<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss xmlns:dt="http://xsltsl.org/date-time" version="2.0"><channel><title>Leben mit MS - News</title><link>http://www.leben-mit-ms.de/</link><description>Leben mit Multipler Sklerose</description><language>de-de</language><copyright>2010 - leben-mit-ms.de</copyright><image><url>/httpd/img/logo.png</url><title>Leben mit MS</title><link>http://www.leben-mit-ms.de</link></image><item><title>Fernweh &amp; Reiselust – Neues von den Weltreisenden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329914092604&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Im letzten September startete die MS-Patientin Iris gemeinsam mit ihrem Mann in das Abenteuer Weltreise. Die ersten Herausforderungen ließen nicht lange auf sich warten. Ihre Erfahrungen und Erlebnisse teilt sie in ihrem Gastblog auf www.bloghaus-ms.de. Schon bei der Reise durch Georgien war Kreativität gefragt: Um ihre Medikamente kühl zu halten, musste Iris erfinderisch werden. Kurzerhand entwickelte sie mit Hilfe von Thermoskanne, Trinkflaschen und Plastiktüten ihr eigenes Kühlsystem. Das Fazit einer Bergwanderung lautete: Der elektronische Injektor kann einiges aushalten! Sogar einen Sturz in die Tiefe überstand er unbeschadet.Das nächste Reiseziel wurde in einen Tschador (= Umhang) gehüllt angetreten. Im Iran warteten zahlreiche Einladungen zum Tee und erste Lektionen in Farsi auf die Reisende. Die Frage, ob sich die Multiple Sklerose meldet, trübte vorübergehend die Stimmung. Schneefall, eine unfreiwillig therapiefreie Woche sowie die Frage, wann Istanbul und somit der benötigte Nachschub an Medikamenten erreicht werden kann – ausführliches zu diesen und allen weiteren Erlebnissen der Rucksacktouristin finden Sie in unregelmäßigen Abständen in ihren Blogeinträgen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329914092604&amp;mode=detail</guid></item><item><title>www.leben-mit-ms.de: Aktuelles aus dem Forum</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329913979831&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Haben Sie in letzter Zeit das Forum auf www.leben-mit-ms.de besucht? Tag für Tag beantworten MS-Patienten dort drängende Fragen anderer Betroffener und geben Tipps, wie sie selbst mit Problemen umgehen. Was interessiert die Besucher derzeit besonders?Eine Teilnehmerin beschäftigt der Verlauf von Schwangerschaften bei MS. Sie wünscht sich ein Kind, will sich jedoch vorher über mögliche Komplikationen informieren. Ein anderes Mitglied wurde mit dem Verdacht auf MS an einen Neurologen überwiesen und sucht in seiner Unsicherheit nun Rat im Forum. Wie Andere mit „Heul-Tagen“ umgehen, fragt jemand – und erhält daraufhin bestärkenden Zuspruch. Auch dem Ärger über Reaktionen von Nichterkrankten wird Luft gemacht. Immer ein Thema sind Erfahrungen mit Medikamenten oder Tipps, wie man am besten mit möglichen Nebenwirkungen umgeht. Jeder Besucher des öffentlichen Forums kann zu Themen, die ihn persönlich beschäftigen, Diskussionen eröffnen oder bereits bestehende Threads kommentieren. Alle Threads und die dazugehörigen Antworten finden Sie hier. Schauen Sie doch mal (wieder) rein!</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329913979831&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Mitmachen und Gewinnen: „Frage des Monats“ im Newsletter</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384980177&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Ab sofort gibt es im wöchentlich erscheinenden Newsletter von www.leben-mit-ms.de eine „Frage des Monats“, der sich auf die Inhalte von „Multiple Sklerose aktuell“ bezieht und dabei helfen soll, das Wissen rund um die Erkrankung zu erweitern.Die „Frage des Monats“ wird jeweils in der dritten Newsletterausgabe des Monats veröffentlicht. Um sie richtig beantworten zu können, muss man nur diejenige Ausgabe aufmerksam lesen, in der sie erscheint.Die Antwort können Sie in das Kontaktformular von www.leben-mit-ms.de eingeben, unter Angabe Ihrer Adresse und des Stichworts „Frage des Monats Februar“.Zur Belohnung fürs Mitmachen erhalten die ersten fünf Einsender ein Exemplar des Buches „Meditation und Gehirn: Alte Weisheit und moderne Wissenschaft“ (Autor: Heinz Hilbrecht, Verlag: Schattauer). Weitere Informationen zu dieser spannenden Lektüre finden Sie hier.Das Redaktionsteam von „Multiple Sklerose aktuell“ wünscht Ihnen viel Erfolg!Teilnahmebedingungen</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384980177&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Online-Kompass hilft bei Diagnose MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384679948&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Was ist MS? Welche Therapieoptionen gibt es? Wo finde ich schnelle Hilfe? Erste Antworten für die schwierige Zeit nach der Diagnose finden Betroffene in der Rubrik „MS-Erste Hilfe“ auf www.leben-mit-ms.de.Dort sind die wichtigsten Themen für all diejenigen zusammengefasst, bei denen erst kürzlich MS diagnostiziert wurde. Die Beiträge sind zudem zu weiteren Unterseiten von www.leben-mit-ms.de verlinkt und ermöglichen es, sich noch ausführlicher über einzelne Fragestellungen zu informieren.Orientierung liefert ein Kompass, bei dem jeder Himmelsrichtung ein Thema zugeordnet ist:Hier gelangen Sie zur Rubrik „MS-Erste Hilfe“.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384679948&amp;mode=detail</guid></item><item><title>„Dirty Happy Dancing” Film Nr. 7 –Kreative Filmreihe auf YouTube</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384897736&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die neun Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der siebte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329384897736&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Regulatoren der Immunantwort bei MS entdeckt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329215159202&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 15 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Freiburg (sr) Mehr als 50 Jahre nach der Entdeckung der Interferone ist es Forschern der Universität Freiburg gelungen, im Tiermodell den Zusammenhang zwischen der Ausschüttung dieser körpereigenen Botenstoffe und dem Entstehen entzündlicher Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose aufzuklären.Professor Marco Prinz, Direktor der Abteilung für Neuropathologie und seine Mitarbeiter beobachteten, dass Rezeptoren, die eigentlich für die Erkennung von Grippe-, Polio- und anderen Viren notwendig sind, auch den Verlauf der Entzündungsreaktion während der MS beeinflussen. Fehlen diese Rezeptoren, wird die Krankheit verschlimmert. Ihre Aktivierung dagegen führt zur Bildung großer Mengen an Interferonen und zu einer Verbesserung der Krankheit. Wie Prinz und seine Kollegen zeigen konnten, verhindern die Interferone die Bildung bestimmter anderer Botenstoffe, die bei der MS zur Schädigung der myelinbildenden Zellen führen.„Unsere Ergebnisse stellen einen Durchbruch für das Verständnis der Interferonwirkung bei MS dar. Es besteht nun die Hoffnung, neue zellspezifische und nebenwirkungsarme Therapieansätze zur Behandlung dieser Erkrankung zu entwickeln“, so Prinz in einer Pressmitteilung der Universität Freiburg.Inwieweit diese im Tiermodell beobachteten Ergebnisse auch zu neuen Behandlungsoptionen beim MS Erkrankten führen können, sollen nun zukünftige Studien zeigen.Quelle: Universitätsklinikum Freiburg, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 05.12.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329215159202&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Grippeimpfung für Patienten mit MS sinnvoll</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142950729&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 13 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>München (sr) - Eine alljährliche Grippeimpfung ist auch für Patienten mit Multipler Sklerose auf jeden Fall sinnvoll, erklärt Prof. Uwe Zettl aus Rostock im Namen des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) und des Ärztlichen Beirats der Deutschen MS Gesellschaft (DMSG).Die Befürchtung vieler MS Patienten, eine Grippeimpfung könnte Schübe auslösen, ist in der Regel unbegründet, da aus einer Reihe von Studien bekannt sei, dass diese Impfung das Schubrisiko nicht erhöht. Pro Grippesaison treten zwei bis drei unterschiedliche Influenza-Stämme auf. Der diesjährige Impfstoff enthält in seiner Zusammensetzung einen Stamm des Schweinegrippevirus H1N1 sowie zwei weitere Erregerstämme. Studien hätten jedoch gezeigt, „dass der H1N1-Stamm ebenfalls nicht zu einem erhöhten Schubrisiko beiträgt“, sagt Zettl.Sinnvoll ist auch eine Impfung von Patienten unter Immuntherapie. Studien mit MS-Patienten, die mit Interferon beta 1a behandelt werden, belegen, dass nach einer Grippeimpfung ein ausreichender Schutz aufgebaut wird und dass es nach Influenza-Impfungen zu vergleichbaren Immunantworten wie bei gesunden Kontrollpersonen kommt.„Eine Grippeimpfung von MS-Patienten senkt das Infektionsrisiko spürbar und trägt so dazu bei, einen ungünstigen MS-Krankheitsverlauf zu verhindern. Der Impftermin beim Arzt sollte daher einen festen Platz im Kalender von MS-Patienten haben“, rät Zettl abschließend.Quelle: Kompetenznetzwerk Multiple Sklerose, Pressemitteilung November 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142950729&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Immunmodulatorische Behandlung verhindert Neurodegeneration bei MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142733484&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 10 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Padua (sr) - Dass eine immunmodulatorische Behandlung kortikalen Läsionen, d. h. entzündlichen Prozessen in der Gehirnrinde entgegen wirkt, konnte im letzten Jahr in einer Studie gezeigt werden, die Professor M. Calabrese von der Universitätsklinik in Padua bei 165 Patienten mit schubförmiger MS durchgeführt hat. Die Patienten erhielten über die zweijährige Dauer der Studie entweder subkutanes bzw. intramuskuläres Interferon beta-1a oder Glatirameracetat. Zum Vergleich wurde darüber hinaus eine Gruppe unbehandelter Patienten untersucht.Die Therapie mit den immunmodulierenden Substanzen erwies sich hinsichtlich der untersuchten  Parameter  in der Magnet-Resonanztomographie als hochwirksam. Die Anzahl neuer kortikaler Läsionen war in allen drei behandelten Gruppen gegenüber der unbehandelten Gruppe signifikant erniedrigt. So wurden nach 24 Monaten neue kortikale Läsionen in 82% der unbehandelten, aber nur in 64% der behandelten Patienten vorgefunden.„Die geringste Anzahl neuer kortikaler Läsionen wurde bei der Behandlung mit subkutanem Interferon beta-1a beobachtet: Hier zeigten nach zwei Jahren nur etwa die Hälfte der Patienten neue Läsionen, während dies bei intramuskulärem Interferon und bei Glatirameracetat in 72 % und 62 % der Fall war“, fasst Professor Calabrese seine Ergebnisse zusammen. Darüber hinaus konnten wir zeigen, dass eine immunmodulierende Therapie auch die Abnahme der grauen Hirnsubstanz bei der MS verringert.“Damit sei erstmalig der Nachweis gelungen, dass eine solche Therapie, insbesondere mit subkutanem Interferon beta-1a, effektiv der Zerstörung des Myelins im zentralen Nervensystem entgegenwirkt.Quelle: Multiple Sclerosis Journal, online publiziert Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1329142733484&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kostenloser SMS-Erinnerungsservice für Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708843921&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Hand aufs Herz: Vergessen Sie manchmal das Spritzen? Das sollte nicht sein. Patienten, die das MS-Medikament von Merck Serono anwenden, können sich per SMS erinnern lassen.Für den kostenfreien SMS-Erinnerungsservice „RebiTime“ braucht man sich im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de nur mit seiner Mobiltelefonnummer zu registrieren. An den selbst ausgewählten Wochentagen und zur festgelegten Uhrzeit wird eine SMS versendet, die Sie an die Injektion erinnert.Mit Hilfe eines individuellen Online-Formulars können Nutzer die Erinnerungszeiten, den Text und die Mobilnummer ändern; so kann der Service jederzeit aktualisiert oder deaktiviert werden. Hier geht es zur Registrierung.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708843921&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Gefragt: Ihre Meinung zu www.leben-mit-ms.de</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708651807&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Was gefällt Ihnen an www.leben-mit-ms.de? Was würden Sie gerne ändern? Schreiben Sie es uns, damit wir die Seiten nach Ihren Wünschen und Vorstellungen verbessern können.Seit vielen Jahren informiert der Onlineauftritt www.leben-mit-ms.de Betroffene, ihre Angehörigen und Freunde über Multiple Sklerose. Im Mittelpunkt stehen dabei Tipps und Services – und der Austausch mit anderen Betroffenen. Den Verantwortlichen für die Website ist es ein großes Anliegen, die Angebote ständig zu verbessern. Deshalb möchten wir von Ihnen wissen, wie wir die Internetpräsenz übersichtlicher, informativer und serviceorientierter machen können.Schreiben Sie uns, was Ihnen gut und was Ihnen weniger gut gefällt. Was fehlt Ihnen auf www.leben-mit-ms.de? Welche neuen Filme für den YouTube-Kanal Leben mit MS wären für Sie von Interesse? Sind die Themen des Online-Newsletters für Sie relevant und gut aufbereitet? Gibt es Themen für den Newsletter, die wir Ihrer Meinung nach bislang noch nicht berücksichtigt haben? All dies und gerne noch viel mehr möchten wir von Ihnen erfahren.Wir freuen uns auf Ihr Feedback, schreiben Sie uns einfach per Email an info@merckserono-servicecenter.deHerzlichen Dank für Ihre Unterstützung!</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708651807&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kein erhöhtes Krebsrisiko durch subkutanes Interferon-beta</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708223915&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 08 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Lund (sr) - Bei einer langfristigen Therapie mit Wirkstoffen wie Interferon-beta, die modulierend in das Immunsystem eingreifen, besteht für MS-Patienten zumindest theoretisch das Risiko häufiger an Krebs zu erkranken als Gesunde. Für Betroffene, die mit subkutanem Interferon-beta-1a behandelt werden, kann nun Entwarnung gegeben werden: Das Krebsrisiko wird durch diese Behandlung nicht erhöht. Dies zeigt eine Auswertung von Daten aus einer weltweiten MS-Datenbank, die 2011 von Wissenschaftlern der Universität Lund in Schweden unter Leitung von Professor Magnhild Sandberg-Wollheim vorgenommen wurde.Ausgewertet wurden die Daten von mehr als 3700 MS-Patienten, die teilweise bis zu sechs Jahre mit subkutanem Interferon beta-1a behandelt worden waren. Dabei zeigte sich, dass sowohl solide Tumoren als auch Tumoren des blutbildenden Systems, wie z.B. die Leukämie, wesentlich seltener auftraten als für die Allgemeinbevölkerung erwartet.„Insgesamt gibt es aufgrund der Daten keinen Hinweis, dass das Krebsrisiko bei diesen Patienten erhöht sein könnte. Damit können die Ergebnisse früherer Studien mit Interferon beta-1a bei MS-Patienten gefestigt werden“, so Professor Sandberg-Wollheim und Kollegen in ihrer Zusammenfassung.Quelle: Multiple Sclerosis Journal 2011; 17: 431-40.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328708223915&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Regisseur des eigenen Lebens sein</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099587771&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Nach der Diagnosestellung, aber auch in späteren Krankheitsstadien stehen MS-Patienten immer wieder vor der Herausforderung, eine chronische Krankheit zu akzeptieren, deren Verlauf nicht vorhersehbar ist. Mit jedem neuen Schub werden sie an ihre Krankheit erinnert, müssen die Symptome bewältigen und sich mit Multiple Sklerose auseinander setzen. Grund für das Redaktionsteam von www.leben-mit-ms.de, das Thema Krankheitsbewältigung im Thema des Monats Februar ausführlicher zu behandeln.Berichte von Betroffenen, wie sie von der Diagnose MS und den Veränderungen in ihrem Leben erfuhren, wie sie damals damit umgingen und die Erkrankung heute bewältigen, zeigen: Niemand steckt MS einfach so weg. Neuere Konzepte gehen davon aus, dass jeder, mal mehr oder weniger ausgeprägt, folgende fünf Phasen durch macht: Vom Verdrängen über Wut, Trauer und Verhandeln bis hin zur Akzeptanz. Das aktuelle Thema des Monats beinhaltet neben Erfahrungsberichten und der ausführlichen Erläuterung der fünf Schritte zur Krankheitsbewältigung auch ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Kugler von der medizinischen Fakultät der Carl Gustav Carus Universität, Dresden. Der Psychologe hat das Bewältigungstraining MS COPE entwickelt, das er seit 2006 erfolgreich durchführt. In dem Interview erläutert er, warum gerade für MS-Patienten die Verarbeitung der Erkrankung so schwierig sein kann und wie das Programm hilft, dass jeder Patient wieder Regisseur seines eigenen Lebens sein kann. Zum aktuellen Thema des Monats gelangen Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099587771&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 6 – Neue Filmreihe auf YouTube</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099441640&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 02 Feb 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der sechste Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1328099441640&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Zwei neue MS-Medikamente in der Entwicklung bei Merck Serono</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327913516182&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 30 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Darmstadt (sr) - Zwei neuartige Arzneistoffe werden seit kurzem in Europa auf ihre Wirksamkeit bei der Behandlung der schubförmigen MS untersucht. Bei der Substanz mit der Laborbezeichnung ONO-4641 handelt es sich um eine Tablette, die den Übertritt entzündungsfördernder Lymphozyten aus den Lymphdrüsen ins Blut hemmt und so deren Einwanderung ins Zentralnervensystem verhindert. Im Gegensatz zu ähnlichen Substanzen aus der gleichen Gruppe von Wirkstoffen scheint ONO-4641 sehr viel zielgerichteter zu wirken und hat aus diesem Grund möglicherweise weniger Nebenwirkungen. Darauf deuten zumindest die ersten Ergebnisse einer klinischen Studie hin, die auf dem Europäischen Multiple-Sklerose-Kongress in Göteborg vorgestellt wurden. Mit der internationalen „DreaMS“-Studie hat inzwischen die zweite Phase der klinischen Entwicklung begonnen.Die zweite neue Substanz (Laborbezeichnung PI-2301) ist ein sogenanntes Peptid-Copolymer der zweiten Generation. PI-2301 modifiziert bestimmte Abläufe des Immunsystems und ist so in der Lage, Autoimmunreaktionen, wie sie bei der Multiplen Sklerose vorkommen, zu kontrollieren. In der ersten Phase der klinischen Studien zeigte sich die Substanz als sicher und wirksam, so dass auch hier mit der weiteren klinischen Entwicklung begonnen werden konnte.Beide Wirkstoffe werden in Europa von Merck Serono entwickelt und sollen künftig auch von dem Darmstädter Konzern vermarktet werden.Quelle: Merck Serono Pressemitteilungen 19.09.2011/04.10.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327913516182&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ist Therapiewirksamkeit messbar?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327561864129&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Wann wirkt eine MS-Therapie, wann wirkt sie nicht? Die Frage wird von Medizinern durchaus kontrovers diskutiert. Denn die Erfassung der Wirksamkeit bzw. des Therapieversagens ist noch immer eines der ungelösten Probleme in der MS-Behandlung.Die Schwierigkeit beginnt bereits mit dem unterschiedlichen Blickwinkel von Arzt und Patient bei der Bewertung von Symptomen. Fragt man Mediziner nach den größten Einschränkungen für die Lebensqualität von Betroffenen, stehen Lähmungen, Spastik und Koordinationsstörungen an erster Stelle. Patienten fühlen sich dagegen viel stärker durch Fatigue, Blasenbeschwerden sowie Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen beeinträchtigt. Klinische Marker, die den Therapieerfolg abbilden sollen, orientieren sich nach Expertensicht ebenfalls zu sehr an „motoriklastigen“ Kriterien – und berücksichtigen damit zu wenig die Gefühlslage der Patienten.Weitere Probleme bei der individuellen Therapiebewertung sind u.a. mögliche Schwankungen in der Adhärenz der Betroffenen sowie die Abgrenzung zwischen Schub und normaler Schwankung der Befindlichkeit – vieles ist in der Praxis kaum auseinander zu halten. Entscheidend ist somit, wie zufrieden der Betroffene selbst mit seiner Therapie ist, gerade bei Aspekten wie Verträglichkeit und Alltagstauglichkeit.Quelle: Merck Serono Expertenworkshop im September 2011:</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327561864129&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Kriterien für die Diagnose der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327477073827&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 25 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) - Dass der frühzeitige Beginn einer Therapie bei Patienten mit MS den Verlauf der Erkrankung verzögern kann und somit langfristig zu einem verbesserten Therapieerfolg führt, gilt aufgrund von klinischen Studienergebnissen inzwischen als gesichert. Umso wichtiger ist aus diesem Grund, eine MS möglichst früh zu erkennen.Seit etwa einem Jahrzehnt sind die sogenannte McDonald-Kriterien Grundlage für die Diagnose einer MS. Hauptprinzip ist dabei die räumliche und zeitliche Streuung von Entzündungsherden im Zentralnervensystem. Obwohl auch den klinischen Befunden und den Ergebnissen der Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit eine gewisse Bedeutung zukommt, liegt der Schwerpunkt der McDonald-Kriterien vornehmlich auf den Ergebnissen bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT).Nachdem schon im Jahr 2005 eine Revision der Kriterien zu einer erleichterten Diagnosestellung der MS führte, wurde aufgrund neuerer klinischer Daten kürzlich eine zweite Revision notwendig, die eine weitere Vereinfachung des Diagnoseprozesses mit weniger MRT-Untersuchungen ermöglicht. Wie die Autoren einer im Jahr 2010 erschienen Publikation dazu ausführen, werden die revidierten McDonald-Kriterien in einer Reihe von Fällen, wie z. B. bei Patienten mit einem klinisch isolierten Syndrom*, mit gleicher oder größerer Sicherheit zu einer schnelleren MS-Diagnose führen.Quelle: Polman et al. Ann Neurol 2011;69:292–302* Bei einem klinisch isolierten Syndrom (Clinically isolated Syndrome, CIS) tritt bei den Patienten eine neurologische Funktionsstörung auf, die sich auf eine lokalisierte Schädigung im zentralen Nervensystem zurückführen lässt. Die Symptome entwickeln sich schubförmig innerhalb von Stunden bis Tagen und haben eine entzündliche Genese oft einhergehend mit einer Entmarkung im zentralen Nervensystem. Typische klinische CIS Symptome sind zum Beispiel Sehstörungen, Parästhesien, Paresen. Die Symptome können monofokal oder multifokal ausgestaltet sein. Ungefähr 50 Prozent der Patienten mit einer isolierten Sehnerventzündung entwickeln im weiteren Verlauf eine klinisch sichere Multiple Sklerose (MS).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327477073827&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Bildgebende Verfahren erlauben Frühdiagnostik der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327307755353&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Genf (sr) - Bereits im frühen Stadium der Erkrankung können bei Patienten mit Multipler Sklerose (MS) Anzeichen einer Neurodegeneration auftreten. Besonders augenfällig ist dies beim Verlust der Hirnmasse. Während beim gesunden Erwachsenen das Gehirnvolumen im Jahr etwa 0,2-0,4% abnimmt, kann ein MS-Patient jährlich bis zu einem Prozent verlieren.Dies lässt sich mit einer neuen Methode der Volumenmessung mittels Magnetresonanz-Tomographie (MRT) genau bestimmen, so Professor Nicola de Stefano aus Siena bei einem Workshop der Firma Merck Serono.De Stefano untersuchte 963 Patienten mit früher bzw. später MS mittels MRT und berechnete aus den Ergebnissen die Volumenveränderung im Gehirn. Dabei zeigte sich insbesondere bei Patienten, die nicht behandelt wurden, im Verlauf der Erkrankung eine kontinuierlich fortschreitende Schädigung. Am besten schnitten dagegen die Patienten ab, die schon in einem frühen Stadium ihrer Erkrankung behandelt wurden.Eine Einschränkung gebe es jedoch, räumt de Stefano ein: „Der Schwund von Hirngewebe ist eine komplexe Angelegenheit, bei der nicht nur die Nervenzellen eine Rolle spielen, sondern auch eine Reihe anderer Faktoren, wie die Elektrolytkonzentrationen in den Zellen.“Trotzdem sei Volumenmessung mittels MRT eine zuverlässige Methode Schädigungen von Nervenfasern zu erkennen, so de Stefan abschließend.Quelle: Current Congress Februar 2011, Neurodegenerative Diseases Discovery Day</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1327307755353&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 5 – Neue Filmreihe auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894774682&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der fünfte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894774682&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Sports Walker" zur Siegeridee von weltweitem Designwettbewerb gekürt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894605140&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Brian Light aus Toronto, Kanada, gewinnt mit seinem "Sports Walker" den Designwettbewerb der Kampagne "Real MS: Your Innovation". Patienten auf der ganzen Welt waren aufgerufen, einzigartige und innovative Ideen einzusenden, die das tägliche Leben mit der Erkrankung erleichtern können.Der "Sports Walker" ist eine besondere Gehhilfe mit sechs Beinen und acht Rädern, die Menschen mit Gleichgewichtsproblemen und Schwächen in den Beinen unterstützen soll. Ein spezielles Haltesystem ermöglicht es zudem, die Hände frei zu haben und so auch verschiedene Sportarten ausüben zu können. Brian Light spielt seit mehr als 30 Jahren leidenschaftlich gern Volleyball. Zu Beginn seiner Erkrankung war es schwierig, seinen Lieblingssport weiter ausüben zu können. Um nicht ganz darauf verzichten zu müssen, kam ihm die Idee zum "Sports Walker". Die ausgeklügelte Gehhilfe soll ihn und auch andere MS-Patienten dabei unterstützen, weiterhin das tun zu können, was am meisten Spaß macht.Als Gewinner erhält Brian Light die Möglichkeit, seine Idee zusammen mit einem Designstudio weiterzuentwickeln und zu verfeinern. Im Laufe des Jahres 2012 soll die fertige Gehhilfe der Öffentlichkeit präsentiert werden. Wer den Designprozess verfolgen oder nähere Details zur Kampagne "Real MS" erfahren möchte, kann dies auf der Website www.realmsvoices.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894605140&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Keine Anhaltspunkte für chronische venöse Insuffizienz als MS-Ursache</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894378643&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) - Aufgrund von Ergebnissen einer klinischen Studie, die Dr. Paolo Zamboni aus Ferrara im Jahr 2009 durchgeführt hatte, ließen Hunderte von Patienten mit Multipler Sklerose in der Hoffnung auf Heilung eine Katheter-Dilatation, d.h. eine Erweiterung der inneren Drosselvene am Hals durchführen. Zamboni hatte damals vermutet, dass MS durch eine chronische Stauung in Hirn und Rückenmarksvenen verursacht wird und daraufhin eine  Angioplastie als Therapie vorgeschlagen. Wie sich jetzt zeigte, lassen sich Zambonis Ergebnisse nicht bestätigen. G. Panczel  und Kollegen vom Peterfy Sandor Hospital in Budapest berichteten jetzt auf dem Europäischen MS-Kongress ECTRIMS über die Untersuchung von 122 Patienten mit schubförmiger MS sowie 55 gesunden Personen als Kontrollen mittels farbkodierter Ultraschallmessung. Dabei ließen sich weder bei den MS-Patienten noch bei den Kontrollen Verengungen der untersuchten Venen im Kopf-/Halsbereich finden. Bei keiner der untersuchten Patienten fanden sie Störungen im Blutfluss, die für eine chronische venöse Stauung als Ursache der MS sprechen würden. Aufgrund dieser Ergebnisse, so folgern die Wissenschaftler, „scheint eine Katheter-Dilatation zur Behandlung der MS weder ethisch vertretbar noch rational zu sein“.Quelle: ECTRIMS Amsterdam 2011, P 630</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326894378643&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Interferontherapie bei Schwangeren: Kein erhöhtes Risiko für Missbildungen oder Spontanabort</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326802287892&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 16 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Lund (sr) - Frauen mit Multipler Sklerose wird bei Kinderwunsch derzeit empfohlen, eine eventuelle Therapie mit immunmodulatorischen Substanzen wie Interferon ß-1a rechtzeitig vor der Schwangerschaft abzusetzen, da über die Wirkung solcher Substanzen auf den Foetus noch recht wenig bekannt ist. Trotzdem kann es immer wieder zu unerwarteten und ungeplanten Schwangerschaften unter einer MS-Therapie kommen.Für diese Fälle kann nun Entwarnung gegeben werden. Forscher der Universität Lund in Schweden untersuchten auf Basis der Daten aus einer weltweiten MS-Datenbank den Ausgang von 425 Schwangerschaften, bei denen der Foetus bis zu 45 Tagen einer Interferontherapie ausgesetzt war.Die Analyse der Daten zeigte, dass die Mehrzahl der Schwangerschaften zu normalen Lebendgeburten führte. Im Vergleich zur Normalbevölkerung war weder die Anzahl von Spontanaborten noch die Zahl von Missbildungen erhöht.„Frauen, die eine Interferontherapie nicht schon vor der Empfängnis beenden, sondern erst bei Bekanntwerden der Schwangerschaft, haben kein erhöhtes Risiko für einen negativen Ausgang der Schwangerschaft“, folgern die Wissenschaftler aus dem Ergebnis ihrer Analyse.Quelle: Multiple Sclerosis Journal, epub ahead of print November 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326802287892&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Große Resonanz auf Aktion Kosename</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286363406&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - EX-MANN, Ghostbuster, Kleine Stechmücke, Smarty: Patienten, die ein MS-Medikament von Merck Serono verwenden, haben bei der jüngsten Internetaktion fast 60 Kosenamen für einen elektronischen Injektor eingesendet.Der oben aufgeführte kleine Auszug aus der Kosenamenliste zeigt, wie kreativ die Teilnehmer der Aktion bei der Namensgebung waren. Für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, ihre Spitznamen für elektronische Injektoren mit anderen Patienten zu teilen, möchte sich das Redaktionsteam von www.leben-mit-ms.de herzlich bedanken.Die Aktion Kosename lief vom 15. August bis 15. November. Patienten, die ein MS-Medikament von Merck Serono mit einem elektronischen Injektor spritzen, konnten dessen Kosenamen mit Hilfe einer einfachen Online-Maske anonym einsenden. Die Liste mit allen Namen wurde laufend erweitert und ist im passwortgeschützten Bereich für Patienten unter der Rubrik „RebiSTAR-Service zu finden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286363406&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Dr. Ivana Nikic erhielt NEUROWIND e.V. Nachwuchsforschungspreis</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286195109&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Der NEUROWIND e.V.-Forschungspreis für die beste Nachwuchsarbeit in der experimentellen Neurologie wurde im November an Frau Dr. Ivana Nikic vom Institut für klinische Neuroimmunologie der Ludwigs Maximilians Universität München verliehen. Die Wissenschaftlerin konnte mithilfe eines neuen, bildgebenden Verfahrens nachweisen, dass frühe Schäden an Nervenzellfasern bei Multipler Sklerose (MS) unter bestimmten Umständen umkehrbar sind. Mit dem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro fördert NEUROWIND e.V. den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Neurologie und Behandlungsfortschritte zum Wohle der Patienten. Der Forschungspreis wird von der Merck Serono GmbH, Darmstadt gestiftet.Die Preisverleihung fand am 5. November 2011 anlässlich des NEUROWIND e. V.-Wissenschaftssymposiums in Motzen, Brandenburg statt. Die Vorstandsmitglieder von NEUROWIND e.V. hatten zuvor die schwierige Aufgabe, den Gewinner aus zahlreichen hochkarätigen Bewerbungen auszuwählen. Alle eingesendeten Arbeiten stellten wertvolle Erkenntnisse zu Krankheitsmechanismen und Behandlungsansätzen dar. „Die Beobachtungen von Frau Dr. Ivana Nikic und ihren Kollegen könnten eine wichtige Rolle für die Entwicklung neuer MS-Therapien spielen, die auf einen verbesserten Nervenzellschutz zielen. Diese könnten dazu beitragen, bleibende Behinderungen zu verringern“, würdigte NEUROWIND e. V.-Vorstandsmitglied Dr. Ralf Linker, Erlangen, die Forschungsergebnisse in seiner Laudatio.Der Verein zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses in der Neurologie – NEUROWIND e.V. zeichnet einmal jährlich herausragende wissenschaftliche Beiträge aus dem deutschsprachigen Raum aus. Die gemeinnützige Organisation möchte den Austausch zwischen jungen Wissenschaftlern fördern, um neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung zu gewinnen. Die Jury des Forschungspreises von NEUROWIND e.V. setzt sich neben externen Gutachtern aus fünf Neurologen und Gründungsmitgliedern zusammen:• Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz, Universitätsklinikum Würzburg• Prof. Dr. med. Thomas Korn, Klinikum rechts der Isar TU München• Dr. med. Ralf Linker, Universitätsklinikum Erlangen• PD Dr. med. Tim Magnus, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf• Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Sven G. Meuth, Universitätsklinikum MünsterZiel ist es, die Mechanismen hinter Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfall und Alzheimer zu identifizieren und diese Erkenntnisse in konkrete Therapieansätze umzuwandeln.Weitere Informationen zum NEUROWIND e.V. finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326286195109&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Frühtherapie der Multiplen Sklerose kann Sterblichkeit senken</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326285777750&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) - Je früher mit einer immunmodulatorischen Therapie der Multiplen Sklerose mit Interferon ß-1a s.c. begonnen wird, desto mehr profitieren die Patienten davon. Darauf wies Professor Mark Freedman aus Ottawa auf einer Veranstaltung von Merck Serono auf dem größten neurologischen Kongress ECTRIMS in Amsterdam hin.So zeigten Patienten, bei denen schon im frühen Stadium der MS eine solche Therapie durchgeführt werde, nach acht Jahren sowohl eine geringere Schubfrequenz als auch ein geringeres Risiko für das Fortschreiten einer Behinderung als Patienten mit spätem Therapiebeginn. Darüber hinaus sei nach neuesten Untersuchungen der frühe Beginn einer immunmodulatorischen Therapie langfristig auch mit einer etwa 40 % igen Verringerung der Sterblichkeit verbunden.„Mit dem frühen Eingriff in das Autoimmungeschehen bestehen beste Aussichten auf einen günstigen Verlauf der MS“, erklärte der Experte. Gerade in der Frühphase, in der noch wenige MS-Symptome auftreten und es sich bei der immunmodulatorischenTherapie um eine prophylaktische Therapie handelt, sei man deshalb auf das Verständnis und die aktive Mitarbeit der Patienten angewiesen, so Freedman weiter. Quelle: ECTRIMS Amsterdam 2011, Merck Serono Satellitensymposium</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326285777750&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Telefonbetreuung führt zu höherer Therapietreue bei MS-Patienten unter subkutanem Interferon</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326123920203&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 09 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Amsterdam (sr) Mangelnde Therapietreue der Patienten ist auch bei der Behandlung von Multiple Sklerose-Patienten ein nicht zu unterschätzendes Problem. Untersuchungen zeigen, dass MS-Patienten, die ihre Therapie nicht konsequent durchführen, ein erhöhtes Risiko für das schnelle Fortschreiten der Erkrankung besteht.Ob eine regelmäßige telefonische Betreuung von MS-Patienten unter einer Interferon ß-1a-Therapie die Therapietreue verbessert, untersuchten E. Papademetriou und Kollegen aus Amsterdam. Patienten, die bei einer Versandapotheke subkutanes Interferon ß-1a bestellten, konnten dabei auf freiwilliger Basis an einem Programm teilnehmen, das u.a. Beratungs- und Motivationsanrufe sowie E-Mail Erinnerungen für ihre Arztbesuche umfasste.„Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass eine telefonische Beratung  durch einen Apotheker geeignet ist, die Therapietreue bei Patienten mit Multipler Sklerose zu gewährleisten“, wie Papademetriou während des Europäischen Multiple Sklerose Kongresses in Amsterdam erklärte.So sei bei den Teilnehmern des Programms die Therapietreue deutlich besser gewesen als bei Patienten ohne entsprechende Betreuung. Nach einem Jahr hätten noch annähernd 75 % der Programmteilnehmer regelmäßig ihr Medikament gespritzt, gegenüber nur 50 % in der Kontrollgruppe. Mehr als 78 % der Patienten im Programm seien darüber hinaus schubfrei geblieben, so Papademetriou abschließend.Quelle: E. Papademetriou et al., ECTRIMS Amsterdam 2011, P 1045</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1326123920203&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 5 – Neue Filmreihe auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325772144578&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der fünfte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325772144578&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats Januar: Neuanfänge</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771969140&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Neues anfangen, sich aus gewohnten Mustern lösen – jede Veränderung gibt dem menschlichen Gehirn und dem Nervensystem neue Impulse. Wie Neuanfänge das Leben von MS-Patienten bereichern, beschreibt das aktuelle Thema des Monats auf www.leben-mit-ms.de.Menschen, die Neues wagen, zeigen großen Mut und beeindrucken durch ihre positive Ausstrahlung. Für diese Courage wird man reich belohnt: Psychologen haben festgestellt, dass wir in Zeiten von Veränderungen viel empfänglicher für Glücksempfindungen sind als in Zeiten des Stillstandes.Im Thema des Monats Januar berichten sechs MS-Patienten über ihre Wege zu neuen Aktivitäten und wie sie daraus Kraft schöpfen, ihr Leben mit Multipler Sklerose zu meistern.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771969140&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neurodegenerative Erkrankungen – viele Fragen sind noch unbeantwortet</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771872687&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 04 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate><description>Genf (sr) - Neurodegenerative Erkrankungen wie die Multiple Sklerose oder die Alzheimer Demenz sind durch einen fortschreitenden Verlust von Nervenzellen gekennzeichnet. Die Zahl dieser Erkrankungen wird aufgrund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung weiter zunehmen. So kommt der Erforschung ihrer Ursachen große Bedeutung zu, da sich daraus häufig neue Behandlungsansätze ableiten lassen. Wie Prof. Pierluigi Nicotera aus Bonn bei einem Symposium der Merck Serono berichtete, ist z. B. die Abnahme der Hirnleistung bei Alzheimer-Patienten mit dem Verlust der Dornfortsätze bestimmter Nervenzellen verbunden. Verantwortlich für diesen Prozess, der zum  Absterben der Zellen führt, ist ein Enzym namens Caspase-3. Aber auch andere Mechanismen werden zurzeit von den Neurologen diskutiert: Dazu gehören, wie Nicotera weiter ausführte, ein gestörter Proteinstoffwechsel mit einer Anhäufung von Abfallprodukten aus Nervenzellen, eine Erhöhung der Kalziumspiegel im Gehirn, wie sie nach Schlaganfällen vorkommt, aber auch die Freisetzung entzündlicher Botenstoffe durch spezielle Immunzellen des Gehirns, der Mikroglia. Auch wenn auf diesem Gebiet heute viele Fragen noch unbeantwortet sind, ist damit zu rechnen, dass sich in Zukunft aus diesen Forschungsergebnissen vielfältige Diagnose- und Therapieansätze ergeben werden.Quelle: Current Congress Februar 2011, Neurodegenerative Diseases Discovery Day</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325771872687&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Schichtarbeit in jungen Jahren erhöht MS-Risiko</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325685475921&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 30 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>STOCKHOLM (Biermann) - Junge Menschen, die einer Schichtarbeit nachgehen, haben ein erhöhtes MS-Risiko. Dies haben schwedische Wissenschaftler in zwei groß angelegten Studien mit mehr als 14.000 Studienteilnehmern herausgefunden.Wie Anna Karin Hedström vom Karolinska Institut in Stockholm und Kollegen in den „Annals of Neurology“ berichten, fanden sie in beiden Untersuchungen einen signifikanten Zusammenhang zwischen Schichtarbeit in jungen Jahren und dem Auftreten von Multipler Sklerose. So hatten Jugendliche, die vor ihrem 20. Geburtstag bereits drei Jahre Schichtarbeit hinter sich hatten, ein etwa doppelt so hohes Risiko, an MS zu erkranken, wie junge Menschen, die bis dahin keiner Schichtarbeit nachgegangen waren. „Die beobachtete Assoziation zwischen Schichtarbeit und dem Auftreten von Multipler Sklerose in zwei unabhängigen Untersuchungen verstärkt den Eindruck eines echten Zusammenhangs. Die Folgen von Schichtarbeit wie Störung des Biorhythmus und Schlafstörungen hängen mit einer gestörten Melatonin-Ausschüttung und verstärkten Entzündungsreaktionen zusammen und könnten so Teil des Mechanismus hinter dem beobachteten Zusammenhang sein“, erklären die Wissenschaftler.Quelle: Ann Neurol, 17. Oktober 2011; doi: 10.1002/ana.22597 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1325685475921&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Fernweh &amp; Reiselust – Auf Weltreise mit MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541525187&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Mit Multipler Sklerose auf große Tour in ferne Länder? Wie das geht, welche Vorbereitungen für eine Weltreise nötig sind und was man unterwegs alles erleben kann, beschreibt MS-Patientin Iris seit Mai in einem Gastblog auf www.bloghaus-ms.de.Zusammen mit ihrem Mann hat Iris schon viele Fahrten unternommen. Der Traum von einer einjährigen Reise um die Welt begleitet beide schon seit zwei Jahren. Mitte September war es dann soweit: Nach monatelangen Vorbereitungen (Visa, Versicherungsscheine, Anlegen eines Medikamentenvorrates, Recherchen über zu bereisende Länder) brach das Paar nach Georgien auf und besuchte danach bis Dezember Armenien, Iran und die Türkei.Bloggerin Iris beschreibt in ihren Beiträgen auch ihr Reiseleben mit MS: Wie sie beispielsweise ihre Basismedikamente ohne Kühlschrank kühlt und welche Vorkehrungen sie für den Fall eines Schubs getroffen hat. Hier finden Sie alle bisherigen und in unregelmäßigen Abständen neue Blogeinträge der Rucksacktouristin.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541525187&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Den Alltag meistern mit MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541419937&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Broschüre Nr. 08 "MS im Alltag - Normal ist zu wenig" gibt Tipps, wie man als MS-Patient mit den täglichen Herausforderungen der Krankheit zurechtkommt. Die Ratschläge reichen von der richtigen Wohnsituation, über das Autofahren bis hin zu Sport und Entspannung. Die Broschüre kann kostenlos auf der Internetseite www.leben-mit-ms.de oder unter der Infoline 08 00 732 4344 bestellt werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541419937&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Update für iPhone-App "MyHandicap"</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541327250&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 28 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ISMANING (Biermann) - Für die kostenlose iPhone-App „MyHandicap“ steht ein Update zur Verfügung. Damit können nicht nur behindertenrelevante Adressen recherchiert, sondern auch selbst bewertet und weiter empfohlen werden.Ende vergangenen Jahres hatte die Stiftung MyHandicap die Anwendung erstmals präsentiert, die behinderten Menschen die Suche nach behindertengerechten Parkplätzen oder Toiletten, barrierefreien Restaurants, Banken oder Kinos erleichtert.In der neuen Version 2.0 haben die Nutzer der App nun auch die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen hinsichtlich der Barrierefreiheit eines Ortes einzubringen und damit die Quantität und Qualität des Angebots zu verbessern. So können User Adressen empfehlen und auch Bewertungen zu deren Barrierefreiheit abgeben.Bislang enthält die Anwendung mehr als eine halbe Million relevanter Adressen in Kategorien wie Freizeit &amp; Sport, Bildung &amp; Beruf oder Gesundheit &amp; Pflege, die je nach Zugänglichkeit und Ausstattung in verschiedene Untergruppen eingeteilt sind.Eine automatische Standortlokalisierung über GPS und eine Routingfunktion mit Kartenansicht für Suchergebnisse und Detailseiten erleichtern die Orientierung und das Auffinden der gesuchten Örtlichkeit. Beliebte Adressen lassen sich über die Favoritenfunktion speichern und via E-Mail, Facebook oder Twitter auch an Freunde mitteilen.Quelle: Stiftung MyHandicap, 7. Juli 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541327250&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Konzentration von Antikörpern gegen EBV sagt MS-Risiko voraus</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541128687&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 26 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BOSTON (Biermann) - Erhöhte Konzentrationen von Antikörpern gegen das Epstein-Barr-Virus gelten als Risikofaktor für die Multiple Sklerose. Nun haben Wissenschaftler der Harvard Universität nachgewiesen, dass diese Blutwerte tatsächlich zur Bestimmung des MS-Risikos geeignet sind. Wie Kassandra Munger und ihre Kollegen in der Zeitschrift „Multiple Sclerosis“ berichten, hatten sie bei 666 Angehörigen des US-Militärs die Antikörperkonzentrationen gegen das Epstein-Barr-Nuclear-Antigen (EBNA) bestimmt. Diese Antikörper sind in der Regel in der Spätphase einer EBV-Infektion im Blut zu finden. Von den Studienteilnehmern erkrankten 222 Personen an MS, die restlichen 444 waren Kontrollpersonen.Es zeigte sich, dass das MS-Risiko mit steigenden Konzentrationen von Antikörpern gegen einen EBV-Antigen-Komplex und gegen ein bestimmtes EBV-Antigen aus dem Komplex (EBNA-1) zunahm. So hatten Personen mit einer Konzentration von Antikörpern gegen den EBV-Antigen-Komplex von mehr als 320 ein 36-fach höheres MS-Risiko als Studienteilnehmer mit einer Konzentration von unter 20. Antikörper-Konzentrationen gegen EBNA-1 von mehr als 320 erhöhten das Risiko für eine MS hingegen um das Achtfache gegenüber Konzentrationen von unter 20.Diese Zusammenhänge erwiesen sich als unabhängig vom Geschlecht und Vitamin-D-Status der Studienteilnehmer.