiertem subkutanem Interferon ß-1a, verringert sich so das Risiko eine MS zu entwickeln, um bis zu 52 %.„Möglicherweise wird auch die Langzeitprogression durch eine Frühtherapie reduziert“, erklärte Gold abschließend. „Hier warten wir mit Spannung auf die Ergebnisse der weiteren Verlaufsbeobachtungen bei den im Rahmen der Studien behandelten Patienten“.Quelle: R. Gold,  Wann beginnen, wie behandeln? Schlüsselfragen der modernen MS-Therapie, 8. Interaktives Symposium Merck Serono, Hamburg, 06.02.2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333615004307&amp;mode=detail</guid></item><item><title>RebiCase: Schutzhülle im „Limited Edition“-Design</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008808630&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Eine neue Schutzhülle für elektronische Injektoren, die mit dem Gewinnerentwurf aus dem letzten Online-Design-Wettbewerb bedruckt wurde, ist fertig. Die limitierte Edition kann auf www.leben-mit-ms.de kostenlos im Webshop für Patienten, die das MS-Präparat von Merck Serono anwenden, bestellt werden.Der Entwurf von Özge C. aus Waiblingen setzte sich bei der Online-Abstimmung unter den zahlreichen Teilnehmern durch. Sie entwickelte ein modernes Design mit dem Schriftzug „MS at work“ und einem gezeichneten Arbeitszimmer. Die mit ihrem Entwurf bedruckte Transport- und Aufbewahrungshülle wurde in einer limitierten Edition produziert und eignet sich für alle Versionen elektronischer Injektoren.Der Wettbewerb fand von Mitte April bis Ende Mai 2011 im passwortgeschützten Patientenbereich auf www.leben-mit-ms.de statt. Patienten konnten mit Hilfe eines e-Design-Baukastens ein Modell für das RebiCase gestalten. Alle Entwürfe wurden in einer virtuellen Galerie ausgestellt und von Usern bewertet. Zu den zehn besten Entwürfen geht es hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008808630&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ganzheitliche Behandlung zum Wohle der Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008610587&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Bei MS ist es wichtig, dass die Therapie an das Krankheitsstadium, den Schweregrad sowie akute und chronische Beschwerden angepasst wird. Wie durch das Zusammenwirken verschiedener Behandlungskomponenten der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden kann, erläutert das Buch „Multiple Sklerose ganzheitlich behandeln“.Es befasst sich mit Entstehung und Charakter der entzündlichen Erkrankung, erklärt die ausschließenden Diagnoseverfahren und beschreibt Verlaufsformen. Um sowohl die körperlichen Einschränkungen als auch die Auswirkungen auf die Psyche der Patienten zu verringern, empfehlen die Autoren eine ganzheitliche Behandlung. Dabei funktionieren medikamentöse und nicht-medikamentöse Ansätze nebeneinander, um bestmögliche Therapieerfolge für die Betroffenen zu erzielen.Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in dem Buch „Multiple Sklerose ganzheitlich behandeln“. Es ist im Buchhandel erhältlich; Teilnehmer des RebiSTAR-Programms können es kostenfrei über die MS-Infoline 0800 7 32 43 44 bestellen.Titel: „Multiple Sklerose ganzheitlich behandeln“Autoren: Dr.med. Florian Bethke; Dr. rer. medic. Sabine SchipperVerlag: Deutscher Medizin Verlag (dmv)ISBN: 978-3-936525-56-4Preis: 4,95 Euro</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008610587&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Immunzellen auf Abwegen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008562806&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Heidelberg (sr) - B-Lymphozyten tragen, wie man heute weiß, entscheidend zur Krankheitsprogression der MS bei. So rückt ihre Rolle für die Entstehung der MS zunehmend in den Fokus der klinischen Forschung. Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) unter Leitung von Prof. Dr. Brigitte Wildemann von der Universitätsklinik Heidelberg haben nun herausgefunden, dass sich Zahl und Zusammensetzung der B-Zellen im Blut und Liquor der Patienten während der Schubphase stark verändern.B-Zellen sind für die humorale Immunantwort, also die Bildung von Antikörpern, zuständig. Für diese Studie haben die Heidelberger Forscher eine Reihe von B-Zell-Subtypen untersucht und dabei festgestellt, dass bei aktiver Multipler Sklerose die Zahl naiver B-Zellen, also solcher, die noch nie mit Antigenen in Berührung gekommen sind, im Blut ansteigt. Gleichzeitig geht die Zahl antigenerfahrener B-Lymphozyten, sog. Gedächtnis-B-Zellen zurück. Diese veränderte Verteilung hat zur Folge, dass die Immunreaktion der B-Zellen insgesamt reduziert ist. Ursache dafür scheint eine aktive Umverteilung der B-Zellen im Organismus zu sein. Während B-Zellen normalerweise die Schranke zwischen Blut und Rückenmarksflüssigkeit nicht passieren, sind sie bei aktiver MS auch dort aufzufinden: „Und zwar in genau umgekehrter Verteilung als im Blut: Gedächtniszellen treten dreimal häufiger auf als naive B-Zellen“, wie Dr. Jürgen Haas von der Heidelberger Gruppe erläutert. „Neue immuntherapeutische Ansätze müssen nun dahin gehen, bereits in den Liquor eingewanderte B-Zellen und Plasmazellen zu eliminieren,“ ergänzte Prof. Wildemann.Quelle: Pressemitteilung des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) vom 17. Januar 2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008562806&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neuromyelitis optica – Biomarker ermöglicht Abgrenzung zur MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008189009&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Hamburg (sr) - Die Neuromyelitis optica (NMO) ist eine mit Demyelinisierung der Nervenzellen einhergehende entzündliche Autoimmunerkrankung des Zentralnervensystems mit ungünstiger Langzeitprognose. Ihr häufig schubförmiger Verlauf sowie ihre Symptome deuten zumindest in der Anfangsphase oft auf eine Multiple Sklerose hin. So finden sich sowohl eine Entzündung des Sehnerves (Neuritis nervi optici) als auch eine Entzündung des Rückenmarkes (Myelitis) als Symptome, wie Prof. Brigitte Wildemann auf dem 8. Interaktiven Symposium der Merck Serono in Hamburg erläuterte. Die therapeutischen Prinzipien seien allerdings anders als das Vorgehen bei Patienten mit MS. Die NMO sei somit eine wichtige Differentialdiagnose der MS und müsse dementsprechend von ihr abgegrenzt werden.Als Meilenstein für die Einordnung der NMO als Autoimmunerkrankung könne die Entdeckung eines spezifischen Autoantikörpers im Serum von betroffenen Patienten gelten. Dieser Autoantikörper ist gegen ein körpereigenes Protein, den Wasserkanal Aquaporin-4 (AQP4) gerichtet, mit dem erstmals ein menschliches Autoantigen gegen eine Erkrankung aus dem MS-Formenkreis entdeckt worden war.Inzwischen gilt der Aquaporin-Antikörper als hervorragender Biomarker für die Diagnose der NMO, der eine Differenzierung gegenüber der MS ermöglicht. Der Nachweis der Antikörper im Serum von Patienten sei hochspezifisch, erklärte Prof. Wildemann  Mit den inzwischen verfügbaren rekombinanten Testverfahren sei es möglich, Aquaporin-Antikörper in bis zu 80% der Fälle nachzuweisen. Insbesondere bei Patienten mit bestimmten Formen einer Rückenmarksentzündung oder einer Entzündung des Sehnervs sei der Nachweis der Antikörper wichtig für die Prognose und gleichbedeutend mit einem erhöhten Risiko, im weiteren Verlauf eine NMO zu entwickeln, so Prof. Wildemann abschließend.Quelle: B. Wildemann, NMO und Aquaporin-4-Antikörper – Abgrenzung zur MS, 8. Interaktives Symposium Merck Serono, Hamburg, 06.02.2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1333008189009&amp;mode=detail</guid></item><item><title>In der aktuellen msdialog: Immer im Bilde sein</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1332323685347&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Das MRT (= Abkürzung für Magnetresonanztherapie) ist ein wichtiges Instrument, um MS zu diagnostizieren. Wie genau dieses bildgebende Verfahren funktioniert, wird in der Ausgabe 1/2012 der msdialog erläutert.Bei Hinweisen auf Multiple Sklerose werden in erster Linie Kopf und Wirbelsäule mittels Magnetresonanztherapie unter die Lupe genommen. Die Patienten werden dabei in „die Röhre“, also das MRT-Gerät geschoben, mit dessen Hilfe die MS-spezifischen Plaques eindeutig identifiziert werden können. Das Verfahren wird nicht nur zur Diagnose, sondern auch zur Verlaufskontrolle der Erkrankung eingesetzt. Beim ersten Mal empfinden viele die Untersuchung als unangenehm, weil es in der Röhre eng und laut ist – später gewöhnen sich die meisten daran. Mehr zum MRT-Verfahren lesen Sie jetzt in der ersten msdialog diesen Jahres, der MS-Patientenzeitschrift von Merck Serono.Das Heft erscheint dreimal jährlich (Februar, Juni und Oktober), liegt in neurologischen Praxen aus und kann hier kostenlos abonniert werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1332323685347&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS teilweise genetisch bedingt?