„Die Serumkonzentrationen von Antikörpern gegen das Epstein-Barr-Virus vor Ausbruch einer MS sind starke, robuste Marker für das MS-Risiko und könnten zur Erstellung eines MS-Risikowertes nützlich sein“, schlussfolgern die Wissenschaftler aus ihren Ergebnissen. Quelle: Mult Scler 2011, 17: 1185-1193</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324541128687&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" Film Nr. 4 – Neue Filmreihe auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324538479312&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch - so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der vierte Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324538479312&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Anerkennung für Angehörige: DMSG-Pflegepreise zum 11. Mal verliehen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324538213437&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Am 3. November wurden im Rahmen des DMSG Festaktes in Berlin die von Merck Serono gestifteten Pflegepreise an zwei Preisträgerinnen verliehen, die seit vielen Jahren liebe- und aufopferungsvoll ihre an MS-erkrankten Ehemänner umsorgen.Laudator Dr. Peter Blees, Director Market Access &amp; Health Policy bei der Merck Serono GmbH, betonte in seiner Ansprache: „Wir ziehen den Hut vor den Menschen, die selbstlos und voller Liebe für den schwerst pflegebedürftigen Partner die Voraussetzungen schaffen, um diesem Lebensqualität, Lebensmut und Lebensfreude zu geben“. Einen der beiden mit insgesamt 10.000 Euro dotierten DMSG-Pflegepreise erhielt in diesem Jahr Edeltraut Kunz aus Friedrichsdorf, die seit 20 Jahren für ihren Ehemann sorgt und das gemeinsame Leben nie in Frage stellte. Die zweite Preisträgerin ist Adelheid Jähne aus Dresden, deren Ehemann inzwischen rund um die Uhr auf die Unterstützung seiner Frau angewiesen ist. Trotzdem lachen sie viel miteinander und nehmen so oft wie möglich an kulturellen Veranstaltungen teil. Während des DMSG-Festaktes wurden in der Glashalle des Internationalen Handelszentrums in Berlin weitere Preise für ehrenamtliches Engagement zu Gunsten der DMSG und Multiple Sklerose-Patienten überreicht. Weitere Informationen finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1324538213437&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Sonnenlicht beeinflusst Krankheitsverlauf positiv</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323945228839&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MELSBROEK (Biermann) - Sonnenlicht und ein hoher Vitamin-D-Spiegel scheinen das MS-Risiko zu senken. Nun haben belgische Wissenschaftler herausgefunden, dass das Licht der Sonne auch das Fortschreiten einer Behinderung bei Multipler Sklerose positiv beeinflussen kann.Dazu hatten Dr. Marie D'Hooghe und ihre Kollegen mehr als 1300 MS-Betroffene mit schubförmig-remittierendem und progressivem Krankheitsverlauf nach ihrer Sonnenexposition sowie nach ihrem EDSS-Wert befragt. Mehr als die Hälfte der Befragten gaben einen EDSS-Wert von mehr als 6 an.Wie die Forscher in der Zeitschrift „Multiple Sclerosis“ berichten, hatten Studienteilnehmer mit schubförmiger MS, die über eine höhere Sonnenexposition in den vergangenen zehn Jahren berichteten, ein geringeres Risiko als andere Betroffene gleichen Alters, einen EDSS-Wert von 6 zu erreichen. Bei progressivem Krankheitsverlauf war eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber der Sonne mit einem erhöhten Risiko verbunden, einen EDSS-Wert von 6 zu erreichen.„Der Zusammenhang zwischen einer höheren Sonnenexposition und einem besseren Verlauf der schubförmig-remittierenden MS könnte entweder durch einen schützenden Effekt oder eine umgekehrte Kausalität erklärt werden“, schlussfolgern die Wissenschaftler. Andererseits könnten die Mechanismen, die einen Menschen empfindlich gegenüber Sonnenlicht machen, auch das Fortschreiten bei progressivem Krankheitsverlauf beeinflussen, mutmaßen die Forscher.Quelle: Mult Scler, 27. September 2011; doi: 1352458511423778 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323945228839&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Optische Neuritis: Tau-Protein sagt Konversion zur MS voraus</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323945036181&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 19 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>KOPENHAGEN (Biermann) - Eine Entzündung des Sehnervs gilt häufig als Frühsymptom der Multiplen Sklerose - doch längst nicht in jedem Fall. Schwedische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Bestimmung des Tau-Proteins im Liquor die Prognose erleichtern kann, ob die Sehnerventzündung ein Einzelereignis oder der Vorbote einer MS ist.Dazu hatten Dr. Jette Frederiksen von der Universität Kopenhagen und ihre Kollegen bei 66 Menschen mit Multipler Sklerose und/oder optischer Neuritis Liquorproben auf das Auftreten des Tau-Proteins untersucht.Dabei fanden sie bei MS-Betroffenen und Personen, bei denen sich die Sehnerventzündung zur MS weiterentwickelt hatte, deutlich erhöhte Konzentrationen des Proteins. Bei Patienten, bei denen die optische Neuritis ein Einzelereignis blieb, waren die Konzentrationen des Tau-Proteins in der Rückenmarksflüssigkeit nicht erhöht. Außerdem korrelierte die Tau-Konzentration bei MS-Patienten deutlich mit dem EDSS-Wert.Die Wissenschaftler plädieren nun für weitere Studien, um die Bedeutung des Tau-Proteins als  Prognosefaktor für die Konversion einer Sehnerventzündung zur Multiplen Sklerose genauer zu untersuchen.Quelle: Mult Scler, 3. Oktober 2011, doi: 1352458511424588 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323945036181&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Tageszeit beeinflusst die Fatigue, nicht aber das Gehvermögen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323944883959&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 16 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LEUVEN (Belgien) - Viele MS-Betroffene berichten, dass die Fatigue gegen Nachmittag und Abend deutlich zunimmt. Entgegen bisheriger Annahmen hat dies aber keinen Einfluss auf die körperliche Leistungsfähigkeit, wie nun eine internationale Forschergruppe herausgefunden hat.Dazu ließen sie 102 MS-Betroffene unterschiedlichen Behinderungsgraden (EDSS-Wert &lt; 6,5)  jeweils zu verschiedenen Tageszeiten mehrere Tests zur Gehfähigkeit absolvieren. Gleichzeitig gaben die Studienteilnehmer an, wie ausgeprägt sie Fatigue empfanden.Dabei zeigte sich, dass die Studienteilnehmer trotz unterschiedlicher Behinderungsgrade über ähnliche Fatigue-Level berichteten. Und obwohl sich die Fatiguewerte zum Abend hin signifikant verschlechterten, blieben die Ergebnisse der Gehtests im Tagesverlauf gleich.Die Forscher schließen daraus, dass die Gehfähigkeit von MS-Patienten unabhängig von der Tageszeit ist, auch wenn die subjektiv empfundene Fatigue gegen Nachmittag und Abend deutlich zunimmt. Damit beeinflusse die Tageszeit auch nicht das Ergebnis medizinischer Untersuchungen zur körperlichen Leistungsfähigkeit, betonen die Wissenschaftler.Quelle: Mult Scler. 3. Oktober 2011; doi: 1352458511419881</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323944883959&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neues Buch: Bayerische Heimatkunde von Bloghaus-MS-Kolumnist Maximilian Dorner</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323933801562&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - „Da machst was mit! Mein Jahr in Bayern“ lautet der Titel des Anfang September erschienenen fünften Buches des Münchner Dramaturgen und Schriftstellers Maximilian Dorner.Besuchern von www.leben-mit-ms.de dürfte der Autor kein Unbekannter sein: Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, konzipierte die beiden YouTube-Filmreihen „Tea for Two“ und „Dirty Happy Dancing“, in denen die Geschichten der Bücher Schlaglichter I und II vorgestellt werden.Zu dem neuen Buch wurde Maximilian Dorner durch seinen kleinen Neffen inspiriert, dem er die gemeinsame Heimat Bayern näher bringen möchte. Deshalb bricht er mit seinem neuen Rollstuhl zu einer zwölfmonatigen Entdeckungsreise von Oberstdorf bis zum Frankenwald auf, während der er fast alle seine Vorurteile ablegt und erkennt, wie wunderbar fremd einem die eigene Heimat doch werden kann.Die liebevoll-ironische Heimatkunde für Einheimische, Zugereiste und Bayern-Fans ist im Piper-Verlag erschienen und im Buchhandel für 17,99 Euro erhältlich (ISBN: 978-3-89029-756-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323933801562&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Expertenrunde: Multiple Sklerose einfach erkennen und früh behandeln</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323933688906&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Diagnose und Therapie der MS entwickeln sich im rasanten Tempo. Anlässlich eines von Merck Serono unterstützten Expertenaustauschs ordneten einige leitende Klinikärzte aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die neuen Entwicklungen kritisch ein und prüften sie auf ihre Alltagstauglichkeit. Ein wichtiges Fazit der Neurologen: Kommunikation bleibt ein wesentlicher Faktor für Therapietreue.Der im September von Merck Serono organisierte Meinungsaustausch mit Universitäts- und Chefärzten widmete sich u.a. den neuen, vereinfachten Diagnosekriterien. Prof. Sailer, Magdeburg, wies darauf hin, dass dies ein besonders wichtiges Ziel für viele Neurologe sei. „Nur so ist es möglich“, erklärte Sailer, „einem Großteil der Patienten eine frühe Behandlung zu ermöglichen, die die einzige Chance für sie ist, dass sich irgend etwas ändert.“ Prof. Zettl, Rostock, wies auch auf mögliche Begleitumstände einer auf MRT-Aufnahmen und den Radiologen konzentrierten Diagnosestellung hin und darauf, dass die Neurologen in Zukunft an Einfluss verlieren könnten: „Bereits bisher werden 30 Prozent der MS-Patienten nicht vom Facharzt behandelt – und das bei wachsender Komplexität der Therapie.“In diesem Zusammenhang drehte sich die Diskussion auch um den richtigen Zeitpunkt für den Start einer Behandlung. Nach Ansicht von Prof. Sailer ist es entgegen älterer Vermutungen gar nicht so sehr der Patient, der nach der Diagnose MS zunächst Zeit zur Verarbeitung benötigt: „Die Zeit braucht vielmehr auch der Arzt, der noch keine Therapieentscheidung treffen, sondern erst mal abwarten will, wie die Sache sich entwickelt.“ Aus eigenen Erfahrungen ergänzte allerdings Prof. Schwab, Jena: „Bei mir ist die Mehrzahl der Betroffenen gegenüber einer Therapie sehr reserviert. Die Patienten überlegen mehr, wie sie im nächsten Jahr leben, als wie es ihnen im zehnten oder elften Krankheitsjahr geht.“Einigkeit zwischen den Experten bestand besonders hinsichtlich der Kommunikation. Sie ist der Schlüssel, um Patienten von einer Behandlung zu überzeugen - und sie zum Dranbleiben zu motivieren. „Die Grundeinstellung zur Therapie muss vom Erstbehandler kommen“, betonte Prof. Sailer. „ Und das nicht nach dem Motto: Jetzt fangen wir mal an, sondern: Es ist eminent wichtig, dass wir anfangen, denn wir haben nichts anderes.“</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323933688906&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Nahrungsergänzungsmittel als MS-Therapie?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323846079110&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>IRVINE (Biermann) – Glucosamine werden als Nahrungsergänzungsmittel vor allem zur Linderung degenerativer Gelenkerkrankungen empfohlen. Die Zuckerderivate könnten sich jedoch auch zur Therapie der Multiplen Sklerose eignen. Dies berichten zumindest kalifornische Wissenschaftler im „Journal of Biological Chemistry“.„Genetische Veranlagung und Umweltfaktoren, die den Verknüpfungsprozess von Aminogruppen mit Zuckern verändern, führen zu einer Hyperaktivität von T-Zellen, fördern bei Mäusen einen spontanen, entzündlichen Abbau der Myelinschicht sowie das Absterben von Nervenzellen und bestimmen zusammen das MS-Risiko“, erklären Michael Demetriou und Kollegen ihren Forschungsansatz und frühere Forschungsergebnisse.In ihrer aktuellen Studie an Mäusen fanden sie nun heraus, dass der Zucker N-Acetylglucosamin, der dem Nahrungsergänzungsmittel Glucosamin ähnelt, aber deutlich wirksamer ist, die autoaggressive Reaktion von Immunzellen unterdrücken kann. Außerdem besserten sich die klinischen Symptome der künstlich ausgelösten MS bei den Tieren. Die orale Gabe des Zuckers zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Erkrankung verhinderte bei den Versuchstieren das Auftreten von Symptomen sogar vollständig.Den neuen Ergebnissen liegt die Tatsache zugrunde, dass nahezu alle Eiweiße auf der Oberfläche von Zellen, darunter auch die T-Zellen des Immunsystems, durch komplexe Zuckermoleküle unterschiedlicher Größe und Zusammensetzung modifiziert werden. Aktuelle Studien konnten nachweisen, dass Veränderungen dieser Zuckermoleküle mit einer Überaktivität der T-Zellen und Autoimmunerkrankungen in Zusammenhang stehen.Die Forscher glauben nun, einen therapeutischen Ansatz gefunden zu haben, der direkt auf die molekularen Mechanismen wirkt, die der MS zugrunde liegen. „Dieses zuckerbasierte Nahrungsergänzungsmittel korrigiert einen genetischen Defekt, der bei der MS dazu führt, dass Immunzellen den eigenen Körper angreifen“, sagte Demetriou. Quelle: J Biol Chem. 2011 Sep 29. </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323846079110&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Frauen zeigen häufiger ein CIS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323702245890&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 12 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LONDON (Biermann) - Frauen erkranken deutlich häufiger an Multipler Sklerose als Männer. Britische Wissenschaftler haben nun entdeckt, dass dieses Ungleichgewicht in der Geschlechterverteilung auch beim klinisch isolierten Syndrom (CIS) auftritt. Dabei handelt es sich um erste neurologische Beschwerden, die den Verdacht auf eine MS nahe legen.„Das klinisch isolierte Syndrom, das mit einer Demyelinisierung einhergeht, ist bei der Mehrheit der Personen, die später eine MS entwickeln, das erste Anzeichen der Erkrankung. Bislang wurde die Wirkung des Geschlechts auf die Entstehung und das Fortschreiten eines CIS nur wenig untersucht“, erläutern Dr. Ruth Dobson und Kollegen von der Queen Mary Universität in London ihren Forschungsansatz.Sie hatten deshalb 33 Studien mit mehr als 4000 Patienten ausgewertet, um herauszufinden, ob bereits beim CIS eine Verschiebung im Geschlechterverhältnis auftritt.Dabei fanden sie heraus, dass Frauen ein mehr als doppelt so hohes relatives Risiko haben, ein CIS zu entwickeln als Männer. Das Risiko, dass sich aus dem CIS eine MS entwickelte, war für Frauen 1,2-fach höher als für Männer.Die Forscher schließen daraus, dass das bei der MS beobachtete Geschlechterverhältnis durch Faktoren ausgelöst wird, die bereits früh im Krankheitsprozess wirksam werden.Quelle: Mult Scler, 12. Oktober 2011 1352458511426740</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323702245890&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Injektionstraining mit EinmalPen - Film Nr. 5 </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323262154698&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab sofort gibt es auf www.youtube.com Trainingsfilme, die zeigen, wie man ein MS-Medikament richtig spritzt. Wie unterschiedliche Injektionshilfen korrekt angewendet werden, erklärt eine MS-Betreuerin ihrer Patientin in kurzen Videos.Das für die Behandlung so wichtige, regelmäßige Spritzen ist für Multiple Sklerose-Patienten anfangs eine große Herausforderung. Und nicht selten schleichen sich bei der Injektion Anwendungsfehler ein. Dies geschieht meist dann, wenn man die Basistherapie schon länger durchführt und sich eigentlich sicher fühlt. Die fünf mit Unterstützung von Merck Serono produzierten Filme wenden sich deshalb sowohl an Injektions-Anfänger als auch an geübte Anwender und demonstrieren anschaulich, wie die unterschiedlichen Injektionshilfen (EinmalPen, mechanische und elektronische Injektionshilfe, Fertigspritze) funktionieren.Die Filme unterstützen bei Unsicherheiten und helfen, mit Ängsten umzugehen. Eine MS-Betreuerin zeigt ihrer Patientin sehr detailliert, was bei jeder Injektion beachtet werden muss, wo die empfehlenswerten Einstichstellen liegen und wie man optimal spritzt. Anschließend führt die Patientin die Injektion selbst durch.Den fünften Film gibt es jetzt auf www.youtube.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323262154698&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kongressnachlese ECTRIMS 2011</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323261907572&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 08 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Vom 19. bis 22. Oktober fand der diesjährige Jahreskongress der europäischen Vereinigung der MS-Spezialisten (ECTRIMS) statt. Über 7.000 Wissenschaftler, Ärzte und Forscher waren dazu aus der ganzen Welt nach Amsterdam gereist. Das Themenspektrum deckte viele Neuigkeiten und alles Wissenswerte zur MS ab: Klinische Studien, Stammzellforschung, mögliche Risikofaktoren für MS, physikalische Therapiemethoden, molekulare Aspekte der MS-Behandlung und aktuelle Ergebnisse rund um krankheits¬modifizierende Arzneimittel.„MS: ein Marathon … kein Sprint“: Unter diesem Motto hatte Merck Serono Experten aus Kanada, Schweden und Spanien eingeladen, um beim ECTRIMS die Möglichkeiten für ein verbessertes Therapiemanagement zu diskutieren. Das Bild des Marathons stand dabei sinnbildlich für den chronischen und fortschreitenden Charakter der MS – und den langen und anspruchsvollen Weg, den die Patienten im Verlauf der Erkrankung zurücklegen. Einhellige Meinung der Experten war, dass nur ein frühzeitiger Therapiebeginn kombiniert mit einer guten Adhärenz eine stabile Krankheitsprognose ermöglicht.Auch die Empfehlungen, wie dieses schwierige Ziel erreicht werden kann, waren über die Ländergrenzen hinweg identisch: Eine intensive Aufklärung von Betroffenen und ihren Angehörigen, Dosierungsmöglichkeiten zur Therapieoptimierung sowie spezielle Patientenbegleitprogramme unterstützen nach Expertensicht am besten die Therapietreue bei MS. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.leben-mit-ms.de in den Rubriken „RebiSTAR“ und „MS-Erste Hilfe“.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323261907572&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Molekulare Erkenntnisse zum Mechanismus von Entzündungsreaktionen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323243469903&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 07 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>CLEVELAND (Biermann) - US-amerikanischen Immunologen ist es gelungen, auf molekularer Ebene aufzuklären, wie der Botenstoff Interleukin-17 (IL-17) Entzündungsreaktionen bei Erkrankungen wie Asthma, rheumatoider Arthritis oder Multipler Sklerose fördert. Damit steigen auch die Chancen auf zielgerichtete Therapieansätze.Wie Dr. Xiaoxia Li und Dr. Thomas Hamilton von der Cleveland Clinic in der Zeitschrift „Nature  Immunology“ berichten, kurbelt das Interleukin-17 Entzündungsreaktionen an, in dem es bestimmte weiße Blutkörperchen zu Körperstellen mit Infektionen oder Verletzungen beordert, was zu einer starken Immunantwort führt.Die Blockade dieses Ablaufs könnte zur Behandlung IL-17-bedingter entzündlicher Erkrankungen genutzt werden. Die dazu benötigten molekularen Faktoren, die nun von Li und Hamilton entdeckt wurden, lassen diese Option möglich erscheinen.Quelle: Nature Immunology 2011, 12: 853-860; doi:10.1038/ni.2081</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323243469903&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Stammzelltherapie: Klinische Studien rücken näher</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323172469296&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 05 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ROCHESTER (Biermann) - Die Aussicht, dass künftig seriöse klinische Studien zur Stammzelltherapie der Multiplen Sklerose durchgeführt werden können, wird immer besser. US-amerikanische Wissenschaftler konnten nun das Verfahren optimieren, mit dem die Vorläufer Myelin-bildender Zellen gewonnen werden.Anhand der Genaktivität verschiedener Stammzelltypen kamen Prof. Fraser Sim und seine Kollegen zu dem Schluss, dass sich vor allem Stammzellen mit einem bestimmten Eiweiß auf ihrer Oberfläche zu sogenannten Oligodendrozyten entwickeln. Diese Zellen bilden die Myelinscheide um Nervenfasern.Injizierten die Forscher die so identifizierten Stammzellen in die Gehirne von Mäusen, die ohne Behandlung kein Myelin bilden konnten, waren drei Monate später mehr als 40 Prozent der Nervenfasern mit Myelin bedeckt. Dies entspricht einer Vervierfachung der bislang erzielten Ausbeute.„Diese Zellen sind derzeit die besten Kandidaten, um eines Tages Menschen mit MS helfen zu können“, sagte Dr. Steven Goldman, einer der Autoren von der Universität von Rochester. „Sie wandern zielgerichteter durch das Gehirn und umhüllen andere Zellen schneller und effektiver als alle bisher untersuchten Zelltypen. Damit haben wir nun einen Zelltyp, den wir für sicher und wirksam genug halten, um damit auch klinische Studien durchführen zu können.“Quelle: Nature Biotechnology 2001, 29: 934-941; doi:10.1038/nbt.1972</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1323172469296&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Dr. Ivana Nikic erhält NEUROWIND e.V. Nachwuchsforschungspreis</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322732331343&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>(MOTZEN) - Der diesjährige NEUROWIND e.V.-Forschungspreis für die beste Nachwuchsarbeit in der experimentellen Neurologie wird an Frau Dr. Ivana Nikic vom Institut für klinische Neuroimmunologie der Ludwigs Maximilians Universität München verliehen. Die Wissenschaftlerin konnte mithilfe eines neuen, bildgebenden Verfahrens nachweisen, dass frühe Schäden an Nervenzellfasern bei Multipler Sklerose (MS) unter bestimmten Umständen umkehrbar sind. Mit dem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro fördert NEUROWIND e.V. den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Neurologie und Behandlungsfortschritte zum Wohle der Patienten. Der Forschungspreis wird von der Merck Serono GmbH, Darmstadt gestiftet.Die Preisverleihung fand am 5. November 2011 anlässlich des NEUROWIND e. V.-Wissenschaftssymposiums in Motzen, Brandenburg statt. Die Vorstandsmitglieder von NEUROWIND e.V. hatten zuvor die schwierige Aufgabe, den Gewinner aus zahlreichen hochkarätigen Bewerbungen auszuwählen. Alle eingesendeten Arbeiten stellten wertvolle Erkenntnisse zu Krankheitsmechanismen und Behandlungsansätzen dar. „Die Beobachtungen von Frau Dr. Ivana Nikic und ihren Kollegen könnten eine wichtige Rolle für die Entwicklung neuer MS-Therapien spielen, die auf einen verbesserten Nervenzellschutz zielen. Diese könnten dazu beitragen, bleibende Behinderungen zu verringern“, würdigte NEUROWIND e. V.-Vorstandsmitglied Dr. Ralf Linker, Erlangen, die Forschungsergebnisse in seiner Laudatio.Der Verein zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses in der Neurologie – NEUROWIND e.V. zeichnet einmal jährlich herausragende wissenschaftliche Beiträge aus dem deutschsprachigen Raum aus. Die gemeinnützige Organisation möchte den Austausch zwischen jungen Wissenschaftlern fördern, um neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung zu gewinnen. Die Jury des Forschungspreises von NEUROWIND e.V. setzt sich neben externen Gutachtern aus fünf Neurologen und Gründungsmitgliedern zusammen:Ziel ist es, die Mechanismen hinter Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Schlaganfall und Alzheimer zu identifizieren und diese Erkenntnisse in konkrete Therapieansätze umzuwandeln.Weitere Informationen zum NEUROWIND e.V. finden Sie hier</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322732331343&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats Dezember: Therapeutisches Schreiben</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322732333046&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Dec 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Wer seine Ängste und Bedrohungen zu Papier bringt, hat gute Chancen, diese besser in den Griff zu bekommen. Therapeutisches Schreiben hilft, sich selbst zu beobachten und negativen Gefühlen auf den Grund zu gehen. Dies wiederum erleichtert es, krankheitsbedingte Probleme zu lösen oder mit Ängsten fertig zu werden.Bereits die griechischen Philosophen der Antike schrieben ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse auf und setzten sich mit dem Leben und dem Menschsein auseinander. Berühmte Psychologen wie Sigmund Freud, Carl Gustav Jung und Alfred Adler entdeckten die Methode Ende des 19. Jahrhunderts wieder; heute ist therapeutisches Schreiben eine anerkannte Methode innerhalb der Psychotherapie.„Was man notiert, muss man nicht mehr mit sich herumtragen“, erläutert die Therapeutin und Buchautorin Sylvia Winnewisser als einen wichtigen Effekt des Aufschreibens seiner Gedanken und Emotionen. Außerdem können sich Patienten mit dieser Methode Mut machen und bewusster leben, wenn sie ihren Krankheitsverlauf schriftlich festhalten. Therapeutisches Schreiben ermöglicht es ihnen, mit der Erkrankung in Dialog zu treten und dadurch den Umgang mit ihr zu erleichtern.Das Thema des Monats Dezember listet zahlreiche Übungen auf und gibt einfache Tipps, mit denen der Einstieg in das therapeutische Schreiben gelingt. Die Redaktion hat außerdem vier von MS betroffene Autoren dazu interviewt, wie sie zum Schreiben kamen und was es ihnen bedeutet.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322732333046&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Forscher entdecken neuen Stammzelltyp im Rückenmark</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322730979062&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>VANCOUVER (Biermann) - Kanadische Wissenschaftler haben im Rückenmark einen neuen Zelltyp entdeckt, der als Stammzelle Teile des zentralen Nervensystems bei Menschen mit Querschnittlähmung, Multipler Sklerose oder ALS regenerieren könnte.Dabei handelt es sich um radiale gliale Zellen, deren lange Ausläufer sich durch das Hirngewebe erstrecken. Die Zellen spielen eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Gehirn und Rückenmark während der Embryonalentwicklung, wurden bislang jedoch noch nie im Rückenmark Erwachsener gefunden. Außerdem übertreffen sie andere potenzielle Stammzellen im Rückenmark zahlenmäßig bei weitem und sind viel besser zugänglich: Jane Roskams und Kollegen fanden die Zellen entlang des äußeren Rands des Rückenmarks von Mäusen.„Das ist genau die Stelle, an der man diese Zellen haben möchte, wenn man sie mit Substanzen aktivieren und dabei Sekundärschäden minimieren möchte“, erklärte Roskams. Sie und ihr Team entdeckten auch, dass die radialen glialen Zellen des Rückenmarks ein bestimmtes Genmuster mit anderen neuralen Stammzellen gemeinsam haben. Einige dieser Gene können, wenn sie verändert sind, beim Menschen zu Erkrankungen führen, darunter auch einige, die das Nervensystem betreffen. Diese Entdeckung eröffnet nach Ansicht der Wissenschaftler neue Möglichkeiten für potenzielle Gentherapien, bei denen veränderte, krankhafte Zellen des Rückenmarks durch gesunde ersetzt werden könnten, die von den radialen glialen Zellen gebildet wurden.„Die langen Stränge der radialen glialen Zellen kommen einem möglicherweise viel versprechenden Reparaturnetz gleich, das perfekt platziert ist, um Menschen mit Rückenmarksverletzungen oder -erkrankungen zu helfen“, zeigte sich Roskams optimistisch.  Allerdings seien sie bei Erwachsenen nur schwer zu aktivieren. „Unsere Aufgabe besteht nun darin, einen Weg zu finden, diese Zellen zu stimulieren, damit sie ihre Rolle wieder aufnehmen und neue Nervenzellen bilden, wenn diese benötigt werden.“Quelle: PLoS ONE, 12 Sep 2011, 10.1371/journal.pone.0024538</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322730979062&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Immunsystem außer Kontrolle: Forscher wollen Balance wieder herstellen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322730981203&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 30 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>WÜRZBURG (Biermann) - Gerät das Immunsystem aus der Balance, drohen Tumoren oder Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose. Gefragt sind also Therapien, die das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht bringen.Forscher der Universität Würzburg sehen in den Regulationsmolekülen der NFAT-Gruppe geeignete Kandidaten zur Entwicklung solcher Therapien. NFAT-Moleküle haben die Aufgabe, weiße Blutkörperchen, sogenannte T-Zellen, für den Einsatz bei Abwehrreaktionen „scharf“ zu machen.Die Würzburger Forscher widmen sich bei ihrer Arbeit einem ganz speziellen Molekül, dem NFATc1/αA, bei dessen Überproduktion die Toleranzmechanismen des Körpers gegenüber den eigenen Zellen unterdrückt werden. Die T-Zellen produzieren dann zu viele Botenstoffe, die nicht nur zur Aktivierung des Immunsystems beitragen, sondern auch zum Angriff auf die körpereigenen Zellen anstiften. Die Forscher hoffen, dass sich mit einer gezielten Manipulation der NFATc1/αA-Produktion in den Zellen die Immuntoleranz und damit die Entstehung von Autoimmun- und Krebs-Erkrankungen steuern lässt.Ob dies tatsächlich funktioniert, wollen die Wissenschaftler an sogenannten Knock-out-Mäusen untersuchen, bei denen einzelne Gene abgeschaltet werden können. Abschließend wollen die Würzburger Pathologen einen Weg suchen, über den sich die Bildung von NFATc1/αA gezielt im Organismus hemmen lässt. An Zellkulturen ist das bereits gelungen.Quelle: Wilhelm Sander-Stiftung, 16.09.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322730981203&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Überaktive Fresszellen - neuer Ansatz in der MS- Therapie?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322465147697&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 28 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ULM (Biermann) - Dermatologen der Universität Ulm haben die Ursache für nicht heilende Wunden an den Beinen entdeckt und glauben damit auch ein weiteres Puzzleteil im Kampf gegen die Multiple Sklerose gefunden zu haben.Danach beruhen „offene Beine“, eine chronische Wundheilungsstörung vor allem bei älteren Menschen, auf überaktiven Fresszellen am Wundrand. Diese Makrophagen ‚fressen‘ abgestorbene eisenhaltige Blutkörperchen und bleiben dadurch dauerhaft aktiviert.„Die Makrophagen setzen durch die Eisenüberladung zu viel TNF-α frei, einen Stoff, der Entzündungszellen anzieht. Zuviel TNF-α heißt also: zu viele Entzündungszellen. Und zwar so übermäßig viele, dass die Fresszellen dauerhaft aktiviert bleiben. Dies hält die Entzündung am Leben und hemmt so die Wundheilung, weil der Wundheilungsprozess in der Entzündungsphase verbleibt und nicht weiter geht. Ein Teufelskreis“, erklärt Dr. Anca Sindrilaru, die den bis dahin völlig unbekannten Fresszellen-Typ entdeckt hat.Die Wissenschaftlerin ist zuversichtlich, dass ihre Forschung eines Tages zur Entwicklung neuer Therapien für chronische Entzündungskrankheiten wie Multiple Sklerose oder Arteriosklerose führt.Quelle: Universitätsklinikum Ulm, 15. September 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322465147697&amp;mode=detail</guid></item><item><title>„Dirty Happy Dancing” Film Nr. 2 – Neue Filmreihe auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322122784906&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Tanzend und träumerisch – so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die zehn Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de eingespielt. Ab sofort ist der zweite Film online.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322122784906&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Sport: Der MS ein Schnippchen schlagen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322122786734&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 24 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) Während es vor einigen Jahren noch hieß, MS-Patienten sollten sich möglichst schonen, weiß man es heute besser: Regelmäßiger Sport tut nicht nur gut, sondern verbessert die Lebensqualität und kann die Symptome mindern.Ein erster Anfang ist schon mit mehr Bewegung im Alltag gemacht: Den Aufzug stehen lassen und die Treppen steigen, zu Fuß oder mit dem Fahrrad einkaufen, täglich ein Spaziergang an der frischen Luft. MS-Patienten dürfen und sollen aber, wenn möglich, mehr tun. Schwimmen, Nordic Walking, Fahrradfahren, Krafttraining und Reiten sind Sportarten, die besonders gut geeignet sind. Für welche man sich entscheidet, hängt auch von den eigenen Vorlieben ab. Wichtig ist der Spaß dabei, damit man auch „dran bleibt“. Und auch nach einem Schub heißt es: Nicht aufgeben. Denn vieles ist noch da, auf das aufgebaut werden kann.Weitere Informationen und Tipps zum Thema Sport und Bewegung gibt die Broschüre 06 „Aktiv leben“, unter der Infoline 08 00 732 4344 bestellt werden kann.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322122786734&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Hitze schadet geistiger Leistungsfähigkeit kaum</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322037348991&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 23 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MASKU (Biermann) - Ein heißes Bad, ein Besuch in der Sauna oder auch nur ein schwül-warmer Sommertag können bei MS-Patienten zu einer deutlichen Verschlechterung der Symptomatik führen. Die Betroffenen fühlen sich matt und in ihrer geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Nun haben finnische Wissenschaftler aber herausgefunden, dass die kognitiven Fähigkeiten von MS-Patienten durch Hitze nur schwach und vorübergehend beeinträchtigt werden.Dazu hatten sie 23 hitzeempfindliche MS-Betroffene und 19 gesunde Kontrollpersonen kurzen und moderaten Hitzereizen in Form einer finnischen Sauna ausgesetzt und sie vor, während und nach dem Saunabesuch verschiedene kognitive Tests absolvieren lassen.Dabei zeigte sich, dass die Körpertemperatur der MS-Betroffenen durch den Saunabesuch deutlich stärker anstieg als bei den Kontrollpersonen. Ansonsten wirkte sich die Hitze nur auf die Leistung beim sogenannten PASAT-Test aus, bei dem die Testpersonen Paare von Ziffern addieren müssen, die ihnen in kurzem zeitlichen Abstand genannt werden. Alle anderen kognitiven Tests absolvierten die MS-Patienten so gut wie die Kontrollpersonen. Bereits eine Stunde nach dem Saunagang waren auch die Ergebnisse des PASAT-Tests wieder normal.Quelle: Mult Scler. 2011 Sep 13. [Epub ahead of print]</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1322037348991&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Immunmodulation vor und während der Schwangerschaft schadet Babys nicht</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321973908265&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 22 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>VANCOUVER (Biermann) - Erhalten MS-betroffene Frauen vor oder in den ersten Wochen einer Schwangerschaft immunmodulierende Medikamente, hat dies keine negativen Auswirkungen auf die Kinder. Diese beruhigende Nachricht veröffentlichten nun kanadische Wissenschaftler in der Zeitschrift Multiple Sclerosis.Sie hatten nachträglich die Daten zu Schwangerschaft und Geburt von 311 Frauen mit schubförmig remittierender MS ausgewertet, wobei sie Frauen, die keine immunmodulierende Therapie, und Frauen, die bis zu einem Monat vor Empfängnis oder unabsichtlich während der frühen Schwangerschaft immunmodulierende Medikamente erhalten hatten, miteinander verglichen. Allerdings war dies nur in 21 von 418 Schwangerschaften der Fall.Die Auswertung der Geburtsdaten und ersten medizinischen Untersuchungen der Neugeborenen zeigte lediglich, dass die Gabe von immunmodulierenden Medikamenten vor oder während der ersten Schwangerschaftswochen lediglich das Risiko für eine Saugglocken- oder Zangengeburt erhöhte. Alle anderen Parameter des Geburtsverlaufs und der Verfassung der Neugeborenen waren vergleichbar.„Die Verabreichung immunmodulierender Medikamente während der Schwangerschaft erfolgt nur sehr selten und dann auch unabsichtlich, weil die Schwangerschaft noch nicht bekannt ist“, schlussfolgern die Autoren.Quelle: Mult Scler. 2011 Sep 13. [Epub ahead of print]</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321973908265&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Veranstaltungsankündigung: MS-Bazar der DMSG Bayern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321449505312&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Schöne Dinge für einen guten ZweckSonntag, 4. Dez. 2011, 9-18 UhrIntern. Congress CenterNeue Messe RiemU2 Messestadt WestNachverkauf:50% auf alles außer NeuwareFreitag, 13. Jan. 2012, 14 - 19 UhrSamstag, 14. Jan. 2012, 10 - 16 UhrWo:Martin-Kollar-Str. 10b (nicht barrierefrei)Gewerbegebiet am Moosfeld81829 MünchenAnnahme von Sachspendenimmer am Donnerstagvon 9 bis 12 UhrWo:Martin-Kollar-Str. 10bbazar@dmsg-bayern.deTel. 089 6881786www.dmsg-bayern.de</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321449505312&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Schlaglichter II: Neue Geschichten für und über MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321449427203&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) Die Sammlung „Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten“ enthält zehn berührende und ermutigende Geschichten über MS-Patienten, erzählt aus der Perspektive ihrer Betreuer/innen. Alle Beiträge stammen aus dem Wettbewerb zur „MS-Schwester des Jahres 2010“. Das Buch erscheint in der Verlagsgruppe Springer Medizin und ist ab sofort im Handel erhältlich.Bei MS muss nicht nur der Betroffene lernen, mit der Krankheit fertig zu werden, sondern auch Angehörige und Menschen aus dem weiteren Umfeld. Es braucht seine Zeit, die Krankheit zu akzeptieren und Verständnis für den Patienten zu entwickeln. Wie unterschiedlich der Umgang mit MS ist, davon erzählen die eindrucksvollen Schicksale in dieser Sammlung. Das Tabu „Inkontinenz“ ist dabei ebenso Thema wie die Widerstände, die ein junges Mädchen mit MS auf dem Weg zum Abitur bestehen muss. Alle Beiträge zeigen, mit welchem Engagement sich MS-Betreuer/innen für ihre Patienten einsetzen und wie es ihnen gelingt, Vertrauen aufzubauen und Mut zu machen.Titel: Schlaglichter II – MS-Pflegekräfte im Einsatz für PatientenVerlag: Urban &amp; Vogel GmbH (Verlagsgruppe Springer Medizin)ISBN: 978-3-89935-271-9Preis: 5 Euro</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321449427203&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Augenuntersuchungen verbessern Früherkennung der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321449283265&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Untersuchungen des Auges sollen künftig die Diagnose und Therapie neurodegenerativer Erkrankungen verbessern. Denn die Netzhaut liefert schon früh Hinweise auf krankhafte Veränderungen des zentralen Nervensystems.Wie die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) im Vorfeld ihres diesjährigen Kongresses berichtet, verändern sich Zellen und Zellbestandteile bei den meisten Krankheiten bereits viele Jahre vor dem Auftreten erster Symptome. „Moderne bildgebende Verfahren können solche Prozesse schon früh sichtbar machen“, erklärte Prof. Frank G. Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn. Bislang kommen bildgebende Techniken vor allem bei Augenerkrankungen wie der altersabhängigen Makuladegeneration zum Einsatz.Doch Untersuchungen der Netzhaut oder der Hornhaut können nach neuesten Erkenntnissen auch früh auf degenerative Erkrankungen des Nervensystems wie Multiple Sklerose hinweisen. So lassen sich mit modernen bildgebenden Verfahren wie der optischen Kohärenztomografie (OCT) die Nervenfasern der Netzhaut sehr gut abbilden und analysieren.„Studien an MS-Patienten zeigen, dass sich so selbst minimale Verdünnungen der Nervenfasern in der Netzhaut präzise messen lassen“, berichtet Holz. „Damit könnte die OCT die Früherkennung der Krankheit künftig deutlich erleichtern. Zudem könnten Ärzte so den Erfolg einer Therapie oder den Nutzen neuer Medikamente besser beurteilen.“Quelle: Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft, 14.09.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321449283265&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Forscher überwinden die Blut-Hirn-Schranke</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321283787156&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 14 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ITHACA (Biermann) - Die medikamentöse Therapie vieler neurologischer Erkrankungen scheitert meist an der Blut-Hirn-Schranke, einer Barriere, die das Gehirn vor Krankheitserregern, Giften und Botenstoffen aus dem Blut schützt. Nun scheinen Wissenschaftler der US-amerikanischen Cornell-Universität herausgefunden zu haben, wie sich diese Schranke sicher öffnen und wieder schließen lässt – ein Geheimnis, das Forscher schon seit mehr als 100 Jahren zu lüften versuchten.Den Schlüssel dazu bildet das Adenosin, ein Molekül, das vom Körper selbst gebildet wird. Werden die Adenosin-Rezeptoren auf den die Blut-Hirn-Schranke bildenden Zellen aktiviert, bildet sich eine Schleuse durch die schützende Barriere. Auch wenn der Hauptteil der Studie an Mäusen durchgeführt wurde, haben die Wissenschaftler auch auf menschlichen Zellen solche Adenosin-Rezeptoren gefunden. Außerdem entdeckten sie, dass ein bereits zugelassenes Medikament, das zur Diagnostik schwer herzkranker Menschen eingesetzt wird und dessen Wirkstoff Adenosin-Rezeptoren besetzt, die Blut-Hirn-Schranke kurzzeitig öffnen kann. In ihrem Artikel, der im Journal of Neuroscience erschienen ist, beschreiben Prof. Margaret Bynoe und Kollegen nun, wie sie sogar große Moleküle wie Vielfachzucker oder Antikörper ins Gehirn der Versuchstiere einschleusten. „Wir wollten sehen, in welchem Umfang wir große Moleküle ins Gehirn transportieren können und ob es eine Größenbeschränkung gibt“, erklärte Bynoe.Erste Versuche der Forscher zur Behandlung der Multiplen Sklerose laufen bereits. Dabei wollen sie die Barriere jedoch eher verstärken als öffnen, um so zu verhindern, dass schädliche Immunzellen ins Gehirn eindringen.Quelle: Journal of Neuroscience, 14. September 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1321283787156&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Injektionstraining mit „Fertigspritze“ - Film Nr. 4</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320910581203&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab sofort gibt es auf www.youtube.com Trainingsfilme, die zeigen, wie man ein MS-Medikament richtig spritzt. Wie unterschiedliche Injektionshilfen korrekt angewendet werden, erklärt eine MS-Betreuerin ihrer Patientin in kurzen Videos.Das für die Behandlung so wichtige, regelmäßige Spritzen ist für Multiple Sklerose-Patienten anfangs eine große Herausforderung. Und nicht selten schleichen sich bei der Injektion Anwendungsfehler ein. Dies geschieht meist dann, wenn man die Basistherapie schon länger durchführt und sich eigentlich sicher fühlt. Die fünf mit Unterstützung von Merck Serono produzierten Filme wenden sich deshalb sowohl an Injektions-Anfänger als  auch an geübte Anwender und demonstrieren anschaulich, wie die unterschiedlichen Injektionshilfen (EinmalPen, mechanische und elektronische Injektionshilfe, Fertigspritze) funktionieren.Die Filme unterstützen bei Unsicherheiten und helfen, mit Ängsten umzugehen. Eine MS-Betreuerin zeigt ihrer Patientin sehr detailliert, was bei jeder Injektion beachtet werden muss, wo die empfehlenswerten Einstichstellen liegen und wie man optimal spritzt. Anschließend führt die Patientin die Injektion selbst durch.Den vierten Film gibt es jetzt auf www.youtube.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320910581203&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Noch bis Mitte November Kosenamen einreichen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320910472843&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Haben Sie einen Spitznamen für Ihren elektronischen Injektor? Dann machen Sie mit bei der „Aktion Kosename“ und reichen ihn im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de anonym ein.Die Aktion findet noch bis zum 15. November 2011 statt und richtet sich an MS-Patienten, die ihr Medikament mit Hilfe eines elektronischen Injektors spritzen. Wer seinem Gerät einen kreativen, liebenswerten oder skurrilen Spitznamen gegeben hat, kann diesen online einreichen. Er wird dann in die Kosenamenliste aufgenommen, die auf www.leben-mit-ms.de veröffentlicht und laufend aktualisiert wird. Patienten können außerdem Sterne für andere Kosenamen vergeben und ihre Anmerkungen zur „Aktion Kosename“ in ein Kommentarfeld eintragen. Hier (Link) können Sie mitmachen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320910472843&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Reha: Wunsch- und Wahlrecht werden nur selten genutzt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320849175859&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 09 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LÜBECK (Biermann) - Seit rund zehn Jahren dürfen Patienten, die einen Antrag auf Rehabilitation stellen, bei der Wahl der Rehabilitationseinrichtung mitbestimmen. Doch was die Selbstbestimmung behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen stärken sollte, wird oft aus Mangel an Wissen und Interesse nicht umgesetzt. Dies ergab eine aktuelle Studie zur Bedeutung des Wunsch- und Wahlrechts für die medizinische Rehabilitation.Wissenschaftler aus Lübeck, Kassel und Hannover hatten 71 Rehabilitanden zwischen 26 und 80 Jahren aus fünf Indikationsbereichen zu ihren Erfahrungen mit Rehaträgern und ihrem Wunsch- und Wahlrecht in Bezug auf die Rehaeinrichtung befragt.Dabei zeigte sich, dass die Antragsteller in der Regel gar keine Informationen zum Wunsch- und Wahlrecht erhalten hatten, also gar nichts über ihr Mitbestimmungsrecht wussten. Oder ihre Anträge waren von nur vorgeblich vorhandenen Wunsch- und Wahlmöglichkeiten gekennzeichnet. Dieses mangelnde Mitspracherecht wurde von den Studienteilnehmern jedoch selten beanstandet. Andererseits zeigte sich, dass den Studienteilnehmern die Wahl der Einrichtung weitgehend egal war, solange die Rehaleistung genehmigt wurde. Entsprechend hatten sich viele Befragte bei der Antragsstellung aus Mangel an Zeit und Informationen wenig Gedanken über eine Auswahl der Rehaeinrichtung gemacht. Den meisten Rehabilitanden fiel es entsprechend schwer, Auswahlkriterien zu nennen.„Insgesamt ist der Wissensstand über das Wunsch- und Wahlrecht bei den Betroffenen eher gering. Dies erschwert seine Umsetzung erheblich“, schlussfolgern die Wissenschaftler. Rehaträger sollten Antragsteller deshalb besser über ihr Wunsch- und Wahlrecht aufklären und sie so mit Informationen versorgen, dass sie Auswahlentscheidungen treffen können, fordern die Autoren. Doch auch die Rehabilitanden, die ja generell eine aktive Rolle im Rehaprozess spielen sollen, müssten sich stärker bei der Auswahl der Einrichtung engagieren.Quelle: Rehabilitation 2011, 50(4): 244-250</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320849175859&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Hilft Sport wirklich gegen Fatigue?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320654201531&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 07 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>KOPENHAGEN (Biermann) - Viele MS-Betroffene leiden unter Fatigue, einer Begleiterscheinung der Erkrankung, die nur schwer in den Griff zu bekommen ist. Eine Möglichkeit ist Sport, dessen positive Wirkung jedoch nicht eindeutig nachgewiesen ist – vor allem aber deshalb, weil die Fatigue selbst nur selten im Fokus wissenschaftlicher Studien steht.Dies fanden dänische Wissenschaftler heraus, als sie - auf der Suche nach Belegen für die positive Wirkung von Sport auf die Fatigue - zahlreiche Studien auswerteten. „Die Studien, die die Auswirkungen von Sport auf die MS-bedingte Fatigue untersuchten, erzielten unterschiedliche Ergebnisse. Und nur bei wenigen Studien stand die Fatigue selbst im Fokus“, schreiben Anne Katrine Andreasen in der Zeitschrift Multiple Sclerosis. Die voneinander abweichenden Ergebnisse beruhten auch darauf, dass ein Teil der ausgewählten Studienteilnehmer gar nicht von Fatigue betroffen gewesen sei, kritisieren die Forscher. Oder es gebe Studien mit tatsächlich fatiguebelasteten Teilnehmern, in denen dann aber kein Vergleich verschiedener sportlicher Aktivitäten stattfand, kritisieren die Wissenschaftler und fordern deshalb mehr und zielgerichtetere Forschung auf diesem Gebiet.Quelle: Mult Scler 2011, 17: 1041-1054 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320654201531&amp;mode=detail</guid></item><item><title>DGN-Kongress 2011: Behandlungsoptionen auf dem Prüfstand</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320305952718&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) „Zukunft braucht Neurologen“ - unter diesem Motto tagten 4.500 Nervenärzte und Psychotherapeuten beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und Psychiatrie in Wiesbaden. Vom 28. September bis 1. Oktober diskutierten die Teilnehmer auch über neue Wege in der Therapie und Früherkennung der MS.Hochkarätige Experten bereicherten das wissenschaftliche Programm und brachten die anwesenden Neurologen auf den neuesten Stand bei der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen. In einem von Merck Serono unterstützten Symposium gingen die DMSG*-Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Wiendl (Münster), Prof. Dr. Gold (Bochum) und Prof. Dr. Rieckmann (Bamberg) der Frage nach, welche Behandlung wann für welchen MS-Patienten geeignet ist.Da neue Diagnosekriterien eine genauere Bestimmung der MS ermöglichen, sprachen sich die drei Klinikärzte für einen möglichst frühzeitigen Behandlungsstart aus. Nur so könne gerade im Langzeitverlauf der größtmögliche Therapieerfolg erzielt werden. Professor Rieckmann wies allerdings auch darauf hin, dass chronische Erkrankungen häufig mit einer geringen Therapietreue (= Adhärenz) verbunden sind. Er forderte Neurologen auf, mit Patienten stärker in Dialog zu treten und besonders auf ihre individuellen Bedürfnisse zu achten.Spezielle Patientenbetreuungsprogramme und moderne Injektionsgeräte tragen dazu bei, die Adhärenz zu unterstützen. Entscheidend sei auch, so Rieckmann, die Basistherapie möglichst voll auszuschöpfen. Vorübergehende Dosisanpassungen können dazu beitragen, die Verträglichkeit zu verbessern. Im Zusammenspiel mit einer optimierten symptomatischen Therapie wird die Behandlung dadurch häufig leichter akzeptiert und damit langfristig die Chance auf eine verbesserte Prognose gestärkt.