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1332323634202&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Ann Arbor (sr) - Schon länger ist bekannt, dass Verwandte von MS-Erkrankten ein etwa 15-fach erhöhtes Risiko haben, ebenfalls an MS zu erkranken. So liegt die Vermutung nahe, dass die MS zumindest teilweise auch genetisch bedingt sein könnte. Allerdings waren die Hinweise auf eine genetische Beteiligung bisher eher gering. Nur für die Träger eines bestimmten Gens im Haupthistokompatibilitätskomplex II (MHC-II), einer komplizierten Eiweißstruktur, die im Immunsystem eine große Rolle spielt, hat man ein 3-fach erhöhtes Risiko für eine MS festgestellt. Dieses Gen findet man allerdings bei bis zu 25% der Bevölkerung ohne, dass diese an MS erkranken.Einem internationalen Wissenschaftlerteam aus den USA und China ist es nun gelungen, ein Gen zu identifizieren, dessen Träger ein 13-fach erhöhtes Risiko haben an MS zu erkranken. Dr. Lizhong Wang und seine Kollegen identifizierten eine Variante im Gen des CD 24 Moleküls. CD 24 ist ein Eiweiß, das an der Regulierung des Immunsystems beteiligt ist. Zumindest im Tierversuch konnte für die Substanz auch schon eine Beteiligung an der Entstehung von Entzündungen im Zentralnervensystem nachgewiesen werden. Das veränderte Gen fanden die Wissenschaftler bei 4,8% der untersuchten MS-Patienten, aber nur bei 0,4 % der gesunden Kontrollpersonen. Damit ist es wesentlich spezifischer für MS als der MHC-II- Komplex. Außerdem scheinen die Patienten mit der Variante im CD 24 Gen auch eine schlechtere Prognose zu haben: 8 % der Betroffenen hatten einen EDSS-Wert über 6, während das bei MS Patienten ohne die Genvariante nur bei 2 % der Fall war.Quelle: springer-medizin.de, Proceedings of the National Academy of Sciences, Epub 15.12.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1332323634202&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Oligodendrozyten aus Nabelschnurblut</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1332323561783&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 22 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Orlando (sr) - Das Krankheitsbild der Multiple Sklerose wird u.a. hervorgerufen durch entzündliche Läsionen im Gehirn, die durch den Angriff des körpereigenen Immunsystems auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze  entstehen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Myelinscheiden ist das Myelin-basische Protein, das von den Oligodendrozyten, einem zu den sogenannten Gliazellen des Gehirns gehörenden Zelltyp, synthetisiert wird. Da sich aus Stammzellen, den Vorläuferzellen aller menschlichen Körperzellen, solche Oligodendrozyten herstellen lassen, könnte die MS zukünftig möglicherweise mithilfe einer Stammzelltherapie geheilt werden. Bisher war eine Differenzierung von Stammzellen zu Oligodendrozyten allerdings nur unter Verwendung von embryonalen Stammzellen möglich. Dies ist eine Methode, die in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland eine Reihe ethischer Fragen aufgeworfen hat.Forschern der Universität Orlando in Florida um Prof. James J. Hickman berichten nun in einem kürzlich in Chemical Neurosciences erschienenen Artikel, dass es ihnen gelungen sei, solche Oligodendrozyten aus Stammzellvorläuferzellen aus dem Nabelschnurblut herzustellen. Damit sei die Verwendung von embryonalen Stammzellen überflüssig geworden. Zwar seien noch weitere Studien notwendig, so Prof. Hickman in seiner Publikation abschließend, man habe jedoch die Hoffnung, dass diese Zellen künftig u.a. auch bei der MS-Behandlung eingesetzt werden können.Quelle: ACS Chem. Neurosci. 2012, 3, 31−39</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1332323561783&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 9 – Kreative Filmreihe auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331798376068&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch - so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die neun Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der neunte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331798376068&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Konsequente Basistherapie der MS schon im Frühstadium beginnen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331798260211&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Hamburg (sr) - Der erste Schub einer MS wird als klinisch isoliertes Syndrom (KIS, engl. CIS) bezeichnet. Dabei handelt es sich häufig um eine komplexe klinische Symptomatik mit einer Reihe von  neurologischen Auffälligkeiten. Die Wirksamkeit einer Immuntherapie schon in einer solchen frühen Phase der Erkrankung wird durch die Ergebnisse mehrerer gleichsinniger Therapiestudien unterstützt, wie PD Dr. Matthias Mäurer vom Caritas Krankenhaus in Bad Mergentheim auf einer Veranstaltung von Merck Serono betonte. So sei bei Patienten mit Klinisch isoliertem Syndrom in der REFLEX Studie hinsichtlich der Verzögerung der MS- Diagnose nach den McDonald Kriterien bzw. bei der Verhinderung eines weiteren Schubes für Interferon-beta 1a sc eine überlegene Wirksamkeit gegenüber Placebo gezeigt worden. Dabei sei die Gabe von 3 x 44 µg/Woche effektiver als die Gabe von 1 x 44 µg/Woche gewesen.Ziel einer modernen Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose (MS) müsse es deshalb sein, so PD Dr. Mäurer weiter,  bereits beim Auftreten des ersten Schubes die Diagnose einer MS zu stellen und konsequent mit einer möglichst effektiven Basistherapie zu beginnen.Quelle: M. Mäurer, Frühe Therapie der MS – CIS ein Auslaufmodell? 8. Interaktives Symposium Merck Serono, Hamburg, 06.02.2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331798260211&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Liquordiagnostik der Multiplen Sklerose nach wie vor erforderlich</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331798187897&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 15 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Hamburg (sr) - Auch nach der im Jahr 2010 erfolgten Überarbeitung der McDonald Kriterien behält die Liquordiagnostik bei der Diagnose der MS ihre Existenzberechtigung. Dies ist die Kernaussage eines Vortrags von Prof. Hayrettin Tumani von der Universitätsklinik Ulm auf einem Symposium der Firma Merck Serono in Hamburg.Die revidierten Kriterien nach McDonald haben das Ziel, nur mit einigen wenigen magnetresonanztomographischen (MRT-) Untersuchungen eine MS- Diagnose auch schon im Frühstadium zu sichern. Eine Liquor-Untersuchung ist danach nicht mehr erforderlich, da der Nachweis der räumlichen Verteilung entzündlicher Läsionen allein durch das MRT geführt werden könne. Dies sei zwar nachvollziehbar und richtig, erläuterte Prof. Tumani in seinem Vortrag, dabei werde aber nicht berücksichtigt, dass der Liquordiagnostik beim Ausschluss von Differentialdiagnosen eine große Bedeutung zukomme. Einen entzündlichen ZNS-Prozess auszuschließen bzw. zu beweisen, könne gegenwärtig nur mit der Liquordiagnostik und nicht mittels einer MRT-Untersuchung erfolgen.Zahlreiche Studien bei Patienten mit klinisch-isoliertem Syndrom zeigten, dass das Vorliegen von oligoklonalen Banden in der Rückenmarksflüssigkeit das Risiko einer Konversion in eine Multiple Sklerose unabhängig von dem MRT-Befund verdoppelt. Auch bei der Differentialdiagnose von MS und Neuromyelitis optica könne die Liquordiagnostik hilfreich sein. „Eine zu vereinfachte und vorschnelle MS-Diagnose birgt die Gefahr einer limitierten differentialdiagnostischen Abklärung,“ so Prof. Tumani. Daher sollte, wie er weiter ausführte, „die Liquor-Untersuchung zum Nachweis bzw. Ausschlus eines entzündlichen Prozesses bei der Frühdiagnose einer Multiplen Sklerose eingeschlossen werden, auch wenn die neuen Diagnose-Kriterien eine Liquor-Analytik nicht für obligat erachten.“Quelle: H. Tumani: Liquordiagnostik in Zeiten McDonald 2010, , 8. Interaktives Symposium Merck Serono, Hamburg, 06.02.2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331798187897&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Der informierte Patient – Wichtig für den Therapieerfolg</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331302408927&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Hamburg (sr) - Mangelnde Therapietreue (sogenannte „Nicht-Adhärenz“) ist oft eine Ursache für fehlenden Therapieerfolg – nicht zuletzt auch bei der Behandlung der MS. So zeigen neue Daten zum Teil erhebliche Raten von Nicht-Adhärenz. Gründe dafür sind oft fehlende Informationen über Krankheitsverlauf und über die Vor- und Nachteile einer bestimmten Behandlungsoption. Dadurch sind die Patienten nicht in der Lage, für sich eine informierte Entscheidung für oder gegen eine Therapie zu treffen.Einerseits haben Untersuchungen der Arbeitsgruppe von Prof. Christoph Heesen von der Universitätsklinik Hamburg gezeigt, dass gerade MS Patienten bei ihrer Therapie maßgeblich mitbestimmen wollen. Andererseits besteht laut Prof. Heesen ein deutlicher Informationsbedarf bei insgesamt geringem MS Risikowissen.Eine Voraussetzung dem abzuhelfen, ist die Bereitstellung von geeigneten, dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechenden Patienteninformationen. Häufig spielen aber auch persönliche Werte und Präferenzen eine Rolle bei der Entscheidungsfindung. In diesen Fällen können oft strukturierte Schulungsprogramme weiterhelfen.Ein solches Schulungsprogramm mit insgesamt 150 MS-Patienten zur Verbesserung der Patientenautonomie beim Schubmanagement in der MS wurde von Prof. Heesen beim 8. Interaktiven MS Symposium der Firma Merck Serono vorgestellt. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen und Erwartungen wurde den Patienten im Rahmen dieses Programms Wissen über ihre Krankheit vermittelt und gemeinsam mit Ihnen persönliche Strategien zum Krankheits- und Schubmanagement entwickelt. Dabei zeigte sich als Ergebnis, dass trainierte Patienten unabhängig von ihrer Medikation weniger Schübe zeigten. Ein Ergebnis, dass „ein Mehr an Selbstmanagementkompetenz möglicherweise auch den Krankheitsprozess mitbeeinflusst,“ so Prof. Heesen in seinem VortragQuelle: C. Heesen: Der informierte Patient, 8. Interaktives Symposium Merck Serono, Hamburg, 06.02.2012</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331302408927&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Subkutanes Interferon ß-1a: Zulassung für MS im Frühstadium</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331302353106&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Darmstadt (sr) - Patienten, die ein einzelnes demyelinisierendes Ereignis - ein frühes Zeichen einer MS - erlitten haben und für die ein hohes Risiko besteht, die Erkrankung zu entwickeln, können jetzt auch mit subkutanem Interferon ß-1a behandelt werden. Das Präparat hat Ende Januar von der europäischen Arzneimittelbehörde die Zulassung für Multiple Sklerose-Patienten im Frühstadium erhalten.Bei einem demyelisierenden Ereignis wird die isolierende Schicht der Nerven beschädigt. Es äußert sich z.B. als Entzündung des Sehnervs oder auch als ein sogenanntes Hirnstammsymptom wie es z.B. Schluckstörungen oder Augenmuskellähmungen sind.Die Zulassung beruht auf den Ergebnissen der von der Firma Merck Serono durchgeführten REFLEX-Studie mit 517 Patienten. Die Studienteilnehmer erhielten entweder subkutanes Interferon ß-1a 44 Mikrogramm dreimal wöchentlich, subkutanes Interferon ß-1a 44 Mikrogramm einmal wöchentlich oder Placebo als subkutane Injektion. Die Patienten wurden über einen Zeitraum von zwei Jahren behandelt oder bis zum Auftreten eines zweiten Ereignisses, das zur klinisch gesicherten Diagnose einer MS-Erkrankung führte. Dabei zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, nach zwei Jahren eine MS zu entwickeln, insbesondere bei dreimal wöchentlicher Dosierung signifikant geringer als bei Placebo war.„Bei Multipler Sklerose gibt es ein Anfangsstadium, in dem klinische Anzeichen nicht so ausgeprägt sind, es aber zu bleibenden neurologischen Schäden kommt“, sagt Dr. Annalisa Jenkins, Leiterin der weltweiten Arzneimittelentwicklung von Merck Serono. „Mit der Zulassung von subkutanem Interferon ß-1a steht den Neurologen nun eine neue Behandlungsoption für Patienten mit ersten Anzeichen dieser verheerenden Krankheit zur Verfügung“, so Dr. Jenkins weiter.Quelle: Pressemitteilung Merck 25.Januar 2012, Lancet Neurol 2011; 10: 33–41,</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331302353106&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Therapiestart: So früh wie möglich</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331301559253&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 09 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Da gerade zu Beginn einer MS-Erkrankung die Entzündungsaktivität besonders hoch ist, sollte so früh wie möglich mit einer immunmodulierenden Therapie begonnen werden. Damit kann der weitere Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden. Eine Zulassungserweiterung für das Basismedikament von Merck Serono ermöglicht nun einen Therapiestart bereits bei Vorliegen von ersten Anzeichen für eine MS.Anlässlich eines wissenschaftlichen Symposiums für Neurologen in Hamburg präsentierte Professor Dr. med. Ralf Gold, Bochum, im Februar die Ergebnisse der Zulassungsstudie. Demnach verzögert Interferon beta-1a s.c. bei Patienten mit einem ersten klinischen Ereignis den Übergang in eine McDonald-MS sowie in eine klinisch gesicherte MS signifikant. Studienteilnehmer, die dreimal wöchentlich hochdosiertes INF beta-1a s.c. erhielten, profitierten dabei stärker als diejenigen, die sich nur einmal wöchentlich den Wirkstoff spritzten. Auch hinsichtlich der Verträglichkeit schnitt die Hochdosisgruppe besser ab: Grippeähnliche Beschwerden traten bei der dreimal wöchentlichen Gabe seltener auf als bei der einmal wöchentlichen Gabe.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331301559253&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Veranstaltungsankündigung: MS-BAZAR der DMSG Bayern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331217721829&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Schöne Dinge für einen guten ZweckFreitag, 23. März 2012 von 14-19 Uhr Samstag, 24. März 2012 von 10-16 UhrWo:Martin-Kollar-Str. 10b 81829 MünchenMehr Informationen erhalten Sie auf www.dmsg-bayern.de</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331217721829&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kostenlose Broschüre: Alles, was Recht ist</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331209048620&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 08 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Darmstadt (Merck Serono) - Ob es um den Arbeitsplatz oder die nächste Reha geht – niemand setzt sich gerne mit Rechtsfragen auseinander. Leider kann dies mit der Diagnose Multiple Sklerose zur Notwendigkeit werden. Da ist es gut zu wissen, wo auf einen Blick alle wichtigen Antworten zu finden sind.Sich im Rechtsdschungel zurechtzufinden, ist gar nicht so einfach. Besonders wenn es um spezifische Fragen geht, zu denen man eine schnelle und verständliche Auskunft braucht. Welche Rechte habe ich als MS-Patient etwa am Arbeitsplatz? Wer übernimmt die Kosten für eine Reha und wie genau kann diese eigentlich beantragt werden? Schwierig wird es, wenn es um Zuständigkeiten geht: Welche Ansprüche hat ein MS-Patient und vor allem, welcher Antrag geht an welche Einrichtung? So ist zum Beispiel das Integrationsamt für die Sicherstellung des Kündigungsschutzes zuständig - darauf muss man erst einmal kommen… Gut zu wissen ist auch, welche Pflichten eigentlich Ämter oder Versicherungen gegenüber MS-Patienten haben.Die Broschüre Nr. 2 „MS-Rechtsratgeber – Alles, was Recht ist“ befasst sich genau mit diesem Thema - mit Rechtsfragen, die für MS-Patienten von Bedeutung sind. Sie können diese kostenfrei unter der MS-Infoline 0800 732 43 44 bestellen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1331209048620&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Degeneration der Hirnrinde korreliert mit kognitiven Störungen bei MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330590987802&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Padua (sr) - Kognitive Beeinträchtigungen zeigen sich während des Krankheitsverlaufs bei 40 % bis 65 % der Patienten mit MS. Diese Störungen, die sich als Defizite des Langzeitgedächtnisses, der Aufmerksamkeit oder der Konzentrationsfähigkeit äußern, tragen nicht unwesentlich zur Behinderung der Betroffenen bei. Zurückzuführen sind sie nicht zuletzt auf Läsionen in der grauen Rindensubstanz des Gehirns.Dies konnte eine Arbeitsgruppe um Professor M. Calabrese von der Universitätsklinik Padua zeigen. In einer in den „Archives of Neurology“ erschienen Publikation berichtet er über eine Studie mit 70 MS-Patienten. Mittels neuropsychologischer Tests untersuchten die Wissenschaftler den Grad der kognitiven Beeinträchtigung der Patienten. Gleichzeitig wurden mithilfe der Magnetresonanztomographie Anzahl und Volumen von Läsionen in der Hirnrinde bestimmt.Dabei zeigte sich, dass Patienten mit kognitiven Einschränkungen eine wesentlich höhere Anzahl von Läsionen sowie ein geringeres Volumen des Gehirns bzw. der grauen Hirnsubstanz hatten als Patienten ohne kognitive Störungen. Zahl und Volumen der Läsionen korrelieren dabei, wie Calabrese und Kollegen in ihrer Veröffentlichung kommentieren, sowohl mit dem Grad der kognitiven Beeinträchtigung insgesamt als auch mit Defiziten bei einzelnen Parametern wie der Konzentration, der Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und des Gedächtnisses.Quelle: Archives of Neurology 2009;66(9):1144-1150</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330590987802&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Läsionen schnell und effizient aufspüren</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330590894870&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>München (sr) - Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist wichtiger Bestandteil bei der Diagnose von Multipler Sklerose (MS). Mit ihrer Hilfe lassen sich die für MS typischen Läsionen in der weißen Hirnsubstanz aufspüren. Ihre Anzahl hängt stark mit verschiedenen MS-Symptomen, dem Behinderungsgrad und damit dem weiteren Krankheitsverlauf von Patienten zusammen. Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) haben nun eine Methode entwickelt, mit dem MRT-Bilder von MS-Patienten automatisch nach Läsionen gescreent werden können. Mittels eines automatisierten Verfahrens werden bei dieser MRT-Methode grau und weiße Hirnsubstanz sowie die Rückenmarksflüssigkeit auf Unregelmäßigkeiten untersucht, die auf das Vorhandensein von Läsionen hindeuten. Ergebnisse erster Studien mit der Methode haben gezeigt, dass die automatische Bildsegmentation dem manuellen Verfahren in Hinblick auf Sensitivität, Spezifität und Genauigkeit in nichts nachsteht. „Wir gehen sogar so weit zu sagen, dass unser Algorithmus der manuellen Auswertung überlegen ist“, erklärte Studienleiter PD Dr. Mark Mühlau, Oberarzt in der Neurologischen Klinik des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München.Der Algorithmus eignet sich vornehmlich für die Grundlagenforschung und klinische Studien, weil hier in der Regel viele MRT-Bilder und demnach große Datenmengen ausgewertet werden müssen.Quelle: Kompetenznetzwerk Multiple Sklerose, Pressemitteilung Dezember 2011, Neuroimage November 2011, ePub ahead of print</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330590894870&amp;mode=detail</guid></item><item><title>„Dirty Happy Dancing” Film Nr. 8 – Neue Filmreihe auf YouTube</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330589838434&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der achte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330589838434&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats März: Therapeutisches Schreiben</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330589753590&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Mar 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Wer seine Ängste und Bedrohungen zu Papier bringt, hat gute Chancen, diese besser in den Griff zu bekommen. Therapeutisches Schreiben hilft, sich selbst zu beobachten und negativen Gefühlen auf den Grund zu gehen. Dies wiederum erleichtert es, krankheitsbedingte Probleme zu lösen oder mit Ängsten fertig zu werden.Bereits die griechischen Philosophen der Antike schrieben ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse auf und setzten sich mit dem Leben und dem Menschsein auseinander. Berühmte Psychologen wie Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und Alfred Adler entdeckten die Methode Ende des 19. Jahrhunderts wieder; heute ist therapeutisches Schreiben eine anerkannte Methode innerhalb der Psychotherapie.„Was man notiert, muss man nicht mehr mit sich herumtragen“, erläutert die Therapeutin und Buchautorin Sylvia Winnewisser als einen wichtigen Effekt des Aufschreibens seiner Gedanken und Emotionen. Außerdem können sich Patienten mit dieser Methode Mut machen und bewusster leben, wenn sie ihren Krankheitsverlauf schriftlich festhalten. Therapeutisches Schreiben ermöglicht es ihnen, mit der Erkrankung in Dialog zu treten und dadurch den Umgang mit ihr zu erleichtern.Das Thema des Monats März listet zahlreiche Übungen auf und gibt einfache Tipps, mit denen der Einstieg in das therapeutische Schreiben gelingt. Die Redaktion hat außerdem vier von MS betroffene Autoren dazu interviewt, wie sie zum Schreiben kamen und was es ihnen bedeutet.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1330589753590&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Multiple Sklerose verändert die Gehirnarchitektur</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329999222346&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Hamburg (sr) - Im Normalfall funktioniert das menschliche Gehirn wie eine Art Schaltzentrale. Verschiedene Nervenfasern leiten die Impulse über das Rückenmark zum Körper und werden dort empfangen. Diese Nervenfasern sind mit einer „Isolierschicht“, dem Myelin, umgeben. Wird diese Myelinschicht zerstört, wie es bei der Multiplen Sklerose der Fall ist, kommt es zu Störungen der Nervenleitung und der Kommunikation zwischen den Nerven. Im weiteren Verlauf führt dies zu schweren Bewegungsstörungen oder zu Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen.Starke Kopplungen zwischen verschiedenen Hirnarealen wurden bisher als Zeichen für eine gute Informationsverarbeitung angesehen. Dass auch das Gegenteil der Fall sein kann, zeigte nun eine Forschergruppe um Professor Andreas Engel von der Universitätsklinik Eppendorf in Hamburg. Die Forscher konnten nachweisen, dass bestimmte Hirnareale umso mehr miteinander kommunizierten, je stärker die Nervenfasern im Gehirn geschädigt und kognitive Prozesse beeinträchtigt waren. Warum dies so ist, ist allerdings noch Gegenstand der Spekulation. Man vermutet, dass die neuronalen Netzwerke bei der MS durch den Verlust vieler Verbindungen weniger variabel werden und infolgedessen als Ausgleich verstärkt miteinander kommunizieren.Diese Ergebnisse könnten zur Entwicklung eines Monitoringsystems genutzt werden, mit dem sich das Ausmaß der Erkrankung besser einschätzen lässt. Auch glauben die Wissenschaftler, dass sie helfen könnten, Veränderungen der Gehirnarchitektur zukünftig auch bei anderen Krankheiten besser deuten zu können.Quelle: Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Unternehmenskommunikation, November 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329999222346&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Vorteile für hochfrequentes, hochdosiertes Inteferon beta bei der Behandlung früher MS-Symptome</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329999140629&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Mailand (sr) Die rechtzeitige Behandlung mit Interferon-beta kann bei Patienten mit ersten Anzeichen einer beginnenden MS, dem sogenannten klinisch isolierten Syndrom,  helfen, weitere Schübe und damit den Ausbruch der Erkrankung hinauszuzögern. Ergebnisse aus einer klinischen Studie, die Prof. Giancarlo Comi aus Mailand gemeinsam mit weiteren Forschern aus Europa und Kanada durchgeführt hat, haben nun gezeigt, dass eine hochdosierte und hochfrequente Interferonbehandlung offenbar besser wirkt als eine nur einmal wöchentliche Gabe der Substanz. Comi und Kollegen behandelten insgesamt 515 Patienten mit einem ersten auf eine MS hindeutendem klinischen Ereignis entweder mit hochdosierten subkutanem Interferon beta-1a dreimal wöchentlich, einmal wöchentlich oder mit einem Scheinmedikament. Dabei zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit, nach zwei Jahren eine den McDonald Kriterien von 2005 entsprechende MS zu entwickeln, bei dreimal wöchentlicher Dosierung mit 65,5 % signifikant geringer war als bei einmal wöchentlicher Gabe, bei der dies bei 75,5 % der Patienten der Fall war.Eine hochdosierte, hochfrequente Anwendung von subkutan verabreichten Interferon beta-1a scheint somit gegenüber einer geringeren Dosis Vorteile zu bieten. Dies wurde auch von der europäischen Arzneimittelbehörde anerkannt, die kürzlich eine positive Stellungnahme zur dreimal wöchentliche Gabe von subkutanem Interferon beta-1a mit einem ersten, auf eine MS hindeutendem klinischen Ereignis, ausgesprochen hat.Quelle: Lancet Neurol 2011; 10: 33–41, Pressemitteilung Merck November 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329999140629&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Fernweh &amp; Reiselust – Neues von den Weltreisenden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329914092604&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Im letzten September startete die MS-Patientin Iris gemeinsam mit ihrem Mann in das Abenteuer Weltreise. Die ersten Herausforderungen ließen nicht lange auf sich warten. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse teilt sie in ihrem Gastblog auf www.bloghaus-ms.de.Schon bei der Reise durch Georgien war Kreativität gefragt: Um ihre Medikamente kühl zu halten, musste Iris erfinderisch werden. Kurzerhand entwickelte sie mit Hilfe von Thermoskanne, Trinkflaschen und Plastiktüten ihr eigenes Kühlsystem. Das Fazit einer Bergwanderung lautete: Der elektronische Injektor kann einiges aushalten! Sogar einen Sturz in die Tiefe überstand er unbeschadet.Das nächste Reiseziel wurde in einen Tschador (= Umhang) gehüllt angetreten. Im Iran warteten zahlreiche Einladungen zum Tee und erste Lektionen in Farsi auf die Reisende. Die Frage, ob sich die Multiple Sklerose meldet, trübte vorübergehend die Stimmung. Schneefall, eine unfreiwillig therapiefreie Woche sowie die Frage, wann Istanbul und somit der benötigte Nachschub an Medikamenten erreicht werden kann – ausführliches zu diesen und allen weiteren Erlebnissen der Rucksacktouristin finden Sie in unregelmäßigen Abständen in ihren Blogeinträgen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329914092604&amp;mode=detail</guid></item><item><title>www.leben-mit-ms.de: Aktuelles aus dem Forum</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329913979831&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Haben Sie in letzter Zeit das Forum auf www.leben-mit-ms.de besucht? Tag für Tag beantworten MS-Patienten dort drängende Fragen anderer Betroffener und geben Tipps, wie sie selbst mit Problemen umgehen. Was interessiert die Besucher derzeit besonders?Eine Teilnehmerin beschäftigt der Verlauf von Schwangerschaften bei MS. Sie wünscht sich ein Kind, will sich jedoch vorher über mögliche Komplikationen informieren. Ein anderes Mitglied wurde mit dem Verdacht auf MS an einen Neurologen überwiesen und sucht in seiner Unsicherheit nun Rat im Forum. Wie Andere mit „Heul-Tagen“ umgehen, fragt jemand – und erhält daraufhin bestärkenden Zuspruch. Auch dem Ärger über Reaktionen von Nichterkrankten wird Luft gemacht. Immer ein Thema sind Erfahrungen mit Medikamenten oder Tipps, wie man am besten mit möglichen Nebenwirkungen umgeht.Jeder Besucher des öffentlichen Forums kann zu Themen, die ihn persönlich beschäftigen, Diskussionen eröffnen oder bereits bestehende Threads kommentieren. Alle Threads und die dazugehörigen Antworten finden Sie hier. Schauen Sie doch mal (wieder) rein!