* DMSG: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320305952718&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Regisseur des eigenen Lebens sein</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320305820343&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Nach der Diagnosestellung, aber auch in späteren Krankheitsstadien stehen MS-Patienten immer wieder vor der Herausforderung, eine chronische Krankheit zu akzeptieren, deren Verlauf nicht vorhersehbar ist. Mit jedem neuen Schub werden sie an ihre Krankheit erinnert, müssen die Symptome bewältigen und sich mit Multiple Sklerose auseinander setzen. Grund für das Redaktionsteam von www.leben-mit-ms.de, das Thema Krankheitsbewältigung im Thema des Monats November ausführlicher zu behandeln.Berichte von Betroffenen, wie sie von der Diagnose MS und den Veränderungen in ihrem Leben erfuhren, wie sie damals damit umgingen und die Erkrankung heute bewältigen, zeigen: Niemand steckt MS einfach so weg. Neuere Konzepte gehen davon aus, dass jeder, mal mehr oder weniger ausgeprägt, folgende fünf Phasen durch macht: Vom Verdrängen über Wut, Trauer und Verhandeln bis hin zur Akzeptanz.Das aktuelle Thema des Monats beinhaltet neben Erfahrungsberichten und der ausführlichen Erläuterung der fünf Schritte zur Krankheitsbewältigung auch ein Interview mit Prof. Dr. Joachim Kugler von der medizinischen Fakultät der Carl Gustav Carus Universität, Dresden. Der Psychologe hat das Bewältigungstraining MS COPE entwickelt, das er seit 2006 erfolgreich durchführt. In dem Interview erläutert er, warum gerade für MS-Patienten die Verarbeitung der Erkrankung so schwierig sein kann und wie das Programm hilft, dass jeder Patient wieder Regisseur seines eigenen Lebens sein kann.Zum aktuellen Thema des Monats gelangen Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320305820343&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Der kleine Unterschied im Gehirn</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320249580250&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 02 Nov 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>AMSTERDAM (Biermann) - Frauen erkranken zwar häufiger an Multipler Sklerose als Männer,   letztere leiden im Verlauf der Erkrankung jedoch stärker unter kognitiven Beeinträchtigungen. Niederländische Wissenschaftler glauben nun, einen der Gründe für diesen geschlechtsspezifischen Unterschied gefunden zu haben: Männer entwickeln stärkere Einschränkungen bei der visuellen Raumwahrnehmung. Die Forscher hatten insgesamt 60 weibliche und männliche MS-Betroffene verschiedenen Tests unterzogen, um deren räumlich-visuelles Gedächtnis und die Verarbeitungsgeschwindigkeit für Informationen im Gehirn zu untersuchen. Dabei stellten die Wissenschaftler der Amsterdamer Universität fest, dass die männlichen Studienteilnehmer bei den kognitiven Tests schlechter abschnitten als die Frauen und männliche, gesunde Kontrollpersonen. Dabei korrelierten die Defizite in der funktionellen Verknüpfung verschiedener Hirnbereiche miteinander und die Effizienz dieses Netzwerkes eindeutig mit Einschränkungen bei der visuellen Raumwahrnehmung. Quelle: Multiple Sclerosis, 9. September 2011 (doi:10.1177/1352458511422245)</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320249580250&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Teilhabe von Menschen mit Behinderungen muss verbessert werden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320048570734&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 31 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Auch fünf Jahre nach Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes ist Deutschland von einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen noch weit entfernt, lautet die Bilanz des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung zum fünfjährigen Jubiläum des Gesetzes.„Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz hat geholfen, Benachteiligungen im Arbeitsleben, bei den wichtigsten Geschäften des täglichen Lebens und auch bei privaten Versicherungsverträgen abzubauen und es hat dazu beigetragen, einen Bewusstseinswandel in Deutschland voranzutreiben: Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Teilhabe mitten in der Gesellschaft. Und anders als von der Wirtschaft befürchtet, ist eine Klageflut ausgeblieben“, sagte Hubert Hüppe.Trotz dieses und anderer Gesetze sei man von einer gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aber noch weit entfernt, kritisierte der Behindertenbeauftragte. „Wir brauchen mehr Barrierefreiheit in allen Bereichen des Lebens, wie etwa im Geschäftsverkehr; es gibt immer noch zu wenig barrierefreie Zugänge zu Geschäftsräumen und Dienstleistungsautomaten, die von allen Menschen bedient werden können.Zur Teilhabe zähle aber beispielsweise genauso, dass behinderte Menschen so leben können, wie sie es wollen, betonte Hüppe und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die hohe Arbeitslosigkeit behinderter Menschen.Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, 17. August 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320048570734&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Körperliche Aktivität steigert auch die geistige Fitness</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320048485171&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 31 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>URBANA (Biermann) - Viele MS-Betroffene entwickeln im Lauf ihrer Erkrankung kognitive Einschränkungen. Dem können sie jedoch mit körperlicher Aktivität entgegen wirken, wie jüngst Wissenschaftler auf einem Symposium der US-amerikanischen MS-Zentren berichteten.Brian Sandroff und Kollegen hatten 42 MS-Patienten mit Schrittzählern ausgestattet. Diese zeichneten über sieben Tage die körperliche Aktivität der Testpersonen auf. Während dieser Phase absolvierten die Studienteilnehmer verschiedene neuropsychologische Tests.Dabei zeigte sich, dass die Studienteilnehmer, die sich mehr bewegten, in den Tests besser abschnitten: Die durchschnittliche Schrittzahl der Teilnehmer pro Tag korrelierte eindeutig mit der geistigen Verarbeitungsgeschwindigkeit von Informationen – und das unabhängig vom Behinderungsgrad der Studienteilnehmer.Quelle: International Journal of MS Care 2011, 13: 21-22</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1320048485171&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Dirty Happy Dancing" – Neue Filmreihe startet auf YouTube </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319626616171&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 27 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tanzend und träumerisch - so zeigen sich der Schriftsteller Maximilian Dorner und die Schauspielerin Susanne Plassmann in der neuen Kurzfilmreihe „Dirty Happy Dancing“. In das Schauspiel der beiden sind die Geschichten aus dem Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres 2010“ eingebettet. Die neun Kurzfilme werden im zweiwöchigen Abstand auf den YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de  eingespielt.Maximilian Dorner, selbst an MS erkrankt, erzählt von seinen Träumen und Wünschen und leitet so die Geschichten aus dem Wettbewerb ein. Die eindrucksvoll erzählten Schicksale aus der Sicht von MS-Betreuer/innen zeigen auf, wie Menschen mit MS ihren Alltag trotz Behinderungen meistern. Speziell geschulte MS-Pflegekräfte sind besonders in der kritischen Anfangszeit der Therapie eine wichtige Stütze für ihre Patienten: Sie helfen bei den ersten Schritten und motivieren, die Behandlung langfristig fortzuführen. Das Buch zum Wettbewerb "Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten" ist ab sofort im Handel erhältlich (Verlag: Urban &amp; Vogel, ISBN: 978-3-89935-271-9).</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319626616171&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Patientenvertreter warnen vor Gefährdung der Versorgungsqualität</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319622283281&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DÜSSELDORF (Biermann) - Mit Unverständnis und großer Besorgnis haben Patientenorganisationen auf Ankündigungen der Politik reagiert, die spezialärztliche Versorgung in Zukunft aus dem Verantwortungsbereich des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu entfernen und sie stattdessen innerhalb von dreiseitigen Verträgen zu regeln. Damit soll die bisher lange Zeitdauer für Verhandlungen verkürzt werden. „Alles was so erreicht würde, wäre, dass die Öffentlichkeit und die Patientenvertretung aus der Entscheidung herausgehalten würden. Alle übrigen Akteure blieben die gleichen, nur könnten sie im Verborgenen regeln, was ihnen gefällt. Schneller und vor allem besser wird das so nicht“, mahnte Ilona Köster-Steinebach vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Kassen und Leistungserbringer könnten dann ohne Beteiligung der Patienten Vereinbarungen verhandeln, die zu Lasten der Versorgungsqualität und -sicherheit gehen, fürchten die Patientenvertreter.In der spezialärztlichen Versorgung sollen in erster Linie Erkrankungen behandelt werden, die selten auftreten oder einen besonders schweren Verlauf haben. Patientenvertreter setzen sich dafür ein, dass diese Behandlungen künftig einer öffentlich beobachteten Qualitätssicherung unterzogen werden, und dass bisher unberücksichtigte Patientengruppen von dieser Versorgungsform profitieren können. Neben einem Stimmrecht in Verfahrensfragen fordern die Patientenvertreter ein Vorschlagsrecht für einen der unparteiischen Vorsitzenden des G-BA ein. Dieser soll gleichberechtigt wie die von den Kassen und den Leistungserbringern vorgeschlagenen Personen arbeiten und sich mit diesen auch bei der Leitung der Plenumssitzungen abwechseln. Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe, 26. Juli 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319622283281&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Polymere stoppen überschießende Immunreaktion</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319448722109&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 24 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DURHAM (Biermann) - Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose werden durch ein überaktives Immunsystem verursacht, das körpereigenes Gewebe angreift. Nun haben Wissenschaftler der Duke University in den USA eine Methode entwickelt, mit der sich ein Überschießen der Immunreaktion verhindern lässt.Hintergrund der Entdeckung ist, dass absterbende oder kranke Zellen Bruchstücke ihrer Erbinformation ausschütten, die dann in hohen Mengen im Blutstrom durch den Körper zirkulieren. Diese DNS-Bruchstücke, die aus Nukleinsäure bestehen, dienen dem Immunsystem als Signal, dass im Körper etwas nicht stimmt. Und ist es erst einmal aktiviert, formiert sich das Immunsystem zum Angriff, um den Übeltäter, der die Zellen absterben ließ, zu bekämpfen. Im Normalfall stellt diese Reaktion die Ordnung im Körper wieder her, gerät sie aber dauerhaft außer Kontrolle, kommt es zu Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose. Mit Nukleinsäure-bindenden Polymeren ist es den Forschern im Mausmodell nun gelungen, die ausgestoßenen DNS-Bruchstücke zu binden, ohne die intakte Erbinformation im Zellinneren zu beeinträchtigen. „Wir können die Polymere als molekulare Müllsammler nutzen – Schwämme, die umherwandern und diese schädlichen Nukleinsäuren aufsammeln und neutralisieren, damit das Immunsystem sie nicht erkennt und somit keine überschießende Reaktion entwickelt“, erklärte der führende Wissenschaftler der Forschergruppe, Bruce A. Sullenger.Ihre Ergebnisse haben die Forscher bereits zum Patent angemeldet und hoffen auf zahlreiche Anwendungen, nicht nur für Autoimmunerkrankungen, sondern auch für schwere bakterielle und virale Infektionen, Schockzustände und Verletzungen. Quelle: Proc Natl Acad Sci U S A, 15. August 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319448722109&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue App unterstützt MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319088520890&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 20 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - „Mist, Spritzen vergessen.“ An hektischen oder anstrengenden Tagen kann es leicht passieren, dass man nicht an sein MS-Medikament denkt. Immerhin jedem zweiten Betroffenen passiert dies hin und wieder, manchem sogar regelmäßig. Die neue App „TrackMyShots“ schafft nun Abhilfe.Die frei verfügbare Anwendung speichert Datum und Zeitpunkt der verabreichten Injektionen im Smartphone. Auch an welcher Körperstelle das Spritzen durchgeführt wurde und welche Nebenwirkungen aufgetreten sind, können protokolliert werden. Eine wiederkehrende Erinnerungsfunktion sorgt dafür, dass keine Injektion vergessen wird.Die kostenlose Applikation ist für alle gängigen Smartphones erhältlich. Mehr zu dem interaktiven Service-Angebot und die Möglichkeit zum kostenlosen Download gibt es unter http://www.trackmyshots.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319088520890&amp;mode=detail</guid></item><item><title>So schützt Vitamin D vor MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319006838406&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 19 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>NEW JERSEY (Biermann) - Seit langem ist bekannt, dass hohe Vitamin-D-Spiegel das Risiko für Multiple Sklerose senken. Unklar war bislang der Mechanismus, der sich hinter diesem Zusammenhang verbirgt. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass das Vitamin die Produktion eines krankheitsverursachenden Eiweißes beeinflusst.Wie Sylvia Christakos von der New Jersey Medical School und Kollegen in der Zeitschrift „Molecular and Cellular Biology“ berichten, produzieren Immunzellen im Gehirn von MS-Patienten ein schädliches Protein, das so genannte Interleukin-17 (IL-17). Die Forscher entdeckten nun, dass die Bindung des Vitamins an seinen Rezeptor dazu führt, dass sich dieser an den Abschnitt des Erbguts heftet, der die Information für das Interleukin-17 umfasst. Blockiert der Vitamin-D-Rezeptor die betreffende Stelle auf dem Erbgut, bleibt das Gen abgeschaltet und die Produktion von IL-17 nimmt stark ab.Gleichzeitig aktiviert der Vitamin-D-Rezeptor ein anderes Gen, dessen Endprodukt wiederum suppressive T-Zellen erzeugt. Diese kämpfen gegen die zerstörerische Aktivität ihrer IL-17-produzierenden Gegenstücke.Den Angaben der Wissenschaftler zufolge könnte diese Entdeckung neue Möglichkeiten für eine medikamentöse Behandlung der MS, aber auch für Therapien anderer Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Typ-1-Diabetes eröffnen.Quelle: University of Medicine and Dentistry of New Jersey (UMDNJ), 17. August 2011, Mol Cell Biol. 2011, 31(17): 3653-69</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319006838406&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Migräne erhöht das MS-Risiko leicht</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319006727187&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>NEW YORK (Biermann) - Frauen, die unter Migräne leiden, haben - rein statistisch betrachtet -  ein erhöhtes Risiko, an Multipler Sklerose zu erkranken. Dies ergab eine groß angelegte Studie mit mehr als 100.000 Teilnehmerinnen in den USA.So hatten Ilya Kister von der Universität New York und Kollegen herausgefunden, dass Migräne bei den Studienteilnehmerinnen, die bereits vor der Studie (26 %) oder im Lauf derselben (29 %) an MS erkrankten, öfter auftrat als bei Frauen ohne MS (21 %). Entsprechend errechneten die Forscher, dass Migränepatienten ein 1,4-fach höheres relatives Risiko haben, an MS zu erkranken, als Menschen ohne Migräne. Das absolute Risiko, innerhalb von 15 Jahren an Multipler Sklerose zu erkranken, bezifferten die Forscher für Migränepatienten mit 0,47 Prozent und für Menschen ohne Migräne mit 0,32 Prozent.„Wertet man die Daten einer so großen Gruppe von Frauen aus, erhöht das Vorliegen einer Migräne das relative Risiko für eine Multiple Sklerose. Trotzdem ist der Unterschied im absoluten Risiko, an MS zu erkranken, zwischen Migränepatienten und Nicht-Migränepatienten nur gering“, schränken die Forscher ein.Quelle: Multiple Sclerosis, 3. August 2011, doi: 10.1177/1352458511416487 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1319006727187&amp;mode=detail</guid></item><item><title>YouTube: Was leisten MS-Zentren für die Therapie</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318494747921&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Um die Prognose der MS positiv zu beeinflussen, müssen Ärzte, Therapeuten, Betreuer und Betroffene eng zusammen arbeiten. Bundesweit etablierte MS-Zentren bieten dafür ideale Voraussetzungen: Sie ermöglichen eine leitlinien-gerechte Behandlung, die gleichzeitig auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt ist. Am Beispiel des MS-Zentrums Dresden zeigt ein Film, was eine qualifizierte Rundum-Versorgung ausmacht, und welche Ziele dabei im Mittelpunkt stehen.Wie kann Therapietreue verbessert werden? Wie lassen sich motorische Einschränkungen messen und dokumentieren? Diese und andere Fragen beantworten Fachleute des MS-Zentrums Dresden in diesem Film. Ein kleiner Rundgang liefert zudem einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Versorgungseinrichtung.Hier gelangen Sie zum Film in dem YouTube-Kanal von www.leben-mit-ms.de. Wenn Sie mehr zu diesem Thema lesen möchten, finden Sie hier weitere Informationen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318494747921&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Noch bis Mitte November Kosenamen einreichen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318490955640&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 13 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Haben Sie einen Spitznamen für Ihren elektronischen Injektor? Dann machen Sie mit bei der „Aktion Kosename“ und reichen ihn im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de anonym ein.Die neue Aktion findet vom 15. August bis zum 15. November 2011 statt und richtet sich an MS-Patienten, die ihr Medikament mit Hilfe eines elektronischen Injektors spritzen. Wer seinem Gerät einen kreativen, liebenswerten oder skurrilen Spitznamen gegeben hat, kann diesen online einreichen. Er wird dann in die Kosenamenliste aufgenommen, die auf www.leben-mit-ms.de veröffentlicht und laufend aktualisiert wird. Patienten können außerdem Sterne für andere Kosenamen vergeben und ihre Anmerkungen zur „Aktion Kosename“ in ein Kommentarfeld eintragen. Hier können Sie mitmachen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318490955640&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Multiple Sklerose: Eine Krankheit des Immunsystems</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318489578968&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 12 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MAINZ (Biermann) – In der bisher größten genetischen Studie zu Multipler Sklerose haben Wissenschaftler 29 neue genetische Varianten identifiziert, die mit der Krankheit assoziiert sind. Viele der Gene gehören zum Immunsystem, das somit entscheidend ist in der Entwicklung der Krankheit. Mehr als 250 Forscher aus 15 Ländern – darunter auch eine Forschergruppe der Klinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz – hatten die Erbsubstanz von fast 10.000 Personen mit MS und von mehr als 17.000 gesunden Kontrollpersonen analysiert. Dabei konnten sie 23 bereits bekannte genetische Assoziationen bestätigen und 29 neue genetische Varianten identifizieren, die mit der Entstehung von Multipler Sklerose zusammenhängen. Viele dieser Gene spielen eine wichtige Rolle bei der Arbeit des Immunsystems. Interessant ist weiterhin, dass ein Drittel der neu identifizierten Gene auch im Zusammenhang mit weiteren Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Typ-1-Diabetes eine Rolle zu spielen scheint. Dies könnte bedeuten, dass bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen die gleichen grundlegenden Mechanismen ablaufen, so die Forscher.Und noch etwas entdeckten die Wissenschaftler: Zwei der neu identifizierten Gene sind in den Vitamin-D-Stoffwechsel involviert. Dies wäre eine mögliche Verbindung zwischen den genetischen und den umweltbedingten Risikofaktoren der Multiplen Sklerose.„Nach vielen Jahren kleinerer genetischer Untersuchungen zur Multiplen Sklerose ist es nun in einem internationalen Ansatz gelungen, die gesamte genetische Information des Menschen auf Faktoren hin zu untersuchen, die an der Entwicklung der Krankheit beteiligt sind“, erläuterte Prof. Frauke Zipp, die die Forschergruppe an der Universitätsmedizin Mainz leitete. „Die meisten Faktoren stammen aus unserem Abwehrsystem, dem Immunsystem. Somit wissen wir nun, dass es sich tatsächlich um eine Autoimmunkrankheit handelt und dass wir weiter an der Entwicklung anti-entzündlicher Therapien arbeiten müssen.“Quelle: Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 10. August 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318489578968&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ärzte fordern bessere Vitamin-D-Versorgung von Kindern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318337561234&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 10 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN (Biermann) – Um das Risiko für MS und andere Vitamin-D-assoziierte Erkrankungen in der Bevölkerung zu senken, sollen künftig nicht nur Babys, sondern alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland zusätzliches Vitamin D3 erhalten. Dies fordert die  Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin.„In Deutschland liegt die tägliche Zufuhr an Vitamin D mit der Nahrung zum Teil erheblich unter den empfohlenen Werten“, sagte Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. Der Kinder- und Jugendarzt war an der Entstehung der neuen Empfehlungen maßgeblich beteiligt. „Die von internationalen Fachgremien befürworteten Werte für die Zufuhr von Vitamin D werden von den meisten Kindern und Jugendlichen jenseits des Säuglingsalters deutlich unterschritten. Besonders niedrige Vitamin-D-Spiegel werden bei 11- bis 13-jährigen Mädchen und bei 14- bis 17-jährigen Jungen gemessen, also ausgerechnet in einer für das Wachstum und den Aufbau der Knochen besonders wichtigen Entwicklungsphase“, erklärte Koletzko.Als Ursachen für die niedrigen Vitamin-D-Spiegel nennt die Stiftung Kindergesundheit die schwache UV-B-Strahlung während der Wintermonate sowie die Tendenz, dass sich Kinder und Jugendliche immer weniger im Freien aufhalten und bewegen. Um den empfohlenen Tagesbedarf von 400 bis 800 I. E. Vitamin D zu decken, müsste man mindestens drei bis vier Fischmahlzeiten pro Woche zu sich nehmen oder mindestens zehn Eier täglich essen. Ein Mangel des Vitamins erhöht das Risiko, an Rachitis, Osteoporose, Diabetes, Multipler Sklerose, Bluthochdruck, Muskelschwäche und diversen Krebsformen zu erkranken. Quelle: Stiftung Kindergesundheit, 4. August 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1318337561234&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die zehn MS-Schwestern des Jahres 2011 stehen fest</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317889516171&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 05 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Einfühlungsvermögen, Kompetenz und Hilfsbereitschaft – diese Eigenschaften charakterisieren die MS-Betreuer/innen, die bei der diesjährigen Wahl zur „MS-Schwester des Jahres 2011“ nominiert wurden. Der Neurologe Dr. med. Stefan Ries würdigte bei der Auszeichnung in Mainz das Engagement der Preisträger/innen, die im Namen aller MS-Betreuer/innen geehrt wurden.Unter dem Motto „Mut machen, motivieren, dran bleiben“ fand der Wettbewerb zum vierten Mal in Folge statt. Neurologen und Patienten waren bundesweit aufgerufen, ihre/n MS-Betreuer/in für die „MS-Schwester des Jahres“ vorzuschlagen Bei über 250 Nominierungen gewannen schließlich die zehn häufigst Genannten, die Ende September anlässlich des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (Wiesbaden) mit einer Urkunde, einem Blumenstrauß und je 250 Euro ausgezeichnet wurden. Die feierliche Preisverleihung erfolgte vor über 150 geladenen Ärzten in der denkmalgeschützten alten Lokhalle in Mainz.Fotos und Namen aller Preisträgerinnen finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317889516171&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats Oktober: Bildgebende Verfahren</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317889302265&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 05 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Schubfreie Phasen oder das Ausbleiben klinischer Symptome können trügerisch sein – denn auch wenn die MS scheinbar ruht, kann die Krankheit im Körperinneren voranschreiten. Mithilfe der Magnetresonanztomographie, kurz MRT, lässt sich die Entstehung von entzündlichen Schädigungen im Gehirn und Rückenmark sichtbar machen.Daher wird die MRT auch als „ein Fenster zur Entstehung der MS“ bezeichnet. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, den Krankheitsverlauf zeitlich zu beurteilen und das Risiko für Behinderungen im Langzeitverlauf vorherzusagen. Um die Diagnose MS sicher zu stellen, reicht jedoch eine MRT-Untersuchung nicht aus. Denn auch andere Erkrankungen können ähnliche Schädigungen aufweisen. In Kombination mit einer genauen Befragung des Patienten und dem klinischen Befund kann die MRT jedoch die Genauigkeit der Diagnose erhöhen.Wie genau eine MRT-Untersuchung funktioniert, welche Rolle sie für die neurologische Praxis spielt sowie Antworten auf die häufigsten Fragen zur MRT können im aktuellen Schwerpunktthema Oktober auf www.leben-mit-ms.de nachgelesen werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317889302265&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS-spezifische Paarberatung hilft der Beziehung auf die Sprünge</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317888699000&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 05 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DENVER (Biermann) - Die Diagnose einer MS ist für die Betroffenen meist ein Schock, doch auch die Partner und Familien leiden unter der Erkrankung, denn mit ihr sind häufig auch tiefgreifende Veränderungen in den Beziehungen verbunden.Erst jüngst hatten Wissenschaftler nachgewiesen, dass mit der Diagnose MS bei der Frau das Trennungsrisiko von Paaren um das Sechsfache steigt. Nun berichten jedoch US-amerikanische Psychologinnen, dass eine MS-spezifische Paarberatung die Beziehung von betroffenen Ehepaaren deutlich stärken kann.In acht Beratungsstunden erhielten die Studienteilnehmer detaillierte Informationen über die Erkrankung in Kombination mit einer klassischen Eheberatung. Bei 40 Prozent der Paare lag die Diagnose höchstens fünf Jahre zurück, jedes vierte Paar lebte schon seit sechs bis zehn Jahren mit der Erkrankung.Drei Monate nach der Beratung waren die Studienteilnehmer deutlich zufriedener mit ihrer Beziehung als vorher. „Dies ist ein aufregendes Ergebnis, da die Erfahrung mit Beratungsprogrammen lehrt, dass Beziehungszufriedenheit bei vielen Paaren im Lauf der Zeit nach der Maßnahme wieder abnimmt“, schreiben die Autorinnen. Eine Kontrollgruppe von MS-betroffenen Paaren, die keine Beratung erhalten hatten, berichtete ebenfalls von abnehmender Zufriedenheit in der Beziehung.Ein erfreulicher Nebenaspekt der Beratung war auch, dass sich die psychische Verfassung der Studienteilnehmer deutlich verbesserte. „Insgesamt zeigen unsere Ergebnisse, dass die MS-spezifische Eheberatung die Paarbeziehung verbessert und davon auch die psychische Gesundheit der MS-Betroffenen und ihrer Partner profitiert“, schlussfolgern die Wissenschaftlerinnen abschließend.Quelle: International Journal of MS Care 2011, 13: 15-16.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317888699000&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Fatigue: Nicht Folge, sondern Vorläufer der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317888534859&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 03 Oct 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LEXINGTON (Biermann) - Viele MS-Patienten leiden unter Fatigue, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. Nun haben US-amerikanische Wissenschaftler entdeckt, dass die chronische Erschöpfung vor allem in der frühen Krankheitsphase, teilweise sogar schon Jahre vor der eigentlichen MS-Diagnose auftreten kann.Wie Joseph R. Berger von der Universität von Kentucky und Kollegen bei einem Symposium US-amerikanischer MS-Zentren berichteten, hatten von mehr als 5000 MS-Patienten in der Studie mehr als 1500 (29 %) in den drei Jahren vor der MS-Diagnose mindestens eine Fatigue-Diagnose erhalten. Bei fast jedem Dritten (30 %) aus dieser Gruppe war die Fatigue das einzige MS-bedingte Symptom vor der Diagnosestellung, bei der Mehrzahl der Betroffenen trat die Fatigue in Kombination mit anderen Vorläufersymptomen einer MS auf. Nur jeder Zehnte erhielt eine Behandlung seiner Fatigue.Aufgrund dieser Ergebnisse sollte bei der Diagnostik von Patienten mit unerklärbarer Fatigue immer auch eine MS in Betracht gezogen werden und eine detaillierte neurologische Anamnese und Untersuchung erfolgen, raten die Wissenschaftler.Quelle: International Journal of MS Care 2011, 13: 9-10.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317888534859&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Design-Wettbewerb 2011: Jetzt auf YouTube</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317296617218&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) – Vom 11. April bis 29. Mai 2011 fand der zweite Design-Wettbewerb auf www.leben-mit-ms.de statt. Designobjekt war dieses Mal das RebiCase, eine flexible Transporthülle für elektronische Injektoren. Die zehn Gewinnerdesigns sind jetzt als Bilderfolge auf YouTube zu sehen.Dass Kreativität keine Grenzen kennt, zeigen die eingesandten Entwürfe. Mithilfe des „e-Design-Baukastens“, der verschiedene Farben und Formen enthielt, entstand eine Vielzahl bunter, einfallsreicher, origineller, und phantasievoller Designs. Eine Auswahl der am besten bewerteten ist nun in einer Bilderfolge zusammengestellt und kann hier auf YouTube betrachtet werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317296617218&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MyHandicap App: Mobile Suche nach barrierefreien Orten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317296487421&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 29 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die gemeinnützige Stiftung MyHandicap hat zusammen mit dem Unternehmen lb-lab GmbH eine iPhone-Anwendung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen entwickelt. „My Handicap App“ liefert verlässliche Informationen, wo es zum Beispiel den nächsten behindertengerechten Parkplatz oder ein barrierefreies Museum gibt.Die App bietet als erste mobile Anwendung umfangreiche Hilfe bei der Suche nach barrierefreien Orten an. Sie wendet sich an Menschen mit Gehbehinderungen, die auf Informationen zu barrierefreien Zugängen und der Infrastruktur von unbekannten Orten angewiesen sind. Für Deutschland und die Schweiz stehen den Nutzern viele relevante Adressen in Kategorien wie Freizeit &amp; Sport, Bildung &amp; Beruf oder Gesundheit &amp; Pflege zur Verfügung.Die MyHandicap App ist als kostenfreie Downloadversion im Apple iTunes Store erhältlich.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317296487421&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Veneninsuffizienz ohne Einfluss auf MS-Risiko</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317296390640&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 28 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ROM (Biermann) – Die chronische zerebrospinale venöse Insuffizienz (CCSVI) hat offenbar keinen Einfluss auf das MS-Risiko oder die Schwere einer MS-Erkrankung. Dies berichten nun italienische Wissenschaftler in der Zeitschrift Annals of Neurology.„In jüngster Zeit werden MS-Betroffenen immer häufiger ungeprüfte chirurgische Eingriffe angeboten, um Verengungen in deren Hals- und Thoraxvenen zu behandeln. Dabei ist bislang überhaupt noch nicht klar, ob zwischen der CCSVI und MS überhaupt ein kausaler Zusammenhang besteht oder ob die venösen Fehlbildungen einen Einfluss auf die Schwere der Erkrankung haben“, schreiben Diego Centonze und seine Kollegen in ihrem Beitrag.Um dies zu klären, hatten die Wissenschaftler 84 MS-Patienten und 56 gesunde Kontrollpersonen auf venöse Stenosen untersucht. Dabei fanden sie zwischen beiden Gruppen keinen Unterschied hinsichtlich der Häufigkeit der Veneninsuffizienz. Außerdem bestanden zwischen CCSVI-positiven und CCSVI-negativen Patienten keine Unterschiede hinsichtlich der Krankheitsdauer, der Zeitspanne zwischen Krankheitsausbruch und erstem Schub, dem Krankheitsverlauf (progredient oder schubförmig) sowie dem Risiko für einen sekundär progredienten Verlauf.CCSVI-positive Patienten hatten auch keine höheren EDSS-Werte oder andere Maße für die Schwere der Erkrankung. Zwischen der Schwere der Behinderung und der Zahl positiver CCSVI-Kriterien bestand ebenfalls kein maßgeblicher Zusammenhang.„Unsere Befunden deuten darauf hin, dass die chronische zerebrospinale venöse Insuffizienz weder für das MS-Risiko noch für die Schwere einer MS eine Rolle spielt“, fassen die Autoren ihre Ergebnisse zusammen.Quelle: Annals of Neurology 2011, 70: 52–59</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317296390640&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Fatigue-Risiko steigt mit dem Alter</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317049184640&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 26 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>SEATTLE (Biermann) – Als wäre die Belastung für viele MS-Patienten durch Fatigue nicht schon groß genug, haben US-amerikanische Rehabilitations-Wissenschaftler nun herausgefunden, dass das Risiko für chronische Erschöpfung mit zunehmendem Alter stärker wird.Sie hatten mehr als 1800 Studienteilnehmer, die aufgrund einer MS, einer Querschnittslähmung, eines Post-Polio-Syndroms oder Muskeldystrophie eine Behinderung aufwiesen, nach der von ihnen empfundenen Fatigue befragt.Dabei zeigte sich, dass die Studienteilnehmer über eine höhere Fatigue-Belastung berichteten als eine nicht-behinderte Vergleichsgruppe. Vor allem in den mittleren Altersgruppen bis zum Rentenalter waren die Vergleichspersonen deutlich weniger von Fatigue geplagt als die Studienteilnehmer.„Personen mit Behinderung haben nicht nur ein höheres Risiko, eine Fatigue zu entwickeln, dieses Risiko steigt mit zunehmendem Alter auch noch an“, fassen die Wissenschaftler ihre Erkenntnisse zusammen. Deshalb müsse der negative Einfluss der Fatigue auf die Betroffenen im Lauf des Alterungsprozesses näher untersucht werden.Quelle: Arch Phys Med Rehabil. 2011, 92(7): 1126-33.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1317049184640&amp;mode=detail</guid></item><item><title>www.leben-mit-ms.de: Noch bis Mitte November Kosenamen einreichen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316676288216&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Haben Sie einen Spitznamen für Ihren elektronischen Injektor? Dann machen Sie mit bei der „Aktion Kosename“ und reichen ihn im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de anonym ein.Die neue Aktion findet vom 15. August bis zum 15. November 2011 statt und richtet sich an MS-Patienten, die ihr Medikament mit Hilfe eines elektronischen Injektors spritzen. Wer seinem Gerät einen kreativen, liebenswerten oder skurrilen Spitznamen gegeben hat, kann diesen online einreichen. Er wird dann in die Kosenamenliste aufgenommen, die auf www.leben-mit-ms.de veröffentlicht und laufend aktualisiert wird. Patienten können außerdem Sterne für andere Kosenamen vergeben und ihre Anmerkungen zur „Aktion Kosename“ in ein Kommentarfeld eintragen. Hier können Sie mitmachen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316676288216&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die Neurologie zu Gast in Wiesbaden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316676349618&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 22 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Rund 4.500 Ärzte, Wissenschaftler und Studierende diskutieren beim 84. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) aktuelle Aspekte ihres Fachgebiets. Unter dem Motto „Zukunft braucht Neurologen“ tagen die Experten vom 28. September bis 1. Oktober 2011 in Wiesbaden auch zu neuen Entwicklungen in der MS.Die Vielzahl bewährter und neuer Behandlungsmethoden fordert von Neurologen, sich regelmäßig über den neuesten Stand der Forschung zu informieren. „Im Dickicht der Therapieangebote ist für MS-Patienten ein Spezialist für neurologische Erkrankungen der wichtigste Ansprechpartner und Wegweiser“, unterstreicht Prof. Dr. med. Wolfang Oertel, Vorsitzender der DGN und Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Marburg.Ziel der größten deutschsprachigen Neurologie-Tagung ist es, frisches Fachwissen flächendeckend in Kliniken und Praxen zu verbreiten und Forschungsergebnisse zügig für wirksame Therapien einzusetzen. So werden auch diesmal wieder Vor- und Nachteile neuer Behandlungen von den Experten kritisch durchleuchtet.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316676349618&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS-Forscher raten von Wurmbehandlung ab</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316607067512&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 21 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN (Biermann) - Infektionen mit Parasiten senken bei MS-Patienten die Zahl der Schübe und die Krankheitsaktivität. Dennoch raten Forscher des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS) aufgrund mangelnder Erfahrung von der so genannten Wurmtherapie ab.US-Forscher hatten in einer Pilotstudie nachgewiesen, dass die orale Gabe von Eiern des Schweinepeitschenwurms (Trichuris suis) über drei Monate zu einer Reduktion von entzündlichen Läsionen im zentralen Nervensystem von MS-Patienten führte. Das immunologische Prinzip der Wurmtherapie beruht darauf, dass die Besiedlung mit dem Wurm eine veränderte Immunantwort auslöst, die sich in einer Abnahme von entzündungsfördernden Botenstoffen und einer Zunahme von schützenden Immunzellen sowie entzündungshemmenden Stoffen äußert. Im Tierexperiment nahmen außerdem autoimmune Entzündungen im zentralen Nervensystem ab.Aufgrund dieser Befunde hatten US-amerikanische Forscher MS-Patienten Eier des Schweinepeitschenwurms in einer Trinklösung verabreicht. Neben der beobachteten positiven Reduktion von entzündlichen Läsionen im ZNS traten bei den Testpersonen nur leichte Magen-Darm-Beschwerden auf.„Wenn die Ergebnisse durch adäquate, verblindete, randomisierte Studien bestätigt werden können, ist die Wurmtherapie durchaus eine interessante Option für die Zukunft“, sagte Dr. Ralph Gold vom KKNMS. „Bis dahin müssen wir von der Therapie abraten, weil uns wichtiges Wissen zu potenziellen Nebenwirkungen, wie eine mögliche Organschädigung durch Invasion der Würmer aus dem Darm und eine eventuell abgeschwächte oder verstärkte Immunität gegenüber anderen Krankheitserregern, fehlt.“Um die Eier zu gewinnen, werden trächtige Würmer aus dem Darm von Schweinen entnommen. Dabei kann eine zusätzliche Übertragung von artfremden Erregern nicht ausgeschlossen werden.Quelle: Krankheitsbezogenes Kompetenznetzes Multiple Sklerose, 19. Juli 2011, Mult Scler. 2011, 17(6): 743-54. </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316607067512&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Sport löst keine MS-Schübe aus</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316607012020&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 19 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ERLANGEN (Biermann) - Körperliche Aktivität steigert das körperliche und seelische Wohlbefinden – das gilt für MS-Patienten genauso wie für Nicht-Betroffene. Nun konnten Erlanger Wissenschaftler auch mit der Angst aufräumen, Sport könne die Beschwerden verstärken und sogar Schübe auslösen.Für ihre Studie hatten Mathias Mäurer und seine Kollegen 632 MS-Patienten nach ihrer sportlichen Aktivität befragt und dies zur Schubrate der Studienteilnehmer in Beziehung gesetzt. Dabei zeigte sich, dass zwischen der sportlichen Aktivität und dem Auftreten von Schüben kein Zusammenhang bestand. Im Gegenteil: Die Teilnehmer mit der höchsten Aktivität hatten die wenigsten Schübe.„Unsere Daten belegen, dass körperliche Aktivität keinen Einfluss auf die Krankheitsaktivität hat“, erklärten die Wissenschaftler zusammenfassend.Quelle: Multiple Sclerosis, 6. Juli 2011 (doi: 10.1177/1352458511415143)</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316607012020&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Onlinerubrik hilft bei Diagnose MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316074197078&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Was ist MS? Welche Therapieoptionen gibt es? Wo finde ich schnelle Hilfe? Erste Antworten für die schwierige Zeit nach der Diagnose finden Betroffene ab sofort in einer neuen Rubrik auf www.leben-mit-ms.de.Unter „MS-Erste Hilfe“ sind die wichtigsten Themen für all diejenigen zusammengefasst, bei denen erst kürzlich MS diagnostiziert wurde. Die Beiträge sind zudem zu weiteren Unterseiten von www.leben-mit-ms.de verlinkt und ermöglichen es, sich noch ausführlicher über einzelne Fragestellungen zu informieren.Orientierung liefert ein Kompass, bei dem jeder Himmelsrichtung ein Thema zugeordnet ist:Hier gelangen Sie zur neuen Rubrik „MS-Erste Hilfe“.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316074197078&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Schlaglichter II: Neue Geschichten für und über MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316074109906&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Sammlung „Schlaglichter II – MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten“ enthält zehn berührende und ermutigende Geschichten über MS-Patienten, erzählt aus der Perspektive ihrer Betreuer/innen. Alle Beiträge stammen aus dem Wettbewerb zur „MS-Schwester des Jahres 2010“. Das Buch erscheint in der Verlagsgruppe Springer Medizin und ist ab sofort im Handel erhältlich.Bei MS muss nicht nur der Betroffene lernen, mit der Krankheit fertig zu werden, sondern auch Angehörige und Menschen aus dem weiteren Umfeld. Es braucht seine Zeit, die Krankheit zu akzeptieren und Verständnis für den Patienten zu entwickeln. Wie unterschiedlich der Umgang mit MS ist, davon erzählen die eindrucksvollen Schicksale in dieser Sammlung. Das Tabu „Inkontinenz“ ist dabei ebenso Thema wie die Widerstände, die ein junges Mädchen mit MS auf dem Weg zum Abitur bestehen muss. Alle Beiträge zeigen, mit welchem Engagement sich MS-Betreuer/innen für ihre Patienten einsetzen und wie es ihnen gelingt, Vertrauen aufzubauen und Mut zu machen.Titel: Schlaglichter II – MS-Pflegekräfte im Einsatz für PatientenVerlag: Urban &amp; Vogel GmbH (Verlagsgruppe Springer Medizin)ISBN: 978-3-89935-271-9Preis: 5 Euro</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316074109906&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Injektionstraining mit elektronischer Injektionshilfe – Film Nr. 3</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316073996578&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 15 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab sofort gibt es auf www.youtube.com Trainingsfilme, die zeigen, wie man ein MS-Medikament richtig spritzt. Wie unterschiedliche Injektionshilfen korrekt angewendet werden, erklärt eine MS-Betreuerin ihrer Patientin in kurzen Videos.Das für die Behandlung so wichtige, regelmäßige Spritzen ist für Multiple Sklerose-Patienten anfangs eine große Herausforderung. Und nicht selten schleichen sich bei der Injektion Anwendungsfehler ein. Dies geschieht meist dann, wenn man die Basistherapie schon länger durchführt und sich eigentlich sicher fühlt. Die fünf mit Unterstützung von Merck Serono produzierten Filme wenden sich deshalb sowohl an Injektions-Anfänger als auch an geübte Anwender und demonstrieren anschaulich, wie die unterschiedlichen Injektionshilfen (EinmalPen, mechanische und elektronische Injektionshilfe, Fertigspritze) funktionieren.Die Filme unterstützen bei Unsicherheiten und helfen, mit Ängsten umzugehen. Eine MS-Betreuerin zeigt ihrer Patientin sehr detailliert, was bei jeder Injektion beachtet werden muss, wo die empfehlenswerten Einstichstellen liegen und wie man optimal spritzt. Anschließend führt die Patientin die Injektion selbst durch.Den dritten Film gibt es jetzt auf www.youtube.