</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329913979831&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Online-Kompass hilft bei Diagnose MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384679948&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Was ist MS? Welche Therapieoptionen gibt es? Wo finde ich schnelle Hilfe? Erste Antworten für die schwierige Zeit nach der Diagnose finden Betroffene in der Rubrik „MS-Erste Hilfe“ auf www.leben-mit-ms.de.Dort sind die wichtigsten Themen für all diejenigen zusammengefasst, bei denen erst kürzlich MS diagnostiziert wurde. Die Beiträge sind zudem zu weiteren Unterseiten von www.leben-mit-ms.de verlinkt und ermöglichen es, sich noch ausführlicher über einzelne Fragestellungen zu informieren.Orientierung liefert ein Kompass, bei dem jeder Himmelsrichtung ein Thema zugeordnet ist:Hier gelangen Sie zur Rubrik „MS-Erste Hilfe“.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384679948&amp;mode=detail</guid></item><item><title>„Dirty Happy Dancing” Film Nr. 7 –Kreative Filmreihe auf YouTube</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384897736&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die neun Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der siebte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384897736&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Regulatoren der Immunantwort bei MS entdeckt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329215159202&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Freiburg (sr) Mehr als 50 Jahre nach der Entdeckung der Interferone ist es Forschern der Universität Freiburg gelungen, im Tiermodell den Zusammenhang zwischen der Ausschüttung dieser körpereigenen Botenstoffe und dem Entstehen entzündlicher Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose aufzuklären.Professor Marco Prinz, Direktor der Abteilung für Neuropathologie und seine Mitarbeiter beobachteten, dass Rezeptoren, die eigentlich für die Erkennung von Grippe-, Polio- und anderen Viren notwendig sind, auch den Verlauf der Entzündungsreaktion während der MS beeinflussen. Fehlen diese Rezeptoren, wird die Krankheit verschlimmert. Ihre Aktivierung dagegen führt zur Bildung großer Mengen an Interferonen und zu einer Verbesserung der Krankheit. Wie Prinz und seine Kollegen zeigen konnten, verhindern die Interferone die Bildung bestimmter anderer Botenstoffe, die bei der MS zur Schädigung der myelinbildenden Zellen führen.„Unsere Ergebnisse stellen einen Durchbruch für das Verständnis der Interferonwirkung bei MS dar. Es besteht nun die Hoffnung, neue zellspezifische und nebenwirkungsarme Therapieansätze zur Behandlung dieser Erkrankung zu entwickeln“, so Prinz in einer Pressmitteilung der Universität Freiburg.Inwieweit diese im Tiermodell beobachteten Ergebnisse auch zu neuen Behandlungsoptionen beim MS Erkrankten führen können, sollen nun zukünftige Studien zeigen.Quelle: Universitätsklinikum Freiburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 05.12.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329215159202&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Grippeimpfung für Patienten mit MS sinnvoll</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142950729&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 13 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>München (sr) - Eine alljährliche Grippeimpfung ist auch für Patienten mit Multipler Sklerose auf jeden Fall sinnvoll, erklärt Prof. Uwe Zettl aus Rostock im Namen des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) und des Ärztlichen Beirats der Deutschen MS Gesellschaft (DMSG).Die Befürchtung vieler MS Patienten, eine Grippeimpfung könnte Schübe auslösen, ist in der Regel unbegründet, da aus einer Reihe von Studien bekannt sei, dass diese Impfung das Schubrisiko nicht erhöht. Pro Grippesaison treten zwei bis drei unterschiedliche Influenza-Stämme auf. Der diesjährige Impfstoff enthält in seiner Zusammensetzung einen Stamm des Schweinegrippevirus H1N1 sowie zwei weitere Erregerstämme. Studien hätten jedoch gezeigt, „dass der H1N1-Stamm ebenfalls nicht zu einem erhöhten Schubrisiko beiträgt“, sagt Zettl.Sinnvoll ist auch eine Impfung von Patienten unter Immuntherapie. Studien mit MS-Patienten, die mit Interferon beta 1a behandelt werden, belegen, dass nach einer Grippeimpfung ein ausreichender Schutz aufgebaut wird und dass es nach Influenza-Impfungen zu vergleichbaren Immunantworten wie bei gesunden Kontrollpersonen kommt.„Eine Grippeimpfung von MS-Patienten senkt das Infektionsrisiko spürbar und trägt so dazu bei, einen ungünstigen MS-Krankheitsverlauf zu verhindern. Der Impftermin beim Arzt sollte daher einen festen Platz im Kalender von MS-Patienten haben“, rät Zettl abschließend.Quelle: Kompetenznetzwerk Multiple Sklerose, Pressemitteilung November 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142950729&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Immunmodulatorische Behandlung verhindert Neurodegeneration bei MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142733484&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Padua (sr) - Dass eine immunmodulatorische Behandlung kortikalen Läsionen, d. h. entzündlichen Prozessen in der Gehirnrinde entgegen wirkt, konnte im letzten Jahr in einer Studie gezeigt werden, die Professor M. Calabrese von der Universitätsklinik in Padua bei 165 Patienten mit schubförmiger MS durchgeführt hat. Die Patienten erhielten über die zweijährige Dauer der Studie entweder subkutanes bzw. intramuskuläres Interferon beta-1a oder Glatirameracetat. Zum Vergleich wurde darüber hinaus eine Gruppe unbehandelter Patienten untersucht.Die Therapie mit den immunmodulierenden Substanzen erwies sich hinsichtlich der untersuchten  Parameter  in der Magnet-Resonanztomographie als hochwirksam. Die Anzahl neuer kortikaler Läsionen war in allen drei behandelten Gruppen gegenüber der unbehandelten Gruppe signifikant erniedrigt. So wurden nach 24 Monaten neue kortikale Läsionen in 82% der unbehandelten, aber nur in 64% der behandelten Patienten vorgefunden.„Die geringste Anzahl neuer kortikaler Läsionen wurde bei der Behandlung mit subkutanem Interferon beta-1a beobachtet: Hier zeigten nach zwei Jahren nur etwa die Hälfte der Patienten neue Läsionen, während dies bei intramuskulärem Interferon und bei Glatirameracetat in 72 % und 62 % der Fall war“, fasst Professor Calabrese seine Ergebnisse zusammen. Darüber hinaus konnten wir zeigen, dass eine immunmodulierende Therapie auch die Abnahme der grauen Hirnsubstanz bei der MS verringert.“Damit sei erstmalig der Nachweis gelungen, dass eine solche Therapie, insbesondere mit subkutanem Interferon beta-1a, effektiv der Zerstörung des Myelins im zentralen Nervensystem entgegenwirkt.Quelle: Multiple Sclerosis Journal, online publiziert Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142733484&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kostenloser SMS-Erinnerungsservice für Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708843921&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Hand aufs Herz: Vergessen Sie manchmal das Spritzen? Das sollte nicht sein. Patienten, die das MS-Medikament von Merck Serono anwenden, können sich per SMS erinnern lassen.Für den kostenfreien SMS-Erinnerungsservice „RebiTime“ braucht man sich im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de nur mit seiner Mobiltelefonnummer zu registrieren. An den selbst ausgewählten Wochentagen und zur festgelegten Uhrzeit wird eine SMS versendet, die Sie an die Injektion erinnert.Mit Hilfe eines individuellen Online-Formulars können Nutzer die Erinnerungszeiten, den Text und die Mobilnummer ändern; so kann der Service jederzeit aktualisiert oder deaktiviert werden. Hier geht es zur Registrierung.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708843921&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Gefragt: Ihre Meinung zu www.leben-mit-ms.de</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708651807&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Was gefällt Ihnen an www.leben-mit-ms.de? Was würden Sie gerne ändern? Schreiben Sie es uns, damit wir die Seiten nach Ihren Wünschen und Vorstellungen verbessern können.Seit vielen Jahren informiert der Onlineauftritt www.leben-mit-ms.de Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde über Multiple Sklerose. Im Mittelpunkt stehen dabei Tipps und Services – und der Austausch mit anderen Betroffenen. Den Verantwortlichen für die Website ist es ein großes Anliegen, die Angebote ständig zu verbessern. Deshalb möchten wir von Ihnen wissen, wie wir die Internetpräsenz übersichtlicher, informativer und serviceorientierter machen können.Schreiben Sie uns, was Ihnen gut und was Ihnen weniger gut gefällt. Was fehlt Ihnen auf www.leben-mit-ms.de? Welche neuen Filme für den YouTube-Kanal Leben mit MS wären für Sie von Interesse? Sind die Themen des Online-Newsletters für Sie relevant und gut aufbereitet? Gibt es Themen für den Newsletter, die wir Ihrer Meinung nach bislang noch nicht berücksichtigt haben? All dies und gerne noch viel mehr möchten wir von Ihnen erfahren.Wir freuen uns auf Ihr Feedback, schreiben Sie uns einfach per Email an info@merckserono-servicecenter.deHerzlichen Dank für Ihre Unterstützung!</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708651807&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kein erhöhtes Krebsrisiko durch subkutanes Interferon-beta</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708223915&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Lund (sr) - Bei einer langfristigen Therapie mit Wirkstoffen wie Interferon-beta, die modulierend in das Immunsystem eingreifen, besteht für MS-Patienten zumindest theoretisch das Risiko häufiger an Krebs zu erkranken als Gesunde. Für Betroffene, die mit subkutanem Interferon-beta-1a behandelt werden, kann nun Entwarnung gegeben werden: Das Krebsrisiko wird durch diese Behandlung nicht erhöht. Dies zeigt eine Auswertung von Daten aus einer weltweiten MS-Datenbank, die 2011 von Wissenschaftlern der Universität Lund in Schweden unter Leitung von Professor Magnhild Sandberg-Wollheim vorgenommen wurde.Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 3700 MS-Patienten, die teilweise bis zu sechs Jahre mit subkutanem Interferon beta-1a behandelt worden waren. Dabei zeigte sich, dass sowohl solide Tumoren als auch Tumoren des blutbildenden Systems, wie z.B. die Leukämie, wesentlich seltener auftraten als für die Allgemeinbevölkerung erwartet.„Insgesamt gibt es aufgrund der Daten keinen Hinweis, dass das Krebsrisiko bei diesen Patienten erhöht sein könnte. Damit können die Ergebnisse früherer Studien mit Interferon beta-1a bei MS-Patienten gefestigt werden“, so Professor Sandberg-Wollheim und Kollegen in ihrer Zusammenfassung.Quelle: Multiple Sclerosis Journal 2011; 17: 431-40.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708223915&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Regisseur des eigenen Lebens sein</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099587771&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Nach der Diagnosestellung, aber auch in späteren Krankheitsstadien stehen MS-Patienten immer wieder vor der Herausforderung, eine chronische Krankheit zu akzeptieren, deren Verlauf nicht vorhersehbar ist. Mit jedem neuen Schub werden sie an ihre Krankheit erinnert, müssen die Symptome bewältigen und sich mit Multiple Sklerose auseinander setzen. Grund für das Redaktionsteam von www.leben-mit-ms.de, das Thema Krankheitsbewältigung im Thema des Monats Februar ausführlicher zu behandeln.Berichte von Betroffenen, wie sie von der Diagnose MS und den Veränderungen in ihrem Leben erfuhren, wie sie damals damit umgingen und die Erkrankung heute bewältigen, zeigen: Niemand steckt MS einfach so weg. Neuere Konzepte gehen davon aus, dass jeder, mal mehr oder weniger ausgeprägt, folgende fünf Phasen durch macht: Vom Verdrängen über Wut, Trauer und Verhandeln bis hin zur Akzeptanz. Das aktuelle Thema des Monats beinhaltet neben Erfahrungsberichten und der ausführlichen Erläuterung der fünf Schritte zur Krankheitsbewältigung auch ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Kugler von der medizinischen Fakultät der Carl Gustav Carus Universität, Dresden. Der Psychologe hat das Bewältigungstraining MS COPE entwickelt, das er seit 2006 erfolgreich durchführt. In dem Interview erläutert er, warum gerade für MS-Patienten die Verarbeitung der Erkrankung so schwierig sein kann und wie das Programm hilft, dass jeder Patient wieder Regisseur seines eigenen Lebens sein kann. Zum aktuellen Thema des Monats gelangen Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099587771&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 6 – Neue Filmreihe auf YouTube</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099441640&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der sechste Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099441640&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Zwei neue MS-Medikamente in der Entwicklung bei Merck Serono</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327913516182&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 30 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Darmstadt (sr) - Zwei neuartige Arzneistoffe werden seit kurzem in Europa auf ihre Wirksamkeit bei der Behandlung der schubförmigen MS untersucht. Bei der Substanz mit der Laborbezeichnung ONO-4641 handelt es sich um eine Tablette, die den Übertritt entzündungsfördernder Lymphozyten aus den Lymphdrüsen ins Blut hemmt und so deren Einwanderung ins Zentralnervensystem verhindert. Im Gegensatz zu ähnlichen Substanzen aus der gleichen Gruppe von Wirkstoffen scheint ONO-4641 sehr viel zielgerichteter zu wirken und hat aus diesem Grund möglicherweise weniger Nebenwirkungen. Darauf deuten zumindest die ersten Ergebnisse einer klinischen Studie hin, die auf dem Europäischen Multiple-Sklerose-Kongress in Göteborg vorgestellt wurden. Mit der internationalen „DreaMS“-Studie hat inzwischen die zweite Phase der klinischen Entwicklung begonnen.Die zweite neue Substanz (Laborbezeichnung PI-2301) ist ein sogenanntes Peptid-Copolymer der zweiten Generation. PI-2301 modifiziert bestimmte Abläufe des Immunsystems und ist so in der Lage, Autoimmunreaktionen, wie sie bei der Multiplen Sklerose vorkommen, zu kontrollieren. In der ersten Phase der klinischen Studien zeigte sich die Substanz als sicher und wirksam, so dass auch hier mit der weiteren klinischen Entwicklung begonnen werden konnte.Beide Wirkstoffe werden in Europa von Merck Serono entwickelt und sollen künftig auch von dem Darmstädter Konzern vermarktet werden.Quelle: Merck Serono Pressemitteilungen 19.09.2011/04.10.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327913516182&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ist Therapiewirksamkeit messbar?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327561864129&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Wann wirkt eine MS-Therapie, wann wirkt sie nicht? Die Frage wird von Medizinern durchaus kontrovers diskutiert. Denn die Erfassung der Wirksamkeit bzw. des Therapieversagens ist noch immer eines der ungelösten Probleme in der MS-Behandlung.Die Schwierigkeit beginnt bereits mit dem unterschiedlichen Blickwinkel von Arzt und Patient bei der Bewertung von Symptomen. Fragt man Mediziner nach den größten Einschränkungen für die Lebensqualität von Betroffenen, stehen Lähmungen, Spastik und Koordinationsstörungen an erster Stelle. Patienten fühlen sich dagegen viel stärker durch Fatigue, Blasenbeschwerden sowie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen beeinträchtigt. Klinische Marker, die den Therapieerfolg abbilden sollen, orientieren sich nach Expertensicht ebenfalls zu sehr an „motoriklastigen“ Kriterien – und berücksichtigen damit zu wenig die Gefühlslage der Patienten.Weitere Probleme bei der individuellen Therapiebewertung sind u.a. mögliche Schwankungen in der Adhärenz der Betroffenen sowie die Abgrenzung zwischen Schub und normaler Schwankung der Befindlichkeit – vieles ist in der Praxis kaum auseinander zu halten. Entscheidend ist somit, wie zufrieden der Betroffene selbst mit seiner Therapie ist, gerade bei Aspekten wie Verträglichkeit und Alltagstauglichkeit.Quelle: Merck Serono Expertenworkshop im September 2011:</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327561864129&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Kriterien für die Diagnose der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327477073827&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) - Dass der frühzeitige Beginn einer Therapie bei Patienten mit MS den Verlauf der Erkrankung verzögern kann und somit langfristig zu einem verbesserten Therapieerfolg führt, gilt aufgrund von klinischen Studienergebnissen inzwischen als gesichert. Umso wichtiger ist aus diesem Grund, eine MS möglichst früh zu erkennen.Seit etwa einem Jahrzehnt sind die sogenannte McDonald-Kriterien Grundlage für die Diagnose einer MS. Hauptprinzip ist dabei die räumliche und zeitliche Streuung von Entzündungsherden im Zentralnervensystem. Obwohl auch den klinischen Befunden und den Ergebnissen der Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit eine gewisse Bedeutung zukommt, liegt der Schwerpunkt der McDonald-Kriterien vornehmlich auf den Ergebnissen bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT).Nachdem schon im Jahr 2005 eine Revision der Kriterien zu einer erleichterten Diagnosestellung der MS führte, wurde aufgrund neuerer klinischer Daten kürzlich eine zweite Revision notwendig, die eine weitere Vereinfachung des Diagnoseprozesses mit weniger MRT-Untersuchungen ermöglicht. Wie die Autoren einer im Jahr 2010 erschienen Publikation dazu ausführen, werden die revidierten McDonald-Kriterien in einer Reihe von Fällen, wie z. B. bei Patienten mit einem klinisch isolierten Syndrom*, mit gleicher oder größerer Sicherheit zu einer schnelleren MS-Diagnose führen.Quelle: Polman et al. Ann Neurol 2011;69:292–302* Bei einem klinisch isolierten Syndrom (Clinically isolated Syndrome, CIS) tritt bei den Patienten eine neurologische Funktionsstörung auf, die sich auf eine lokalisierte Schädigung im zentralen Nervensystem zurückführen lässt. Die Symptome entwickeln sich schubförmig innerhalb von Stunden bis Tagen und haben eine entzündliche Genese oft einhergehend mit einer Entmarkung im zentralen Nervensystem. Typische klinische CIS Symptome sind zum Beispiel Sehstörungen, Parästhesien, Paresen. Die Symptome können monofokal oder multifokal ausgestaltet sein. Ungefähr 50 Prozent der Patienten mit einer isolierten Sehnerventzündung entwickeln im weiteren Verlauf eine klinisch sichere Multiple Sklerose (MS).