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316073996578&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Nervenstimulation hilft bei Inkontinenzproblemen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316073790968&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 14 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LUGANO (Biermann) – Die elektronische Stimulation des Tibialis-Nervs im Unterschenkel (perkutane Stimulation des Tibialisnervs, pTNS) kann MS-Patienten mit Inkontinenzproblemen helfen und so deren Lebensqualität nachhaltig verbessern. Dies berichten Schweizer und britische Wissenschaftler in der Zeitschrift Multiple Sclerosis.Sie hatten 21 MS-Patienten, deren Inkontinenzprobleme nicht auf Anticholinergika ansprachen, mit zwölf pTNS-Sitzungen behandelt. Bei dieser minimal-invasiven Technik wird der hintere Tibialis-Nerv durch feine Nadel-Elektroden stimuliert. Das Verfahren eignet sich zur Behandlung einer überaktiven Blase sowie von Drang- und Belastungsinkontinenz.Nach der Therapie berichteten die Studienteilnehmer über signifikant selteneren Harndrang am Tage (Reduktion von neun- auf sechsmal) und in der Nacht (von drei- auf einmal). Außerdem hatte sich das Restharnvolumen deutlich reduziert (von 98 ± 124 ml auf 43 ± 45 ml). Das durchschnittliche Volumen der ausgeschiedenen Harnmenge stieg von 182 ± 50 ml auf 225 ± 50 ml.Dementsprechend berichteten die Studienteilnehmer von einer deutlich gestiegenen Lebensqualität. Nebenwirkungen traten bei der Behandlung nicht auf.Quelle: Multiple Sclerosis, 14. Juli 2011 (doi: 10.1177/1352458511414040 )</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1316073790968&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Hoffnung im Kampf gegen Immunkrankheiten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315820271818&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 12 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Forscher des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin haben entdeckt, wie Th-17-Helferzellen, die als Hauptverantwortliche für die zerstörerischen Prozesse beim Mausmodell der MS gelten, im Körper zu schützenden Zellen umprogrammiert werden können.Das Interesse der Forscher galt dabei der besonderen Eigenschaft der erst vor einigen Jahren entdeckten Zellen, im Falle von auftretenden Entzündungen Immunzellen abrufen zu können und so die Zerstörung des Krankheitserregers im Körper zu beschleunigen. Allerdings tragen die Zellen auch zu Autoimmunreaktionen bei. Wie die Th-17-Zellen im Körper kontrolliert werden, war bislang unklar.In seiner Studie fand das Team nun heraus, dass der Dünndarm eine wesentliche Rolle bei der Kontrolle dieser Sorte von Helferzellen spielt. So wurde ein Teil der Th17-Zellen dort abgebaut, andere wurden hingegen so umprogrammiert, dass sie nun ungewollte Immunreaktionen stoppten. Die Forscher waren davon fasziniert, wie die TH17-Zellen im Darm ihre Funktion ändern und so zu effektiven Helfern bei Immunkrankheiten werden. Die Forscher hoffen, mit ihrer Entdeckung in Zukunft Erkrankungen wie Multiple Sklerose und rheumatoide Arthritis eindämmen und potenzielle neue Therapien zu entwickeln zu können.Quelle: Nature, 17. Juli 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315820271818&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Zahlreiche Einsendungen zur Wahl „MS-Schwester des Jahres“ 2011</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315470679343&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 08 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Der Wettbewerb zur „MS-Schwester des Jahres“ war ein voller Erfolg. Über 200 Patienten haben ihre Stimme abgegeben und für ihre/n persönliche MS-Betreuer/in gestimmt.Unter dem Motto „Mut machen, motivieren, dran bleiben“ waren Patienten und Neurologen aufgerufen, eine/n MS-Betreuer/in für die „MS-Schwester des Jahres“ vorzuschlagen. Im Wettbewerbszeitraum vom 1. Juni bis 15. August 2011 gingen über 200 Nominierungen ein.Wie wichtig die MS-Betreuer/innen für ihre Patienten sind, wurde aus den Begründungen für die Nominierung deutlich. Häufig gelobt wurde die Geduld und Ruhe, mit der viele Pflegekräfte gerade in schwierigen Phasen zum Weitermachen der Therapie motivieren. Mehr Informationen zum Wettbewerb und die Namen der Preisträger/innen finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315470679343&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ein Blick hinter die Kulissen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315470560219&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 08 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Um die Therapietreue und damit auch den Therapieerfolg zu steigern, ist es wichtig, dass Patienten individuell behandelt werden. Wie zum Beispiel das MS-Zentrum Dresden auf die speziellen Anforderungen eingeht, davon konnten sich Fachjournalisten bei einem Pressegespräch in den Praxisräumen überzeugen. Neben einer ambulanten medizinischen Versorgung stehen den MS-Patienten ein umfangreiches psychosoziales Beratungsangebot sowie ein Mobilitätscenter zur Verfügung. Hier können mithilfe einer elektronischen Gehmatte Parameter wie Schrittlänge, -geschwindigkeit und Druckverhältnisse beim Auftreten gemessen werden. Damit lassen sich die Mobilität und mögliche Gehstörungen von Patienten erfassen. Um im immer komplexeren Therapiedschungel eine leitliniengerechte Behandlung sicherzustellen, kommt im Dresdner MS-Zentrum eine speziell auf die Erkrankung zugeschnittene Software zum Einsatz. Mit ihr werden Patientendaten sowie einzelne Behandlungsschritte und deren Verlauf dokumentiert. Außerdem dient sie zum Informationsaustausch zwischen Arzt, MS-Betreuern und Patienten.Eine qualifizierte Rundum-Versorgung ist wichtig, damit MS-Patienten ihre Therapie langfristig beibehalten. Die immunmodulatorische Basistherapie hat dabei einen hohen Stellenwert, wie auch die Erfahrungen im Dresdner MS-Zentrum zeigen. Früh und konsequent eingesetzt, wirkt sich die Behandlung positiv auf den gesamten Krankheitsverlauf aus. Um die Spritzentherapie zu erleichtern, stehen verschiedene Injektionssysteme wie Fertigspritze, Autoinjektor, Einweg-Pen oder elektronische Injektoren zur Verfügung. Sie sind flexibel im Alltag einzusetzen und berücksichtigen unterschiedliche Situationen der Patienten.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315470560219&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Falsche Beantwortung der Frage nach einer Schwerbehinderung</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315382692558&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 07 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ERFURT (Biermann) – Die falsche Beantwortung einer dem Arbeitnehmer bei der Einstellung zulässigerweise gestellten Frage kann den Arbeitgeber dazu berechtigen, den Arbeitsvertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Das setzt jedoch voraus, dass die Täuschung für den Abschluss des Arbeitsvertrags ursächlich war. Wirkt sich die Täuschung im Arbeitsverhältnis weiterhin aus, kann zudem eine Kündigung gerechtfertigt sein.Auf dieser Grundlage hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass die von einem größeren Softwareunternehmen erklärte Kündigung des Arbeitsvertrags einer Außendienstmitarbeiterin unwirksam ist. Die Klägerin hatte bei der Einstellung die Frage nach dem Bestehen einer Schwerbehinderung unzutreffend verneint. Die Täuschung war jedoch nicht ursächlich für den Abschluss des Arbeitsvertrags. Das Unternehmen hatte nämlich ausdrücklich erklärt, dass es die Klägerin auch dann eingestellt hätte, wenn diese die Frage wahrheitsgemäß beantwortet hätte. Die Kündigung sei auch nicht dadurch berechtigt, dass die Klägerin das Unternehmen zugleich über ihre Ehrlichkeit getäuscht habe, urteilten die Arbeitsrichter. Auf die umstrittene Frage, ob sich der Arbeitgeber vor der Einstellung nach dem Bestehen einer Schwerbehinderung erkundigen darf, kam es beim Urteil nicht an.Quelle: Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 7. Juli 2011 - 2 AZR 396/10 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315382692558&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ursache für die Häufung von MS bei Frauen gefunden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315382597007&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 05 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DENVER (Biermann) – Frauen leiden bis zu zehnmal häufiger an Autoimmunerkrankungen. Nun haben US-amerikanische Forscher einen Zelltyp entdeckt, der – neben den Hormonen – für diesen geschlechtsspezifischen Unterschied verantwortlich sein könnte. Die entdeckten Zellen – eine Untergruppe der B-Zellen des Immunsystems – bilden Autoantikörper, die körpereigenes Gewebe angreifen. Diese Zellen fanden die Wissenschaftler in größerer Zahl bei älteren weiblichen Mäusen, jungen und älteren Mäusen mit Veranlagung zu Autoimmunerkrankungen sowie bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen. „Wir glauben, dass diese Zellen bei der Diagnose und Behandlung von Autoimmunerkrankungen hilfreich sein könnten“, sagte Studienautorin Philippa Marrack vom National Jewish Health Institute. Wie die Forscher in der Zeitschrift Blood berichten, nahm die Zahl der neu entdeckten Zellen bei gesunden weiblichen Mäusen mit dem Alter zu, bei gesunden männlichen Mäusen blieb sie dagegen auf einem konstant niedrigen Level. Aus diesem Grund nannten die Wissenschaftler die Zellen „Alters-assoziierte“ B-Zellen, kurz ABCs. Höhere Zahlen an ABCs wurden auch bei älteren sowie jüngeren Mäusen gefunden, die eine Veranlagung für Autoimmunerkrankungen hatten. Erhöhte Zellzahlen konnten die Forscher bereits nachweisen, bevor erste Krankheitszeichen auftraten und auch schon vor Auftreten entsprechender Autoantikörper. Diese könnte eine wichtige Rolle für die Früherkennung entsprechender Erkrankungen spielen, glauben die Wissenschaftler.Von besonderer Bedeutung ist auch, dass die Forscher einen fast identischen Zelltyp im Blut vieler Autoimmunpatienten gefunden haben. Bei Frauen mit rheumatoider Arthritis stieg die Zahl dieser Zellen ebenfalls mit dem Alter an.Ein weiteres Ergebnis der Untersuchungen war, dass das Gen, das für die Aktivierung der ABCs notwendig ist, auf dem X-Chromosom liegt, von dem Frauen bekanntlich zwei besitzen. „Diese Zellen kommen nicht nur bei Frauen häufiger vor – ihre Aktivität hängt auch noch von einem Chromosom ab, von dem Frauen zwei haben und Männer nur eines. Dieses könnte uns helfen zu verstehen, warum Frauen an vielen Autoimmunerkrankungen häufiger leiden als Männer“, erklärte Studienautor Dr. Anatoly V. Rubtsov.Quelle: Blood, 4. Mai 2011, Medical Xpress, 4. Juli 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1315382597007&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats September: Ehrenamt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864757070&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ca. 23 Millionen Deutsche engagieren sich nach offiziellen Schätzungen ehrenamtlich. Diese freiwilligen Helfer stellte die Leseraktion der msdialog in der Frühjahrsausgabe in den Mittelpunkt und rief die Leser auf, sich und ihr Ehrenamt vorzustellen. Viele, die bei der Leseraktion mitmachten, gaben ähnliche Gründe an, warum sie sich ehrenamtlich betätigen: Trotzt Krankheit fühlt man sich gebraucht, kann anderen helfen und ist Teil der Gesellschaft. Bei fast allen steht der Kontakt mit anderen Menschen im Vordergrund. Das aktuelle Schwerpunktthema stellt hier ehrenamtlich tätige MS-Patienten vor und gibt so einen Einblick in die Fülle der unterschiedlichsten Aufgaben.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864757070&amp;mode=detail</guid></item><item><title>www.leben-mit-ms.de: Noch bis Mitte November Kosenamen einreichen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864662480&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Haben Sie einen Spitznamen für Ihren elektronischen Injektor? Dann machen Sie mit bei der „Aktion Kosename“ und reichen ihn im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de anonym ein.Die neue Aktion findet vom 15. August bis zum 15. November 2011 statt und richtet sich an MS-Patienten, die ihr Medikament mit Hilfe eines elektronischen Injektors spritzen. Wer seinem Gerät einen kreativen, liebenswerten oder skurrilen Spitznamen gegeben hat, kann diesen online einreichen. Er wird dann in die Kosenamenliste aufgenommen, die auf www.leben-mit-ms.de veröffentlicht und laufend aktualisiert wird. Patienten können außerdem Sterne für andere Kosenamen vergeben und ihre Anmerkungen zur „Aktion Kosename“ in ein Kommentarfeld eintragen. Hier können Sie mitmachen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864662480&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Injektionstraining mit mechanischer Injektionshilfe - Film Nr. 2</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864590247&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 01 Sep 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab sofort gibt es auf www.youtube.com Trainingsfilme, die zeigen, wie man ein MS-Medikament richtig spritzt. Wie unterschiedliche Injektionshilfen korrekt angewendet werden, erklärt eine MS-Betreuerin ihrer Patientin in kurzen Videos.Das für die Behandlung so wichtige, regelmäßige Spritzen ist für Multiple Sklerose-Patienten anfangs eine große Herausforderung. Und nicht selten schleichen sich bei der Injektion Anwendungsfehler ein. Dies geschieht meist dann, wenn man die Basistherapie schon länger durchführt und sich eigentlich sicher fühlt. Die fünf mit Unterstützung von Merck Serono produzierten Filme wenden sich deshalb sowohl an Injektions-Anfänger als auch an geübte Anwender und demonstrieren anschaulich, wie die unterschiedlichen Injektionshilfen (EinmalPen, mechanische und elektronische Injektionshilfe, Fertigspritze) funktionieren.Die Filme unterstützen bei Unsicherheiten und helfen, mit Ängsten umzugehen. Eine MS-Betreuerin zeigt ihrer Patientin sehr detailliert, was bei jeder Injektion beachtet werden muss, wo die empfehlenswerten Einstichstellen liegen und wie man optimal spritzt. Anschließend führt die Patientin die Injektion selbst durch.Den zweiten Film gibt es jetzt auf www.youtube.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864590247&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Stillen schützt nicht vor MS-Schüben</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314868082059&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 31 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>FLORENZ (Biermann) - Frühere Studien hatten dem Stillen eine schützende Wirkung vor MS-Schüben zugeschrieben, nun scheint eine aktuelle Studie aus Italien diesen Effekt zu widerlegen. „Ärzte sollten ihren Patientinnen das Stillen nicht als Schutz vor MS-Schüben empfehlen. Dies gilt vor allem für Frauen mit hoher Krankheitsaktivität und einem hohen Risiko für Schübe nach der Geburt“, sagte Studienautor Emilio Portaccio von der Universität Florenz. „MS-Patientinnen, die nach der Geburt möglichst rasch wieder ihre Behandlung aufnehmen müssen, um Schübe zu verhindern, sollten deshalb nicht stillen.“Portaccio und seine Kollegen hatten 302 Schwangerschaften von 298 Frauen nach der Geburt bis zu einem Jahr lang begleitet. Rund ein Drittel der Frauen stillte mindestens zwei Monate lang, die anderen stillten kürzer oder gar nicht. Im Jahr nach der Geburt erlitten 37 Prozent der Frauen einen Schub, rund sieben Prozent hatten zwei oder mehr Schübe. Setzten die Wissenschaftler diese Daten in Bezug zum Alter der Frauen, der Dauer der MS-Erkrankung, dem Behinderungsgrad, der Zahl der Schübe vor und während der Schwangerschaft, der medikamentösen Behandlung oder dem Rauchen, ergab sich kein schützender Effekt des Stillens. Das Stillen hatte aber auch keine negativen Auswirkungen auf die Schubrate. Der einzige aussagekräftige Vorhersagefaktor für das Auftreten von Schüben nach der Geburt waren laut Portaccio Schübe im Jahr vor und während der Schwangerschaft. So hatten Frauen, die im Jahr vor der Schwangerschaft Schübe hatten, ein 50 Prozent höheres Risiko, nach der Geburt erneut einen Schub zu bekommen, als Frauen ohne Schübe vor der Schwangerschaft. Traten die Schübe während der Schwangerschaft auf, war das Risiko für einen Schub nach der Geburt fast doppelt so hoch.„Der früher entdeckte Zusammenhang zwischen dem Stillen und einem geringeren Schubrisiko nach der Geburt könnte einfach auf dem unterschiedlichem Verhalten von Patientinnen beruhen: Frauen, die vor und während der Schwangerschaft keine oder nur wenige Schübe haben, stillen eher und haben auch nach der Geburt weniger Schübe“, sagte Portaccio abschließend.Quelle: Neurology, 6. Juli 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314868082059&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Mit Unterstützung vom Chef länger im Arbeitsleben bleiben</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864325537&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 29 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LONDON (Biermann) - Unzureichendes Wissen über die Erkrankung Multiple Sklerose auf Seiten der Arbeitgeber und mangelhafte Kooperation zwischen Wirtschaft, Ärzten und Sozialversicherung führen dazu, dass MS-betroffene Arbeitnehmer früher aus dem Arbeitsleben ausscheiden, als krankheitsbedingt notwendig wäre. Dies belegt eine aktuelle britische Studie.Danach berichten mehr als 75 Prozent der MS-Patienten, dass die Erkrankung ihr Arbeitsverhältnis und ihre Karrierechancen negativ beeinflusst. Bis zu 80 Prozent der Betroffenen steigen innerhalb von 15 Jahren nach Krankheitsausbruch aus dem Berufsleben aus, bis zu 35 Prozent werden früh verrentet, wobei ihnen im Durchschnitt 18 Beitragsjahre entgehen.Dies bringt nach Ansicht der Studienautoren nicht nur erhebliche finanzielle und psychische Belastungen für die Betroffenen mit sich, sondern bedeutet auch hohe Ausgaben für die Sozialversicherungen. Die Ursache hierfür sehen die Autoren darin, dass viele Arbeitgeber nur unzureichend über die Erkrankung informiert seien und deshalb die Bedürfnisse von MS-erkrankten Arbeitnehmern nicht einschätzen könnten. „Das mangelnde Wissen über den schubförmigen Verlauf der Erkrankung und die unsichtbaren Symptome wie Fatigue, Konzentrationsschwierigkeiten oder Inkontinenzprobleme bei Arbeitgebern, Allgemeinärzten und Sozialversicherern führt dazu, dass Arbeitnehmer mit MS verspätet in den Genuss der arbeitsrechtlich möglichen Unterstützung kommen“, heißt es in der Studie.Die Autoren fordern die Wirtschaft deshalb auf, MS-Betroffenen flexiblere Arbeitszeiten zu ermöglichen, die Arbeitsplätze individuell zu gestalten, die Ansprüche an die Arbeitnehmer nur entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zu senken und intensiv mit Ärzten oder anderen Experten zusammenzuarbeiten, um Talent und Erfahrung ihrer Angestellten so lange wie möglich im Betrieb zu halten – zu beiderseitigem Nutzen. Quelle: Britische MS-Gesellschaft</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314864325537&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Schlaglichter II: Neue Geschichten für und über MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262270360&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Sammlung „Schlaglichter II - MS-Pflegekräfte im Einsatz für Patienten“ enthält zehn berührende und ermutigende Geschichten über MS-Patienten, erzählt aus der Perspektive ihrer Betreuer/innen. Alle Beiträge stammen aus dem Wettbewerb zur „MS-Schwester des Jahres 2010“. Das Buch erscheint in der Verlagsgruppe Springer Medizin und ist ab sofort im Handel erhältlich. Bei MS muss nicht nur der Betroffene lernen, mit der Krankheit fertig zu werden, sondern auch Angehörige und Menschen aus dem weiteren Umfeld. Es braucht seine Zeit, die Krankheit zu akzeptieren und Verständnis für den Patienten zu entwickeln. Wie unterschiedlich der Umgang mit MS ist, davon erzählen die eindrucksvollen Schicksale in dieser Sammlung. Das Tabu „Inkontinenz“ ist dabei ebenso Thema wie die Widerstände, die ein junges Mädchen mit MS auf dem Weg zum Abitur bestehen muss. Alle Beiträge zeigen, mit welchem Engagement sich MS-Betreuer/innen für ihre Patienten einsetzen und wie es ihnen gelingt, Vertrauen aufzubauen und Mut zu machen.Titel: Schlaglichter II – MS-Pflegekräfte im Einsatz für PatientenVerlag: Urban &amp; Vogel GmbH (Verlagsgruppe Springer Medizin)ISBN: 978-3-89935-271-9Preis: 5 Euro</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262270360&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Forum auf www.leben-mit-ms.de: Schauen Sie mal rein!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262222596&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Sie haben Multiple Sklerose und sind auf der Suche nach Menschen, die ähnliche Fragen, Ängste und Sorgen haben? Dann besuchen Sie das Forum auf www.leben-mit-ms.de. Dort sind mehrere hundert User registriert, mit denen Sie sich austauschen können.Im Forum der von Merck Serono betriebenen MS-Website können Patienten Fragen stellen, interessante Diskussionen führen und Tipps weitergeben. Die User unterstützen sich dort gegenseitig auch in Krisensituationen und machen sich Mut, wie man Beruf, Familienleben und Freizeit trotz MS meistern kann.Zur besseren Übersicht ist das Forum in die Themenbereiche „Alles rund um MS“, „Recht“, „Symptome“ und „Behandlung“ aufgeteilt. So findet jeder schnell die Beiträge, die ihn interessieren und kann in der passenden Rubrik selbst posten. Wer Fragen stellen oder den Beitrag eines anderen Users beantworten möchte, muss sich einmalig registrieren und kann sich dann mit seinen Zugangsdaten einloggen. Direkt zum Forum unter „MS-Community“. </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262222596&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS-Herbst-BAZAR 2011</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262330701&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 25 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN - Seit über 35 Jahren lädt der MS-BAZAR viermal im Jahr mit seiner breit gefächerten und gut sortierten Angebotspalette zum Entdecken und Kaufen ein. Ein lohnenswerter Termin für alle, die sich preisgünstig etwas Schönes gönnen wollen und zudem gern helfen. Alle Erlöse aus dem MS-BAZAR-Verkauf kommen Menschen in Bayern zugute, die an der unheilbaren Krankheit der Multiple Sklerose (MS) erkrankt sind.Bereits im 38. Jahr bietet der MS-BAZAR schöne Dinge für einen guten Zweck. Neben aktueller Neuware, oft auch Marken-Kleidung, gibt es erstklassige Kleidung aus zweiter Hand für Damen, Herren und Kinder – und das zum Schnäppchenpreis. Darüber hinaus werden Accessoires wie Tücher, Taschen, Schmuck, Sportartikel, Antikes, Spielsachen, Bücher, CDs, DVDs, Nippes und vieles mehr angeboten.Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sammeln, sortieren und etikettieren das ganze Jahr über die Ware für den MS-BAZAR. Einige von ihnen engagieren sich seit der Gründung im Jahr 1973 und werden auch beim Herbst-BAZAR wieder an den Verkaufstischen stehen.Kommen auch Sie zum Bummeln, Entdecken und Einkaufen! Es lohnt sich!Termine:Freitag, 9. September 2011, 14:00 bis 19:00 UhrSamstag, 10. September 2011, 10:00 bis 16:00 UhrOrt:Martin-Kollar-Straße 10b, Gewerbegebiet Moosfeld, 81829 München, Tel.: 089/ 688 17 86Öffentliche Anbindung:U2 oder S4 und S6 zur Haltestelle „Truderinger Bahnhof“, weiter mit dem Bus Nr. 194 Richtung Riem zur Haltestelle „Stahlgruberring“. Am Samstag bietet der MS-BAZAR einen Shuttle-Bus ab der Haltestelle „Stahlgruberring“ an.Mit Ihrem Einkauf unterstützen Sie den DMSG Landesverband Bayern dabei, sein umfangreiches Hilfsangebot für die bayerischen MS-Betroffenen aufrecht zu erhalten. Damit können MS-Betroffene trotz ihrer Erkrankung immer wieder neuen Lebensmut schöpfen. Wir helfen durch unabhängige und individuelle Beratung, spezielle Angebote für Neuerkrankte oder Angehörige und einer gezielten Begleitung bei den alltäglichen Herausforderungen.Mehr Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage: www.dmsg-bayern.de</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262330701&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Weg in die inklusive Gesellschaft ist unumkehrbar</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262128817&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 24 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, begrüßt den Mitte Juni im Bundeskabinett beschlossenen „Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention“. Der Beschluss verdeutliche, dass der Weg in eine inklusive Gesellschaft unumkehrbar ist, sagte Hüppe. „Zum ersten Mal positioniert sich eine Bundesregierung so eindeutig für die inklusive Gesellschaft“, betonte Hüppe. Positiv sei auch, dass die Bundesregierung im Aktionsplan Handlungsbedarf in allen Lebensbereichen aufgrund der UN-Behindertenrechtskonvention anerkennt, so der Behindertenbeauftragte.Hüppe begrüßte, dass der Nationale Aktionsplan nach der letzten Anhörung von Verbänden mit zusätzlichen Maßnahmen ergänzt wurde. Hierzu zähle etwa die Überprüfung des sogenannten „Reha-Deckels“ bei Reha- und Teilhabeleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung oder der Wegfall der „50-km-Regelung“ bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit Beiblatt und Wertmarke zum Schwerbehindertenausweis. Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, 15. Juni 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314262128817&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Alle Energie in die Multiple Sklerose Forschung </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314261965663&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 22 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MARTINSRIED (Biermann) - Prof. Hartmut Wekerle, Direktor am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried, erhält die Hertie-Senior-Forschungsprofessur der Hertie-Stiftung. Er erforscht, ob entzündliche Hirnerkrankungen ihren Beginn möglicherweise im Darmbereich nehmen. Die Auszeichnung würdigt sowohl den Wissenschaftler als auch seine herausragende Arbeit zur Erforschung der Multiplen Sklerose. Die Stiftungsprofessur wird alle zwei Jahre an einen herausragenden europäischen Wissenschaftler ab 60 Jahren verliehen. Wekerle widmet seine gesamte wissenschaftliche Arbeit der Erforschung der Multiplen Sklerose und entdeckte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern neue Angriffspunkte der Immunzellen, Aktivierungsmechanismen für besonders aggressive Immunzellen, oder wie Immunzellen in das Nervengewebe eindringen. Quelle: Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried, 1. Juni 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1314261965663&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Injektionstraining mit EinmalPen - Film Nr. 1 </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313657352540&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 18 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab sofort gibt es auf www.youtube.com Trainingsfilme, die zeigen, wie man ein MS-Medikament richtig spritzt. Wie unterschiedliche Injektionshilfen korrekt angewendet werden, erklärt eine MS-Betreuerin ihrer Patientin in kurzen Videos. Das für die Behandlung so wichtige, regelmäßige Spritzen ist für Multiple Sklerose-Patienten anfangs eine große Herausforderung. Und nicht selten schleichen sich bei der Injektion Anwendungsfehler ein. Dies geschieht meist dann, wenn man die Basistherapie schon länger durchführt und sich eigentlich sicher fühlt. Die fünf mit Unterstützung von Merck Serono produzierten Filme wenden sich deshalb sowohl an Injektions-Anfänger als auch an geübte Anwender und demonstrieren anschaulich, wie die unterschiedlichen Injektionshilfen (EinmalPen, mechanische und elektronische Injektionshilfe, Fertigspritze) funktionieren.Die Filme unterstützen bei Unsicherheiten und helfen, mit Ängsten umzugehen. Eine MS-Betreuerin zeigt ihrer Patientin sehr detailliert, was bei jeder Injektion beachtet werden muss, wo die empfehlenswerten Einstichstellen liegen und wie man optimal spritzt. Anschließend führt die Patientin die Injektion selbst durch. Den ersten Film gibt es jetzt auf www.youtube.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313657352540&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neue Onlinerubrik hilft bei Diagnose MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313657221630&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 18 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Was ist MS? Welche Therapieoptionen gibt es? Wo finde ich schnelle Hilfe? Erste Antworten für die schwierige Zeit nach der Diagnose finden Betroffene ab sofort in einer neuen Rubrik auf www.leben-mit-ms.de.Unter „MS-Erste Hilfe“ sind die wichtigsten Themen für all diejenigen zusammengefasst, bei denen erst kürzlich MS diagnostiziert wurde. Die Beiträge sind zudem zu weiteren Unterseiten von www.leben-mit-ms.de verlinkt und ermöglichen es, sich noch ausführlicher über einzelne Fragestellungen zu informieren.Orientierung liefert ein Kompass, bei dem jeder Himmelsrichtung ein Thema zugeordnet ist:Hier gelangen Sie zur neuen Rubrik „MS-Erste Hilfe“.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313657221630&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Gruppentherapie hilft bei Depressionen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313657137493&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 17 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>NOTTINGHAM (Biermann) - Die Teilnahme an einer Gruppentherapie wirkt sich positiv auf die Lebensqualität von MS-Betroffenen aus. Dies berichten Wissenschaftler der Universität Nottingham. „Viele Menschen mit MS haben auch Probleme mit Depressionen oder Angststörungen. Die Auswirkungen der Multiplen Sklerose auf die Psyche zu kennen ist wichtig, denn sie können  äußerst negative Folgen für das Leben der Betroffenen haben“, sagte Prof. Nadina Lincoln, die die Studie geleitet hatte.Denn neben den Beeinträchtigungen im sozialen Bereich können Depressionen auch dazu führen, dass MS-Patienten ihre Medikamente nicht mehr einnehmen und Einbußen in der Lebensqualität hinnehmen müssen. Andererseits zeigten verschiedene Untersuchungen, dass die Betroffenen statt Antidepressiva lieber psychologische Hilfe in Anspruch nehmen würden, erklärt die Wissenschaftlerin.Sie hatte mehr als 70 MS-Patienten entweder eine Gruppentherapie absolvieren lassen oder sie auf die Warteliste für eine Therapie gesetzt. Bei den sechs je zweistündigen Therapiesitzungen wurden Themen wie Sorgen, Depressionen oder Beziehungen besprochen.Am Ende der Studie zeigte sich, dass die Teilnehmer der Gruppentherapie auch Monate später noch  weniger Probleme mit Depressionen oder Ängsten hatten, die Auswirkungen der Erkrankung auf ihren Alltag als weniger stark empfanden und über eine gestiegene Lebensqualität berichteten. Quelle: Nottingham University, 14. Juni 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313657137493&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Stresshormone machen depressiv</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313421286348&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 15 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DRESDEN (Biermann) - Leiden Patienten mit schubförmig remittierender MS im Frühstadium der Erkrankung an Depressionen, könnte dies an einer überaktiven Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, kurz HPA-Achse, liegen. Diese drei hormonbildenden Drüsen sind im Zusammenspiel unter anderem für die Stressreaktion des Körpers verantwortlich.Dresdner Wissenschaftler hatten die depressiven Symptome, die Aktivität der HPA-Achse im Tagesverlauf, den Cortisolwert morgens nach dem Aufwachen (CAR) sowie neurologische Beeinträchtigungen von 32 Personen mit schubförmig remittierender MS und 16 nicht erkrankten Kontrollpersonen untersucht. Dabei fanden sie bei den MS-Patienten deutlich höhere CAR-Werte als bei den Kontrollpersonen. Unterschieden sie jedoch zwischen MS-Patienten mit mittelschweren depressiven Symptomen und solchen ohne oder mit nur leichten Depressionen, hatten nur psychisch stärker beeinträchtigte Personen deutlich höhere Cortisolwerte als die gesunden Kontrollpersonen. Bei MS-Patienten mit leichten depressiven Symptomen ähnelte die Cortisolausschüttung im Tagesverlauf der Gesunder. Neurologische Beeinträchtigungen, gemessen am EDSS-Wert, traten bei den schwerer depressiven Patienten ebenfalls häufiger auf als bei den nur leicht depressiven.„Dies deutet darauf hin, dass eine überaktive HPA-Achse vor allem bei MS-Patienten mit mittelschweren Depressionssymptomen vorliegt“, schreiben die Wissenschaftler in ihrem Beitrag.Quelle: Psychoneuroendocrinology, 26. Mai 2011 [Epub ahead of print]</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313421286348&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Aktion Kosename: Neue Mitmach-Aktion auf www.leben-mit-ms.de</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313047244372&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 11 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) Pieksi, Hase, Mausebärchen: Wie „innig“ ist Ihre Beziehung zu Ihrem elektronischen Injektor? Haben Sie ihm einen Spitznamen gegeben? Dann sind Sie herzlich zur „Aktion Kosename“ auf www.leben-mit-ms.de eingeladen. Vom 15. August bis 15. November 2011 können Sie im patientengeschützten Bereich Kosenamen einsenden und für Ihre Favoriten stimmen.Die Teilnahme ist anonym und erfolgt über eine Online-Eingabemaske. Die eingereichten Namen werden laufend auf www.leben-mit-ms.de veröffentlicht. Ein Besuch der Aktionsunterseiten lohnt sich auf jeden Fall: Alle Patienten, die ein MS-Medikament von Merck Serono anwenden, können für Namen, die ihnen besondern gut gefallen, Sterne vergeben. Machen Sie mit und verraten Sie uns Ihren ganz persönlichen Kose- oder Spitznamen! Weitere Informationen finden Sie ab 15. August hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313047244372&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Patienten geben der Wissenschaft Impulse</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313047187539&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 11 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Merck Serono lud Anfang diesen Jahres führende Spezialisten für neurodegenerative Erkrankungen sowie Patientenvertreter zum „Discovery Day“ nach Genf ein. Hier konnten sie sich austauschen, neue Therapieansätze diskutieren und den aktuellen Stand der Forschung vorstellen.Patienten und Vertreter von Patientenorganisationen hatten bei der Veranstaltung die Möglichkeit, auf besondere Bedürfnisse von MS-Patienten sowie Schwachpunkte in der Versorgung hinzuweisen. Diese Informationen sollen Wissenschaftlern und Industrie wertvolle Impulse für die Entwicklung und Verbesserung neuer oder bestehender Behandlungsmöglichkeiten geben.Merck Serono forscht derzeit intensiv auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen. Neueste Erkenntnisse zeigen, dass Multiple Sklerose, Demenz und Morbus Parkinson viele Gemeinsamkeiten bei der Krankheitsentstehung aufweisen. Insbesondere die Mitochondrien – die Energielieferanten der Zellen – rücken ins Blickfeld der Wissenschaftler. In diesen Zellkraftwerken scheint der Ursprung vieler neurodegenerativer Erkrankungen zu liegen. In dem Zusammenhang wird auch diskutiert, ob Patienten mit MS möglicherweise von Medikamenten profitieren können, die bereits bei Parkinson und Demenz Erfolge zeigen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313047187539&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Fatigue nimmt keinen Einfluss auf die körperliche Aktivität</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313047067465&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 11 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>AMSTERDAM (Biermann) - Viele MS-Patienten leiden krankheitsbedingt unter Fatigue, rasche Erschöpfung und Müdigkeit erschweren ihnen die Aktivitäten des Alltag. Doch offensichtlich   lassen sich die Betroffenen durch die chronische Erschöpfung nicht von einem aktiven Leben abhalten. Dies berichten nun niederländische Wissenschaftler.Denn in einer Studie mit 43 MS-Patienten konnten sie zeigen, dass zwischen der von den Betroffenen empfundenen Fatigue und ihrer körperlichen Aktivität bestenfalls ein schwacher Zusammenhang bestand.Stattdessen schienen bei den 43 untersuchten Studienteilnehmern eher Faktoren wie das Alter, der MS-Typ oder psychische Beeinträchtigungen wie Depressionen oder Ängste die körperliche Aktivität negativ zu beeinflussen. Quelle: Multiple Sclerosis, 17. Mai 2011, doi: 10.1177/1352458511407102</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1313047067465&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Motorik und Sensorik werden von Schüben unterschiedlich beeinträchtigt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312803727060&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 08 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BRISTOL (Biermann) - Nervenbahnen, die Sinneswahrnehmungen zum Gehirn transportieren, sind gefährdeter als motorische Nervenbahnen, bei einem MS-Schub geschädigt zu werden. Dies haben nun britische Wissenschaftler herausgefunden.Dazu hatten sie 141 MS-Patienten, die gerade einen Schub erlitten, untersucht und deren Schubgeschichte analysiert. Dabei zeigte sich, dass Einschränkungen des Sehvermögens oder der Sensibilität meist mit einer Geschichte von einem oder mehreren anatomisch zusammenhängenden Schüben assoziiert waren. Schwäche oder zerebellare Ataxien in Gliedmaßen waren nicht auf einen einzelnen erheblichen Schub, sondern auf viele starke Schübe zurückzuführen. Nur selten fanden die Wissenschaftler eine Geschichte mehrerer Episoden von Schwäche oder Ataxie in der gleichen Extremität.„Unsere Daten deuten darauf hin, dass motorische Nervenbahnen relativ robust gegen chronische Schäden durch akute Schübe sind, während sensorische Nerven dafür anfälliger sind. Dies könnte in Kombination mit der häufigen Verwendung der EDSS-Skala, die ja die Mobilität und motorische Funktionen bewertet, das Paradoxon erklären, dass Schübe in Langzeitstudien keinen Einfluss auf die langfristige Behinderung zu haben scheinen, während Kurzzeitstudien an Patienten mit niedrigen EDSS-Werten darauf hindeuten, dass Schübe doch für die Akkumulation von Behinderungen verantwortlich sind“, schreiben die Autoren abschließend.Quelle: Multiple sclerosis, 26. Mai 2011, doi: 10.1177/1352458511407368</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312803727060&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats August: Selbstwirksamkeit</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312449781387&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 04 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Entscheidung von Patienten für oder gegen eine Basistherapie hängt maßgeblich von der eigenen Selbstwirksamkeit ab. Denn nur wer davon überzeugt ist, sein Schicksal selbst in die Hand nehmen zu können, wird mit der Therapie beginnen und diese auch konsequent fortsetzen.Dr. Silvia Dirnberger-Puchner untersuchte, wie sich die Selbstwirksamkeit auf das Verhalten und die Lebensqualität von Menschen mit MS auswirkt. Der Begriff beschreibt, ob und wie stark ein Mensch davon überzeugt ist, neue oder schwierige Herausforderungen bewältigen zu können. Wie wir mit Rückschlägen und Problemen umgehen, wird in großem Maße über die eigene Selbstwirksamkeit gesteuert. Die Ergebnisse der Studie, weitere Informationen sowie ein Fragebogen sind im aktuellen Schwerpunktthema August auf www.leben-mit-ms.de zu finden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312449781387&amp;mode=detail</guid></item><item><title>SPD fordert Anstrengungen für barrierefreien Tourismus</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312449713565&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 04 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Die SPD-Fraktion des Bundestages setzt sich für einen vom Bund koordinierten Masterplan für barrierefreien Tourismus ein. Dies berichtet der parlamentarische Informationsdienst „Heute im Bundestag“. Zusammen mit den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden sollten konkrete Umsetzungsschritte festgelegt werden, fordern die Abgeordneten in einem Antrag.Ferner schlägt die Fraktion vor, für den barrierefreien Umbau von gastronomischen und touristischen Einrichtungen ein Zuschussprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau aufzulegen. Die Regierung müsse auch dafür sorgen, dass die Deutsche Bahn Bahnhöfe generell barrierefrei ausbaue. Barrierefreiheit müsse zudem verpflichtend in die akademische Ausbildung der tourismusrelevanten Studiengänge sowie der Hotelfachschulweiterbildungen aufgenommen werden.Zur Begründung heißt es in dem Antrag, barrierefreies Reisen bilde einen wichtigen Bestandteil der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Mit der 2009 ratifizierten UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichte sich Deutschland, geeignete Maßnahmen für Barrierefreiheit zu ergreifen. Diese müssten für Menschen mit Einschränkungen bei der Reiseplanung, auf dem Reiseweg, der Unterkunft und den touristischen Angeboten durchgängig durchgesetzt werden, schreibt die SPD-Fraktion.Quelle: hib, 1. Juni 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312449713565&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Sieg für die Patientensicherheit</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312449564190&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 02 Aug 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MARBURG (Biermann) - Mit Erleichterung hat die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) auf die Schließung der umstrittenen Stammzellenklinik XCell-Center in Düsseldorf reagiert. Das Aus für die niederländische Einrichtung sei ein „Sieg für die Patientensicherheit“, sagte Prof. Wolfgang Oertel, Vorsitzender der DGN. Seit 2009 hatte das XCell-Center Menschen mit Multipler Sklerose, Querschnittslähmung oder Parkinson-Erkrankung mit stammzellhaltigen Knochenmarkpräparaten behandelt. Dabei war es sogar zu Todesfällen gekommen. Wissenschaftliche Gruppierungen wie die DGN, die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) oder der Ärztliche Beirat der DMSG hatten immer wieder vor der teuren, nutzlosen und höchst riskanten Behandlung mit Stammzellen gewarnt.Eine Untersagungsverfügung der Kölner Bezirksregierung in Absprache mit dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium verbietet der Klinik nun seit dem 26. April dieses Jahres die Abgabe sämtlicher stammzellhaltiger Knochenmarkpräparate und entzieht der Firma damit ihre Geschäftsgrundlage.Das nun erreichte Aus für die Klinik begrüßen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) sehr: „Die Schließung schützt auch den guten Ruf der Neurologie in Deutschland, die weltweit unter dem Gebaren des XCell-Centers gelitten hat“, sagte Oertel.Nach einem ersten Todesfall an der Stammzellenklinik hatten die Gesellschaften sich in einer gemeinsamen Erklärung für die Möglichkeit eines schnellen Moratoriums bei gefährlichen, ungeprüften Therapieverfahren ausgesprochen. Auf diese Weise stehe die Sicherheit der Patienten an vorderster Stelle, und nicht juristische Prozesse, die sich über Monate und Jahre hinziehen können.Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie, 24.05.2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1312449564190&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Was gute Injektionshilfen leisten müssen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311839994212&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - In den vergangenen Jahren haben sich nicht nur die medikamentösen Behandlungsoptionen weiterentwickelt: Auch bei den Injektionshilfen gab es zuletzt große Fortschritte. Mittlerweile unterstützen Fertigspritzen und der erste elektronische Injektor die MS-Therapie. Um die Behandlungshilfen weiterentwickeln zu können, wurden regelmäßig Patienten, Ärzte und MS-Betreuerinnen befragt. Zuletzt zeigte die wissenschaftlich geführte Umfrage „Innovation hautnah“, dass eine Injektionshilfe vor allem gut verträglich und einfach handhabbar sein muss.Der erste elektronische Injektor mit seinen individuell anpassbaren Einstellungen hilft dabei, ein Basistherapeutikum weitgehend nebenwirkungsfrei und unkompliziert zu verabreichen. So können Injektionstiefe und -geschwindigkeit flexibel angepasst werden. Die Umfrage „Innovation hautnah“ mit mehr als 3.000 Patienten und über 450 Ärzten und MS-Betreuern zeigte, dass diejenigen, die regelmäßig einen Injektor benutzen, nur ganz selten eine Spritze auslassen. Damit leisten Injektionshilfen einen wesentlichen Beitrag, die Behandlung nicht zu unterbrechen.Vor kurzem fand auf www.leben-mit-ms.de ein Expertenchat zum Thema „Einfach und individuell spritzen mit modernen Injektoren“ statt. Das Chatprotokoll finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311839994212&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Individuelle Betreuung durch das RebiSTAR® MS-Serviceprogramm</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311838873688&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Informationen und eine Anmeldemöglichkeit zum RebiSTAR MS-Serviceprogramm stehen jetzt für alle Betroffenen im Patientenbereich von www.leben-mit-ms.de zur Verfügung. Das Programm bietet praktische Serviceleistungen und hilft im täglichen Umgang mit der Erkrankung.Herzstück des Programms ist die kompetente und individuelle Langzeitbetreuung durch zertifizierte MS-Betreuer/innen. Für jeden Patienten gibt es einen persönlichen Ansprechpartner, der bei allen Fragen rund um die Erkrankung und den Therapiealltag zur Seite steht. Weitere Bausteine des RebiSTAR-Programms sind ein persönlicher Telefonservice, individuell zusammengestellte Informationspakete und die Patientenzeitschrift „msdialog“. Mehr Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311838873688&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Familiäre MS verläuft anders als spontane MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311690205172&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 28 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MARBURG (Biermann) - Erkranken in einer Familie mehrere Personen an Multipler Sklerose, treten die ersten Symptome etwas früher als durchschnittlich und häufiger an mehreren Stellen des Nervensystems gleichzeitig auf. Außerdem haben die Betroffenen ein höheres Risiko für eine Konversion zum sekundär progredienten Verlauf. Dies haben Wissenschaftler der Universität Marburg in einer Vergleichsstudie herausgefunden.Wie Anne Wellek und Kollegen in der Zeitschrift Multiple Sclerosis berichten, hatten sie 68 an MS erkrankte Geschwister und die entsprechende Anzahl von Personen mit spontaner MS über sechs Jahre beobachtet. Wichtige Untersuchungsparameter waren der EDSS-Status der Studienteilnehmer, das Alter bei Ausbruch der Erkrankung, die Progression der Erkrankung, die Konversion vom schubförmig remittierenden zum sekundär progressiven Krankheitsverlauf und ob erste Symptome nur an einer Stelle des Nervensystems oder gleich an mehreren auftraten.Es zeigte sich, dass bei familiär auftretender MS die Erkrankung ein klein wenig früher auftrat und das Nervensystem häufiger an mehreren Stellen betroffen war. Bei den erkrankten Geschwistern schritt die Erkrankung außerdem schneller fort und sie hatten ein höheres Risiko für eine Konversion zum sekundär progredienten Verlauf.Aus der Progressionsrate bei einem von zwei MS-kranken Geschwistern lasse sich der Krankheitsverlauf beim anderen vorhersagen, schlussfolgerten die Forscher aus ihren Beobachtungen.Quelle: Multiple Sclerosis, 11. Mai 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311690205172&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Cannabis gibt es künftig auf Rezept</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311689683583&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 26 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - In Deutschland dürfen cannabishaltige Fertigarzneimittel hergestellt und nach entsprechender klinischer Prüfung und Zulassung auch auf Kosten der Krankenkassen verschrieben werden. Eine entsprechende Regelung trat am 18. Mai dieses Jahres in Kraft.Für Menschen mit Multipler Sklerose, die unter spastischen Schmerzen leiden, eröffnet diese Änderung in den Vorschriften des Betäubungsmittelrechts eine weitere Therapieoption. Das Bundesgesundheitsministerium folgt mit der neuen Regelung auch einem Votum des Petitionsausschusses des Bundestages.Bezüglich des Handels und des Besitzes von Cannabis zu Rauschzwecken bleibt die Rechtslage nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums jedoch unverändert. Außerdem gilt die Neuregelung ausschließlich für Fertigarzneimittel, die nur in der vom Hersteller gelieferten Form auf Rezept abgegeben werden dürfen. Apotheken dürfen keine Medikamente mit Cannabis herstellen. Quelle: Bundesgesundheitsministerium, 17. Mai 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311689683583&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Datenschutzprobleme in sozialen Netzwerken</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311246329159&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 21 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HAMBURG - Patientendaten tauchen momentan vermehrt bei Facebook auf. Darauf hat Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, hingewiesen.Wenn ein neuer Account bei Facebook angelegt wird, fragt das soziale Netzwerk, ob das Adressbuch zum „Freunde-Finden“ verwendet werden soll. Auf PCs oder Smartphones von Ärzten befinden sich im Adressbuch häufig Patienten-Informationen, die dann von Facebook importiert werden.Caspar berichtet: „Mehrere Ärzte haben sich schon darüber gewundert, dass ihre Patienten Einladungen zu Facebook erhielten, in denen ihnen andere Patienten mit Name und Bild als mögliche ‚Bekannte, die schon auf Facebook sind’ präsentiert wurden.“ Das sei nicht mit dem geltenden Datenschutzrecht vereinbar.Dr. Peter Müller, Vorstand der Stiftung Gesundheit, ergänzt: „Es verstößt auch gegen die ärztliche Schweigepflicht. Danach darf ein Arzt nicht einmal Auskunft darüber geben, ob eine bestimmte Person bei ihm in Behandlung ist oder war.“ Daher sind sich Caspar und Müller einig: „Facebook sollte grundsätzlich niemals Zugriff auf beruflich genutzte Adressbestände gewährt werden.