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327477073827&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Bildgebende Verfahren erlauben Frühdiagnostik der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327307755353&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Genf (sr) - Bereits im frühen Stadium der Erkrankung können bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) Anzeichen einer Neurodegeneration auftreten. Besonders augenfällig ist dies beim Verlust der Hirnmasse. Während beim gesunden Erwachsenen das Gehirnvolumen im Jahr etwa 0,2-0,4% abnimmt, kann ein MS-Patient jährlich bis zu einem Prozent verlieren.Dies lässt sich mit einer neuen Methode der Volumenmessung mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) genau bestimmen, so Professor Nicola de Stefano aus Siena bei einem Workshop der Firma Merck Serono.De Stefano untersuchte 963 Patienten mit früher bzw. später MS mittels MRT und berechnete aus den Ergebnissen die Volumenveränderung im Gehirn. Dabei zeigte sich insbesondere bei Patienten, die nicht behandelt wurden, im Verlauf der Erkrankung eine kontinuierlich fortschreitende Schädigung. Am besten schnitten dagegen die Patienten ab, die schon in einem frühen Stadium ihrer Erkrankung behandelt wurden.Eine Einschränkung gebe es jedoch, räumt de Stefano ein: „Der Schwund von Hirngewebe ist eine komplexe Angelegenheit, bei der nicht nur die Nervenzellen eine Rolle spielen, sondern auch eine Reihe anderer Faktoren, wie die Elektrolytkonzentrationen in den Zellen.“Trotzdem sei Volumenmessung mittels MRT eine zuverlässige Methode Schädigungen von Nervenfasern zu erkennen, so de Stefan abschließend.Quelle: Current Congress Februar 2011, Neurodegenerative Diseases Discovery Day</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327307755353&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 5 – Neue Filmreihe auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894774682&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der fünfte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894774682&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Sports Walker" zur Siegeridee von weltweitem Designwettbewerb gekürt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894605140&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Brian Light aus Toronto, Kanada, gewinnt mit seinem "Sports Walker" den Designwettbewerb der Kampagne "Real MS: Your Innovation". Patienten auf der ganzen Welt waren aufgerufen, einzigartige und innovative Ideen einzusenden, die das tägliche Leben mit der Erkrankung erleichtern können.Der "Sports Walker" ist eine besondere Gehhilfe mit sechs Beinen und acht Rädern, die Menschen mit Gleichgewichtsproblemen und Schwächen in den Beinen unterstützen soll. Ein spezielles Haltesystem ermöglicht es zudem, die Hände frei zu haben und so auch verschiedene Sportarten ausüben zu können. Brian Light spielt seit mehr als 30 Jahren leidenschaftlich gern Volleyball. Zu Beginn seiner Erkrankung war es schwierig, seinen Lieblingssport weiter ausüben zu können. Um nicht ganz darauf verzichten zu müssen, kam ihm die Idee zum "Sports Walker". Die ausgeklügelte Gehhilfe soll ihn und auch andere MS-Patienten dabei unterstützen, weiterhin das tun zu können, was am meisten Spaß macht.Als Gewinner erhält Brian Light die Möglichkeit, seine Idee zusammen mit einem Designstudio weiterzuentwickeln und zu verfeinern. Im Laufe des Jahres 2012 soll die fertige Gehhilfe der Öffentlichkeit präsentiert werden. Wer den Designprozess verfolgen oder nähere Details zur Kampagne "Real MS" erfahren möchte, kann dies auf der Website www.realmsvoices.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894605140&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Keine Anhaltspunkte für chronische venöse Insuffizienz als MS-Ursache</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894378643&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) - Aufgrund von Ergebnissen einer klinischen Studie, die Dr. Paolo Zamboni aus Ferrara im Jahr 2009 durchgeführt hatte, ließen Hunderte von Patienten mit Multipler Sklerose in der Hoffnung auf Heilung eine Katheter-Dilatation, d.h. eine Erweiterung der inneren Drosselvene am Hals durchführen. Zamboni hatte damals vermutet, dass MS durch eine chronische Stauung in Hirn und Rückenmarksvenen verursacht wird und daraufhin eine  Angioplastie als Therapie vorgeschlagen. Wie sich jetzt zeigte, lassen sich Zambonis Ergebnisse nicht bestätigen. G. Panczel  und Kollegen vom Peterfy Sandor Hospital in Budapest berichteten jetzt auf dem Europäischen MS-Kongress ECTRIMS über die Untersuchung von 122 Patienten mit schubförmiger MS sowie 55 gesunden Personen als Kontrollen mittels farbkodierter Ultraschallmessung. Dabei ließen sich weder bei den MS-Patienten noch bei den Kontrollen Verengungen der untersuchten Venen im Kopf-/Halsbereich finden. Bei keiner der untersuchten Patienten fanden sie Störungen im Blutfluss, die für eine chronische venöse Stauung als Ursache der MS sprechen würden. Aufgrund dieser Ergebnisse, so folgern die Wissenschaftler, „scheint eine Katheter-Dilatation zur Behandlung der MS weder ethisch vertretbar noch rational zu sein“.Quelle: ECTRIMS Amsterdam 2011, P 630</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894378643&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Interferontherapie bei Schwangeren: Kein erhöhtes Risiko für Missbildungen oder Spontanabort</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326802287892&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Lund (sr) - Frauen mit Multipler Sklerose wird bei Kinderwunsch derzeit empfohlen, eine eventuelle Therapie mit immunmodulatorischen Substanzen wie Interferon ß-1a rechtzeitig vor der Schwangerschaft abzusetzen, da über die Wirkung solcher Substanzen auf den Foetus noch recht wenig bekannt ist. Trotzdem kann es immer wieder zu unerwarteten und ungeplanten Schwangerschaften unter einer MS-Therapie kommen.Für diese Fälle kann nun Entwarnung gegeben werden. Forscher der Universität Lund in Schweden untersuchten auf Basis der Daten aus einer weltweiten MS-Datenbank den Ausgang von 425 Schwangerschaften, bei denen der Foetus bis zu 45 Tagen einer Interferontherapie ausgesetzt war.Die Analyse der Daten zeigte, dass die Mehrzahl der Schwangerschaften zu normalen Lebendgeburten führte. Im Vergleich zur Normalbevölkerung war weder die Anzahl von Spontanaborten noch die Zahl von Missbildungen erhöht.„Frauen, die eine Interferontherapie nicht schon vor der Empfängnis beenden, sondern erst bei Bekanntwerden der Schwangerschaft, haben kein erhöhtes Risiko für einen negativen Ausgang der Schwangerschaft“, folgern die Wissenschaftler aus dem Ergebnis ihrer Analyse.Quelle: Multiple Sclerosis Journal, epub ahead of print November 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326802287892&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Große Resonanz auf Aktion Kosename</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286363406&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - EX-MANN, Ghostbuster, Kleine Stechmücke, Smarty: Patienten, die ein MS-Medikament von Merck Serono verwenden, haben bei der jüngsten Internetaktion fast 60 Kosenamen für einen elektronischen Injektor eingesendet.Der oben aufgeführte kleine Auszug aus der Kosenamenliste zeigt, wie kreativ die Teilnehmer der Aktion bei der Namensgebung waren. Für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, ihre Spitznamen für elektronische Injektoren mit anderen Patienten zu teilen, möchte sich das Redaktionsteam von www.leben-mit-ms.de herzlich bedanken.Die Aktion Kosename lief vom 15. August bis 15. November. Patienten, die ein MS-Medikament von Merck Serono mit einem elektronischen Injektor spritzen, konnten dessen Kosenamen mit Hilfe einer einfachen Online-Maske anonym einsenden. Die Liste mit allen Namen wurde laufend erweitert und ist im passwortgeschützten Bereich für Patienten unter der Rubrik „RebiSTAR-Service zu finden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286363406&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Dr. Ivana Nikic erhielt NEUROWIND e.V. Nachwuchsforschungspreis</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286195109&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Der NEUROWIND e.V.-Forschungspreis für die beste Nachwuchsarbeit in der experimentellen Neurologie wurde im November an Frau Dr. Ivana Nikic vom Institut für klinische Neuroimmunologie der Ludwigs Maximilians Universität München verliehen. Die Wissenschaftlerin konnte mithilfe eines neuen, bildgebenden Verfahrens nachweisen, dass frühe Schäden an Nervenzellfasern bei Multipler Sklerose (MS) unter bestimmten Umständen umkehrbar sind. Mit dem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro fördert NEUROWIND e.V. den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Neurologie und Behandlungsfortschritte zum Wohle der Patienten. Der Forschungspreis wird von der Merck Serono GmbH, Darmstadt gestiftet.Die Preisverleihung fand am 5. November 2011 anlässlich des NEUROWIND e. V.-Wissenschaftssymposiums in Motzen, Brandenburg statt. Die Vorstandsmitglieder von NEUROWIND e.V. hatten zuvor die schwierige Aufgabe, den Gewinner aus zahlreichen hochkarätigen Bewerbungen auszuwählen. Alle eingesendeten Arbeiten stellten wertvolle Erkenntnisse zu Krankheitsmechanismen und Behandlungsansätzen dar. „Die Beobachtungen von Frau Dr. Ivana Nikic und ihren Kollegen könnten eine wichtige Rolle für die Entwicklung neuer MS-Therapien spielen, die auf einen verbesserten Nervenzellschutz zielen. Diese könnten dazu beitragen, bleibende Behinderungen zu verringern“, würdigte NEUROWIND e. V.-Vorstandsmitglied Dr. Ralf Linker, Erlangen, die Forschungsergebnisse in seiner Laudatio.Der Verein zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses in der Neurologie – NEUROWIND e.V. zeichnet einmal jährlich herausragende wissenschaftliche Beiträge aus dem deutschsprachigen Raum aus. Die gemeinnützige Organisation möchte den Austausch zwischen jungen Wissenschaftlern fördern, um neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung zu gewinnen. Die Jury des Forschungspreises von NEUROWIND e.V. setzt sich neben externen Gutachtern aus fünf Neurologen und Gründungsmitgliedern zusammen:• Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz, Universitätsklinikum Würzburg• Prof. Dr. med. Thomas Korn, Klinikum rechts der Isar TU München• Dr. med. Ralf Linker, Universitätsklinikum Erlangen• PD Dr. med. Tim Magnus, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf• Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Sven G. Meuth, Universitätsklinikum MünsterZiel ist es, die Mechanismen hinter Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfall und Alzheimer zu identifizieren und diese Erkenntnisse in konkrete Therapieansätze umzuwandeln.Weitere Informationen zum NEUROWIND e.V. finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286195109&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Frühtherapie der Multiplen Sklerose kann Sterblichkeit senken</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326285777750&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) - Je früher mit einer immunmodulatorischen Therapie der Multiplen Sklerose mit Interferon ß-1a s.c. begonnen wird, desto mehr profitieren die Patienten davon. Darauf wies Professor Mark Freedman aus Ottawa auf einer Veranstaltung von Merck Serono auf dem größten neurologischen Kongress ECTRIMS in Amsterdam hin.So zeigten Patienten, bei denen schon im frühen Stadium der MS eine solche Therapie durchgeführt werde, nach acht Jahren sowohl eine geringere Schubfrequenz als auch ein geringeres Risiko für das Fortschreiten einer Behinderung als Patienten mit spätem Therapiebeginn. Darüber hinaus sei nach neuesten Untersuchungen der frühe Beginn einer immunmodulatorischen Therapie langfristig auch mit einer etwa 40 % igen Verringerung der Sterblichkeit verbunden.„Mit dem frühen Eingriff in das Autoimmungeschehen bestehen beste Aussichten auf einen günstigen Verlauf der MS“, erklärte der Experte. Gerade in der Frühphase, in der noch wenige MS-Symptome auftreten und es sich bei der immunmodulatorischenTherapie um eine prophylaktische Therapie handelt, sei man deshalb auf das Verständnis und die aktive Mitarbeit der Patienten angewiesen, so Freedman weiter. Quelle: ECTRIMS Amsterdam 2011, Merck Serono Satellitensymposium</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326285777750&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Telefonbetreuung führt zu höherer Therapietreue bei MS-Patienten unter subkutanem Interferon</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326123920203&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 09 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) Mangelnde Therapietreue der Patienten ist auch bei der Behandlung von Multiple Sklerose-Patienten ein nicht zu unterschätzendes Problem. Untersuchungen zeigen, dass MS-Patienten, die ihre Therapie nicht konsequent durchführen, ein erhöhtes Risiko für das schnelle Fortschreiten der Erkrankung besteht.Ob eine regelmäßige telefonische Betreuung von MS-Patienten unter einer Interferon ß-1a-Therapie die Therapietreue verbessert, untersuchten E. Papademetriou und Kollegen aus Amsterdam. Patienten, die bei einer Versandapotheke subkutanes Interferon ß-1a bestellten, konnten dabei auf freiwilliger Basis an einem Programm teilnehmen, das u.a. Beratungs- und Motivationsanrufe sowie E-Mail Erinnerungen für ihre Arztbesuche umfasste.„Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass eine telefonische Beratung  durch einen Apotheker geeignet ist, die Therapietreue bei Patienten mit Multipler Sklerose zu gewährleisten“, wie Papademetriou während des Europäischen Multiple Sklerose Kongresses in Amsterdam erklärte.So sei bei den Teilnehmern des Programms die Therapietreue deutlich besser gewesen als bei Patienten ohne entsprechende Betreuung. Nach einem Jahr hätten noch annähernd 75 % der Programmteilnehmer regelmäßig ihr Medikament gespritzt, gegenüber nur 50 % in der Kontrollgruppe. Mehr als 78 % der Patienten im Programm seien darüber hinaus schubfrei geblieben, so Papademetriou abschließend.Quelle: E. Papademetriou et al., ECTRIMS Amsterdam 2011, P 1045</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326123920203&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 5 – Neue Filmreihe auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325772144578&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der fünfte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325772144578&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats Januar: Neuanfänge</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771969140&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Neues anfangen, sich aus gewohnten Mustern lösen – jede Veränderung gibt dem menschlichen Gehirn und dem Nervensystem neue Impulse. Wie Neuanfänge das Leben von MS-Patienten bereichern, beschreibt das aktuelle Thema des Monats auf www.leben-mit-ms.de.Menschen, die Neues wagen, zeigen großen Mut und beeindrucken durch ihre positive Ausstrahlung. Für diese Courage wird man reich belohnt: Psychologen haben festgestellt, dass wir in Zeiten von Veränderungen viel empfänglicher für Glücksempfindungen sind als in Zeiten des Stillstandes.Im Thema des Monats Januar berichten sechs MS-Patienten über ihre Wege zu neuen Aktivitäten und wie sie daraus Kraft schöpfen, ihr Leben mit Multipler Sklerose zu meistern.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771969140&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neurodegenerative Erkrankungen – viele Fragen sind noch unbeantwortet</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771872687&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Genf (sr) - Neurodegenerative Erkrankungen wie die Multiple Sklerose oder die Alzheimer Demenz sind durch einen fortschreitenden Verlust von Nervenzellen gekennzeichnet. Die Zahl dieser Erkrankungen wird aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung weiter zunehmen. So kommt der Erforschung ihrer Ursachen große Bedeutung zu, da sich daraus häufig neue Behandlungsansätze ableiten lassen.Wie Prof. Pierluigi Nicotera aus Bonn bei einem Symposium der Merck Serono berichtete, ist z. B. die Abnahme der Hirnleistung bei Alzheimer-Patienten mit dem Verlust der Dornfortsätze bestimmter Nervenzellen verbunden. Verantwortlich für diesen Prozess, der zum  Absterben der Zellen führt, ist ein Enzym namens Caspase-3.Aber auch andere Mechanismen werden zurzeit von den Neurologen diskutiert: Dazu gehören, wie Nicotera weiter ausführte, ein gestörter Proteinstoffwechsel mit einer Anhäufung von Abfallprodukten aus Nervenzellen, eine Erhöhung der Kalziumspiegel im Gehirn, wie sie nach Schlaganfällen vorkommt, aber auch die Freisetzung entzündlicher Botenstoffe durch spezielle Immunzellen des Gehirns, der Mikroglia.Auch wenn auf diesem Gebiet heute viele Fragen noch unbeantwortet sind, ist damit zu rechnen, dass sich in Zukunft aus diesen Forschungsergebnissen vielfältige Diagnose- und Therapieansätze ergeben werden.Quelle: Current Congress Februar 2011, Neurodegenerative Diseases Discovery Day</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771872687&amp;mode=detail</guid></item></channel></rss>