“</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311246329159&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kostenloser SMS-Erinnerungsservice für Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311246234754&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 21 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Hand aufs Herz: Vergessen Sie manchmal das Spritzen? Das sollte nicht sein. Patienten, die das MS-Medikament von Merck Serono anwenden, können sich seit kurzem per SMS erinnern lassen.Für den kostenfreien SMS-Erinnerungsservice „RebiTime“ braucht man sich im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de nur mit seiner Mobiltelefonnummer zu registrieren. An den selbst ausgewählten Wochentagen und zur festgelegten Uhrzeit wird eine SMS versendet, die Sie an die Injektion erinnert. Mit Hilfe eines individuellen Online-Formulars können Nutzer die Erinnerungszeiten, den Text und die Mobilnummer ändern; so kann der Service jederzeit aktualisiert oder deaktiviert werden. Hier geht es zur Registrierung.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311246234754&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Antidepressiva und Kortikoide erhöhen Risiko für Knochenbrüche</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311240645526&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 21 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>UTRECHT (Biermann) - Menschen mit Multipler Sklerose gelten aufgrund eines erhöhten Sturzrisikos generell als besonders gefährdet für Knochenbrüche. Allerdings steigt das Risiko für Frakturen nur nach Einnahme von Antidepressiva und kortikoidhaltigen Medikamenten sowie im Alter über 60 Jahren deutlich an, wie nun niederländische Wissenschaftler herausgefunden haben. Sie hatten die Häufigkeit von Hüftfrakturen und Knochenbrüchen aufgrund von Osteoporose bei mehr als 5500 MS-Betroffenen und einigen Tausend Vergleichspersonen untersucht. Dabei zeigte sich, dass Menschen mit MS ein fast dreifach höheres Risiko für eine Hüftfraktur und ein 1,4-fach höheres Risiko für osteoporotische Brüche hatten als die Kontrollpersonen. Innerhalb der Gruppe der MS-Patienten hatten jedoch nur diejenigen, die in den vorangegangenen sechs Monaten eine orale oder intravenöse Therapie mit Glukokortikoiden oder Antidepressiva erhalten hatten, ein höheres Risiko für Knochenbrüche. Bei jungen Patienten war das absolute Risiko insgesamt gering, wurde jedoch ab einem Alter über 60 beträchtlich.Entsprechend fordern die Wissenschaftler, das Risiko für Knochenbrüche gerade bei MS-Patienten, die Glukokortikoide oder Antidepressiva erhalten haben, ernst zu nehmen.Quelle: J Bone Miner Res. 2011 May 6. doi: 10.1002/jbmr.418. [Epub ahead of print]</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311240645526&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Künftig weniger Barrieren im Schienennahverkehr</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311082286217&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung begrüßt den Beschluss der Verkehrsministerkonferenz, bei Ausschreibungen im Schienennahverkehr auf mehr Barrierefreiheit der Fahrzeuge zu achten. „Dies ist ein gutes Signal für alle Zugreisenden mit Behinderungen“, sagte Hubert Hüppe.Anfang April hatten die Verkehrsminister beschlossen, bei der Vergabe von Aufträgen an Hersteller von Fahrzeugen im Schienennahverkehr die Anforderungen des Bundeskompetenzzentrums Barrierefreiheit soweit wie möglich zu berücksichtigen. Bisher legen die für die Vergabeverfahren zuständigen Verkehrsgesellschaften und -verbünde bei Ausschreibungen regelmäßig die niedrigeren europäischen Vorgaben zugrunde.Mit am Tisch der Konferenz saß einer der Autoren des sogenannten Lastenheftes, das der Deutsche Behindertenrat der Verkehrsministerkonferenz vorgelegt hatte und das die Forderungen verschiedener Behindertenverbände für einen barrierefreien Schienennahverkehr enthält.„Der jetzt vorliegende Beschluss beweist, dass es richtig ist, diejenigen zu beteiligen, die ihre hohe Fachkompetenz und gleichzeitig ihre persönliche Erfahrung mit einbringen können“, betonte der Behindertenbeauftragte, der sich zuvor für diese Beteiligung bei der Verkehrsministerkonferenz eingesetzt hatte. Er gehe davon aus, dass die Aufgabenträger dem Beschluss der Verkehrsministerkonferenz folgen werden, sagte Hüppe.Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, 5. Mai 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311082286217&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Östrogen-Rezeptoren kontrollieren Entzündungsprozesse im Gehirn</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311082031229&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 15 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>SAN DIEGO (Biermann) - Bei der Kontrolle von Entzündungsvorgängen im Gehirn spielen bestimmte Östrogen-Rezeptoren eine wichtige Rolle. Dies haben kalifornische Wissenschaftler jüngst herausgefunden. Damit könnte auch die Frage geklärt sein, warum Frauen dreimal häufiger an Multipler Sklerose erkranken als Männer und warum vor allem junge Frauen betroffen sind.Bislang galten die Andockstellen für das weibliche Geschlechtshormon Östrogen als „Schalter“, deren Aktivierung bestimmte genetische Programme ablaufen lässt. Nun haben Christopher Glass und Kollegen von der Universität in San Diego entdeckt, dass die Östrogen-Rezeptoren auch Gene stilllegen, die sonst zu chronischen Entzündungsprozessen führen würden.Bei ihrer Forschung hatten die Wissenschaftler nicht die „klassischen“, für die geschlechtsspezifischen Auswirkungen des Hormons verantwortlichen Östrogen-Rezeptoren ERα im Visier, sondern so genannten ERβ-Rezeptoren. Diese befinden sich auf bestimmten Zelltypen im Gehirn, der Mikroglia und den Astrozyten. Beide Zelltypen gehören zum Immunsystem.Wie die Forscher nun herausfanden, reagieren die ERβ-Rezeptoren nicht nur auf Östrogen, sondern auch auf ein zweites Hormon, das ADIOL genannt wird. Verringerten die Wissenschaftler im Mausmodell der Multiplen Sklerose die ADIOL- oder ERβ-Spiegel, zeigten die Tiere eine überschießende Entzündungsreaktion. Die Gabe von ADIOL oder synthetisch hergestellten, auf die ERβ-Rezeptoren passenden Molekülen verhinderte hingegen eine Entzündung.Die neuen Erkenntnisse könnten auch bedeuten, dass Medikamente zur hormonellen Empfängnisverhütung und Östrogen-ähnliche Substanzen aus Pflanzen die Entstehung einer Multiplen Sklerose fördern könnten, glauben die Autoren des Editorials der Zeitschrift Cell. Möglicherweise behindere Östrogen die entzündungshemmende Wirkung von ADIOL und verschiebe damit das Gleichgewicht von entzündungshemmend zu entzündungsfördernd.Quelle: Cell 2011, 145(4): 584-95.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1311082031229&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Diagnose MS – Was nun?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310634290886&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 14 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Wer mit der Diagnose MS konfrontiert wird, braucht zunächst schnelle Hilfe und Antworten. Auf www.leben-mit-ms.de finden Betroffene in einer neuen Rubrik Erstinformationen zu den drängendsten Fragen für die schwierige Zeit nach der Diagnose.Die neue Rubrik „MS – Erste Hilfe“ fasst die wichtigsten Themen für all diejenigen zusammen, bei denen erst kürzlich MS diagnostiziert wurde. Orientierung bietet ein Kompass, bei dem jeder Himmelsrichtung ein Thema zugeordnet ist:Vertiefende Informationen sind im gesamten Patientenbereich von www.leben-mit-ms.de zu finden. Bewerten Sie auf den neuen Unterseiten, ob die Rubrik MS - Erste Hilfe Ihnen eine nützliche Hilfe nach der Diagnose bietet.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310634290886&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wettbewerb zur MS-Schwester des Jahres</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310634134116&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 14 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ihre MS-Betreuerin/ Ihr MS-Betreuer leistet Außergewöhnliches und motiviert Sie immer wieder von Neuem, die Behandlung fortzusetzen? Dann nominieren Sie sie für den Wettbewerb zur „MS-Schwester des Jahres“. Bis Mitte August können Sie Ihre Vorschläge auf www.leben-mit-ms.de im offenen Bereich eintragen und einen attraktiven Preis gewinnen.Auf der Website finden Sie auch Hintergründe zum Wettbewerb und zum diesjährigen Schwerpunktthema „Mut machen, motivieren, dran bleiben“. Bis zum 15. August 2011 können Sie Ihre/n MS-Betreuer/in vorschlagen. Neben Patienten sind auch Neurologen dazu aufgerufen, ihre „MS-Schwester des Jahres“ zu nominieren. Die jeweils fünf am häufigsten genannten MS-Pflegefachkräfte aus beiden Gruppen zählen zu den Preisträgern, die anlässlich des Neurologie-Kongresses in Wiesbaden im September stellvertretend für das verborgene Wirken aller MS-Betreuer/innen öffentlich ausgezeichnet werden. Neben einem Geldpreis winkt den Gewinnern zusätzlich eine Veröffentlichung in dem Buch „Schlaglichter III – aus dem Alltag von MS-Pflegekräften“ (Verlagsgruppe Springer Medizin). Es widmet sich bemerkenswerten Geschichten aus der Welt von MS-Betreuer/innen und ihren Patienten und erscheint in der Verlagsgruppe Springer Medizin.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310634134116&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Viele Faktoren bestimmen über kognitive Beeinträchtigungen bei MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310634078683&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 13 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BUFFALO (Biermann) - Männer, die an Multipler Sklerose erkrankt sind und schön früh Anzeichen einer Atrophie der zerebralen grauen Substanz zeigen, haben das größte Risiko, auch kognitive Beeinträchtigungen zu entwickeln. Dagegen scheint eine hohe Intelligenz die neuropsychologische Prognose zu verbessern. „Kognitive Beeinträchtigungen treten bei Menschen mit Multipler Sklerose häufig auf und betreffen die Geschwindigkeit der Verarbeitungsprozesse im Gehirn, das episodische Gedächtnis und einige Aspekte der Exekutivfunktion“, schreiben Wissenschaftler der Universität von New York. Allerdings sei bislang weitgehend unklar, warum einige MS-Betroffene kognitive Einschränkungen entwickeln, während andere davon verschont bleiben.Bei einer Literaturrecherche fanden die Forscher dann eine Vielzahl von Faktoren, die für diese Entwicklung verantwortlich sind, darunter die Gene, das Geschlecht, die Intelligenz, der Krankheitsverlauf, krankheitsbegleitende neuropsychiatrische Störungen und das Gesundheitsverhalten der Betroffenen. Außerdem hingen die neuropsychologischen Defizite auch stark von den MRT-Befunden ab. Entsprechend hatten MS-kranke Männer mit einer früh auftretenden Atrophie der grauen Substanz das größte Risiko, kognitive Beeinträchtigungen zu entwickeln.Entsprechend der Heterogenität der Risikofaktoren empfehlen die Wissenschaftler, die kognitiven Fähigkeiten MS-Betroffener routinemäßig zu untersuchen, um daraus entstehenden Schwierigkeiten im Privat- und Berufsleben möglichst früh begegnen zu können.Quelle: Nat Rev Neurol. 2011 May 10. [Epub ahead of print]</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310634078683&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"Real MS: Your Innovation" – Mitmachen beim Designwettbewerb</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310456472453&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 12 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die internationale „Real MS“-Kampagne von Merck Serono ist in die zweite Phase gestartet. Bis einschließlich 31. Juli 2011 sind MS-Patienten weltweit dazu aufgerufen, innovative Ideen für Produkte, Geräte und Online-Anwendungen einzureichen, die das Leben mit Multipler Sklerose erleichtern. Der Wettbewerb findet auf www.realmsvoices.com statt.Die beste Idee wird durch eine internationale Jury und von MS-Patienten ausgewählt, die für ihren Favoriten abstimmen dürfen. „Real MS“ möchte weltweit auf die Erkrankung MS aufmerksam machen und aufzeigen, wie man mit Multipler Sklerose besser leben kann. Mit einem Drehbuch-Wettbewerb („Real MS: Your Story“) startete die Kampagne im letzten Jahr in die erste Phase. Das Drehbuch der englischen Gewinnerin Sarah Mead wurde bereits verfilmt; die Premiere des internationalen Kurzfilms „MS: ein Marathon … kein Sprint“ fand Anfang 2011 in Brüssel statt.Sie haben eine kreative Idee für ein Gerät oder Hilfsmittel für MS-Patienten? Dann machen Sie mit beim Designwettbewerb „Real MS: Your Innovation“ und bewerben Sie sich auf der Internetseite www.realmsvoices.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310456472453&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Rauchen erhöht MS-Risiko</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310402442860&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 11 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BOSTON (Biermann) - Seit einiger Zeit ist bekannt, dass Rauchen die Progression der Multiplen Sklerose beschleunigen kann. Nun haben Wissenschaftler der Harvard-Universität Belege dafür gefunden, dass der Griff zum Glimmstängel auch das Risiko, an MS zu erkranken, erhöht.Dazu hatten sie verschiedene wissenschaftliche Studien miteinander verknüpft und ausgewertet, die das Geschlechterverhältnis sowohl bei Multipler Sklerose als auch beim Rauchverhalten untersucht hatten. Zusätzlich werteten sie Daten aus Kanada und Dänemark zu Auftreten von MS und Rauchen  aus. Dabei fanden sie tatsächlich einen positiven Zusammenhang zwischen dem Geschlechterverhältnis bei MS und dem Geschlechterverhältnis beim Rauchen. Außerdem trat eine MS bei Rauchern 1,5-mal häufiger auf als bei Nichtrauchern. Dass der Trend zu rauchen bei Männern eher rückläufig, bei Frauen eher zunehmend sei, erkläre auch den Trend beim Geschlechterverhältnis der MS, so die Forscher. „Unsere Ergebnisse stimmen mit der Hypothese überein, dass Rauchen das MS-Risiko erhöht und – zumindest zum Teil – die unterschiedliche Geschlechterverteilung bei Multipler Sklerose erklärt. Allerdings müssen auch noch andere Faktoren für das häufigere Auftreten der MS bei Frauen verantwortlich sein“, schreiben die Wissenschaftler in ihrem Beitrag. Quelle: Ann Epidemiol. 2011 May 6. [Epub ahead of print]</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310402442860&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Soziale Netzwerke beeinflussen die Forschung</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310402399531&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 08 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>TORONTO (Biermann) - Bislang entscheiden Fachgremien, welche Forschungsprojekte und Wissenschaftler Fördermittel der öffentlichen Hand oder von Stiftungen erhalten. In Zukunft könnten dies die Mitglieder sozialer Netzwerke wie Facebook übernehmen. Förderkriterium wäre dann nicht mehr die Qualität der Forschung, sondern die Sympathie der Netzwerker. Dies fürchten zumindest kanadische Wissenschaftler.Ihre Hypothese stützen sie dabei auf ein ganz konkretes Beispiel aus der Multiple-Sklerose-Forschung. So setzen sich in Kanada inzwischen tausende Facebook-Nutzer dafür ein, eine bislang kaum belegte Theorie zur Entstehung der MS sowie eine daraus abgeleitete Therapie in klinischen Studien weiter zu erforschen.Die Sympathie der Netzwerker gilt der Hypothese, die MS sei keine Autoimmunerkrankung, sondern eine Erkrankung der vom Gehirn abfließenden Venen (CCSVI) und könne durch mechanische Weitung der verengten Blutgefäße geheilt werden. Außerhalb von Kanada hat diese Theorie bislang kaum größere Beachtung in Wissenschaft oder Öffentlichkeit gefunden, zumal es in verschiedenen Studien bislang nicht gelungen ist, diese Hypothese zu bestätigen. Dennoch existieren in Kanada mehr als 500 Facebook-Seiten mit Zehntausenden von Anhängern zu diesem Thema und eine nationale Debatte darüber, öffentlich finanzierte Studien durchzuführen und MS-Betroffenen sofort eine Weitung der Venen zu ermöglichen – auf Kosten der Krankenkassen. „Dies zeigt, welchem bislang beispiellosen Druck Wissenschaftler, Politiker und Geldgeber ausgesetzt sein können, Forschungsziele zu setzen und zu ändern, selbst wenn es keine glaubhaften wissenschaftlichen Belege gibt“, schreiben Dr. Roger Chafe und Kollegen in der Zeitschrift Nature. Folglich müssten Wissenschaftler und Ärzte die Öffentlichkeit stärker als bisher über die Bedeutung ihrer Forschung und die Gefahr neuer Therapieformen informieren und sicherstellen, dass dabei auch die Bedürfnisse und Ängste der Betroffenen Gehör finden. Außerdem sei durch den geschilderten Fall klar geworden, dass die bisherige Form der Kommunikation wissenschaftlicher Ergebnisse nicht ausreiche. „Wenn Patientengruppen soziale Netzwerke nutzen, müssen Wissenschaftler ähnliche Wege gehen, um die Öffentlichkeit zu informieren, die sich auf gleicher Augenhöhe mit Experten sieht.“Quelle: Nature 2011, 472: 410-411 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310402399531&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Informationsabend am 12. Juli in Gera</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310050142778&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 07 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Selbst von einer der häufigsten neurologischen Erkrankungen bei jungen Erwachsenen in Deutschland betroffen, sehe ich mich veranlasst, einen Informationsabend in meiner Heimatstadt Gera zu veranstalten.Mein Name ist Steve, ich bin 19 Jahre alt und habe seit 2008 die Diagnose Multiple Sklerose (MS). Die Krankheit machte sich mit Anfang 17 bei mir bemerkbar: Ein Kribbeln und das Taubheitsgefühl auf der Haut meiner Hände, die Kraftlosigkeit meiner Beine sowie Übelkeit und Schwindelgefühle ließen es nicht zu, dass ich aufstehen konnte und setzten mich wenige Wochen vor den Abschlussprüfungen meines Realschulabschlusses schubweise außer Gefecht. Daraufhin wurde ich ins Krankenhaus eingewiesen und es folgten Untersuchungen, die Diagnose Multiple Sklerose und die Einstellung auf ein Medikament.Derzeit befinde ich mich kurz vor dem erfolgreichen Abschluss meiner Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann. Mit dem Multiple-Sklerose-Informationsabendam Dienstag, den 12. Juli 2011, 17.00 Uhrim Hotel Novotel Gera Berliner Straße 38, 07545 Geraverfolge ich folgende Ziele: Zusammenführung junger MS-Betroffener, Hoffnung spenden und zeigen, dass Multiple Sklerose nicht gleichbedeutend mit einem Leben im Rollstuhl ist, sondern auch weiterhin Mobilität und Agilität bewahrt bleiben, wie mein Beispiel zeigt.Bei der Veranstaltung werden Frau Heike Taubert (Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Thüringen), die ein paar einladende Worte an die Gäste richten wird, Herr Dr. Norbert Vornehm (Oberbürgermeister der Stadt Gera), Peter Carqueville (Carqueville GmbH) und Herr Stefan Uhde (Facharzt für Neurologie des SRH Wald-Klinikums in Gera) dankend erwartet. Letzterer wird einen informativen und interessanten Vortrag zur Multiplen Sklerose halten.Zu diesem Informationsabend möchte ich Sie alle recht herzlich einladen. Der Abend richtet sich an alle Betroffenen, sowie all Jene, die sich über die MS informieren wollen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310050142778&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Diagnose bei 1.000 Gesichtern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310031276205&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 07 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ein plötzliches Kribbeln im Bein, Schleiersehen oder Schwindelgefühl – die Erstsymptome einer MS sind vielfältig und erschweren eine frühe Diagnose, so dass der wichtige frühzeitige Behandlungsstart unterbleibt. Auf der Jahrestagung der Amerikanischen Akademie für Neurologie (AAN) diskutierten klinische Experten über dieses immer noch gravierende Missverhältnis.Das Fazit der Mediziner: Obwohl mit der Kernspintomografie die Diagnosemöglichkeiten verbessert wurden, wird mit der Behandlung in der Regel noch immer zu spät begonnen. Da das Gehirn viele Ausfallerscheinungen ausgleicht, wird MS oft spät entdeckt. Zudem sind viele Erstsymptome sehr mild und klingen oft von selbst wieder ab. Betroffene suchen zunächst einen Augenarzt oder einen Orthopäden auf, ehe sie zu einem neurologischen Facharzt überwiesen werden. Erst der Neurologe kann aber u.a. mit Hilfe von MRT-Aufnahmen und Untersuchungen des Nervenwassers eine MS-Diagnose stellen.Auch bei bestehender Diagnose wird MS oft unterschätzt: Im MRT zeigen sich häufig schon Veränderungen im Gehirn, die erst später in Form von Behinderungen und einer eingeschränkten Lebensqualität 'erlebbar' werden. Die Diskussion beim AAN zeigte, dass viele Patienten MS daher anfangs unterschätzen. Hier sahen die Ärzte sich in der Pflicht, noch besser aufzuklären und zu informieren, ohne unnötige Ängste zu schüren. Denn gerade eine frühzeitige Therapie hilft, Behandlungspotentiale voll auszuschöpfen.Hier können Sie das Video „Sehstörungen bei MS-Erkrankungen“ (Live-Simulation) auf You Tube ansehen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310031276205&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wenn die Normalität einbricht</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310030214884&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 07 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - „Am Anfang wollt ich fast verzagen, und ich glaubt‘, ich trüg es nie. Und ich hab es doch getragen - Aber frag mich bloß nicht, wie?“ – Mit diesem Zitat von Heinrich Heine lässt sich die Situation von MS-Patienten recht gut beschreiben, wie die vielen Erfahrungsberichte in unserem aktuellen Thema des Monats zeigen.Kein Betroffener wird je den Moment vergessen, in dem ihm die Diagnose MS mitgeteilt wurde. Egal, ob man äußerlich gelassen bleibt oder in Tränen ausbricht – die Gefühle sind in der Regel überwältigend. Was sich im Inneren abspielt, welche Phasen der Krankheitsbewältigung jeder durchmacht, und welche Rolle Arzt, Angehörige und Freunde spielen, beschreibt das Thema des Monats Juli auf www.leben-mit-ms.de. Neben den zehn Patientenberichten, die sehr persönlich positive, aber auch negative Erfahrungen beschreiben, erläutert der Neurologe Dr. med. Stefan Ries aus Erbach in einem Interview, worauf es ihm bei der Übermittlung der Diagnose MS ankommt.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1310030214884&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Bahn bietet barrierefreie Reisen im Baukastensystem</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309945499340&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 06 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ERFURT (Biermann) - Seit Mai dieses Jahres können mobilitätseingeschränkte Menschen ihren Urlaub komfortabler planen und buchen, indem sie Reise, Unterbringung und Rahmenprogramm individuell zusammenstellen. In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“ hat die Deutsche Bahn Mobilitätspakete geschnürt, die sowohl die An- und Abreise mit möglicher Ein-, Um- und Ausstiegshilfe, die Anschlussmobilität am Urlaubsort und die Übernachtung, als auch ein mögliches Ausflugs- und Kulturprogramm beinhalten.Das Angebot im Baukastensystem richtet sich vorzugsweise an Rollstuhlfahrer sowie seh- und hörbehinderte Personen, aber auch an ältere Menschen sowie Familien mit kleinen Kindern. Informationen zu den Mobilitätspaketen der Bahn gibt es im Internet unter www.bahn.de/reiseziele-barrierefrei sowie telefonisch über die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn unter der kostenpflichtigen Telefonnummer 0180-5512-512.Quelle: Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309945499340&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Nicht alle regulatorischen T-Zellen schützen vor Autoimmunangriffen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309793439810&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 04 Jul 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>EDMONTON (Biermann) - Kanadische Wissenschaftler haben entdeckt, dass eigentlich schützend wirkende regulatorische T-Zellen Nervenzellen angreifen und absterben lassen können. Dies ist insofern von Bedeutung, als die Verabreichung von regulatorischen T-Zellen in Fachkreisen als Behandlungsmethode für Multiple Sklerose und andere Autoimmunerkrankungen diskutiert wird.„Der Einsatz von T-Zellen gilt als mögliche Therapie bei Autoimmunerkrankungen“, schreiben Dr. Fabrizio Giuliani und Kollegen von der Universität von Alberta im Journal of Leukocyte Biology. Allerdings können diese Zellen, die das körpereigene Gewebe eigentlich vor Angriffen der Immunabwehr schützen sollen, im aktivierten Zustand auch gefährlich sein. In unseren Versuchsreihen konnten sie zumindest Nervenzellen abtöten.“Per Zufall waren die Forscher auf diese Erkenntnis gestoßen. Sie hatten mit verschiedenen Typen von T-Zellen gearbeitet und wollten eigentlich untersuchen, wie die einzelnen Unterformen der Immunzellen Nervenzellen vor dem Absterben schützen können. Doch dann entdeckten sie, dass die Aktivierung eines bestimmten T-Zell-Typs Gehirnzellen abtötete.Bislang hofften Wissenschaftler, durch die Gabe zuvor isolierter regulatorischer T-Zellen  Autoimmunerkrankungen bekämpfen zu können. Entsprechende Ansätze hatten sich zumindest im Tiermodell der Multiplen Sklerose als vielversprechend erwiesen. Allerdings hatten jüngste Forschungsergebnisse mit menschlichen Zellen gezeigt, dass Menschen andere Unterformen der T-Zellen besitzen – darunter auch solche, die nicht regulatorisch wirken.Giuliani und Kollegen wollen nun weiter forschen, warum einige T-Zellen das beobachtete Verhalten zeigen.Quelle: University of Alberta, 8. Mai 2011, J Leukoc Biol. 2011 Mar 14. [Epub ahead of print]</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309793439810&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Dem Alltag entfliehen: Reisen und Freizeit mit MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309422096863&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 30 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) Eine Auszeit, um sich von den Anstrengungen des täglichen Lebens zu erholen, brauchen alle Menschen einmal. Worauf sollten Patienten mit Multipler Sklerose bei der Planung von Urlaubsreisen und Freizeitaktivitäten besonders achten?MS-Patienten müssen auf Reisen und eine aktive Freizeitgestaltung nicht verzichten. Im Gegenteil: Neue Eindrücke aus fremden Ländern, sportliche Aktivitäten, Wellness-Anwendungen oder kulturelle Events tragen dazu bei, „den Kopf frei zu bekommen“ und neue Kraft für den Alltag zu sammeln.Damit die Urlaubsreise tatsächlich den gewünschten Erholungseffekt bringt, muss sie gut geplant werden. Bei der Wahl des Urlaubsziels, der Unterkunft und des Verkehrsmittels für An- und Abreise sollten die eigenen Bedürfnisse und das Krankheitsstadium berücksichtigt werden. Nicht für jeden ist ein anstrengender Langstreckenflug oder feucht-warmes Klima geeignet. Für MS-Erkrankte besonders wichtig: die medizinische Versorgung am Urlaubsort und die Möglichkeit, Medikamente zu kühlen.Weitere Tipps zur aktiven Gestaltung von kleinen Auszeiten im Alltag und wichtige Hinweise für den Urlaub finden Betroffene in der Broschüre Nr. 09 „Freizeit und Reisen mit MS – Abenteuerlust“. Sie kann kostenlos telefonisch über die MS-Infoline 0800 7 32 43 44 angefordert werden. Über die Planung einer Weltreise und die dabei gewonnenen Erfahrungen schreibt Bloggerin Iris auf www.bloghaus-ms.de</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309422096863&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Stammzelltherapie: Hoffnung bei progressivem Krankheitsverlauf</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309421835312&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 30 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ST. PAUL (Biermann) – Betroffene, die unter einer aggressiven Form der Multiplen Sklerose leiden, könnten von einer Therapie mit körpereigenen Stammzellen aus Knochenmark profitieren. Dies geht aus einer Langzeitstudie hervor, die in der Zeitschrift Neurology erschienen ist.Die Studie hatte 35 Teilnehmer über durchschnittlich elf Jahre nach der Transplantation beobachtet. Eingeschlossen in die Studie wurden MS-Betroffene mit progressivem Krankheitsverlauf, die zuvor mehr oder weniger erfolglos mit einer Reihe anderer Therapieverfahren behandelt worden waren. Alle Teilnehmer hatten einen EDSS-Wert von mehr als sechs und waren beim Gehen auf einen Stock oder Krücken angewiesen oder waren bereits Rollstuhlfahrer. Bei allen Studienteilnehmern hatte sich der EDSS-Wert im Jahr vor der Transplantation um mindestens einen Punkt verschlechtert.Nach der Transplantation betrug die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Erkrankung der Studienteilnehmer in den folgenden 15 Jahren nicht verschlechterte, 25 Prozent. Für die Teilnehmer, die zum Zeitpunkt der Transplantation aktive Läsionen im Gehirn aufwiesen, also Zeichen von Krankheitsaktivität zeigten, betrug die Wahrscheinlichkeit sogar 44 Prozent.Bei 16 Personen verbesserten sich die Krankheitssymptome nach der Transplantation um durchschnittlich einen Punkt auf der EDSS-Skala, wobei die Besserung für durchschnittlich zwei Jahre anhielt. Die Teilnehmer zeigten außerdem eine Reduzierung von Zahl und Größe der Gehirnläsionen. Allerdings verstarben auch zwei Studienteilnehmer aufgrund von Komplikationen zwei Monate bzw. 2,5 Jahre nach der Transplantation.Studienautor Vasilios Kimiskidis von der Aristoteles-Universität in Thessaloniki, Griechenland, betonte, dass diese Behandlungsform noch stärker erforscht werden müsse. Dazu gehörten auch Kontrollstudien, die behandelte Patienten mit einer unbehandelten Kontrollgruppe vergleichen.„Unter Berücksichtigung dessen glauben wir jedoch, dass die Stammzelltherapie Menschen mit rasch voranschreitender MS helfen könnte“, sagte er. „Dies ist keine Behandlungsform für die große Gruppe von MS-Betroffenen mit schubförmigem Krankheitsverlauf und sollte den aggressiven Krankheitsfällen vorbehalten bleiben, die sich noch in der entzündlichen Krankheitsphase befinden.“Quelle: American Academy of Neurology, 21. März 2001, Neurology 2011, 76(12): 1066-70.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309421835312&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wenig Sonnenlicht und Virusinfektion erhöhen MS-Risiko</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309421246706&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 27 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ST. PAUL (Biermann) – Menschen, die geringer Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind und einmal an einer Mononukleose gelitten haben, könnten ein größeres Risiko haben, an einer Multiplen Sklerose zu erkranken als Menschen ohne die Viruserkrankung. Dies berichten britische Wissenschaftler in der Onlineausgabe der Zeitschrift Neurology vom 19. April.Die MS tritt in gemäßigten Breiten und größeren Höhen häufiger auf als in den Tropen und Subtropen. Als Ursache hierfür wird die von der einwirkenden UV-B-Strahlung beeinflusste Produktion von Vitamin D angesehen. Darüber hinaus wurde das Epstein-Barr-Virus, der Erreger der Mononukleose, als Ursache der Multiplen Sklerose diskutiert. Mit ihrem Forschungsansatz wollten die Wissenschaftler nun herausfinden, ob beide Parameter zusammen die unterschiedliche Verteilung der MS in Großbritannien erklären können.Dazu werteten die Forscher 56.681 Fälle von Multipler Sklerose und 14.621 Fälle infektiöser Mononukleose aus, die in sieben Jahren zu Krankenhauseinweisungen geführt hatten. Darüber hinaus analysierten sie die Daten der NASA zur Intensität der ultravioletten Strahlung in England.Dabei zeigte sich, dass die Kombination aus Sonneneinstrahlung und Mononukleose 72 Prozent der   Variation beim Auftreten der MS in Großbritannien erklärte. Die Sonneneinstrahlung allein erklärte nur 61 Prozent der Variation. „Möglicherweise führt ein Vitamin-D-Mangel zu einer unnormalen Reaktion auf das Epstein-Barr-Virus“, sagte Dr. George C. Ebers von der Universität Oxford in einer Presseerklärung. Er erklärte weiter, dass eine geringe Sonneneinstrahlung im Frühling am stärksten mit dem MS-Risiko korrelierte. „Niedrige UVB-Werte im Frühling korrespondieren mit dem MS-Risiko entsprechend des Geburtsmonats. Wir sollten deshalb genauer untersuchen, ob eine verstärke Exposition gegenüber UV-B-Strahlung oder die Gabe von Vitamin-D-Präparaten sowie eine Behandlung oder Impfung gegen das Epstein-Barr-Virus die Zahl der MS-Fälle senken kann“, sagte Ebers weiter.Quelle: Neurology, Onlineausgabe vom 19. April 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1309421246706&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Läsionen im Riechhirn beeinträchtigen Riechen und Schmecken</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308817943746&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 23 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Treten bei MS-Betroffenen Riech- und/oder Schmeckstörungen auf, kann dies an Läsionen im Riechhirn sowie verringerten Volumina des Riechkolbens und des Riechhirns liegen. Darauf deutet eine aktuelle Untersuchung von Wissenschaftlern der Charité in Berlin hin.Sie hatten mit Hilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie bei 30 MS-Betroffenen (21 Frauen, 9 Männer im durchschnittlichen Alter von 42 Jahren) die Volumina des Riechkolbens (Bulbus olfactorius) und des Riechhirns bestimmt und anschließend mit der Anzahl und dem Volumen der MS-Läsionen im Riechhirn und im Gesamtkortex in Zusammenhang gestellt. Außerdem unterzogen sie die Studienteilnehmer einem Riech- und Schmecktest.Dabei zeigte sich bei einem Drittel (33 %) der MS-Betroffenen ein unvollständiger Verlust des Geruchssinn (Hyposmie), während in der Kontrollgruppe nur acht Prozent schlecht riechen konnten. Ein Geschmacksstörung (Dysgeusie) trat bei 17 Prozent der Personen mit MS auf (5 % der Kontrollgruppe).Die MRT-Bilder ergaben, dass sich das Volumen des Riechhirns umgekehrt proportional zum   Volumen und zur Anzahl der MS-Läsionen im Riechhirn sowie zur Anzahl der Läsionen im Gesamtkortex verhielt. Außerdem korrelierte das Abschneiden im Schmecktest negativ mit dem Volumen der Läsionen im Riechhirn und der Anzahl der MS-Läsionen im Gesamtkortex in Zusammenhang.„Die Korrelation einer erhöhten Anzahl und eines größeren Volumens der MS-Läsionen im Riechhirn mit verringerten Volumina des Riechkolbens und des Riechhirns könnte einen Erklärungsansatz für das gehäufte Aufkommen von Riechstörungen bei MS-Patienten bieten“, schlussfolgern die Forscher aus ihren Ergebnissen.Quelle: RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren, 12. April 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308817943746&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Proteine im Liquor sagen Krankheitsverlauf bei progressiver MS voraus</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308663992993&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 21 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ROCHESTER (Biermann) – Anhand bestimmter Marker in der Rückenmarksflüssigkeit wollen Forscher der Mayo Clinic in Rochester, USA, den Verlauf einer progressiven Multiplen Sklerose vorhersagen können. Entsprechende Forschungsergebnisse stellten die Wissenschaftler auf der diesjährigen Tagung der American Academy of Neurology in Honolulu vor.„In unserer Studie entdeckten wir, dass bei Personen, die eine progressive Form der MS hatten und bei denen bereits Schübe auftraten, eine starke Produktion von Immunglobulin G ein früheres Auftreten von körperlichen Beeinträchtigungen vorhersagte“, erklärte Dr. Orhun Kantarci, Neurologe an der Mayo Clinic und Leiter der Studie.Wenn Ärzte das Auftreten körperlicher Beeinträchtigungen besser vorhersagen könnten, könnten sie ihre Patienten in einer Phase großer Unsicherheit besser beraten, so die Überzeugung der Wissenschaftler.In ihrer Studie hatten die Forscher die Rückenmarksflüssigkeit von 281 MS-Betroffenen mit progressivem Krankheitsverlauf untersucht. Dabei fiel ihnen ein Zusammenhang zwischen einem rascheren Voranschreiten körperlicher Beeinträchtigungen und auffällig hohen Werten zweier Proteine im Liquor auf: den oligoklonalen Banden und dem Immunglobulin G. Zeigten Studienteilnehmer eine progressive Form der MS mit vorangegangenen Schüben und erhöhte Proteinwerte im Liquor, schlossen die Wissenschaftler daraus auf ein rascheres Voranschreiten der körperlichen Behinderung.Quelle: Mayo Clinic, 12. April 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308663992993&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Online-Designwettbewerb: Gewinnerentwürfe sind gekürt!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308125999658&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Besucher von leben-mit-ms.de haben ihre Wahl getroffen und die ersten zehn Plätze des diesjährigen Online-Designwettbewerbs vergeben. Den ersten Platz und damit die Übernachtung in Berlin inkl. Tickets für den Besuch der Neuen Nationalgalerie gewann Özge C. aus Waiblingen.Mit dem Gewinnerdesign wird eine Limited Edition des RebiCase produziert, die in Kürze auf leben-mit-ms.de bestellt werden kann.Auf Platz 2 folgt der Entwurf von Betti P. aus Köln, die einen 50 Euro-Gutschein für den Onlineshop „Remember“ gewonnen hat.Ebenfalls dort einkaufen kann für 50,- EUR die Drittplatzierte Barbara H. aus Köln.Für die Plätze vier bis zehn gibt es je ein Exemplar des Buches „Zeichnen für verkannte Künstler“. Das Leben mit MS Betreuer-Team gratuliert allen Gewinnern und wünscht viel Spaß mit den Preisen!Der Designwettbewerb fand von April bis Mai 2011 im Patientenbereich von leben-mit-ms.de statt. Vielfältige Einsendungen und eine große Anzahl abgegebener Stimmen zeigen, dass die Hobbydesigner mit viel Herzblut und Kreativität zu Werke gingen. Die Entwürfe der zehn Preisträger können auch im patientengeschützten Bereich auf der Website bewundert werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308125999658&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Exzentrisches Krafttraining hilft bei MS nur bedingt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210357375&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>SALT LAKE CITY (Biermann) - Exzentrisches Krafttraining gilt als effektivste Trainingsform, um geschwächte Muskeln zu mobilisieren und zu stärken. Für Menschen mit Multipler Sklerose scheint diese Trainingsform allerdings nicht besser zu sein als herkömmliche Übungen. Dies berichten Wissenschaftler in der Zeitschrift Journal of Neurologic Physical Therapy.Sie hatten 19 MS-Betroffene (acht Männer, elf Frauen im Alter von 49 ± 11 Jahren) dreimal wöchentlich entweder Standardübungen allein oder Standardübungen in Kombination mit exzentrischem Krafttraining absolvieren lassen. Die Studiendauer betrug zwölf Wochen. Der durchschnittliche EDSS-Wert der Studienteilnehmer betrug 5,2.Nach dem dreimonatigen Training maßen die Wissenschaftler bei den Studienteilnehmern die Kraft in den unteren Extremitäten und ließen sie verschiedene Tests zu Mobilität und Balance absolvieren. Außerdem bestimmten sie die Fatigue-Werte der Versuchspersonen.Dabei zeigten sich keine zeitlichen Effekte oder Zusammenhänge hinsichtlich der Kraft im Bein und den verschiedenen Mobilitätstests. Allerdings hatte die Kraft im Bein bei der Gruppe mit exzentrischem Krafttraining um rund 15 Prozent zugenommen, während die Gruppe mit Standardübungen nur zwei Prozent mehr Kraft entwickelt hatte.Im Gegensatz dazu konnten die Teilnehmer der Standardgruppe nach dem zwölfwöchigen Training signifikant besser Treppensteigen und das Gleichgewicht halten als vor der Studie. Bei der Gruppe mit exzentrischem Krafttraining war kein entsprechender Effekt zu sehen.„Im Gegensatz zu anderen Populationen führt zusätzliches exzentrisches Krafttraining bei MS-Betroffenen nicht zu einer deutlichen Zunahme der Kraft in den Beinen. Außerdem ist diese Trainingsform bei Weitem nicht so gut geeignet, das Gleichgewicht und die Fähigkeit, Treppen zu steigen, zu verbessern wie das Standardtraining“, schlussfolgern die Autoren aus ihren Ergebnissen.Quelle: J Neurol Phys Ther. 2011; 35(1): 2-10.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210357375&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Merck Serono stiftet Forschungspreis für Nachwuchswissenschaftler</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210102203&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Merck Serono fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs: Das Unternehmen stiftet den mit 20.000 Euro dotierten NEUROWIND e. V. Nachwuchspreis für „Experimentelle Neurologie“.Prämiert werden grundlagenwissenschaftliche Arbeiten aus dem Bereich der experimen-tellen Neurologie. Die Preisverleihung findet Anfang September im Rahmen des Wissenschaftssymposiums in Motzen (Brandenburg) statt. Der gemeinnützige „Verein zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses in der Neurologie – NEUROWIND e. V.“ wurde vor zwei Jahren von fünf Ärtzen gegründet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Arbeit junger Neurowissenschaftler im deutschsprachigen Raum zu unterstützen. Seit 2009 richtet der Verein jährlich ein Wissenschaftssymposium aus, an dem junge Neurologen aktiv und mit Unterstützung von Merck Serono kostenfrei teilnehmen können. </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210102203&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wettbewerb zur MS-Schwester des Jahres 2011 gestartet</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210233406&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Bis zum 15. August können Patienten auf www.leben-mit-ms.de ihre/n MS-Betreuer/in nominieren. Gesucht werden Kandidaten und Kandidatinnen, denen es besonders gut gelingt, MS-Betroffene zum Durchhalten der Behandlung zu motivieren.Hat Ihr/e MS-Betreuer/in immer ein offenes Ohr für Ihre Sorgen und Probleme? Wie gelingt es ihr oder ihm, Sie vom Nutzen der Behandlung zu überzeugen? Sagen Sie es uns. Nehmen Sie bis zum 15. August am Wettbewerb zur „MS-Schwester des Jahres“ teil. Auf www.leben-mit-ms.de können Sie eine/n MS-Betreuer/in vorschlagen und kurz begründen, warum ihre oder seine Betreuungsleistung ausgezeichnet werden sollte.Gewinnen werden die fünf MS-Betreuer/innen, auf die am Ende die meisten Nominierungen fallen. Ihnen winken ein Geldpreis und eine Veröffentlichung im dritten Buch der MS-Reihe „Schlaglichter“. Unter allen Patienten, die sich für ihre/n MS-Betreuer/in einsetzen, werden zehn hochwertige Sigg-Trinkflaschen verlost.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210233406&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kostenloser SMS-Erinnerungsservice für Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210290734&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 16 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Hand aufs Herz: Vergessen Sie manchmal das Spritzen? Das sollte nicht sein. Patienten, die das MS-Medikament von Merck Serono anwenden, können sich seit kurzem per SMS erinnern lassen.Für den kostenfreien SMS-Erinnerungsservice RebiTime kann man sich im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de registrieren. An den ausgewählten Wochentagen und zur rechten Uhrzeit wird eine SMS versendet, die an die Injektion erinnert.Mit Hilfe eines Online-Formulars können Nutzer die Erinnerungszeiten, den Text und die Mobilnummer ändern; so kann der Service auch jederzeit individuell aktualisiert oder deaktiviert werden. Hier geht es zur Registrierung.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308210290734&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Epstein-Barr-Virus: Keine direkte Infektion des zentralen Nervensystems</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308040392712&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 14 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Werden bei Menschen mit MS Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus im Liquor entdeckt, ist dies neuesten Erkenntnissen zufolge nicht auf eine Infektion des zentralen Nervensystems durch den Erreger zurückzuführen. Vielmehr scheint die Produktion der Antikörper Teil der allgemeinen Immunantwort im Liquor zu sein, wie nun Berliner Wissenschaftler herausgefunden haben.Da bei MS-Betroffenen häufig erhöhte Antikörperwerte gegen das Epstein-Barr-Virus (EBV) gefunden werden, steht das Virus im Verdacht, eine der Ursachen für Multiple Sklerose zu sein. Dabei könnte eine direkte Infektion des zentralen Nervensystems durch den Erreger einer der krankheitsauslösenden Mechanismen sein. Die Wissenschaftler der Charité-Universitätsmedizin Berlin untersuchten deshalb, ob tatsächlich eine direkte Infektion hinter den erhöhten Antikörperwerten steckt oder ob ein anderer Mechanismus den EBV-Antikörper-Titer im Liquor ansteigen lässt.Dazu bestimmten sie bei 24 Personen mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS) oder Multipler Sklerose sowie drei Personen mit Lymphoproliferativer Erkrankung nach Transplantation (PTLD), die alle erhöhte Antikörper-Titer gegen das Virus hatten, den Anteil des EBV-spezifischen Immunglobulins G (IgG) am insgesamt im Liquor produzierten IgG.. Das gleiche Verfahren wendeten sie auch für Masern, Röteln, Windpocken und das Herpes-simplex-Virus an. Sechsunddreißig Personen mit klinisch isoliertem Syndrom dienten als Vergleichsgruppe.Es zeigte sich, dass die mittleren Antikörper-Titer gegen EBV im Liquor insgesamt niedrig waren (0,65 %) und sich nicht von den mittleren Antikörper-Titern gegen Masern (0,9 %) unterschieden. Außerdem war der mittlere Anti-EBV-Titer bei den Personen mit zerebraler PTLD fast 40-mal höher als bei den MS/KIS-Betroffenen. Bei allen 24 Studienteilnehmern mit erhöhten Anti-EBV-Titern war darüber hinaus mindestens ein weiterer Antikörper-Wert deutlich erhöht. Und nur zwei der 36 Patienten mit KIS zeigten eine Antikörperproduktion direkt im Liquor. „Im Liquor gebildete Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus sind Teil der breiten Immunreaktion in der Rückenmarksflüssigkeit bei Multipler Sklerose oder KIS und treten bei KIS-Betroffenen nur selten auf. Beides spricht gegen eine direkte Infektion des zentralen Nervensystems mit dem Epstein-Barr-Virus bei Menschen mit MS oder KIS“, schlussfolgern die Wissenschaftler aus ihren Ergebnissen.Quelle: Neurology 2011 76: 1316-1321 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1308040392712&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Venöse Insuffizienz ist Folge der MS und nicht deren Ursache</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307719818761&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 10 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BUFFALO (Biermann) – Die chronische cerebro-spinale venöse Insuffizienz (CCSVI), eine Verengung in Venen, die das Blut aus dem Kopf zurück zum Herzen führen, steht im Verdacht, die Multiple Sklerose zu verursachen. Nun deuten aktuelle Forschungsergebnisse jedoch darauf hin, dass die CCSVI eher eine Folge der MS ist und nicht deren Ursache.„Unsere Ergebnisse zeigen, dass nur 56,1 Prozent der von uns untersuchten MS-Betroffenen und 38,1 Prozent der Personen mit klinisch isoliertem Syndrom (KIS) eine CCSVI hatten“, erklärte Prof. Robert Zivadinov, der Leiter der Studie. Dies deute zwar auf einen Zusammenhang zwischen der MS und der CCSVI, impliziere aber keine Kausalität, so der Wissenschaftler weiter. Denn in der Studie, die in der Zeitschrift Neurology erschienen ist, wiesen auch 42,3 Prozent der Studienteilnehmer, die unter einer anderen neurologischen Erkrankung litten, und 22,7 Prozent der gesunden Kontrollpersonen ebenfalls eine CCSVI auf. „Dies bedeutet, dass CCSVI keine primäre Rolle als Ursache der MS spielt“, sagte Zivadinov. Der Wissenschaftler und seine Kollegen von der Universität von Buffalo hatten fast 500 Personen einer Echo-Doppler-Sonographie des Kopfes und des Nackens unterzogen. Unter den Studienteilnehmern waren 289 Personen mit MS, 163 gesunde Kontrollpersonen, 26 mit anderen neurologischen Erkrankungen sowie 21 Personen mit KIS. Die höchste CCSVI-Rate fanden die Wissenschaftler bei Personen mit schubförmiger primär progressiver MS (89,4 %), gefolgt von der sekundär progressiven MS (67,2 %), anderen neurologischen Erkrankungen (66,6 %), primär progressiver MS (54,5 %) und schubförmig remittierender MS (49,2 %). Die CCSVI trat bei progressivem MS-Verlauf deutlich häufiger auf als bei nicht progressivem Verlauf. „Dies deutet darauf hin, dass die CCSVI eher eine Folge als eine Ursache der Multiplen Sklerose ist“, erklärte Prof. Bianca Weinstock-Guttman, Mitautorin der Studie. Deshalb sollte diese Möglichkeit weiter untersucht werden. Auch die Unterschiede zu den Studien aus Italien, die die CCSVI als mögliche Ursache der MS entdeckt hatten, erforderten eine weitere Erforschung des Zusammenhangs. Quelle: University at Buffalo, Neurology, 13. April 2011 [Epub ahead of print] </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307719818761&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Gemeinsam unterwegs gegen MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307607129560&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr hat das fünfköpfige Team um den Schweizer Christian Rusterholz erneut die Velos gesattelt. Unter dem Motto „Grenzen überschreiten“ startete das Team am 15. Mai 2011 in Amsterdam, radelte durch 14 Länder und erreichte am 29. Mai Zürich. Merck Serono spendete 1.500 SFr und „Sport for MS“-Shirts. Viele Sympathisanten begleiteten das Team auf den durchschnittlich 140 km langen Tagesetappen. Prominente Unterstützung gab es auf der letzten Etappe: Der Radprofi Franco Marvulli, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen und vierfacher Weltmeister, trat zum Tourabschluss für MS-Erkrankte kräftig in die Pedale. Das Medieninteresse war groß, freut sich Initiator Christian Rusterholz: „Wir möchten möglichst viele Menschen erreichen und ihnen Mut machen, geradeaus zu schauen, auch wenn das Leben die eine oder andere Kurve eingebaut hat.“ Weitere Informationen und Bilder zur diesjährigen Tour gibt es auf der Homepage www.grenzen-ueberschreiten.ch.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307607129560&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Einladung zur „Fachtagung 2011“ der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft LV Bayern e.V. (DMSG)„Information gibt Sicherheit“, Samstag, 9. Juli 2011</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307606616244&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 09 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Multiple Sklerose ist immer noch nicht heilbar. Die chronische Autoimmunerkrankung tritt meist im jungen Erwachsenenalter auf, und verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen schlagartig. Seit über 50 Jahren setzt sich die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Bayern e.V. für MS-Betroffene ein.Stephanie zu Guttenberg, die Schirmherrin der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft LV Bayern e.V., hält bei der „Fachtagung 2011“ die Festrede. Namhafte Referenten werden bei der „Fachtagung 2011“ erwartet:Prof. Dr. med. Peter Rieckmann, FRCPC, Chefarzt der Neurologischen Klinik, Klinikum Bamberg, Prof. Dr. med. Reinhard Hohlfeld, Direktor des Instituts für Klinische Neuroimmunologie, Klinikum der Universität München, Martin Nobs lic. Phil. Psychologe FSP, Geschäftsführer der Bernischen Krebsliga in der Schweiz, Dr. phil. Barbara Knab, Psychologische Psychotherapeutin, Wissenschaftsjournalistin und Coach, wie auch Prof. Dr. med. Jürgen Koehler MA, Medizinischer Geschäftsführer der Marianne-Strauß-Klinik, Ärztlicher Leiter der MSK, Kempfenhausen.Die Begrüßung findet durch Dr. med. Monika Himmighoffen, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Bayern e.V. und die Moderation durch Dr. med. Nicolaus König, 1. stellv. Vorsitzender der DMSG LV Bayern e.V. statt.Samstag, 9. Juli 2011 von 9:30 bis 17:00 UhrHotel Marriott, MünchenBerliner Straße 93, 80805 MünchenViele Aussteller sind auf der Fachtagung vertreten. Auch haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit Referenten, Ärzten, wie auch den fachkundigen Beratern der DMSG Landesverband Bayern Kontakt aufzunehmen. Durch das Sammeln von Informationen und Stempeln auf der „Info-Börse“ kann man sich die Chance auf tolle Gewinne bei der Verlosung durch die Schirmherrin Stephanie zu Guttenberg sichern.Weitere Informationen gibt es unter www.dmsg-bayern.de.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307606616244&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Bewegung ist wichtig - auch wenn sie schwer fällt </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307456611359&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 07 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>PORTLAND (Biermann) - Regelmäßige Bewegung hält fit, schlank und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bekannt ist dieser Zusammenhang fast jedem, doch nur wenige setzen ihn in die Tat um und nehmen statt des Aufzugs die Treppe oder gehen zu Fuß zum Bäcker statt mit dem Auto zu fahren. Und was Gesunden schon schwer fällt, ist für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung aufgrund einer MS-Erkrankung eine echte Herausforderung. Entsprechend haben US-amerikanische Wissenschaftler herausgefunden, dass sich auch viele MS-Betroffene weniger bewegen als sie sollten. In einer Studie mit 21 Erwachsenen, die an Multipler Sklerose erkrankt waren, hatten die Physiotherapeuten den Einfluss der MS-bedingten Behinderungen auf die körperliche Aktivität der Studienteilnehmer untersucht. Dabei beleuchtete sie auch den Zusammenhang zwischen den Parametern einer gehenden Aktivität und klinischen Faktoren wie Gang, Gleichgewicht und Fatigue.Von den Studienteilnehmern hatten elf keine Gehbehinderung, ihr EDSS-Wert lag jeweils unter 4,5. Zehn Teilnehmer hatten einen EDSS-Wert über 4,5 und entsprechende Schwierigkeiten beim Gehen. Alle Versuchspersonen erhielten für sieben Tage einen Schrittzähler, mit dessen Hilfe Tageswerte für die Aktivität insgesamt, die Obergrenzen für Aktivität und Aktivitäts-Ruhe-Zyklen errechnet werden konnten. Zusätzlich absolvierten die Studienteilnehmer verschiedene Mobilitätstests wie den Timed-up-and-go-Test oder den Sechs-Minuten-Gehtest.Dabei zeigte sich, dass die Teilnehmer ohne Gehbehinderung aktiver waren, höhere    Höchstgrenzen und längere Aktivitätsphasen hatten als körperlich beeinträchtigte Personen. Nur ein Teilnehmer schaffte über eine halbe Stunde mehr als 100 Schritte pro Minute. Die tägliche Schrittzahl korrelierte eng mit Gang- und Gleichgewichtsparametern. Von den klinischen Parametern der Studienteilnehmer zeigten der EDSS-Wert und die Werte auf der Multiple-Sclerosis-Walking-Skala den engsten Zusammenhang zu der Zahl der täglich absolvierten Schritte.„Menschen mit Multipler Sklerose sind zwar nicht zwangsläufig an den Stuhl gefesselt, aber nur wenige erreichen das erforderliche Maß an körperlicher Aktivität“, stellen die Wissenschaftler fest. Entsprechend sollte der Grad der Behinderung auch in Maßnahmen zur körperlichen Aktivierung wiederfinden.Quelle: J Neurol Phys Ther. 2011; 35(1): 26-33.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307456611359&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats Juni: Gendermedizin – geschlechtsspezifische Medizin</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307090612484&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 03 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Frauen werden anders krank als Männer. Mit diesem gar nicht so „kleinen Unterschied“ befasst sich die Gendermedizin, eine noch junge Wissenschaft. Auch die Multiple Sklerose steht hier mittlerweile im Fokus.Die Psychotherapeutin Dr. Silvia Dirnberger-Puchner, Enns (Österreich), erforscht in einer Studie mit 193 MS-Patienten die unterschiedlichen Strategien, die Frauen und Männer verfolgen, um mit der Krankheit umzugehen. Das aktuelle Schwerpunktthema des Monats Juni auf www.leben-mit-ms.de stellt diese Lebensqualitätsstudie vor und zeigt, wie sich Frauen und Männer auf verschiedenen Ebenen, körperlich, psychisch oder auch im sozialen Umfeld, der MS anpassen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307090612484&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ernährung bei MS: Darauf sollten Patienten achten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307090943296&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 03 Jun 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Eine spezielle Multiple Sklerose-Kost, die die Krankheit heilen kann, gibt es nicht – obwohl immer wieder „Wunderdiäten“ verbreitet werden, die das Gegenteil behaupten. Wissenschaftler haben allerdings herausgefunden, dass sich die Inhaltsstoffe bestimmter Lebensmittel positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken können.Um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, sollten sich alle Menschen, ob gesund oder nicht, ausgewogen ernähren. Wie dies gelingt, kann man beispielsweise den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) entnehmen. Darüber hinaus gibt es Lebensmittel, die für MS-Patienten besonders günstig sind, weil sie wichtig für das Immunsystem sind, entzündungshemmend wirken oder einer Osteoporose vorbeugen können. Dazu zählen beispielsweise pflanzliche Lebensmittel, Vollkornprodukte und fettreiche Fischsorten. Tierische Nahrungsmittel, wie fettes Fleisch und Wurst, hingegen sollten möglicht selten auf dem Speiseplan stehen.Ausführliche Informationen über die Ernährungsempfehlungen der DGE und spezielle Hinweise für MS-Patienten finden Interessierte in dem Buch „MS und Ernährung – Leitfaden für eine gesunde Lebensmittelauswahl“. Teilnehmer des RebiStar-Programms können es kostenlos über die MS-Infoline 0800 7 32 43 44 bestellen. Das Buch ist auch im Buchhandel erhältlich.Titel: „MS und Ernährung – Leitfaden für eine gesunde Lebensmittelauswahl“Autorin: Dipl. oec. troph. Karin HertzogVerlag: Deutscher Medizin Verlag (dmv)ISBN: 978-3-936525-55-7</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1307090943296&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ein sehr gut besuchter „Welt MS Tag“ der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft LV Bayern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306847895097&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 31 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN - "Ich habe MS. Und keiner sieht es." Unter diesem Motto stand der „Welt MS Tag 2011“. Multiple Sklerose ist immer noch nicht heilbar. Die chronische Autoimmunerkrankung tritt meist im jungen Erwachsenenalter auf und verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen schlagartig. Seit mehr als 50 Jahren setzt sich die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Bayern e.V. für MS-Betroffene ein.Am Mittwoch, 25. Mai 2011, hatte die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Bayern e.V. (DMSG) von 11:00 bis 22:00 Uhr zum "Welt MS Tag" in die zentrale Eventlocation „8seasons“ (ehemals „Isar Post“) unter historischem Dach in die Sonnenstraße 26 nach München eingeladen.Eine Vielzahl von Teilnehmern kam zum „Welt MS Tag“, um sich über Multiple Sklerose zu informieren. Die interessanten Vorträge von Dr. med. Nicolaus König, Vorsitzender des ärztlichen Beirates der DMSG Landesverband Bayern e.V., wie auch Dr. med. Martin Meier, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie der Marianne-Strauß-Klinik in Kempfenhausen, waren sehr gut besucht. Beide Referenten informierten über sichtbare und unsichtbare Symptome der Multiplen Sklerose und deren Therapiemöglichkeiten. Keine Frage blieb unbeantwortet. Auch konnten die Besucher im Zweiergespräch den ganzen Tag persönliche Fragen stellen.Eine Ausstellung in Text- und Bildtafeln zeichnete die Geschichte des Verbandes nach, wie sich der Verband mit seinen 7.335 Mitgliedern in seinem langjährigen Wirken als gewachsene, moderne und groß angelegte Organisation auf allen Ebenen für die Belange der MS-Patienten einsetzt.Willy Michl, der Isarindianer und Blues-Legende, unterstützte den Welt MS Tag mit drei Konzerteinlagen und begeisterte sein Publikum mit großem Beifall und mehreren Zugaben. Willy Michl verbrachte mit den Teilnehmern, der DMSG LV Bayern und den Ausstellern den „Welt MS Tag“ im „8seasons“.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306847895097&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Experten sehen zukünftig mehr Roboter in Haushalt und Pflege</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306847785096&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 31 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>FRANKFURT (Biermann) - Ein Roboter, der kocht und putzt – vielleicht könnte dieser Wunsch schon in naher Zukunft Wirklichkeit werden. So rechnet der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) beispielsweise damit, dass in den nächsten Jahren Roboter vermehrt Aufgaben im Haushalt und Pflege übernehmen werden.„Unsere Experten erwarten im Bereich Servicerobotik attraktive ökonomische Wachstumsraten, die zu neuen Arbeitplätzen führen“, kommentierte das VDE-Präsidiumsmitglied Dr. Kurt Bettenhausen anlässlich der Veröffentlichung der neuen Studie „Mein Freund der Roboter“.Große Fortschritte erwartet der Verband in den nächsten Jahren vor allem im Bereich der Rehabilitationsrobotik, zum Beispiel in Form von intelligenten Rollstühlen und kleinen Roboterarmen. Diese automatisierten Lösungen ermöglichen älteren beziehungsweise körperlich eingeschränkten Menschen bereits heute einen gewissen Grad an Mobilität und Selbstständigkeit. Besonders beliebt seien allerdings auch Roboter, die lästige Pflichten im Haushalt übernehmen – etwa Staubsauger- oder Wischroboter.Ungefähr die Hälfte aller Pflegekräfte befürwortet den Einsatz von Robotern im häuslichen Bereich. Aber auch die Betroffenen selbst stehen diesen Lösungen offen gegenüber, wie eine Umfrage unter Senioren zeigte. Ausschlaggebend sei dabei der Wunsch nach einer selbstständigen Lebensführung, denn trotz aller Vorbehalte gegenüber Systemen, die direkt mit dem Menschen kommunizieren oder diesen sogar berühren, erhält das futuristische Anwendungsszenario des „robotisierten Rollstuhls“ einen der höchsten Rankingplätze. Die überwiegende Mehrheit würde nach Angaben des VDE einen Serviceroboter einem Platz im Altenheim vorziehen.Quelle: Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V., Mitteilung vom 17. März 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306847785096&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Nervenzellschädigender Prozess bei MS entschlüsselt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306499488218&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 27 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN (Biermann) - Ein bislang unbekannter Mechanismus könnte die Ursache dafür sein, dass Nervenzellen bei MS zugrunde gehen. Da der Prozess in frühen Stadien reversibel ist, sehen die Forscher ihn als möglichen Angriffspunkt für neue Therapien an.Bislang galt die Zerstörung der schützenden Myelinschicht als Grund dafür, dass im weiteren Verlauf der Erkrankung die Nervenzellfortsätze, die Axone, absterben. Wissenschaftler aus München beobachteten allerdings bei Mäusen, die unter einer MS-ähnlichen Erkrankung litten, dass auch geschädigte Nervenzellen häufig noch von einer Myelinschicht umhüllt waren. Demnach kann das Fehlen der schützenden Ummantelung zumindest nicht der einzige Grund für das Sterben der Axone sein.Die Forscher fanden eine weitere Erklärung für diese Prozesse: Ein Mechanismus, den sie „focal axonal degeneration“, kurz FAD, nannten, kann Axone auch dann zerstören, wenn die Myelinschicht noch intakt ist. Die FAD könnte auch die Ursache dafür sein, dass bei MS auch eine spontane Verbesserung der Symptome auftreten kann.„Die frühen Stadien der Axondegeneration sind spontan reversibel, also umkehrbar“, erläuterte der an den Forschungsarbeiten maßgeblich beteiligte Wissenschaftler, Prof. Martin Kerschensteiner. „Das führt uns zu einem besseren Verständnis der Erkrankung, lässt uns aber auch auf neue Wege der Behandlung hoffen. Denn ein reversibler Prozess könnte sich möglicherweise therapeutisch beeinflussen lassen. Allerdings sei es Kerschensteiner zufolge bis dahin noch ein weiter Weg, da die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen bisher nur in Ansätzen bekannt seien.Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Mitteilung vom 23. März 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306499488218&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neuer SMS-Service für Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400323206&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab sofort können sich Patienten, die das MS-Medikament von Merck Serono anwenden, per SMS an das Spritzen erinnern lassen.Vielen Patienten, die sich regelmäßig ein Medikament injizieren sollten, ist es schon einmal passiert: Sie haben das Spritzen vergessen. Um dies zu vermeiden, gibt es ab sofort den kostenfreien SMS-Erinnerungsservice. Wer sich im patientengeschützten Bereich auf www.leben-mit-ms.de anmeldet, erhält an den angegebenen drei Wochentagen und zu ausgewählten Uhrzeiten jeweils eine SMS, die an die Injektion erinnert.Mit Hilfe eines Online-Formulars können Nutzer die Erinnerungszeiten und die Mobilnummer ändern; so kann der Service auch jederzeit aktualisiert oder deaktiviert werden. Hier geht es zur Anmeldung.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400323206&amp;mode=detail</guid></item><item><title>"MS-Schwester des Jahres" 2011 gesucht</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400454958&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Zum mittlerweile vierten Mal zeichnet Merck Serono die „MS-Schwester des Jahres“ aus. Erstmals können Patienten dieses Jahr eine/n MS-Betreuer/in vorschlagen. Wichtigstes Kriterium sollte dabei die Fähigkeit der Pflegekraft sein, Patienten zum Durchhalten der Behandlung zu motivieren.Über www.leben-mit-ms.de können Sie ab 1. Juni Ihre Vorschläge einreichen. Dort finden Sie auch Hintergründe zum Wettbewerb und zum Schwerpunktthema „Mut machen, motivieren, dran bleiben“. Vorschläge werden bis einschließlich 15. August 2011 entgegen genommen. Neben Patienten sind auch Neurologen dazu aufgerufen, ihre „MS-Schwester des Jahres“ zu nominieren.Die jeweils fünf am häufigsten genannten MS-Betreuer/innen aus beiden Gruppen zählen zu den Preisträger/innen, die anlässlich des Neurologie-Kongresses in Wiesbaden im September öffentlich ausgezeichnet werden. Neben einem Geldpreis winkt für die Gewinner zusätzlich eine Veröffentlichung in dem Buch „Schlaglichter – aus dem Alltag von MS-Pflegekräften“. Die Publikation widmet sich bemerkenswerten Geschichten aus der Welt von MS-Betreuer/innen und ihren Patienten.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400454958&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neues internationales Netzwerk für MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400535804&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 26 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Merck Serono hat mit UniteMS.net ein neues Netzwerk für MS-Patienten gestartet. Aktuelle Informationen rund um MS sowie die weltweite Interaktion zwischen den Nutzern stehen bei der internationalen Plattform im Vordergrund.Die englischsprachige Seite stellt ausführliche Informationen über ein Leben mit MS, Symptome, Diagnose, Behandlung sowie Expertenbeiträge zur Verfügung. Mitglieder können ihr eigenes Profil erstellen, Beiträge bewerten und kommentieren, Fragen an Experten richten sowie Blog-Beiträge schreiben. Daneben möchte UniteMS mit Berichten aus aller Welt Patienten Mut machen und die Möglichkeit geben, Kontakte zu knüpfen. Hier geht es zur Website.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400535804&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Merck Serono engagiert sich für die Unterstützung Berufstätiger mit Multipler Sklerose</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400995432&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 25 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Genf, Schweiz, 25. Mai 2011 – Merck Serono, eine Sparte der Merck KGaA, Darmstadt, Deutschland, gab heute anlässlich des Welt-Multiple-Sklerose-Tags bekannt, dass das Unternehmen sich auch weiterhin kontinuierlich für die Unterstützung von Menschen engagiert, die mit Multipler Sklerose leben. Eine neue Umfrage unter MS-Betroffenen zeigt, dass die Unterstützung von Seiten der Arbeitgeber und Ärzte ausschlaggebend dafür ist, ob ein Anstellungsverhältnis auf Dauer aufrechterhalten werden kann. Die von Merck Serono als Reaktion auf das diesjährige Schwerpunktthema ,Arbeit und MS‘ der MSIF (Multiple Sclerosis International Federation, dem Dachverband der nationalen Multiple-Sklerose-Gesellschaften), in Auftrag gegebene Befragung ,Consider MS‘ (Rücksicht nehmen auf MS) zeigt, dass 80% der befragten Menschen mit MS erklärten, dass sie mehr Unterstützung von ihrem Arbeitgeber brauchen würden als sie momentan bekämen, um auch weiterhin arbeiten zu können. Die Frage der Arbeit ist für Menschen mit MS und ihre betreuenden medizinischen Fachkräfte ein Thema, das auch mit Sorge betrachtet wird. Obwohl 81% der Menschen mit MS erklärten, in den letzten 12 Monaten das Thema MS und arbeitsbezogene Angelegenheiten mit ihrem medizinischen Betreuungspersonal besprochen zu haben, wünschte sich die Hälfte der Befragten (51%) mehr Unterstützung von ihrem medizinischen Betreuer durch Gespräche zu ihrer MS mit ihrem Arbeitgeber. Diese Daten legen nahe, dass es viel Spielraum für eine zukünftige Zusammenarbeit zwischen Patienten, behandelndem Arzt und Arbeitgeber gibt, um innovative Möglichkeiten zu finden, wie Menschen mit MS in der Arbeitswelt gehalten werden können – ein Thema, das vor dem Hintergrund beschränkter Budgets und Kürzungen  der Ausgaben im Gesundheitswesen von besonderer Bedeutung ist.„Flexible Arbeitszeiten, Telearbeit und eine angepasste Arbeitsumgebung sowie die Selbstverpflichtung dazu, innerhalb unserer Organisation ein Bewusstsein für unsere fortschrittliche Personalpolitik zu schaffen, werden die Grundpfeiler unserer Beschäftigungspraxis ausmachen“, erklärte Dietmar Eidens, Leiter Human Resources weltweit bei Merck Serono. „Merck Serono ist stolz darauf, der Öffentlichkeit heute das Engagement des Unternehmens für die Umsetzung dieser Praktiken in unseren Standorten in ganz Europa und darüber hinaus vorstellen zu können, und wir erwarten, dass auch andere Unternehmen gemeinsam mit uns das Thema Multiple Sklerose am Arbeitsplatz angehen werden.“„Die Arbeit ist ein wichtiger Teil des Lebens für jeden Menschen. Und für Menschen, die mit Multipler Sklerose leben, kann sie zur Rettungsleine werden, die Unabhängigkeit und eine umfassendere Teilhabe am Arbeitsprozess und in der Gesellschaft ermöglicht“, erklärte Pieter van Galen, ein MS-Patient, dessen Erkrankung vor fünf Jahren diagnostiziert wurde. Er arbeitet weiterhin in Vollzeit in Belgien und benachbarten Ländern als selbständiger Trainer und Berater für verschiedene Unternehmen. „Diese Befragung zeigt die wichtige Rolle auf, die Arbeitgeber und Fachkräfte im Gesundheitswesen einnehmen können, wenn sie Menschen mit Multipler Sklerose die Teilnahme am Arbeitsleben ermöglichen. Und das ist einfach umzusetzen: Ich appelliere an alle Arbeitgeber, darüber nachzudenken, die Arbeitszeit flexibel zu gestalten, Arbeitsplätze leicht zugänglich zu machen und auch gut erreichbare und nahe gelegene Parkplätze einzurichten.“ Der Welt-MS-Tag 2011, ein von der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) veranstalteter Aktionstag, hat in diesem Jahr den Schwerpunkt ‚Arbeit und MS‘ und fokussiert auf die Rolle der Arbeitgeber im Hinblick darauf, Menschen mit MS den Verbleib in der Arbeitswelt zu ermöglichen (http://worldmsday.org/). Der Aktionstag ist eine unabhängige Veranstaltung, die sich an verschiedenste Anspruchsgruppen richtet. Merck Serono hat darauf reagiert und sich zu HR-Leitlinien verpflichtet, die berufstätige Menschen mit MS unterstützen. Dieses Thema ist von besonderer Bedeutung für Menschen mit MS in Europa, da MS häufig Personen trifft, die im Arbeitsleben stehen, und – ohne spezielle Regelungen – die Diagnose möglicherweise bedeuten kann, dass Jahre des Berufslebens verloren gehen. Tatsächlich geben bis zu 47% der Menschen innerhalb von drei Jahren nach der Diagnose MS ihre Arbeit auf. </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306400995432&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Passivrauchen erhöht das Multiple-Sklerose-Risiko</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306222638500&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 24 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>STOCKHOLM (Biermann) - Raucher erkranken mit höheren Wahrscheinlichkeit an Multipler Sklerose. Dieser Zusammenhang ist bereits in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen worden. Aktuelle Forschungsergebnisse legen jetzt allerdings nahe, dass auch Passivrauchen das MS-Risiko nach oben treibt.Für ihre Untersuchungen nutzten die schwedischen Wissenschaftler einen Pool an Aufzeichnungen über Menschen, die unter MS litten. Aus diesen fischten hatten. Diese verglichen sie mit 1635 Personen, die weder rauchten, noch an MS erkrankt waren.Dabei richteten sie ihr Augenmerk insbesondere auf die Menschen, die zwar selber nie zur Zigarette gegriffen hatten, dennoch aber dem Qualm ausgesetzt waren – beispielsweise weil sie mit Rauchern zusammenlebten. Ihre Auswertung zeigte, dass auch diese als Passivraucher bezeichneten Menschen mit einer größeren Wahrscheinlichkeit an MS erkrankten. Das Erkrankungsrisiko stieg dabei mit Dauer und Intensität des passiven Rauchens an.Da eine Verbindung zwischen Schnupftabak und MS bislang nicht nachgewiesen werden konnte, gehen die Wissenschaftler davon aus, dass ein Bestandteil des Qualms die Lungen irritiert und somit die Entstehung von MS begünstigt. Inwiefern auch andere Stoffe – etwa aus verschmutzter Luft – zu solchen Lungenirritationen führen könnten, müsse zukünftig untersucht werden.Quelle: Multiple Sclerosis, Onlineveröffentlichung vom 3. März 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1306222638500&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Designwettbewerb: Bewerten Sie mit!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305791613296&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 19 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Noch bis zum 29. Mai können MS-Patienten für ihren Favoriten beim Online-Designwettbewerb stimmen. Entscheiden Sie mit, welches Design als „Limited Edition“ für eine Schutzhülle für elektronische Injektoren produziert wird.Die Gestaltungsphase endet am 22. Mai 2011. Alle eingereichten Entwürfe für die neue Schutzhülle können noch bis zum 29. Mai in der Online-Galerie bewertet werden. Der „Designer“, auf dessen Entwurf die meisten Stimmen entfallen, gewinnt eine Übernachtung in einem 5-Sterne-Hotel in Berlin inkl. Tickets für den Besuch der Neuen Nationalgalerie. Und auch für die Plätze zwei bis zehn winken attraktive Preise wie ein 50 Euro-Gutschein für den Onlineshop Remember oder das Buch „Zeichnen für verkannte Künstler“.Alle Informationen zum Wettbewerb und die Möglichkeit der Stimmabgabe finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305791613296&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS-Sommer-BAZAR 2011</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305791476703&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 19 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>München - Schöne Dinge für einen guten Zweck! Endlich ist der Sommer da! Der traditionelle MS-Sommer-BAZAR, der am 27. und 28. Mai 2011 wieder stattfinden wird, bietet schöne Dinge zum günstigen Preis. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf kommt Menschen in Bayern zugute, die an der unheilbaren Krankheit der Multiple Sklerose (MS) erkrankt sind.Bereits im 38. Jahr bietet der MS-BAZAR schöne Dinge für den guten Zweck. Neben aktueller Neuware gibt es erstklassige Kleidung aus zweiter Hand für Damen, Herren und Kinder – und das zum Schnäppchenpreis. Darüber hinaus Accessoires wie Tücher, Taschen und Schmuck, aber auch Sportartikel, Spielsachen, Bücher, CDs, DVDs und Nippes werden angeboten.Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sammeln, sortieren und etikettieren das ganze Jahr über die Ware für den MS-BAZAR. Einige von ihnen engagieren sich seit der Gründung im Jahr 1973 und werden auch beim Sommer-BAZAR wieder an den Verkaufstischen stehen.Kommen auch Sie zum Bummeln, Entdecken und Einkaufen!Es lohnt sich!Termine:Freitag, 27. Mai 2011, 14:00 bis 19:00 UhrSamstag, 28. Mai 2011, 10:00 bis 16:00 Uhr (Nachverkauf)Ort:Martin-Kollar-Straße 10b, Gewerbegebiet Moosfeld, 81829 München, Tel.: 089/ 688 17 86Öffentliche Anbindung:U2 oder S4 und S6 zur Haltestelle „Truderinger Bahnhof“, weiter mit dem Bus Nr. 194 Richtung Riem zur Haltestelle „Stahlgruberring“. Am Samstag bietet der MS-BAZAR einen Shuttle-Bus ab der Haltestelle „Stahlgruberring“ an.Mit Ihrem Einkauf unterstützen Sie den DMSG Landesverband Bayern dabei, sein umfangreiches Hilfsangebot für die bayerischen MS-Betroffenen aufrecht zu erhalten. Damit können MS-Betroffene trotz ihrer Erkrankung immer wieder neuen Lebensmut schöpfen. Wir helfen durch unabhängige und individuelle Beratung, spezielle Angebote für Neuerkrankte oder Angehörige und einer gezielten Begleitung bei den alltäglichen Herausforderungen.Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.dmsg-bayern.deHintergrund:Der „MS-BAZAR“ hat es sich 1973 zur Aufgabe gemacht, MS-Betroffene und deren Angehörige finanziell zu unterstützen. Die Erlöse aus den Verkäufen gehen (pflegebedürftigen) MS-Kranken zu, werden als Zuwendungen für in Not geratene Familien oder als Zuschüsse für krankheitsbezogene Seminare genutzt und vieles mehr. Auch unterstützen die Einnahmen aus den MS-BAZARen die Aufrechterhaltung der acht Beratungsstellen in Bayern. Sie werden zur Anschaffung behindertengerechter Pkws und Kleinbusse für die Beratungsstellen eingesetzt. Darüber hinaus helfen die Gelder, Pflegeheime für junge MS-Patienten familienfreundlicher zu gestalten.Was in den Anfängen eine kleine Ansammlung von Kleidungsstücken war, die gut in einer Kammer in der Privatwohnung der MS-BAZAR Gründerin Rosemarie Noris Platz hatte, entwickelte sich über die Jahre zu einem traditionellen Treffpunkt mit einem gut sortierten und breit gefächertem Angebot.Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) ist die älteste Hilfsorganisation für Menschen mit Multipler Sklerose in Deutschland. Der Landesverband Bayern e.V. betreut seit nunmehr über 50 Jahren Multiple-Sklerose-Erkrankte in ganz Bayern. Ihm gehören aktuell mehr als 7.000 Mitglieder an; über 200 angegliederte Selbsthilfegruppen bieten Ratsuchenden Orientierung und Begleitung.Alleine in Bayern wird die Zahl der Betroffenen auf aktuell 15.000 geschätzt. Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, sie ist nicht heilbar, nicht ansteckend und wird nicht vererbt. MS trifft alle Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten. Sie äußert sich bei jedem Betroffenen anders und nimmt unterschiedlichste Verläufe. Problematisch ist der sprunghafte und unvorhersehbare Verlauf der Krankheit. Meist tritt MS im jungen Erwachsenenalter auf – in der Regel im Alter zwischen 20 und 40 Jahren.Betroffene und Angehörige können sich an die Landesgeschäftsstelle in München oder eine der sieben Beratungsstellen in Augsburg, Bayreuth, Nürnberg, Passau, Regensburg, Rosenheim und Höchberg/Würzburg wenden. Dort erhalten sie und Angehörige professionelle und unabhängige Beratung, Unterstützung bei der Vermittlung sozialer Hilfen und Dienstleistungen sowie in besonderen Fällen Sachleistungen und finanzielle Hilfen.Trotz Fortschritten in der Medizin erkranken rund 15 Menschen täglich deutschlandweit an Multipler Sklerose – die Dunkelziffer ist weitaus höher.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305791476703&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Diskriminierung auch bei öffentlichen Arbeitgebern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305791343578&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 18 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Schwerbehinderte Menschen dürfen bei Vorstellungsgesprächen nicht benachteiligt werden – so lautet das Gesetz. Dennoch verstoßen auch öffentliche Arbeitgeber immer wieder gegen diese Regelung. Massive Kritik ernten sie dafür von der Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, und dem Beauftragen der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe.Für öffentliche Arbeitgeber besteht die Verpflichtung schwerbehinderte Bewerber für ein Gespräch einzuladen. Nur in bestimmten Fällen kann diese Regelung ausgesetzt werden, wenn beispielsweise bereits aus der Bewerbung hervorgeht, dass der Kandidat offensichtlich ungeeignet ist. Dennoch scheint es so, dass viele Stellen vergeben werden, ohne dass den behinderten Bewerbern eine Chance eingeräumt wurde.„Monat für Monat erreichen uns Anfragen, die darauf hindeuten, dass den Betroffenen ihre rechtlich verbürgte Chance auf ein Vorstellungsgespräch genommen wurde. Dabei haben die öffentlichen Arbeitgeber Vorbildfunktion“, machten Lüders und Hüppe in einer schriftlichen Mitteilung deutlich.Die Aufgabe der Antidiskriminierungsstelle ist es, Diskriminierungen jeglicher Art zu verhindern beziehungsweise zu beseitigen. Mit dem Amt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen verfolgt die Regierung das Ziel, Menschen mit Behinderungen erfolgreich und spürbar in die Gesellschaft einzugliedern.Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die belange behinderter Menschen, Mitteilung vom 17. März 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305791343578&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Auch bei Medikamenten muss auf das Verfallsdatum geachtet werden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305559282050&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 16 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN/ESCHBORN (Biermann) - Ist das Haltbarkeitsdatum eines Medikaments überschritten, so sollte es entsorgt werden. Diese deutliche Aussage formulierte die Pharmazeutische Zeitung in ihrer Märzausgabe und widerspricht damit Beiträgen aus anderen Medien.„Arzneimittel sind nur zeitlich begrenzt verwendbar. Berichte, dass Medikamente ohne Bedenken noch über das Verfalls- oder Haltbarkeitsdatum hinaus eingesetzt werden können, sind schlicht falsch“, betonte die Apothekerin Dr. Charlotte Kloft, Mitglied der Chefredaktion der Pharmazeutischen Zeitung. „Patienten sollten das Verfallsdatum ernst nehmen. Auf jeder Packung steht, bis wann ein Arzneimittel verwendbar ist.“Eine Lagerung über das Verfallsdatum hinaus kann dem Artikel zufolge dazu führen, dass sich der Wirkstoff abbaue. Gefährliche Unterdosierungen seien die Folge. Darüber hinaus könnten nach Ablauf des Verfallsdatums bei einigen Medikamenten giftige Nebenprodukte entstehen oder ein mikrobieller Befall auftreten.Das Haltbarkeitsdatum wird für jedes Medikament im Zuge des Zulassungsverfahrens individuell festgelegt. Innerhalb dieses Zeitrahmens dürfen keine giftigen Nebenprodukte entstehen und mindestens 95 Prozent des Wirkstoffs müssen erhalten bleiben.Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekenverbände, Mitteilung vom 15. März 2011 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305559282050&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Auch bei körperlich eingeschränkten Frauen verläuft eine Schwangerschaft zumeist ohne Probleme</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305296909111&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 13 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BETHESDA/HOUSTON (Biermann) – Körperliche Einschränkungen der werdenden Mutter üben in der Regel keinen Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft aus. Die Frauen bringen ihre Kinder allerdings häufiger durch einen Kaiserschnitt und mit einem geringeren Gewicht zur Welt – so lautet das Ergebnis eines zweitägigen Workshops, auf dem Experten über mögliche Zusammenhänge diskutierten.Wissenschaftliche Daten darüber, ob sich körperliche Behinderungen der Mutter auf die Schwangerschaft oder das Kind auswirken, sind leider nur in geringem Maße vorhanden. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Untersuchungen, die zu diesem Thema durchgeführt wurden, meist nur wenige Frauen umfassten.Daher setzten sich Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen in Bethesda, Maryland, zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen, eventuelle Probleme zu erfassen und Empfehlungen für die zukünftige Forschung zu formulieren. Ihre eigenen Erkenntnisse gründeten auf der Behandlung und Betreuung von Schwangeren, die beispielsweise an Multipler Sklerose erkrankt waren oder Rückenmarksverletzungen erlitten hatten.In den meisten Fällen – darin waren sich die Experten einig – verläuft eine Schwangerschaft trotz eventueller körperlicher Einschränkungen der Mutter gut. Einige Probleme treten allerdings etwas vermehrt auf, beispielsweise Harnwegsinfekte, Atemprobleme oder Hautgeschwüre. Zudem leiden körperlich eingeschränkte Frauen etwas stärker unter Stress oder Stimmungsschwankungen. Bei der Pflege und Versorgungen der Schwangeren und des Neugeborenen treten einige Barrieren auf, mit denen Frauen, die voll beweglich sind, nicht zu kämpfen haben.Quelle: Obstet Gynecol. 2011 Apr;117(4):935-947</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305296909111&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Broschüre für Partner und Angehörige: MS besser verstehen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305186810843&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 12 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Wie man den Alltag meistert und Ängste gemeinsam überwindet, wenn ein naher Angehöriger an Multipler Sklerose erkrankt, erläutert ein neuer Ratgeber, der kostenlos bestellt werden kann.Nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern auch für Familie und Freunde ist die Diagnose MS ein großer Schock. Jeder muss lernen, mit der neuen Situation umzugehen und sich auf ein anderes Miteinander einzustellen. Das Motto „Gemeinsam sind wir stark“ sollte besonders dann gelten, wenn der Partner oder ein enger Verwandter mit der Nervenerkrankung leben muss.Früh erkannt und frühzeitig behandelt, muss MS nicht automatisch „im Rollstuhl enden“. Für die Betroffenen ist es wichtig, dass man mit ihnen rücksichtsvoll, aber weiterhin ganz normal umgeht. Vielen hilft es außerdem, offen über ihr Leiden sprechen zu können.Was MS ist, wie sich der Alltag verändert und wie man einen MS-Patienten am besten unterstützt – all das beschreibt für Laien verständlich, die Broschüre Nr. 04 „MS erklärt für Partner und Angehörige – Am besten gemeinsam“. Diese kann kostenlos unter der Infoline 08 00 732 4344 bestellt werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305186810843&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Einladung zum „Welt MS Tag“ am Mittwoch, 25. Mai 2011 von 11:00 - 22:00 Uhr</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305186691062&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 12 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN – "Ich habe MS. Und keiner sieht es." Unter diesem Motto steht der „Welt MS Tag 2011“. Multiple Sklerose ist immer noch nicht heilbar. Die chronische Autoimmunerkrankung tritt meist im jungen Erwachsenenalter auf und verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen schlagartig. Seit mehr als 50 Jahren setzt sich die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Bayern e. V. für MS-Betroffene ein.Am Mittwoch, 25. Mai 2011 lädt die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Bayern e.V. (DMSG) ab 11:00 bis 22:00 Uhr zum "Welt MS Tag" in die Eventlocation „8seasons“ (ehemals „Isar Post“), unter historischem Dach, in die Sonnenstraße 26, nach München ein. (http://www.8-seasons.com/ - http://www.dmsg-bayern.de)Der DMSG Landesverband Bayern e.V. bietet am „Welt MS Tag“ ein vielfältiges Programm, darunter auch interessante Vorträge. Dr. med. Nicolaus König, Vorsitzender des ärztlichen Beirates der DMSG Landesverband Bayern e. V. und ehemaliger ärztlicher Direktor der Marianne-Strauß-Klinik, Kempfenhausen, spricht von 11:30 bis 11:45 Uhr und von 13:00 bis 13:15 Uhr. Der Facharzt für Neurologie und Psychiatrie der Marianne-Strauß-Klinik, Dr. Martin Meier trägt von 15:00 bis 15:15 Uhr und von 18:15 bis 18:45 Uhr vor. Beide Referenten informieren über sichtbare und unsichtbare Symptome der Multiplen Sklerose und deren Therapiemöglichkeiten. Eine Ausstellung in Text- und Bildtafeln zeichnet die Geschichte des Verbandes nach, wie sich der Verband mit seinen 7.335 Mitgliedern in seinem langjährigen Wirken als gewachsene, moderne und groß angelegte Organisation auf allen Ebenen für die Belange der MS-Patienten einsetzt. Zum besseren Verständnis der Symptome enthält die Ausstellung eine interaktive Station. Hier können die Gäste selbst erfahren, wie sich ein Leben mit Multipler Sklerose anfühlt. Es wird einen Informationsstand zum „Welt MS Tag“ am Sendlingertor in München geben, um Passanten zur Veranstaltung in das „8seasons“ einzuladen, wie auch auf das Thema „MS“ aufmerksam zu machen. Fachkliniken sind am „Welt MS Tag“ im „8seasons“ auch vertreten. Neben Vorträgen, der Ausstellung und Informationsständen haben die Besucher Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Ärzten und fachkundigen Beratern der DMSG Landesverband Bayern. Willy Michl, der Isarindianer und Blues-Legende wird bei der Veranstaltung mit mehreren Konzerteinlagen dabei sein. (Konzertzeiten: 14:00–14:30 Uhr, 16:45–17:15 Uhr und 19:30-20:30 Uhr Nach dem informativen Tag findet ab 20:30 Uhr für alle Gäste - das „Come Together“ - im 8seasons“ statt. Das GOP Varieté-Theater München bietet zum „Welt MS Tag“ am 25. Mai 2011 eine spezielle Aktion. Bei Buchung mit dem Stichwort „DMSG“ für die Show „RED - Eine Hommage an die Farbe der Liebe am 25. Mai 2011“ gehen bei einem Ticket inkl. 2-Gang-Menü 15,- Euro als Spende an den DMSG Landesverband Bayern e.V.. Die Sponsoren draisin GmbH, Käfer Bäder, Merck Serono GmbH und TEVA Pharma GmbH überstützen die Veranstaltung des „Welt MS Tages“ in München. Mehr aktuelle Informationen zur Veranstaltung „Welt MS Tag“: http://www.dmsg-bayern.deAnsprechpartnerin: Monika von Pölnitz-Egloffstein: Tel.: 089/ 236641-24, E-Mail: pr@dmsg-bayern.de</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1305186691062&amp;mode=detail</guid></item><item><title>CADASIL – eine Erkrankung mit MS-ähnlichen Symptomen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304931417864&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 09 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MAYWOOD, ILLINOIS (Biermann) - CADASIL ist eine Erkrankung, die durch einen Fehler in einem bestimmten Gen hervorgerufen wird. Bei vielen Patienten werden die Symptome allerdings nicht richtig zugeordnet – und der Verdacht fällt auf Multiple Sklerose.CADASIL (aus dem Englischen: Cerebral Autosomal Dominant Arteriopathy with Subcortical Infarcts and Leukoencephalopathy) ist eine eher seltene Erkrankung, die sich bereits bei jungen Menschen äußert. Erste Symptome sind häufig migräneartige Kopfschmerzen, die durch charakteristische Veränderungen der Blutgefäße ausgelöst werden. Mit fortschreitendem Krankheitsverlauf können dann Schlaganfälle, Depressionen und Einschränkungen der Beweglichkeit auftreten. Ein spätes CADASIL-Symptom ist das Auftreten von Demenz.Hervorgerufen wird die Erkrankung durch einen Fehler in dem Gen NOTCH3. Besitzt ein Mensch eine fehlerhafte Kopie des Gens, so bricht die Krankheit bei ihm zwangsläufig aus. Zudem beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass er das kranke Gen an seine Kinder weitergibt, 50 Prozent.Wissenschaftler aus Maywood in Illinois untersuchten elf Patienten, die unter CADASIL litten, sehr genau. Dabei fiel ihnen auf, dass diese häufig zunächst mit falschen Diagnosen konfrontiert wurden und einige Zeit verstrich, bis ihre Symptome richtig zugeordnet wurden. Häufig gingen die Ärzte fälschlicherweise von einer Multiplen Sklerose aus. Warum so oft eine MS als Ursache der Symptome vermutet wurde, hat nach Ansicht der Wissenschaftler viele Gründe: So treten bei beiden Erkrankungen die ersten Symptome häufig in jungen Jahren auf. Auch gleichen sich die Veränderungen im Gehirn, die auf MRT-Aufnahmen zu sehen sind. Und nicht zuletzt verursachen beide Krankheiten neurologische Symptome.Quelle: Loyola University Health System, Mitteilung vom 9. März 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304931417864&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Frist verlängert: Bis Ende Mai mitmachen beim Designwettbewerb!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304582006240&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Bis zum 29. Mai 2011 sind MS-Patienten eingeladen, eine neue Schutzhülle für elektronische Injektoren zu entwerfen und eingereichte Designs zu bewerten. Am Online-Designwettbewerb auf www.leben-mit-ms.de können alle Patienten teilnehmen, die mit einem Multiple Sklerose-Medikament von Merck Serono behandelt werden.Nach dem Wettbewerb wird eine Limited Edition der Schutzhülle mit dem Gewinnerdesign produziert. Auf die zehn besten Hobbydesigner warten attraktive Preise, wie z.B. eine Übernachtung im 5-Sterne-Hotel für zwei Personen in Berlin oder Gutscheine für den Onlineshop „Remember“. Machen Sie mit und stellen Sie Ihre Kreativität unter Beweis! Zum Wettbewerb gelangen Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304582006240&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats Mai: Therapietreue</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304582211662&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 05 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Regelmäßig ein MS-Medikament spritzen – das erfordert Durchhaltevermögen. Dranbleiben lohnt sich, wie viele Studien zeigen: Schubaktivität und das Fortschreiten der MS können so verringert werden.Unterstützung bei der Therapie erhalten Patienten auf vielfache Weise. Neurologen und MS-Betreuer/innen, aber auch Partner, Familie und Freunde stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wie das aktuelle Schwerpunktthema auf www.leben-mit-ms.de zeigt. Aber auch einfach anwendbare Injektionshilfen haben einen positiven Einfluss auf die Therapietreue, so die Studie „Innovation hautnah“. Das Interview mit dem Co-Autoren der Studie, dem Bamberger Neurologen Dr. Boris Kallmann, gibt Einblicke in die Studienergebnisse und deren Bedeutung.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304582211662&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kostenloser Ratgeber zum Thema Pflege erschienen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304579750411&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 04 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann)   „Ratgeber Pflege – Alles, was Sie zur Pflege wissen müssen“, so lautet der Titel einer Broschüre, die das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Anfang des Jahres veröffentlichte. Sie behandelt die wichtigsten Aspekte rund um diesen Bereich und kann Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen helfen, eine individuelle Lösung zu finden.Die Publikation klärt auf etwas mehr als 100 Seiten über verschiedene Punkte zum Thema Pflege auf. Grundsätzliche Fragen wie „Was ist die Pflegeversicherung?“ und „Wie wird die Pflegeversicherung finanziert?“ werden dabei ebenso behandelt, wie konkretere Fragen, etwa zum ambulanten Pflegedienst, zur Urlaubsvertretung oder zur vollstationären Pflege.Die Broschüre, die den Stand von Februar 2011 wiedergibt, kann kostenlos auf der Internetseite des BMG heruntergeladen werden.Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, „Ratgeber Pflege – Alles, was Sie zur Pflege wissen müssen“</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304579750411&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Der Welt-MS-Tag steht 2011 im Zeichen der Berufstätigkeit</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304340228676&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 02 May 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HANNOVER (Biermann)   Am 25. Mai ist es wieder soweit: Der Welt-MS-Tag lenkt weltweit das öffentliche Interesse auf die Belange und Interessen von Menschen mit MS. In diesem Jahr steht der Tag international unter dem Motto „Arbeit und MS“.Arbeit bedeutet für viele Menschen weit mehr als finanzielle Unabhängigkeit. Sie bietet eine Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und kann das Selbstwertgefühl stärken. Darüber hinaus ist der Arbeitsplatz für viele Beschäftigte auch von sozialer Bedeutung, denn nicht selten wird der Kontakt zu den Kollegen über die Jahre hinweg persönlicher und es entstehen wertvolle Freundschaften, die man nicht missen möchte.Auch eine MS-Diagnose bedeutet nicht zwangsläufig das Aus für den Job. Dennoch können mit fortschreitendem Krankheitsverlauf Probleme auftreten, die durch die unterschiedlichen MS-Symptome – beispielsweise durch Einschränkungen der Beweglichkeit oder durch Konzentrationsstörungen – hervorgerufen werden. Oft helfen den Betroffenen aber bereits kleine Umstellungen, um diese Schwierigkeiten zu meistern.Das bestätigt auch eine Umfrage der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) aus dem vergangenen Jahr, an der mehr als 8700 Personen mit MS und ihre Betreuer  aus 125 Ländern teilnahmen. Zu den häufigsten Lösungsansätzen gehören demnach flexible Arbeitszeiten, eine sitzende Tätigkeit und ein Platz für kurze Ruhepausen am Tag.Der zweite Teil der Umfrage, zu dem auch der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft e.V. aufruft, findet in diesem Jahr statt. Getreu dem diesjährigen Motto des Welt-MS-Tages dient er dazu, herauszufinden, welche Maßnahmen und Einrichtungen in den Unternehmen und Verbänden bereits vorhanden sind, um Menschen mit chronischen Erkrankungen den Arbeitsalltag zu erleichtern.Quelle: Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304340228676&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Fremdsprachen schützen das Gedächtnis</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304062760077&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 29 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HONOLULU (Biermann) – Das Sprechen und Erlernen von Fremdsprachen schützt unser Gedächtnis, wie eine Untersuchung aus Luxemburg belegt. Demnach leiden Menschen, die drei oder mehr Sprachen sprechen, auch im Alter wesentlich seltener unter kognitiven Einschränkungen.Nicht nur MS-Patienten leiden darunter, dass ihre geistigen Fähigkeiten mit fortschreitendem Krankheitsverlauf nachlassen können. Im Gegenteil: Für viele Menschen ist das eine Begleiterscheinung des Älterwerdens. Dennoch muss sich niemand diesem Schicksal kampflos ergeben, denn wissenschaftliche Erkenntnisse deuten daraufhin, dass ein aktives Gehirn, das regelmäßig gefordert wird, in beiden Fällen besser geschützt ist.Das Erlernen und Sprechen einer Fremdsprache fordert unterschiedliche Bereiche unseres Gehirns und könnte demnach einen großen Beitrag zum Schutz vor nachlassenden geistigen Fähigkeiten leisten. Diese Annahme bestätigten die luxemburgischen Forscher mithilfe einer aktuellen Untersuchung, an der 230 Männer und Frauen mit einem durchschnittlichen Alter von 73 Jahren teilnahmen. 44 von ihnen gaben an, dass sie unter kognitiven Einschränkungen litten. Alle Versuchsteilnehmer beherrschten mindestens zwei Sprachen.Die Wissenschaftler wiesen einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Anzahl der gesprochenen Sprachen und der Gedächtnisleistung nach. So litten Personen, die vier oder mehr Sprachen beherrschten, fünfmal seltener unter kognitiven Einschränkungen als bilinguale Menschen. Aber auch zwei Sprachen, die aktiv angewendet wurden, wirkten sich bereits schützend auf das Gedächtnis aus.Quelle: American Academy of Neurology (AAN), Mitteilung vom 8. Februar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1304062760077&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Expertenchat auf www.leben-mit-ms.de: Wichtige Fragen und Antworten jetzt online</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303976164485&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Die wichtigsten Fragen und Antworten des letzten Expertenchats können ab sofort auf www.leben-mit-ms.de heruntergeladen werden. Der Live-Chat stand unter dem Motto „Multiple Sklerose: Einfach und individuell spritzen mit modernen Injektoren“.Die drei Experten, die niedergelassenen Neurologen Dr. med. Stefan Ries und Dr. med. Gudrun Japp sowie die MS-Betreuerin Heike Borchert, hatten Mitte März buchstäblich alle Hände voll zu tun: Sie standen vor der schwierigen Aufgabe, in zwei Stunden Antworten auf unzählige Fragen zu tippen. Das Ergebnis gibt es jetzt als Zusammenfassung auf www.leben-mit-ms.de zum Download. Dort können Teilnehmer und diejenigen, die ihn verpasst haben, das Dokument auch anfordern. Es wird dann zusammen mit weiterem Informationsmaterial per Post versendet. Hier können Sie die wichtigsten Fragen und Antworten herunterladen oder bestellen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303976164485&amp;mode=detail</guid></item><item><title>EinmalPen für den Einstieg in die MS-Therapie</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303976286330&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 28 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab Mai gibt es eine neue, vorgefüllte Injektionshilfe von Merck Serono, die sich durch eine schnelle und sehr leichte Anwendung in nur zwei einfachen Schritten auszeichnet. Der EinmalPen eignet sich besonders gut für den Einstieg in die Behandlung und wegen des leichten Gewichts auf Reisen. Der Pen vereint daneben auch die Vorteile herkömmlicher Injektionssysteme wie ein langsames Einspritzen des Wirkstoffs und einen standardisierten Injektionsvorgang. Er wird mit einer Monatspackung in zwei unterschiedlichen Dosierungen und als Startpackung für den einschleichenden Therapiebeginn angeboten. Die Injektion ist schnell und leicht, da der EinmalPen vordosiert und damit schnell einsatzbereit ist. Ohne Vorbereitungszeit wird eine sichere Injektion durch optimalen Druck und genauer Injektionstiefe ermöglicht.Nach Ergebnissen einer Benutzerstudie ist die Injektionshilfe zuverlässig in der Anwendung und gut in den Alltag zu integrieren. Als besonders positiv wurde die einfache Handhabung bewertet, die gerade neu diagnostizierten Patienten den Einstieg in die Behandlung erleichtern kann. 72 Prozent der Patienten gaben an, die Injektionshilfe auch weiterhin zu nutzen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303976286330&amp;mode=detail</guid></item><item><title>iPhone App bietet Übersicht über barrierefreie Angebote</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303891635921&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 27 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HAMBURG/ISMANING (Biermann) - Die iPhone App „MyHandicap“ bietet ihren Nutzern eine umfassende Sammlung barrierefreier Angebote an. Damit ermöglicht sie es Menschen mit körperlichen Einschränkungen, auch unterwegs gezielt nach behindertengerechten Orten zu suchen.Will der Regen beim Städtetrip am Wochenende kein Ende nehmen, so muss schnell ein Plan B her. Aber ist die Ausstellung im Museum um die Ecke auch barrierefrei? Und wo befindet sich die nächstgelegene rollstuhlgerechte Toilette? Auf diese Fragen sollen Nutzer zukünftig an Ort und Stelle eine Antwort erhalten, denn die App MyHandycap umfasst eine Vielzahl an barrierefreien Adressen, die in Kategorien wie Freizeit &amp; Sport, Bildung &amp; Beruf oder Gesundheit &amp; Pflege unterteilt sind. Entwickelt wurde sie gemeinsam von der gemeinnützigen Stiftung MyHandicap und dem IT-Unternehmen Ib-lab.Ende des vergangenen Jahres wurde die Anwendung mit dem WSA Mobile, einer globalen Initiative im Rahmen von und in Kooperation mit den United Nations World Summit on Information Society (WSIS) ausgezeichnet. Robert Freumuth, Geschäftsführer von MyHandicap Deutschland, kommentierte anlässlich der Preisverleihung: „ Smartphones erlauben es den Nutzern ‚always in touch’ mit dem Internet zu sein, Menschen mit Behinderungen wird so, zum Beispiel über die Möglichkeit schnell und von jedem Standort aus für sie relevante Adressen abfragen zu können, die selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben enorm erleichtert.“Quelle: Ib-Lab GmbH und Stiftung MyHandycap gemeinnützige GmbH, Mitteilung vom 15. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303891635921&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Tiefe Einblicke in die Wirkweise von Medikamenten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303808681625&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 25 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ERLANGEN/NÜRNBERG (Biermann) ‑ Einem internationalen Wissenschaftlerteam ist es gelungen, ein Medikament in Aktion zu beobachten. Die Forscher erhoffen sich dadurch ein besseres Verständnis der Wirkweise von Arzneimitteln.Zu verstehen, wie ein Medikament im Körper genau wirkt, ist ein lang gehegter Wunsch in der Arzneimittelforschung. Denn so ließen sich beispielsweise besonders schnell wirkende Medikamente entwickeln. Einen wichtigen Schritt in diese Richtung haben die Forscher aus Deutschland, Irland und den USA jetzt getan: Sie konnten zum ersten Mal dabei zusehen, wie ein Arzneistoff mit seiner entsprechenden Ansatzstelle im Körper in Verbindung tritt.Viele der verschriebenen Medikamente entfalten ihre Wirkung, indem sie zunächst an ein bestimmtes Protein andocken. Je nachdem, ob das Protein ‑ das auch als Rezeptor bezeichnet wird ‑ durch den Wirkstoff blockiert oder aktiviert wird, leitet es dann weitere Schritte ein oder stoppt bereits laufende Prozesse. Bei den Andockversuchen gilt das Schlüssel-Schloss-Prinzip, denn nur ein ganz bestimmter Wirkstoff (Schlüssel) passt genau auf den Rezeptor (Schloss).Leider sind die Anziehungskräfte bei der Kontaktaufnahme sehr schwach, sodass dieser Prozess nur schwer zu beobachten ist. Auch bei ihrer aktuellen Arbeit mussten die Wissenschaftler einen Trick anwenden, um die Bindung künstlich zu verstärken. Mithilfe dieses Tricks gelang es ihnen aber dann, diese Wechselwirkungen genau zu studieren.Bislang beschränken sich die Untersuchungen auf einen bestimmten Typ von Rezeptoren, die zum Beispiel auf Asthma- und Herz-Kreislauf-Medikamente reagieren. Damit sind die Forschungsergebnisse für andere Medikamentenbereiche aber nicht nutzlos: „Wir gehen davon aus, dass sich unsere Technologie und die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Wirkstoffgruppen und die zugehörigen Rezeptoren übertragen lassen“, erläuterte Prof. Peter Gmeiner. Der Pharmazeutische Chemiker hat an den aktuellen Untersuchungen mitgewirkt.Quelle. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Mitteilung vom 10. Februar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303808681625&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Aktuelle Ausgabe msdialog jetzt online</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303370412069&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die aktuelle msdialog steht erstmals auch auf www.leben-mit-ms.de zum Download bereit. Menschen mit MS stehen im Mittelpunkt der Zeitschrift: In der ersten Ausgabe dieses Jahres erzählen Manuela, Patientin und Betreuerin zugleich, und Anna, Sängerin in einer Punkband, von ihrem Umgang mit der Erkrankung.msdialog ist eine Zeitschrift nicht nur für sondern auch von Menschen mit MS. Sie fordert die Leser auf, ihre Geschichten zu erzählen. So werden in der aktuellen Ausgabe zum Beispiel bei der Aktion „Ehrenamt“ freiwillige Helfer gesucht, die über ihr Engagement berichten. Das Heft erscheint dreimal jährlich (Februar, Juni und Oktober), liegt in neurologischen Praxen aus und kann hier kostenlos abonniert werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303370412069&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Jetzt mitmachen beim Designwettbewerb!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303370415065&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Bis zum 15. Mai 2011 sind MS-Patienten eingeladen, eine neue Schutzhülle für elektronische Injektoren zu entwerfen und eingereichte Designs zu bewerten. Am Online-Designwettbewerb auf www.leben-mit-ms.de können alle Patienten teilnehmen, die mit einem Multiple Sklerose-Medikament von Merck Serono behandelt werden.Nach dem Wettbewerb wird eine Limited Edition der Schutzhülle mit dem Gewinnerdesign produziert. Auf die zehn besten Hobbydesigner warten attraktive Preise, wie z.B. eine Übernachtung im 5-Sterne-Hotel für zwei Personen in Berlin oder Gutscheine für den Onlineshop „Remember“. Machen Sie mit und stellen Sie Ihre Kreativität unter Beweis! Zum Wettbewerb gelangen Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303370415065&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Outdoor-Abenteurer gesucht!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303370415551&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 21 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Rolli Extreme Tour 2011, die von der KSG Rhein-Neckar e.V. veranstaltet wird, sucht jugendliche Rollstuhl-Fahrer für ein Outdoor-Abenteuer der besonderen Art. Begleitet von erfahrenen Führern und zahlreichen Helfern können Teenager und junge Erwachsene im österreichischen Salzkammergut zeigen, was mit dem Rollstuhl alles möglich ist.Bei Gletscherüberschreitung, Höhlentrekking, Wildwasserfahrt und Gleitschirmfliegen können die Rollstuhlfahrer ihre Grenzen neu ausloten und Selbstvertrauen tanken. Die Rolli Extreme Tour sammelt außerdem Spenden, um junge Menschen mit Behinderung zu unterstützen. Das Geld kommt Vereinen und Organisationen zugute, die sportliche Aktivitäten von behinderten Kindern und Jugendlichen fördern.Für die Rolli Extreme Tour, die vom 28. Juli bis 7. August 2011 stattfindet, können sich alle Sportbegeisterten zwischen 16 und 29 Jahren bewerben. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular stehen auf der Homepage des Veranstalters unter www.ksg-ev.de zur Verfügung. Anfragen können auch direkt an die KSG Rhein-Neckar e.V. gerichtet werden: KSG Rhein-Neckar e.V., Ansprechpartnerin Jule Heil, Tel.: 0163-5776942, juleheil@rehability.de.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303370415551&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wichtiger Kontrollschritt für das Überleben von Nervenzellen entschlüsselt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303299876037&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 20 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BOCHUM (Biermann) - Aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen einen möglichen Weg auf, wie der Körper das Wachstum und Überleben von Nervenzellen steuern könnte. Besonders für Forscher, die nach neuen Therapieoptionen beispielsweise bei Nervenverletzungen oder Multipler Sklerose suchen, könnten die Ergebnisse von großem Interesse sein.Die Nervenzellen des Gehirns und des Rückenmarks sind in ein komplexes Gerüst aus Einweißen und Zuckerresten eingebettet. Dieses auch als extrazelluläre Matrix bezeichnete Gerüst – oder genauer gesagt die darin enthaltenen Zuckerreste   steuern das Wohlergehen der Zellen. Das legen zumindest die Untersuchungen der Bochumer Wissenschaftler nahe, die sich vor allem mit den Interaktionen zwischen Matrix und Motorneuronen beschäftigten. Motorneurone leiten Signale vom Gehirn an die Muskeln weiter. Werden sie verletzt, kann das zu Lähmungen führen.„Wenn wir die Möglichkeit hätten, die extrazelluläre Matrix über Medikamente so zu verändern, dass sie das Wachstum und Überleben von Nervenzellen begünstigt, dann wäre das ein großer Schritt bei der Behandlung von Nervenverletzungen nach Unfällen oder auch für die Behandlung von Krankheiten wie etwa Multiple Sklerose“, erläuterte Prof. Stefan Wiese die Bedeutung des Forschungsansatzes.In Zellkulturen züchteten die Wissenschaftler Motorneurone, die in verschiedene Arten einer extrazellulären Matrix eingebettet waren. Durch den direkten Vergleich von Ansätzen mit und ohne Zuckerresten konnten sie nachweisen, dass diese für das Wachstum und Überleben der Motorneurone wichtig sind.Quelle: Ruhr-Universität Bochum, Mitteilung vom 8. Februar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303299876037&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Auch die eigenen Vorlieben sollten bei der Therapie berücksichtigt werden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303205853476&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 19 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN/SALZBURG/GRAZ (Biermann) - Ärztliche Empfehlungen üben einen starken Einfluss auf den Patienten aus. Das ist nicht immer von Vorteil, wie eine deutsch-österreichische Untersuchung nachwies: Demnach entscheiden sich viele Patienten gegen die Therapieform, die ihnen eigentlich mehr zusagt, wenn ihr Arzt ihnen eine andere Option ans Herz legt.Die Wissenschaftler stellten ihre Versuchsteilnehmer vor eine fiktive Entscheidung, indem sie zwischen zwei möglichen Medikamenten für ihre Therapie wählen sollten. Nachdem sie eine Option gewählt hatten, erhielten sie eine - ebenfalls fiktive - ärztliche Empfehlung für das andere Präparat. Viele der Versuchsteilnehmer folgten diesem Rat und korrigierten ihre vorangegangene Entscheidung.Ungefähr jeder vierte der rund 100 an der Studie teilnehmenden MS-Patienten entschied sich für das vom Arzt empfohlene Medikament und revidierte damit die zuvor gefällte Entscheidung. Das hatte allerdings zur Folge, dass diese Personen mit ihrer Therapie weniger zufrieden waren als die Personen, die nach den eigenen Vorlieben handelten und trotz gegensätzlichem Rat bei ihrer ursprünglichen Wahl blieben.Insbesondere Ärzte sollten nach Ansicht der Forscher diese Erkenntnis im Hinterkopf haben, wenn sie mit ihren Patienten über mögliche Therapieoptionen sprechen. Sie sollten die Betroffenen vermehrt darin bestärken, dass sie auch ihre eigenen Vorlieben in die Entscheidung einfließen lassen.Quelle: Health Expectations, Onlineveröffentlichung vom 16. Februar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1303205853476&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die Erwartungshaltung beeinflusst den Erfolg der Schmerztherapie</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302857180921&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 15 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HAMBURG (Biermann) - Hamburger Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Schmerzmittel bei Personen, die von dem Nutzen des Medikaments überzeugt sind, besser wirken.Der Glauben versetzt bekanntlich Berge. Aktuelle Untersuchungsergebnisse legen jetzt nahe, dass diese Redewendung auch auf Schmerztherapien zutrifft: Denn die Erwartungen, die der Patient an die Behandlung stellt, beeinflussen den Erfolg   und das sowohl im positiven als auch im negativen Sinne!Insgesamt nahmen 22 gesunde Personen an der Studie teil. Die Wissenschaftler versetzten jedem von ihnen mehrfach einen Hitzereiz, der auf einer Skala von 0 bis 100 einen Schmerz hervorrief, der ungefähr 70 entsprach. Während des Versuches erhielten die Probanden über eine Infusion ein stark wirksames Schmerzmittel und wurden mittels Magnetresonanztherapie beobachtet.Beim ersten Test wurde ihnen allerdings nicht mitgeteilt, dass sie ein schmerzlinderndes Medikament erhielten. Der Effekt des Arzneistoffes fiel demnach auch relativ gering aus: Die Teilnehmer empfanden immer noch eine durchschnittliche Schmerzintensität von 60. Beim nächsten Ansatz wussten die Probanden wiederum darüber Bescheid, dass ihnen ein Medikament verabreicht wurde. Und ihr Wissen verdoppelte den Erfolg: Die Stärke des Schmerzes sank auf ungefähr 50.Im letzten Durchlauf behaupteten die Forscher, dass sie die Medikamente jetzt weglassen würden und dass es daher mehr weh tun könnte. In Wirklichkeit erhielten die Versuchsteilnehmer aber auch dieses Mal die gleiche Menge an Schmerzmitteln. Die Aussage der Wissenschaftler führte allerdings dazu, dass die Schmerzintensität wieder auf den Ausgangswert anstieg. „Die negative Erwartung und die Angst vor dem Schmerz haben den Effekt des Medikaments vollständig zerstört. Der Schmerz war bei den Probanden genauso stark, als hätten sie überhaupt kein Medikament bekommen“, kommentierte die Hamburger Privatdozentin Dr. Ulrike Bingel ihre Beobachtung.Nach Ansicht der Neurologin sind die aktuellen Ergebnisse vor allem bei der Behandlung chronischer Schmerzpatienten interessant. Denn der jahrelange Leidensweg, den viele dieser Personen bereits durchlebt haben, könnte dazu führen, dass die Betroffenen weniger Hoffnung in eine neue Therapie setzen – was wiederum den Erfolg schmälern könnte. Eine gezielte und intensive Beratung könnte wiederum dazu beitragen, dass der Patient den neuen Behandlungsansatz positiver sieht und ihm offener gegenübersteht.Quelle: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Mitteilung vom 16. Februar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302857180921&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ratgeber zum Thema Multiple Sklerose und Sport erschienen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302685303506&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 13 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>STUTTGART (Biermann) - Der Ratgeber „Multiple Sklerose und Sport – Immer in Bewegung“ aus dem Trias-Verlag richtet sich an MS-Patienten, die auf der Suche nach einer für sie geeigneten Sportart sind.Körperliche Aktivitäten können einen positiven Einfluss auf den Verlauf der MS ausüben. So trainieren viele Patienten beispielsweise gezielt die Muskeln ihrer Beine, um ihre Beweglichkeit zu erhalten. Aber nicht nur der therapeutische Nutzen sollte bei der Wahl der richtigen Sportart berücksichtigt werden, auch der Spaß darf nicht zu kurz kommen. Denn gerade dieser Faktor entscheidet darüber, wie regelmäßig der Betroffene trainiert.Ist der Entschluss für mehr Bewegung einmal gefasst, so stehen auch MS-Patienten zahlreiche Sportarten offen. Rund 60 verschiedene Aktivitäten – vom Aerobic über Bogenschießen bis zu Yoga – stellt die Autorin Doris Friedrich in ihrem Buch vor. Dabei richtet sie ihren Augenmerk besonders auf den Einfluss, den diese auf die verschiedenen MS-Symptome ausüben können, und listet Vorteile und Risiken auf.Friedrich, die selbst an MS erkrankt ist, arbeitet bereits seit einigen Jahren in einer MS-Schwerpunktpraxis. Bei Trias sind bereits mehrere Ratgeber von ihr erschienen.Quelle: Doris Friedrich, „Multiple Sklerose und Sport – Immer in Bewegung“, 128 Seiten, 22 Abbildungen, Trias-Verlag, 4,95 Euro, ISBN 9783830460343 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302685303506&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Warme Außentemperaturen können die Denkleistung bei Multipler Sklerose schwächen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302685206037&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 12 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HONOLULU (Biermann) - Patienten mit Multipler Sklerose könnte es an wärmeren Tagen schwerer fallen, sich an Informationen zu erinnern oder sie zu verarbeiten. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler aus New Jersey, die ihre aktuellen Ergebnisse auf dem 63. Jahrestreffen der American Academy of Neurology in Honolulu präsentierten.Nach den Angaben der Forscher handelt es sich hierbei um die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen warmem Wetter und dem Wahrnehmungsvermögen beziehungsweise der Denkleistung herstellen konnte. Bekannt war bislang nur, dass eine Verbindung zwischen den Außentemperaturen und der Krankheitsaktivität bei MS besteht.An der aktuellen Untersuchung nahmen insgesamt 80 Personen teil, 40 von ihnen litten unter MS. Alle Studienteilnehmer führten Tests durch, damit die Wissenschaftler ihr Lernvermögen, ihr Gedächtnis und die Geschwindigkeit, mit der sie Informationen verarbeiteten, einschätzen konnten. Zusätzlich zu diesen Ergebnissen notierten die Forscher die Temperaturen für die Tage an denen die Tests stattfanden.Die Auswertung der Untersuchung ergab, dass MS-Patienten an kälteren Tagen um 70 Prozent besser abschnitten als bei wärmeren Außentemperaturen. Diese Verbindung trat bei gesunden Teilnehmern nicht auf.Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte diese Erkenntnis – nachdem sie genauer untersucht wurde – Menschen mit MS bei alltäglichen Entscheidungen leiten und ihren Ärzten die Behandlung erleichtern. Wissenschaftler sollten diesen Zusammenhang darüber hinaus bei ihren Forschungsansätzen berücksichtigen.Quelle: American Academy of Neurology (AAN), Mitteilung vom 8. Februar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302685206037&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Online-Designwettbewerb startet nächste Woche</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302163458218&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 07 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Ab nächsten Montag, dem 11. April, ist es soweit: MS-Patienten, die das Medikament von Merck Serono anwenden, können auf www.leben-mit-ms.de eine Transport- und Aufbewahrungshülle für elektronische Injektoren gestalten.Im patientengeschützten Bereich auf der Webseite ist ein einfacher E-Design-Baukasten installiert, der verschiedene Farben, vorgefertigte Grafiken und geometrische Formen enthält, aber auch freies Zeichnen ermöglicht. Alle Entwürfe werden bis zum 15. Mai in einer virtuellen Galerie ausgestellt und können mittels „Sternchen“ bewertet werden.Zum ersten Gewinner gekürt wird der Entwurf mit der höchsten durchschnittlichen Bewertung. Dessen Designer erhält eine besondere Auszeichnung: Mit seinem Entwurf wird eine „Limited Edition“ der neuen Transport- und Aufbewahrungshülle produziert. Auf die zehn besten Hobbydesigner warten außerdem attraktive Preise. Weitere Informationen zum Designwettbewerb gibt es hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302163458218&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats April: MS und Kinderwunsch</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302163031562&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 07 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Frauen mit MS müssen nicht auf eigene Kinder verzichten. Darüber sind sich Ärzte heute einig. Viele Studien weisen darauf hin, dass eine Schwangerschaft keinen negativen Einfluss auf die MS hat.In bisherigen Untersuchungen zur Sicherheit von Interferon während der Schwangerschaft, wie in der „Merck Serono Global Safety Database“, wurden keine vermehrten Komplikationen oder eine Steigerung schwerer, angeborener Krankheiten festgestellt.MS-Patientinnen sollten ihren Kinderwunsch mit ihrem Neurologen und Gynäkologen besprechen und sich während der Schwangerschaft eng von beiden betreuen lassen. Das Schwerpunktthema des Monats April auf www.leben-mit-ms.de beantwortet Fragen zu MS und Schwangerschaft, Geburt und Stillen. Das Interview mit Dr. Kerstin Hellwig, die das MS- und Schwangerschaftsregister aufbaut, aber auch die Erfahrungsberichte dreier Familien machen Patientinnen, die gerne Kinder und eine Familie möchten, Mut.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1302163031562&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Botenstoff verursacht Müdigkeit bei entzündlichen Autoimmunerkrankungen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301906845392&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 04 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ERLANGEN/NÜRNBERG (Biermann) - Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität und des Universitätsklinikums in Erlangen haben einen Botenstoff entdeckt, der die Kommunikation zwischen Immunsystem und Gehirn steuert. Er könnte die Ursache dafür sein, dass einige Patienten mit entzündlichen Erkrankungen auch unter Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen oder Depressionen leiden.Im Fokus der wissenschaftlichen Untersuchungen standen Patienten mit einer rheumatischen Arthritis. Bei dieser Krankheit handelt es sich ebenso wie bei Multipler Sklerose um eine schwerwiegende Autoimmunerkrankung. Die betroffenen Personen leiden unter entzündeten Gelenken und empfinden damit verbunden teilweise starke Schmerzen. Zusätzlich treten bei ihnen häufig Beschwerden wie Abgeschlagenheit und Schlafstörungen auf – Symptome, die im zentralen Nervensystem entstehen. Wo allerdings die Verbindung zwischen den Gelenken, dem Immunsystem und dem Nervensystem zu suchen ist, war bislang nicht bekannt.Aufnahmen von Mäusegehirnen wiesen den Wissenschaftlern den richtigen Weg: Die Tiere litten unter einer Erkrankung, die der rheumatischen Arthritis beim Menschen stark ähnelt. Bei einer genauen Analyse der Bilder entdeckten die Forscher einen Entzündungsbotenstoff – den sogenannten Tumornekrosefaktor alpha  , der zwischen Gehirn und Immunsystem vermittelt und dabei das Schmerzempfinden beeinflusst. Ihre Beobachtung bestätigte sich auch beim Menschen.„Unsere Forschungsergebnisse lassen sich vermutlich auf eine ganze Reihe von entzündlichen Erkrankungen oder auch Infektionen übertragen“, so Prof. Georg Schett, Mediziner des Universitätsklinikums. „Die Erkenntnisse tragen dazu bei, die Mechanismen von Erkrankungen des Immunsystems aufzuklären. Sie zeigen aber gleichzeitig auch, dass mithilfe moderner Techniken der Bildgebung neue Therapien gegen unterschiedlichste chronische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis entwickelt und analysiert werden können.“Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Mitteilung vom 3. Februar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301906845392&amp;mode=detail</guid></item><item><title>8. Aktionstag der AMSEL im Mai</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301668881838&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 01 Apr 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>STUTTGART (Biermann) - Am 20. und 21. Mai findet in Stuttgart der 8. Aktionstag der Aktion Multipler Sklerose Erkrankter e.V. (AMSEL) statt. Die Anmeldung ist auch online unter www.amsel.de möglich.Der Aktionstag richtet sich an junge MS-Erkrankte unter 40 Jahren und bietet neben Themenräumen und Vorträgen unter anderem auch die Möglichkeit mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Die Themen, die an diesen beiden Tagen Beachtung finden, sind vielfältig: So lauten die Titel der Vorträge beispielsweise „Alleinerziehend und MS“ oder „Stressbewältigung durch die Praxis der Achtsamkeit“.Die Teilnahmegebühren betragen für Mitglieder 40 Euro beziehungsweise 80 Euro für Nicht-Mitglieder und beinhalten bereits eine Übernachtung. Begleitpersonen zahlen 20 Euro (bei Mitgliedern) beziehungsweise 40 Euro (bei Nicht-Mitgliedern). Tagenskarten für 20 Euro sind auch erhältlich.Interessierte finden auf den Internetseiten des AMSEL e.V. weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Onlineregistrierung.Quelle: Aktion Multipler Sklerose Erkrankter e.V.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301668881838&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Entspannen Sie sich!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301556817669&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 31 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Kraft schöpfen und Stress reduzieren - Auszeiten vom Krankheitsalltag sind wichtig für MS-Patienten, um das physische Befinden zu verbessern sowie Ruhe und Gelassenheit zu fördern.Entspannungstechniken, die sich gut für MS-Kranke eignen, sind beispielsweise autogenes Training, progressive Muskelentspannung und Yoga. Viele Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse zum Erlernen an. Wer lieber für sich zu Hause üben möchte, kann dies auch mit Hilfe von DVDs oder Büchern tun.Entspannung kann aber auch heißen, ein gutes Essen in seinem Lieblingsrestaurant zu genießen, ein spannendes Buch zu lesen oder eine Kunstausstellung zu besuchen. Entscheidend ist, dass man für einige Augenblicke seinen Alltag ausblendet und die Gedanken nicht ständig um die Erkrankung kreisen lässt.Wie man „richtig“ entspannt und welche Vorteile verschiedene Entspannungstechniken haben, können Sie in der Broschüre 11 „Stressfrei im Gleichgewicht“ nachlesen. Diese kann kostenlos unter der MS-Infoline 08 00 732 43 44 bestellt werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301556817669&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Internetportal bietet Hilfe bei der Wahl des richtigen Pflegeheimes</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301410242437&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 29 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>GÜTERSLOH/BERLIN (Biermann) - Das Internetportal „Weisse Liste“ unterstützt Menschen bei ihrer Suche nach einem Pflegeheim, das ihren persönlichen Ansprüchen entspricht. Die Nutzer der Internetseite können kostenlos eine auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Liste mit Fragen zusammenstellen und so sicherstellen, dass sie vor Ort keinen wichtigen Aspekt unberücksichtigt lassen.Die Wahl des richtigen Pflegeheimes ist eine schwierige Entscheidung, die auch einige MS-Patienten im Laufe ihres Lebens treffen müssen. Die Kriterien, die dabei für den Einzelnen wichtig sind, können sehr unterschiedlicher Natur sein. So legen einige Menschen beispielsweise besonderen Wert auf die Alltagsgestaltung, während es für andere wichtiger ist, dass die Einrichtung zentral liegt und von Angehörigen und Freunden auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen ist.Damit solche Aspekte bei einer Besichtigung vor Ort nicht in Vergessenheit geraten, ist es hilfreich, sich schon im Vorfeld eine Liste mit den wichtigsten Fragen zu überlegen. Bei der Auswahl dieser Fragen kann die Checkliste der Internetseite www.weisse-liste.de eine Hilfe sein. Aus bis zu 200 Fragen können hier die Punkte ausgewählt werden, die für den Suchenden besonders wichtig sind. Personen, die sich unsicher sind oder keine Zeit für die individuelle Auswahl der Fragen haben, können auch auf einen standardisierten Bogen mit 26 Fragen zurückgreifen.Das Internetportal wurde gemeinsam von der Bertelsmann Stiftung und den Dachverbänden der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen erstellt. An der Ausarbeitung waren sowohl Patienten als auch Experten aus der Pflegeberatung beteiligt. Unterstützt wurde das Projekt durch die Stiftung „Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)“, über deren Internetseite das Portal auch zu erreichen ist (www.zqp.de).Quelle: Bertelsmann Stiftung, Mitteilung vom 5. Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301410242437&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Alternativen zum Tierversuch</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301069828609&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 25 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>KONSTANZ (Biermann) – Die Preisträger des Forschungspreises „Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch“ für 2010 heißen Prof. Marcel Leist und Dr. Elisabeth Schültke. Die beiden Wissenschaftler teilen sich die mit 25.000 Euro dotierte Auszeichnung.Mehr als die Hälfte aller Tierversuche werden in der biomedizinischen Forschung durchgeführt – und dort vor allem im Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen. Der Ende letzten Jahres verliehene Forschungspreis könnte dazu beitragen, dass diese Tierversuche zumindest teilweise durch andere Verfahren ersetzt werden.So verwendet Marcel Leist menschliche Nervenzellen für seine Forschungsarbeiten. Diese setzt er für Versuche zur Erforschung der Parkinson’schen Krankheit ein, die zuvor an Tieren durchgeführt werden mussten. Der Wissenschafter aus Konstanz konnte zeigen, dass seine Methode ein weitverbreitetes Tiermodell für diese Erkrankung in vielen Fällen ersetzen kann. Darüber hinaus wies er nach, dass sein Ansatz nicht nur viele Tierversuche unnötig macht, sondern auch Tests ermöglicht, die zuvor nicht funktionierten. Seine preisgekrönte Methode ersetzt in der Industrie bereits viele Tierversuche.Elisabeth Schültke entwickelte gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe aus Italien eine Methode, lebende Zellen mit Goldpartikeln zu markieren. Das Verhalten dieser gekennzeichneten Zellen kann dann über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, das kann dazu beitragen, die Zahl der Tierversuche zu verringeren. Auch ihr Verfahren kann zur Erforschung von Krankheiten wie Parkinson oder Alzheimer eingesetzt werden.Quelle: Universität Konstanz, Mitteilung vom 1. Dezember 2010; Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Baden-Württemberg, Mitteilung vom 29. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1301069828609&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neuer Design-Wettbewerb für MS-Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300955636562&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 24 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Mitte April startet auf www.leben-mit-ms.de wieder ein Design-Wettbewerb. Gestaltungsobjekt ist eine Transport- und Aufbewahrungshülle für moderne Injektoren. Teilnehmen können MS-Patienten, die ein Multiple Sklerose-Medikament von Merck Serono spritzen.Der Wettbewerb findet vom 11. April bis 15. Mai im passwortgeschützten Bereich für MS-Patienten statt. Mit Hilfe eines E-Design-Baukastens können Hobby-Designer kreativ werden und eine Transport- und Aufbewahrungshülle für moderne Injektoren gestalten. Alle Entwürfe werden in einer virtuellen Galerie ausgestellt und können dort von Patienten bewertet werden.Die drei Entwürfe, die am Ende des Wettbewerbs die höchsten Bewertungen erzielt haben, werden mit attraktiven Preisen prämiert. Eine besondere Auszeichnung wird dem ersten Preisträger zuteil: Die Hülle wird mit seinem Design bedruckt und als „Limited Edition“ produziert. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden MS-Patienten hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300955636562&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Trageschlaufe im „Limited Edition“-Design</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300955835328&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 24 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Trageschlaufe für elektronische Injektoren – bedruckt mit dem Gewinnerentwurf aus dem letzten Online-Design-Wettbewerb – ist fertig. Die limitierte Edition kann auf www.leben-mit-ms.de kostenlos im Servicebereich für Patienten, die das MS-Präparat von Merck Serono anwenden, bestellt werden.Der Entwurf von Silvia N. aus Regensburg setzte sich bei der Online-Abstimmung unter den zahlreichen Teilnehmern durch. Sie entwickelte ein modernes Pop-Art-Design grün und weiß. Die mit ihrem Entwurf bedruckte Trageschlaufe wurde in einer limitierten Edition produziert und eignet sich für die neueste Version elektronischer Injektoren. Diese verfügt neben vielen Neuerungen, die das Spritzen im Alltag erleichtern, bereits über eine Basis-Trageschlaufe. Sie wird an einer speziellen Halterung an diesen Injektoren angebracht und verhindert, dass das Gerät während des Injizierens herunterfällt.Der Wettbewerb fand im Juli und August 2010 auf www.leben-mit-ms.de statt. Patienten konnten mit Hilfe eines e-Design-Baukastens ein Modell für die Trageschlaufe gestalten. Alle Entwürfe wurden in einer virtuellen Galerie ausgestellt und von Usern bewertet. Zum aktuellen Wettbewerb geht es hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300955835328&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die Therapietreue bei MS-Patienten variiert mit dem Krankheitsverlauf</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300895635390&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 23 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>KANSAS CITY (Biermann) – MS-Patienten, deren Erkrankung sich in einem relativ stabilen Stadium befindet, vergessen einer aktuellen Untersuchung zufolge ihre Medikamente und Arzttermine häufiger als Personen mit fortschreitend stärker werdenden Symptomen.Die Therapie bei MS zielt darauf ab, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und erneute Schübe zu vermeiden. Allerdings ist vor allem der Patient gefragt, damit dieses Ziel erreicht werden kann: Hält er sich nicht an seinen Behandlungsplan, so gefährdet das den Erfolg und kann dazu führen, dass sich die Symptome verschlimmern.Die Frage, wie sich die Therapietreue der Betroffenen erhöhen lässt, beschäftigt daher auch die Wissenschaft. So untersuchten Forscher aus Kansas City, ob auch der Krankheitsverlauf einen Einfluss auf die Behandlungstreue von MS-Patienten hat.Ihre Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit einer hohen Schubrate ihre Medikamente seltener vergessen und ihre Arztbesuche regelmäßiger wahrnehmen. Insbesondere Patienten, die sich in einer stabilen Phase der Erkrankung befinden, vernachlässigen demnach ihre Therapie und laufen damit Gefahr, dass sich ihre Symptome verschlimmern. Allgemein zeigte sich, dass Menschen, die ihre Arzttermine nicht regelmäßig wahrnehmen, auch dazu tendieren, Medikamentendosen auszulassen.Zukünftige Untersuchungen sollten nach Ansicht der Wissenschaftler diesen Zusammenhang berücksichtigen und einen Weg finden, wie die Therapietreue besonders in weniger aktiven Krankheitsphasen beibehalten werden kann.Quelle: Journal of Behavioral Medicine, Onlineveröffentlichung vom 23. Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300895635390&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Vorsicht bei regelmäßigem Gebrauch von Schmerzmitteln</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300797995937&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 22 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERN (Biermann) - Bei der Einnahme von Schmerzmitteln sollte man Vorsicht walten lassen, denn aktuellen Untersuchungen zufolge erhöhen viele Präparate das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.Viele Menschen, die an MS erkrankt sind, leiden zumindest phasenweise unter Schmerzen. Häufig werden dann sogenannte nicht steroidale Entzündungshemmer eingenommen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Wer diese Mittel allerdings regelmäßig schluckt, sollte mit seinem Arzt Rücksprache halten, da es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen kann.So legt eine Studie aus der Schweiz nahe, dass diese Medikamente nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch eine Gefahr für das Herz-Kreislauf-System darstellen. Die Forscher konnten nachweisen, dass das Risiko beispielsweise für einen Herz- oder Hirninfarkt mit der regelmäßigen Einnahme dieser Wirkstoffe deutlich ansteigt.Grundlage für die Untersuchungen waren 31 klinische Studien zu sieben verschiedenen Präparaten und die Angaben von 116.429 Patienten. Dass die Wissenschaftler nur sieben und nicht alle verfügbaren nicht steroidalen Entzündunghemmer testeten, lag daran, dass nicht zu allen Präparaten verlässliche Daten vorlagen. Laut Angaben der Forscher sei dies keinesfalls ein Zeichen dafür, dass andere Mittel mit diesem Wirkprinzip sicherer seien.Quelle: Schweizerischer Nationalfonds SNF, Mitteilung vom 12. Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300797995937&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Mindert Fatigue den Erfolg von Rehabilitationsprogrammen?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300464021171&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 18 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MAILAND (Biermann) - Ein MS-Patient, der unter Fatigue leidet, kann seine körperlichen Fähigkeiten ebenso erfolgreich verbessern wie ein Patient ohne Erschöpfungszustände. Zudem können einer italienischen Untersuchung zufolge bereits kurze, intensive Rehabilitationsprogramme, die stationär durchgeführt werden, dabei helfen, die Fatigue zu lindern.Viele Personen mit MS fühlen sich zumindest phasenweise immer wieder sehr erschöpft - sie leiden unter Fatigue, einem der häufigsten Symptome der MS. Die Therapie dieses Syndroms ist daher von großer Bedeutung für die Betroffenen. Zudem ist bislang nicht eindeutig geklärt, ob sich die Erschöpfungszustände auch nachteilig auf die Rehabilitationsansätze für andere Symptome ausprägen.Um dieser Frage nachzugehen, nahmen 64 MS-Personen an einem stationären Rehabilitationsprogramm teil. Vor und nach dem kurzen - aber intensiven - Programm wurde festgestellt, ob und wie stark die Betroffenen unter einem Fatigue-Syndrom litten. Zudem wurde ihre Beweglichkeit getestet. Die Ergebnisse verglichen die italienischen Wissenschaftler mit denen von 22 MS-Patienten, die an keiner Maßnahme teilgenommen hatten.Die Auswertung dieser Ergebnisse deutet darauf hin, dass auch durch diese kurze Maßnahme die Erschöpfungszustände der Patienten deutlich reduziert wurden. Für den Erfolg des Rehabilitationsprogrammes spielte es zudem keine Rolle, ob die Teilnehmer zu Beginn unter Fatigue litten oder nicht.Quelle: Journal of Neurology, Onlineveröffentlichung vom 15. Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300464021171&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Heute Abend: Expertenchat zum Thema Spritzen </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300279006240&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die MS-Basistherapie erfordert regelmäßiges Spritzen, das oft als unangenehm empfunden wird. Mögliche Nebenwirkungen, aber auch Spritzenangst, sind häufige Gründe. Drei Experten stehen heute Abend auf www.leben-mit-ms.de Rede und Antwort.Von 18 bis 20 Uhr beantworten die Neurologen Dr. med. Stefan Ries (Erbach), Dr. med. Gudrun Japp (Königstein) sowie die MS-Betreuerin Heike Borchert (Erbach) Fragen zu Spritzen, Injektionshilfen und elektronischen Injektoren. Sie geben praktische Tipps, wie Therapie-Nebenwirkungen gelindert werden können, wie man mit seiner Spritzenangst umzugehen lernt und sich immer wieder dazu motiviert, die Basistherapie fortzuführen.Hier geht es zum heutigen Chat „Multiple Sklerose: Einfach und individuell spritzen mit modernen Injektoren“ auf www.leben-mit-ms.de.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300279006240&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Erste Preisträgerin der „Real MS“-Kampagne gekürt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300279150078&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>„MS: ein Marathon…kein Sprint“, so lautet der Titel eines Kurzfilms, mit dem Sarah Mead aus London Anfang dieses Jahres den ersten Wettbewerb der „Real MS“-Kampagne gewann. Die Preisträgerin vergleicht darin ihre Erfahrungen beim Training für den London-Marathon mit dem emotionalen und physischen Prozess, den die Diagnose MS bei ihr ausgelöst hat.Aus über hundert weltweit eingereichten Wettbewerbsbeiträgen wählte eine internationale Jury das Drehbuch der 40-jährigen Sarah Mead auf Platz 1. Gemeinsam mit der renommierten Regisseurin Robin Shepard wurde ein bewegender und inspirierender Kurzfilm produziert, der im Januar in Brüssel bei der festlichen Preisverleihung präsentiert wurde. „Ich bin stolz darauf, meine Erfahrungen mit Hilfe dieses Films anderen mitteilen zu können“, erklärte die sichtlich gerührte Sarah Mead bei der Ehrung. „Ich hoffe, dass mein Film vor allem Betroffene und Angehörige dazu anregt, jeden Tag von Neuem an den eigenen Visionen zu arbeiten und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.“Die „Real MS“-Kampagne umfasst eine Reihe internationaler Wettbewerbe aus diesem und dem letzten Jahr. Ziel ist es, weltweit auf MS aufmerksam zu machen und denen eine Stimme zu geben, die von der Erkrankung betroffen sind. Weitere Informationen über die Kampagne sowie Filmmaterial von der Weltpremiere finden Sie im Internet unter www.realmsvoices.com.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300279150078&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS-BAZAR Frühjahr 2011 Shoppen für den guten Zweck</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300279450044&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 17 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Freuen Sie sich auch schon darauf die warme Jacke gegen eine leichte Weste zu tauschen, die dicke Hose gegen Röcke und anstatt Mütze und Schal wieder andere Accessoires zu tragen? Wir auch! Passend dazu bietet der traditionelle MS-Frühjahrs- BAZAR am 18. und 19. März schöne Dinge für einen guten Zweck.Hier können Sie tolle Dinge zum günstigen Preis erwerben und dabei auch noch helfen.Denn der gesamte Erlös aus dem Verkauf kommt Menschen in Bayern zugute, die an der unheilbaren Krankheit Multiple Sklerose (MS) erkrankt sind.Bereits im 38. Jahr bietet der MS-BAZAR schöne Dinge für den guten Zweck. Neben aktueller Neuware gibt es erstklassige Kleidung aus zweiter Hand für Damen, Herren und Kinder – und das zum Schnäppchenpreis. Darüber hinaus Accessoires wie Tücher, Taschen und Schmuck, aber auch Sportartikel, Spielsachen, Bücher und Nippes werden angeboten.Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sammeln, sortieren und etikettieren das ganze Jahr über die Ware für den MS-BAZAR. Einige von ihnen engagieren sich seit der Gründung 1973 und werden auch beim Frühjahrs-BAZAR wieder an den Verkaufstischen stehen.Kommen auch Sie zum Bummeln, Entdecken und Kaufen.TermineFreitag, 18. März, 14:00 bis 19:00 UhrSamstag, 19. März, 10:00 bis 16:00 UhrOrtMartin-Kollar-Straße 10b, Gewerbegebiet Moosfeld, 81829 MünchenTel. 089 688 17 86Öffentliche AnbindungU2 oder S4 und S6 zur Haltestelle Truderinger Bahnhof, weiter mit dem Bus 194 Richtung Riem zur Haltestelle Stahlgruberring. Am Samstag mit einem Shuttle-Bus.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300279450044&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Autoimmunerkrankungen frühzeitig erkennen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300185135592&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 15 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ROSTOCK (Biermann) - Ein Analysegerät, das derzeit entwickelt wird, soll zukünftig die Prognose- und Therapieentscheidungen bei Autoimmunerkrankungen vereinfachen. Es soll bis zu 64 DNA-Sequenzen gleichzeitig testen und so die genetische Veranlagung des Patienten individuell bestimmen.Wissenschaftler der Universität Rostock arbeiten zurzeit an dem DNA-Analysegerät, das in Zukunft auch bei MS-Patienten angewendet werden soll. Gemeinsam mit einem ortsansässigen Unternehmensverbund verfolgen sie dabei das Ziel, den Verlauf der Erkrankung besser vorhersagen zu können und so die Entscheidung für einen Behandlungsansatz zu vereinfachen.Bislang sind mehrere Einzelschritte notwendig, um die infrage kommenden Genbereiche zu testen. Zudem sind die Geräte, die für diese Testverfahren benötigt werden, teilweise schwierig zu bedienen. Dabei ist es durchaus von Bedeutung, wie früh die Krankheit diagnostiziert wird, da eine frühzeitige Behandlung den Verlauf abschwächen und weitere Schübe herauszögern beziehungsweise verhindern kann.„Unser Verbundvorhaben ist möglich, weil sich im Umfeld der Universität Rostock eine ganze Zahl von innovativen und zukunftsorientierten Start-Up-Unternehmen angesiedelt haben. Das ergibt spannende Synergien und macht vielversprechende Kooperationen möglich“, so Prof. Lienhard Pagel von der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock, der maßgeblich an dem Projekt beteiligt ist.Quelle: Universität Rostock, Mitteilung vom 5. Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1300185135592&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Tipps für Angehörige von MS-Patienten erschienen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299836827036&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 11 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HANNOVER (Biermann) - Eine neue Broschüre des Bundesverbandes der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) und des Landesverbandes Baden-Württemberg (AMSEL) richtet sich an die Angehörigen von MS-Patienten. Sie kann für einen Umkostenbeitrag von einem Euro über die Internetseite der Verbände bestellt werden. Für Verbandsmitglieder ist die Broschüre kostenlos.Multiple Sklerose belastet nicht nur den Patienten selbst. Auch die Familie und die Freunde leiden unter den Auswirkungen der Erkrankung und unter ihrem nicht vorhersehbaren Verlauf. Daher benötigen auch Menschen aus dem sozialen Umfeld MS-Erkrankter häufig Hilfe, um nicht an der Situation zu verzweifeln.An diese Menschen richtet sich die Broschüre „Gemeinsam stark“. Sie beschreibt die Situation und die Schwierigkeiten der Angehörigen und gibt Ansatzpunkte und Tipps, wie sie diese Umstände meistern können. Erfahrungsberichte aus dem Umfeld von MS-Patienten verleihen der Publikation zusätzlich Authenzität.Fachlich begleitet wurde die Broschüre von der Sozialpädagogin Dr. Ruperta Mattern, die ihre Doktorarbeit über das Thema „Angehörige chronisch kranker Menschen am Beispiel Multipler Sklerose“ geschrieben hat.Quelle: DMSG Bundesverband, Bekanntmachung vom 17. Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299836827036&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Neues Magazin für RebiSTAR-Betreuer/innen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299745427328&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Im Frühjahr wird die erste Ausgabe von „moments“, einem Magazin speziell für MS-Betreuer/innen, erscheinen. Dreimal pro Jahr stehen dann Neuigkeiten aus Medizin und Forschung, Informationen zu Kongress- und Fortbildungsterminen sowie Einblicke in den Alltag von Kollegen und Kolleginnen dieser Fachkräfte im Mittelpunkt der Zeitschrift.Den Erfahrungsaustausch der Pflegekräfte untereinander zu fördern, ist das wichtigste Ziel des Heftes. So stellt die Rubrik „Im Spiegel“ in jeder Ausgabe ein besonderes Erlebnis aus einer Patientenschulung vor, das dann von einem Neurologen kommentiert wird. Zum Beispiel werden alternative Vorgehensweisen und weitere Lösungsansätze zu diesem „Fall“ erläutert. So können MS-Betreuer/innen voneinander lernen und diese Erfahrungen für ihre eigenen Patientengespräche nutzen.Studienzusammenfassungen, Wissens-Checks und Serviceangebote von Merck Serono ergänzen die einzelnen Rubriken. Auch Neuigkeiten zum RebiSTAR-Patientenbetreuungsprogramm werden im Heft kompakt und aktuell aufbereitet, damit die MS-Betreuer/innen immer auf dem neuesten (Wissens-)Stand bleiben. Alle RebiSTAR-Betreuer/innen erhalten die erste Ausgabe der Zeitschrift.Für MS-Patienten und Angehörige gibt Merck Serono seit Jahren die erfolgreiche Zeitschrift „msdialog“ heraus.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299745427328&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Aktuelles zur Basistherapie der MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299745358640&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Wissenschaftler entschlüsseln immer detaillierter, wie Autoimmunerkrankungen entstehen, und entwickeln daraus individuelle Behandlungskonzepte. In einer Presserunde fassten Experten im Januar in Frankfurt am Main aktuelle Erkenntnisse zur Therapie zusammen. Schon jetzt ermöglichen immunmodulierende MS-Medikamente wie Interferon beta, nur ganz bestimmte Mechanismen des Immunsystems abzuschalten oder zu regulieren. Die immunologische Therapie ist damit vielfältiger und auch individueller geworden. Neueste Forschungsdaten deuten außerdem daraufhin, dass die Möglichkeiten der Interferon beta Präparate in der Behandlung der MS noch nicht voll ausgereizt sind, betonte der Immunologe PD Dr. med. Sigbert Jahn.Mit der Einführung der Interferone im Jahr 1993 gelang ein großer Fortschritt für die Behandlung der MS. Die wichtigsten Ziele einer Immuntherapie, weniger Schübe und die Vermeidung neurologischer Schäden, können damit gut erreicht werden. Neue Forschungsergebnisse belegen zudem, dass eine frühzeitige Behandlung sich positiv auf den gesamten Krankheitsverlauf auswirkt, erläuterte der Neurologe PD Dr. med. Mathias Mäurer. Dieser Effekt lässt sich auch Jahre später noch beobachten. Entscheidend aber ist, dass die Behandlung konsequent, also ohne Unterbrechungen, durchgeführt wird.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299745358640&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Raucher erkranken mit höherer Wahrscheinlichkeit an MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299573987781&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 08 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>OXFORD (Biermann) - Rauchen erhöht das Risiko für MS, wie Wissenschaftler aus Oxford mit einer aktuellen Studie bestätigen. Inwiefern die Zigaretten allerdings auch den Verlauf der Erkrankung beeinflussen, ist nach Ansicht der Forscher weniger gut untersucht.Dass Rauchen der Gesundheit schadet, steht außer Frage. Inwiefern allerdings zukünftig auf den Zigarettenschachtel auch vor Multipler Sklerose gewarnt werden könnte, untersuchten britische Forscher. Dafür sichteten sie alle verfügbaren Studien, die zu diesem Thema durchgeführt wurden, und bezogen insgesamt 14 Analysen in ihre Untersuchungen ein. Diese basierten auf den Daten von zusammengenommen 3502 MS-Patienten und 457.619 gesunden Personen.Die umfassende Auswertung dieser Untersuchungen zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Rauchverhalten und dem Risiko, an MS zu erkranken: Demnach steigt mit dem Zigarettenkonsum auch die Gefahr, dass die chronische Autoimmunerkrankung ausbricht. Ob eine bereits bestehende Erkrankung bei Rauchern allerdings anders verläuft als bei Nichtrauchern, bleibt weiterhin offen, da die aktuell verfügbaren Studien nach Ansicht der Wissenschaftler für solche Rückschlüsse nicht ausreichen.Quelle: Handel AE et al. PLoS One 2011 Jan 13;6(1):e16149.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299573987781&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Viele Patienten mit Multipler Sklerose trinken nicht ausreichend</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299253341827&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 04 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>OXFORD (Biermann) - Viele Menschen, die an MS erkrankt sind, nehmen nicht genügend Flüssigkeit zu sich. Ob die verringerte Flüssigkeitszufuhr unter Berücksichtigung der Blasenfunktion und der Beweglichkeit einen Einfluss auf die Lebensqualität ausübt, sollte nach Ansicht britischer Wissenschaftler besser untersucht werden.Mit fortschreitender Krankheit müssen viele MS-Patienten hinnehmen, dass ihre Beweglichkeit nachlässt. Zudem treten bei einigen Einschränkungen der Blasenfunktion auf. Diese Symptome könnten Forschern aus Oxford zufolge dazu führen, dass die Betroffenen weniger trinken, da sie so verhindern wollen, dass ihre Lebensqualität sinkt und ihr Alltag noch mehr unter der Krankheit leidet.Die Wissenschaftler überprüften diesen Zusammenhang, indem sie bei 26 MS-Patienten testeten, ob diese ausreichend tranken. Alle Versuchsteilnehmer - darunter auch sechs Männer mit MS - waren volljährig und konnten sich mit oder ohne Gehhilfe fortbewegen. Der Flüssigkeitshaushalt der einzelnen Probanden wurde über den Urin bestimmt.Die Auswertung ihrer Ergebnisse zeigte, dass elf der 26 Versuchsteilnehmer nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt waren. Dieser Mangel konnte zumindest teilweise damit erklärt werden, dass die Betroffenen Einschränkungen in ihrem Alltag verhindern wollten. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass Männer tendenziell eher dazu neigten, weniger zu trinken.Quelle: Disability and Rehabilitation, Onlineveröffentlichung vom 13. Januar 2011</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299253341827&amp;mode=detail</guid></item><item><title>In zwei Wochen: Expertenchat auf www.leben-mit-ms.de</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299141139305&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Am 17. März 2011 findet auf der Internetseite www.leben-mit-ms.de wieder ein Expertenchat statt. MS-Patienten und Angehörige können von 18 bis 20 Uhr Fragen zum Thema Injektion stellen.Welche Injektionshilfe ist für mich geeignet? Was hilft bei geröteten Einstichstellen? Wie lindere ich am besten Nebenwirkungen der Spritzen-Therapie? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema „Multiple Sklerose: Einfach und individuell spritzen mit modernen Injektoren“ beantworten am 17. März die beiden Neurologen Dr. med. Stefan Ries (Erbach) und Dr. med. Gudrun Japp (Königstein) sowie die MS-Betreuerin Heike Borchert (Erbach) live auf www.leben-mit-ms.de. Ein kurzes Einloggen mit einem „Nickname“ genügt, um während des Chats Fragen zu stellen und die Antworten der Experten zu lesen.Eine Zusammenfassung der wichtigsten Fragen und Antworten wird rund zwei Wochen nach dem Chat auf der Internetseite www.leben-mit-ms.de veröffentlicht. Wer dort ein Kontaktformular ausfüllt, erhält sie zusammen mit weiterem Informationsmaterial auch per Post. Mehr zum Expertenchat finden Sie hier.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299141139305&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Thema des Monats März: Schübe bei MS</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299141262949&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Schübe sind für MS-Patienten immer ein einschneidendes Erlebnis, bei dem sie sich fragen: Bleiben Schäden zurück? Wann kommt der nächste Schub? Wie wird er sich äußern?Treten mindestens einen Monat nach dem letzten Schub erneut Krankheitszeichen auf, die länger als 24 Stunden anhalten, spricht man von einem Schub. Dieser entwickelt sich meistens innerhalb von wenigen Tagen, hält dann drei bis vier Wochen an und nimmt danach über einen Zeitraum von einem Monat langsam wieder ab. Jeder Schub sollte ernst genommen und so bald wie möglich ärztlich untersucht werden. Denn es kommt zu neuen Entzündungsherden, oder alte werden aktiviert. Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen, anhaltendes Taubheitsgefühl, Gleichgewichtsstörungen, Koordinationsschwierigkeiten oder Fatigue: Die Beschwerden, die mit einem Schub einhergehen, sind vielfältig.Im Thema des Monats März auf www.leben-mit-ms.de erzählt eine MS-Betreuerin, die selbst Multiple Sklerose hat, wie sich bei ihr und ihren Patienten Schübe bemerkbar machen, und wie sie damit umgehen. Interviews mit Neurologen und weiteren Patienten ergänzen das Special.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299141262949&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kostenloser Musterantrag für Hilfe zum Lebensunterhalt</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299081234515&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 02 Mar 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DÜSSELDORF (Biermann) - Einen kostenlosen Musterantrag für Hilfe zum Lebensunterhalt bietet der Bundesverband für körper- und mehrschwerbehinderte Menschen (bvkm) auf seiner Internetseite an.Hintergrund dafür ist eine Regelung im Recht der Sozialhilfe, wonach voll erwerbsunfähige Menschen keinen Anspruch auf Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung haben, wenn ein Elternteil mehr als 100.000 Euro im Jahr verdient. Bis zu diesem Betrag ist die Grundsicherung erwachsener Kinder mit Behinderungen allerdings unabhängig vom Einkommen der Eltern.Betroffene können in diesem Fall beim Sozialamt einen Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt stellen. Dabei beschränkt sich der Kostenbeitrag der Eltern auf 24 Euro pro Monat.Allerdings warnt der Verband davor, dass Sozialämter häufig mit dieser Sachlage nicht vertraut sind. Auch diese Anträge werden oft mit der Begründung, dass das Einkommen der Eltern zu hoch sei, abgelehnt. Der Musterantrag soll dazu beitragen, diese Problematik zu vermeiden.Quelle: Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderter Menschen e.V., Mitteilung vom 8. Dezember 2010 </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1299081234515&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Überstunden gehen auf Kosten von Gesundheit und sozialem Leben</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298967250828&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 28 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Steigt die Zahl der geleisteten Überstunden kontinuierlich an, so leiden die Gesundheit und das soziale Leben. Diesen Zusammenhang bestätigt auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die eindeutig nachweisen konnte, dass die Dauer der wöchentlich geleisteten Arbeitszeit mit dem Auftreten gesundheitlicher Beschwerden in Verbindung steht.Insbesondere Menschen, die unter einer chronischen Erkrankung leiden, sollten verstärkt auf ihr körperliches Wohlbefinden achten. Der aktuellen Untersuchung zufolge, sollten sie deshalb auch darum bemüht sein, dass sich ihr Arbeitspensum in einem bestimmten Rahmen bewegt. Auch Schichtarbeit, stark variierende Arbeitszeiten und Wochenenddienste können auf Kosten der Gesundheit gehen.Die Ergebnisse stützen sich auf insgesamt vier voneinander unabhängige Befragungen, die den Zusammenhang zwischen der Arbeitszeit und drei beispielhaften gesundheitlichen Symptomen – Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden – analysierten.Die beiden Untersuchungen aus Deutschland ergaben, dass jeder zehnte Teilzeitarbeitende über Schlafstörungen klagt. Bei den Beschäftigten in Vollzeit ist es bereits jeder fünfte. Von den Personen, die mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiteten, leidet nach eigenen Angaben sogar jeder vierte unter Schlafstörungen.Aber nicht nur das gesundheitliche Wohlbefinden sinkt mit der Zahl der geleisteten Überstunden – auch das soziale Leben kommt zu kurz. So verringert sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit der steigenden Arbeitszeit. Eine Flexibilisierung der Arbeitszeit, beispielsweise durch Gleitzeitmodelle, mildert den negativen Einfluss nur wenig ab.Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Mitteilung vom 20. Dezember 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298967250828&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Mit Sport gegen den Verlust der Beweglichkeit ankämpfen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298633875938&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 25 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>URBANA (Biermann) - Ein Übersichtsartikel aus den USA bestätigt, wie wichtig Sport für MS-Patienten sein kann. Die Wissenschaftler empfehlen ihren Kollegen, sich künftig mehr mit Therapieansätzen zu beschäftigen, die Sport und Medikamente kombinieren.Körperliche Einschränkungen begleiten MS leider häufig. Oft führt das dazu, dass die Betroffenen ihre körperlichen Aktivitäten verringern. Das kann wiederum zur Folge haben, dass die Einschränkungen stärker werden - ein Teufelskreis beginnt.Vielen MS-Patienten hilft Sport dabei, sich gegen diese körperlichen Einschränkungen zu wehren. Ein gezieltes Trainingsprogramm kann aber auch dazu beitragen, die bereits verloren geglaubte Beweglichkeit ein Stück weit wiederzuerlangen.Diesen positiven Effekt bestätigt der aktuelle Übersichtsartikel insbesondere für die Gehfähigkeit von MS-Patienten. Körperliche Aktivitäten und ein Bewegungstraining sind erfolgversprechend, wenn die eigene Gehfähigkeit bewahrt werden soll. Nach Ansicht der Wissenschaftler liegt hier Potenzial, um die fortschreitenden Mobilitätseinschränkungen bei MS zu behandeln.Quelle: Neuropsychiatric Disease and Treatment, November 2010. 6(1):767 - 774</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298633875938&amp;mode=detail</guid></item><item><title>MS-Behandlung im europäischen Vergleich</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298539327927&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 24 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Das aktuelle MS-Barometer der Europäischen Multiple Sklerose Plattform (EMSP) zeigt große Unterschiede in der medizinischen Versorgung von Patienten mit MS innerhalb Europas. Deutschland zählt zu den drei Ländern mit den besten Ergebnissen.Im Durchschnitt fielen die Bewertungen für die westeuropäischen Länder besser aus als bei den osteuropäischen Nationen. Während Länder wie Deutschland, Österreich und Island – die drei Spitzenreiter des MS-Barometers – u. a. durch eine bessere Kostenrückerstattung und engmaschige Rehabilitationsmaßnahmen punkten konnten, hatten nur zwei Prozent aller MS-Patienten in Polen Zugang zur empfohlenen Standardtherapie. Positiv bewertet wurden für Deutschland zudem die kurzen Wege zu spezialisierten MS-Versorgungszentren und die hohe Dichte an Rehabilitationskliniken.Trotz der guten Ergebnisse für Deutschland wurden auch Lücken in der Versorgung aufgedeckt: Da fast jeder zweite Patient seine Behandlung wegen falscher Erwartungen oder vorübergehender Nebenwirkungen abbricht, warten Ärzte und Betroffene in Europa auf MS-Medikamente in Tablettenform, wie sie bereits in Australien, Russland und den USA zugelassen sind. Davon versprechen sie sich eine vereinfachte Verabreichung und eine noch höhere Wirksamkeit der Therapie.Weitere Informationen zum MS-Barometer unter: www.emsp.org.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298539327927&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Nebenwirkungen der MS-Therapie lindern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298538821935&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 24 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Zu Beginn der Immuntherapie mit Interferonen oder Glatirameracetat treten Nebenwirkungen häufiger auf, lassen dann aber in der Regel nach. Unerwünschte Wirkungen der Basistherapie sollten aber keinesfalls dazu führen, die Therapie abzubrechen: Eine frühzeitige, hoch dosierte und konsequente Behandlung kann den Verlauf der Multiplen Sklerose positiv beeinflussen.Nebenwirkungen sind unangenehm, jedoch ein Anzeichen dafür, dass die immunmodulierende Basistherapie Wirkung zeigt. In den meisten Fällen lassen sie sich abschwächen und lindern. Grippeähnliche Beschwerden wie Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen oder Muskel- und Gliederschmerzen beginnen meist drei bis sechs Stunden nach der Injektion und können bis zu zwei Tage andauern. Hier helfen zum Beispiel entzündungshemmende Medikamente mit Paracetamol oder Ibuprofen. Auch Hautreaktionen an der Einstichstelle gehören zu den häufigen Nebenwirkungen. Rötungen, Schmerzen und/oder Schwellungen lassen sich zum Beispiel durch regelmäßiges Wechseln der Einstichstellen und anschließendes Kühlen der betroffenen Hautbereiche vermeiden. Wer einen elektronischen Injektor verwendet, kann durch das Variieren der Einstellungen (Einstichtiefe, Verweildauer der Nadel in der Haut etc.) in vielen Fällen eine Verringerung der Hautreaktionen erreichen.Ausführlichere Informationen und weitere Tipps finden Sie in der Broschüre 7 „Lebensqualität steigern – Symptome lindern. Der Umgang mit Nebenwirkungen der MS-Therapie“, die Sie bei der kostenfreien Merck Serono-Infoline unter 08 00 732 43 44 bestellen können.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298538821935&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Multiple Sklerose – Hilfe aus der Leber ist möglich</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298475230778&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 23 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HAMBURG (Biermann) - Hamburger Wissenschaftler gehen einen ungewöhnlichen Weg, um einen Impfstoff gegen Multiple Sklerose zu finden. Ihre Arbeiten könnten aber auch dazu beitragen, die Therapie der Erkrankung zu verbessern.Eigentlich dreht sich in der Forschungsgruppe des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) alles um die Leber. Ein neues Projekt der Wissenschaftler nutzt allerdings die immunologischen Besonderheiten dieses Organs, um die Prävention und Behandlung der Multiplen Sklerose zu verbessern. „Wir wollen die besonderen immunologischen Bedingungen in der Leber nutzen, um spezielle schützende Immunzellen zu erzeugen“, erläuterte Dr. Stefan Lüth von der medizinischen Klinik des UKE. „Solche regulatorischen T-Zellen können auch den Ausbruch von Autoimmunerkrankungen wie der Multiplen Sklerose verhindern.“Das Besondere an der Leber ist, dass hier mögliche Krankheitsauslöser stärker kontrolliert werden als in anderen Organen. Aber auch zu starke Immunreaktionen und die daraus folgenden Erkrankungen kommen in der Leber in der Regel nicht vor. Denn hier werden besondere Immunzellen erzeugt, die Abwehrreaktionen gegen Fremdstoffe unterdrücken.Die regulatorischen T-Zellen können aber auch körpereigene Antigene, die zu Autoimmunerkrankungen führen können, unschädlich machen. Deshalb bringen die Forscher um Lüth diese Antigene in die Leber ein, um so die Produktion der schützenden T-Zellen anzuregen. Ihre Hoffnung ist es, die Erkrankung so zu unterdrücken beziehungsweise zu verhindern. Bei Mäusen wurden ihre Versuche bereits von Erfolg gekrönt.Quelle: Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Mitteilung vom 15. Dezember 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298475230778&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Willenskraft: Die innere Überzeugung ist entscheidend</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298304105280&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 21 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>ZÜRICH (Biermann) - Menschen, die fest davon überzeugt sind, dass ihre Willenskraft nie versiegt, fällt es leichter, gute Vorsätze auch Wirklichkeit werden zu lassen. Zu diesem Schluss kommt eine Motivationspsychologin der Universität Zürich gemeinsam mit ihren amerikanischen Kollegen.Mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben oder einfach weniger Zeit vorm Fernseher verbringen - nicht nur MS-Patienten kennen diese guten Vorsätze. Die Umsetzung allerdings kostet vor allem Willenskraft, meist ist eine strikte Selbstkontrolle der Schlüssel zum Erfolg. Viele Menschen glauben allerdings, dass es mit der Zeit immer schwieriger wird, sich zu kontrollieren – als ob die nötige Willenskraft aufgebraucht sei. So ist es für einige nach einem langen und stressigen Tag im Büro fast unmöglich dem Sofa zu widerstehen.Die Theorie, dass die Selbstkontrolle eine limitierte Ressource ist, beherrschte bislang auch die Forschung. Neue Erkenntnisse aus der Schweiz verändern allerdings diese Sichtweise. So konnte die Motivationsforscherin Veronika Job gemeinsam mit amerikanischen Kollegen nachweisen, dass es eine entscheidende Rolle spielt, was Menschen über die Willenskraft denken.Personen, die daran glauben, dass sich diese Kraft verbraucht, haben demnach tatsächlich mit der wiederholten Beanspruchung Schwierigkeiten. Ist jemand allerdings davon überzeugt, dass es sich bei der Kraft des eigenen Willens um eine schier unerschöpfliche Quelle handelt, so fällt ihm die Selbstkontrolle auch am Ende eines langen Tages leichter. Diesen Einfluss des eigenen Denkens konnten die Wissenschaftler in ihren Experimenten sogar nachweisen.Quelle: Universität Zürich, Mitteilung vom 22. Dezember 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298304105280&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Wissenschaftler entdecken ein Schmerzgen, das Kreativität verspricht</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298042490522&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 18 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>WIEN (Biermann) - Ein Gen, das mit dem unterschiedlichen Schmerzempfinden des Menschen in Verbindung gebracht wird, steht auch für hohe Kreativität. Denn bestimmte Varianten dieses Gens ermöglichen es den Trägern Worte beispielsweise als Farben oder Klänge als Bilder wahrzunehmen. Häufig sind diese Menschen besonders künstlerisch veranlagt.Wie stark ein Mensch Schmerzen wahrnimmt, wird zum Teil auch über das Erbgut bestimmt. Die meisten Gene, die dabei eine Rolle spielen sind aber bislang unbekannt. Wissenschaftler aus Österreich machten sich deshalb im Erbgut der Fliege systematisch auf die Suche. Insgesamt fanden sie rund 600 Gene, die an dem Schmerzempfinden des Tieres beteiligt waren.Von diesen Genen suchten sich die Wissenschaftler eines für weitere Untersuchungen aus. Durch einen kleinen Test konnten sie nachweisen, dass dieses Gen auch beim Menschen am Schmerzempfinden beteiligt ist.Mit einem weiteren Experiment untersuchten sie die Schmerzverarbeitung bei Mäusen, die Fehler in diesem Gen aufwiesen. Mit der Unterstützung deutscher Kollegen konnten sie den Verlauf des Schmerzsignals in den Tieren sichtbar machen. Dabei zeigte sich, dass das Signal zwar noch richtig im Gehirn ankommt, von dort allerdings nicht in die Hirnrinde weitergeleitet wird.Erst wenn das Signal in der Hirnrinde ankommt, wird der Schmerz vom Betroffenen bewusst wahrgenommen. Bei den Mäusen wurde das Signal allerdings in Hirnregionen weitergeleitet, die für optische, olfaktorische oder akustische Eindrücke verantwortlich sind. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass die Tiere den Schmerz riechen oder hören konnten, anstatt ihn zu fühlen.Beim Menschen sind diese gekoppelten Sinneseindrücke als Synästhesie bekannt und treten bei circa vier Prozent der Bevölkerung auf. Sie ist erblich und wird mit gesteigerter Intelligenz und Kreativität in Verbindung gebracht.Quelle: Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften GmbH, Mitteilung vom 11. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1298042490522&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Nächster Expertenchat auf www.leben-mit-ms.de im März </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297931159810&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Am Donnerstag, dem 17. März 2011 findet auf www.leben-mit-ms.de ein Chat mit zwei Neurologen und einer MS-Betreuerin statt. Von 18 bis 20 Uhr können alle Teilnehmer Fragen rund um das Thema Spritzen, Injektionshilfen und moderne Injektoren stellen.Diesmal steht der Chat unter dem Motto „Multiple Sklerose: Einfach und individuell spritzen mit modernen Injektoren“. Die Neurologen Dr. med. Stefan Ries und Dr. med. Gudrun Japp sowie die MS-Betreuerin Heike Borchert beantworten zwei Stunden lang Fragen und geben Tipps beispielsweise bei Therapie-Nebenwirkungen, Spritzenangst oder nachlassender Motivation, sich regelmäßig zu spritzen.Rund zwei Wochen nach dem Expertenchat werden die häufigsten Fragen und Antworten (FAQs) auf www.leben-mit-ms.de online gestellt. Wer sie mit Hilfe eines Online-Formulars aktiv anfordert, erhält das Dokument dann zusammen mit weiterem Informationsmaterial zum Thema MS per Post.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297931159810&amp;mode=detail</guid></item><item><title>„Schlaglichter – aus dem Alltag von MS-Pflegekräften“ im Buchhandel erhältlich</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297931241814&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 17 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) Elf MS-Betreuer/innen erzählen in dem Buch persönliche Geschichten, die sie während ihrer täglichen Arbeit mit MS-Patienten erlebt haben. Die Publikation entstand aus Einsendungen im Rahmen des Wettbewerbs „MS-Schwester des Jahres 2009“.Um das große Engagement der MS-Betreuer/innen öffentlich zu würdigen, rief Merck Serono vor drei Jahren den Wettbewerb „MS-Schwester des Jahres“ ins Leben. Im Jahr 2009 wurden bemerkenswerte Geschichten zum Thema Therapiemotivation und Therapietreue gesucht. Eine interdisziplinäre Fachjury wählte aus den zahlreichen Einsendungen besondere Berichte aus, die an der Auslosung „MS-Schwester des Jahres“ teilnahmen. Die Preisträgerinnen wurden im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) öffentlich geehrt. Darüber hinaus wurden elf ausgewählten Beiträge unter dem Titel „Schlaglichter – aus dem Alltag von MS-Pflegekräften“ veröffentlicht – mit dem Ziel, diesen reichhaltigen Erfahrungsschatz mit anderen MS-Betreuer/innen, Patienten und deren Angehörigen zu teilen. Erhältlich ist das Buch im Buchhandel (Verlag: Urban &amp; Vogel, Herausgeber: Dr. Stefan Kurze, ISBN-Nr.: 978-3-89935-264-1). </description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297931241814&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kühlen kann Hitzebeschwerden bei Multipler Sklerose lindern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297844379765&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 16 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HALIFAX (Biermann) - Eine kleine Studie aus Kanada weckt Hoffnung für hitzesensible MS-Patienten: Demnach könnte sich ein gründliches Kühlen der Kopf- und Nackenpartie positiv auf das Gehvermögen auswirken.Bei einigen Personen, die unter Multipler Sklerose leiden, verstärken höhere Temperaturen die bereits vorhandenen Symptome. Das trifft beispielsweise auf Schwächegefühle oder auch auf das Gehvermögen zu. Ob es diesen Menschen hilft, wenn sie bestimmte Bereiche ihres Körpers im Vorfeld ausgiebig kühlen, untersuchten Wissenschaftler aus Halifax.An ihrer kleinen Studie nahmen sechs an MS erkrankte Frauen teil, die empfindlich auf Hitze reagierten. Die Behandlung bestand darin, dass den Frauen, die nicht als Kontrollpersonen dienten, für jeweils für eine Stunde der Kopf und die Nackenpartie gekühlt wurden. Insgesamt wurden drei einstündige Behandlungen durchgeführt.Das Kühlen übte einen positiven Einfluss auf die Beweglichkeit der Personen aus. So schnitten die Patientinnen, die behandelt wurden, in einem sechsminütigen Gehtest durchschnittlich besser ab. Zudem führten sie einfache Bewegungsabläufe wie Aufstehen oder Hinsetzen sicherer durch. Eine Verbesserung der Sehschärfe oder der Muskelkraft in der Hand konnten die Forscher allerdings nicht feststellen.Quelle: Can J Neurol Sci.2011;38(1):106-111</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297844379765&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Broschüre zur Pflegeversicherung erschienen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297673815140&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 14 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>KRAUTHEIM (Biermann) - Bereits in der siebten Auflage erscheint der Ratgeber „ABC Pflegeversicherung   Praktische Tipps und Ratschläge zur Pflegeversicherung" vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK e.V.).Die Broschüre gibt einen umfangreichen Überblick über das Thema und beantwortet die wichtigsten Fragen – beispielsweise, ab wann ein Pflegedienst genutzt werden kann und wie viel Pflegegeld die betroffene Person erhält, wenn ein Familienangehöriger oder Freund die häusliche Pflege übernimmt. Wissenswertes über die Pflegeversicherung findet ebenso Erwähnung wie die Begrifflichkeit der zugrundeliegenden Rechtslage.Der Ratgeber kann schriftlich beim BSK, Postfach 20, 74238 Krautheim, telefonisch unter 06294-42810 oder per E-Mail (info@bsk-ev.org) gegen eine Schutzgebühr von 2,50 Euro einschließlich Porto und Versand bestellt werden.Quelle: Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK e.V.), 21. Dezember 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297673815140&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Blasenfunktionsstörungen bei Multipler Sklerose</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297325677409&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - 50 bis 80 Prozent der MS-Patienten leiden unter Blasenfunktionsstörungen. Ausgelöst werden sie durch Entzündungsherde an den Nerven, die die Speicherung und Austreibung des Urins steuern.Unterschieden werden drei typische Formen: Bei der hyperaktiven Blase kommt es aufgrund einer krankhaften Übererregbarkeit des Blasenmuskels und/oder eines geschwächten Schließmuskels neben häufigem Wasserlassen auch zu plötzlich auftretenden starken Harndrang mit oder ohne Urinverlust.Die hypoaktive Blase ist spannungslos, schlaff und signalisiert nur selten einen Drang. Da sie sich nicht ausreichend zusammenziehen und sich dadurch nicht richtig entleeren kann, bleibt Restharn zurück – die Infektionsgefahr steigt. Lachen, Husten oder Laufen können zu spontanem, unkontrolliertem Urinverlust führen.Bei Detrusor-Sphinkter-Dyssynergie ist die Koordination der Muskeln gestört. Ist der Schließmuskel nur unzulänglich entspannt, kann es zu häufigem Harndrang kommen, bei dem die Blase nicht vollständig entleert wird, was das Risiko für Harnwegsinfektionen steigert. Inkontinenz hingegen ist die Folge eines schwachen Schließmuskels und eines ständig aktiven Blasenmuskels.Blasenfunktionsstörungen können sehr unangenehm sein, sind aber kein Grund, sich aus dem Leben zurückzuziehen. Informationen zu Therapiemöglichkeiten sowie einen kurzen Test finden Sie in der Broschüre 10 „Natürlich unbeschwert – Blasenfunktionsstörungen bei MS“, die Sie bei der kostenfreien Merck Serono-Infoline unter 08 00 732 43 44 bestellen können.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297325677409&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Angehörige geben Kraft und Mut</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297325559321&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 10 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Tägliche Zuwendung und liebevolle Betreuung – das leisten viele Angehörige von MS-Kranken, um ihnen Lebensfreude und -qualität zu schenken. Dabei verlangt die oft jahrelange häusliche Pflege den Angehörigen ein hohes Maß an Engagement, Stärke und Mut ab.Diese menschliche Leistung, die oft unbemerkt bleibt, würdigt der Pflegepreis der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG). Bereits seit 25 Jahren ehrt die DMSG Menschen, die sich durch außergewöhnlichen Einsatz für ihre schwerkranken Angehörigen ausgezeichnet haben. Mit dem Preis können alle ausgezeichnet werden, die mindestens für die Dauer der letzten zehn Jahre einen schwer an MS erkrankten Freund oder Verwandten zu Hause unterstützt haben.Der aktuelle Pflegepreis, der Ende 2010 verliehen wurde, ging an Erika Kondert aus Ludwigslust und Anca Maurer aus Saarbrücken. Beide Preisträgerinnen sind langjährig pflegende Ehepartner MS-Erkrankter. Merck Serono stiftete im zehnten Jahr den Preis, der mit 10.000 Euro dotiert ist.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297325559321&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Blutgerinnung und Multiple Sklerose hängen zusammen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297256346078&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 09 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>WÜRZBURG (Biermann) - An der Entstehung einer Multiplen Sklerose ist offenbar auch das Blutgerinnungssystem beteiligt. Inwiefern sich damit auch ein neuer Angriffspunkt für die Therapie bietet, untersuchen Wissenschaftler aus Würzburg.Dass Faktoren, die bei der Blutgerinnung eine Rolle spielen, auch an den entzündlichen Prozessen im Nervensystem beteiligt sind, wissen die Mediziner bereits. Mit ihren derzeitigen Untersuchungen möchten sie Genaueres über diese Prozesse herausfinden.Bislang konnten sie beobachten, dass sich das Protein Fibrin und seine Vorstufen im Gehirn von MS-Patienten ablagert. Fibrin ist das Endprodukt der Blutgerinnung. Die Ablagerungen entstehen dabei scheinbar schon, bevor die betroffene Person erste klinische Symptome ausbildet. Vermutlich sind diese Ablagerungen daher an den frühen Nervenschädigungen beteiligt. Zudem scheint das System, dass Blutgerinnsel bei gesunden Menschen auflöst, bei MS-Patienten nicht richtig zu funktionieren.Eine weitere mögliche Angriffstelle für die Therapie fanden die Würzburger in dem Blutgerinnungsfaktor XII. Dieser aktiviert auch entzündliche Vorgänge im Körper. Denn im Tierexperiment konnten sie nachweisen, dass Mäuse, denen der Faktor fehlt oder bei denen er blockiert ist, weniger Fibrin ablagern. Darüber hinaus waren die Tiere vor Schlaganfällen geschützt.In zukünftigen Arbeiten wollen die Forscher nun testen, ob neuartige Hemmstoffe der Blutgerinnung auch dabei helfen können, die Zerstörung der Nervenzellen abzumildern.Quelle: Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Mitteilung vom 30. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297256346078&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Schlafqualität und Schwere einer Fatigue beeinflussen sich gegenseitig</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297080016319&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 07 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LIVERPOOL (Biermann) - Welchen Einfluss eine Fatigue auf die Begleiterscheinungen der Multiplen Sklerose ausübt, untersuchten britische Wissenschaftler in einer groß angelegten Studie.Die Beziehung zwischen Fatigue, Multipler Sklerose und Faktoren wie Depression, Behinderungen und Schlafstörungen wird immer wieder diskutiert. Die bisherigen Untersuchungen, die zu dieser Fragestellung durchgeführt wurden, lieferten zum Teil widersprüchliche Informationen. Daher nahmen sich die Forscher des Walton Centre for Neurology and Neurosurgery diesem Aspekt der Multiplen Sklerose an.Sie bezogen sich auf die Angaben und Testergebnisse von insgesamt 635 Patienten mit Multipler Sklerose. Fatigue war eine häufige Folge der Erkrankung, die allerdings nicht mit der Krankheitsdauer beziehungsweise mit dem Alter des Patienten in Verbindung stand.Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Fatigue, Behinderungen und Krankheitstyp besteht. Eine ausgeprägte, allerdings auch sehr komplexe Beziehung zeigte sich auch bei der Schlafqualität. So litten die Personen, die durchschnittlich 7,5 Stunden pro Nacht schliefen, am wenigsten unter den Erschöpfungszuständen.Quelle: Multiple Sclerosis, Onlineveröffentlichung vom 6. Dezember 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1297080016319&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Relaunch für www.leben-mit-ms.de </title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296736910707&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - Die Internetseite www.leben-mit-ms.de hat ein neues „Gewand“ und eine verbesserte Menüführung. MS-Patienten, Neurologen und MS-Betreuerinnen finden gewünschte Informationen und Serviceleistungen jetzt noch einfacher und schneller.Auf der neuen Startseite können sich Interessierte für einen von drei Unterbereichen entscheiden: „Patienten und Angehörige“ sowie die passwortgeschützten Unterseiten „Ärzte und Fachkreise“ und „MS Betreuer/innen“.Die vielfältigen Informationen und Serviceleistungen für MS-Patienten und deren Angehörige sind auf der überarbeiteten Internetseite neu strukturiert und inhaltlich in vollem Umfang übernommen worden. In den Rubriken „Über MS“, „Leben mit MS“, „Service“, „Nachrichten“, „Thema des Monats“, „RebiSTAR“ und „MS-Community“ findet man allgemeine und aktuelle Themen rund um die Erkrankung Multiple Sklerose. Außerdem können MS-Patienten dort beispielsweise die Patientenzeitschrift ms dialog oder einen wöchentlichen E-Mail-Newsletter abonnieren. Im Forum können sich Betroffene wie gewohnt austauschen und Kontakte knüpfen.Auf den frei zugänglichen Unterseiten gibt es zudem einen passwortgeschützten Bereich, der jenen Patienten vorbehalten ist, die MS-Medikamente von Merck Serono anwenden. Dort gibt es detaillierte Informationen zu diesen Präparaten und den dazugehörigen modernen Injektoren; außerdem finden in diesem geschützten Bereich besondere Aktionen zum Beispiel ein regelmäßiger Live-Expertenchat statt. Aufgelöst wurde der RebiClub: Alle dort angebotenen Infos und Serviceleistungen sind in den öffentlichen Bereich für Patienten und Angehörige umgezogen.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296736910707&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Sport tut gut!</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296736830673&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 03 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>DARMSTADT (Merck Serono) - MS und Sport - das geht durchaus zusammen. Körperliche Aktivität hilft MS-Patienten, ihre Beweglichkeit und Muskelkraft zu erhalten. Außerdem wirkt sich Sport positiv auf die Seele und das Wohlbefinden aus.Doch welche Sportarten sind am besten geeignet? Prinzipiell gilt: Gut ist, was gut tut. Ideal sind Joggen, Fahrrad fahren, Walking, Yoga oder Schwimmen. Aber auch leichtes Krafttraining und Reiten sind vorteilhaft. Durch die Bewegungsart des Pferdes werden zum Beispiel Koordination, Gleichgewicht und Sensibilität gefördert. Bei der Suche nach einer geeigneten Sportart sind die jeweils bestehenden Krankheitssymptome und persönliche Vorlieben ausschlaggebend. Wer sich unschlüssig ist, was er darf oder nicht, kann sich von einem Sportmediziner oder seinem Neurologen beraten lassen.Wie man sich am besten zum Sport motiviert, sowie wichtige Hinweise und Regeln, können im Thema des Monats Februar auf www.leben-mit-ms.de nachgelesen werden.</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296736830673&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Nicht alle Tabletten können geteilt werden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296573309786&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 02 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Tabletten sollten nur dann geteilt oder pulverisiert werden, wenn dies im Beipackzettel ausdrücklich erlaubt ist. Fehlt dieser Hinweis, so sollte zunächst der zuständige Arzt oder Apotheker um Rat gefragt werden.Die Deutschen Apothekerverbände warnen davor, Tabletten vor der Einnahme zu zerbrechen, da ansonsten die Wirkung des Medikaments verändert werden könnte. Die Gründe hierfür seien verschieden. So könne es ein, dass bei niedrig dosierten Arzneimitteln der Wirkstoff nicht gleichmäßig über die Tablette verteilt sei und Bruchstücke mit unterschiedlicher Konzentration entstehen könnten.Bei einigen Tabletten wiederum werde der Wirkstoff aufgrund eines speziellen Überzugs zeitlich verzögert freigesetzt. Das Zerbrechen könnte diesen Überzug zerstören und so dazu führen, dass sich die Tablette schneller als gewünscht auflöst und ihre Wirkung entfaltet.Andere Arzneistoffe werden in magensaftresistente Hüllen verpackt, damit sie sich erst im Darm auflösen. Eine Beschädigung der Oberfläche könnte dann dazu führen, dass der Wirkstoff bereits früher beispielsweise im Magen freigesetzt wird. Reizungen der Magenschleimhaut könnten die Folge sein.Aus diesen Gründen empfiehlt die Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände, dass Patienten, die ihre Medikamente nicht unzerteilt einnehmen möchten, sich zuvor darüber informieren, ob das Halbieren oder Vierteln in ihrem Fall möglich ist.Quelle: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Mitteilung vom 16. Dezember 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296573309786&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ratgeber für das bessere Arzt-Patienten-Verhältnis erschienen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296463339338&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 31 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN (Biermann) - Insbesondere für chronisch Erkrankte ist es von großer Bedeutung, dass sie ein gutes Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt aufbauen. Das Buch „Wie geht´s weiter, Doc“ will Patienten mit Tipps und Fallbeispielen bei diesen Vorhaben unterstützen.Die Grundidee der Autoren ist, dass eine gute Beziehung zum behandelnden Arzt Heilkraft besitzt. Denn nur wenn sich ein Patient in seinen Sorgen und Nöten verstanden fühlt und mit seinem Arzt offen über Schwierigkeiten spricht, kann eine Therapie erfolgreich verlaufen.Der Aufbau einer solchen Beziehung setzt aber sowohl beim Patienten als auch beim Arzt Wahrnehmungsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und Respekt voraus. Wie dies am besten gelingt und welchen Beitrag der Betroffene darüber hinaus leisten kann, illustriert der Ratgeber leicht verständlich auf rund 100 Seiten.Quelle: Delia Schreiber, Prof. Dr. med. Gerd Nagel, Werner Tiki Küstenmacher; Wie geht´s weiter Doc? Kösel Verlag, 15,95 Euro, ISBN: 9-783466-345540</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296463339338&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Verkehrsministerkonferenz nimmt sich weiterhin des barrierefreien Nahverkehrs an</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296223040528&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 28 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Die Verkehrsministerkonferenz will sich auch weiterhin dem barrierefreien Schienenverkehr widmen, wie sie auf ihrer Herbstkonferenz beschloss.Zuvor hatte Hubert Hüppe, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, auf die problematische Situation hingewiesen, die durch die unterschiedlichen Standards in Schienenpersonennahverkehr entstehen. Er bat darum, das Thema auf die Tagesordnung zu setzen.„Es muss einheitliche und hohe Standards im Schienenpersonennahverkehr über Grenzen von Bundesländern hinweg geben. Andernfalls werden für Jahrzehnte Fakten geschaffen, solange die neu angeschafften Züge rollen“, so Hüppe. Er wies damit darauf hin, dass sich die Länder bislang kaum darüber abstimmten, welche Züge sie einsetzen.Ein weiteres Problem seien die unterschiedlichen Bahnsteighöhen und das teilweise nicht ausreichend geschulte Zugpersonal. Als möglichen Lösungsansatz nannte Hüppe die fahrzeuggebundene Einstiegshilfen.Quelle: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Mitteilung vom 9. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296223040528&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Auch im Iran steigt die Zahl der Neuerkrankungen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296133894646&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 27 Jan 2011 15:00:00 +0100</pubDate><description>TEHERAN (Biermann) - Aktuelle Untersuchungen deuten daraufhin, dass auch im Iran immer mehr Menschen an Multipler Sklerose erkranken. Auch hier sind häufiger Frauen als Männer betroffen.Der Iran galt lange als ein Land mit einer geringeren MS-Erkrankungsrate. Eine Studie aus der Hauptstadt Teheran legt aktuell allerdings nahe, dass auch in diesem Land die Zahl der Krankheitsfälle zunimmt. Insgesamt 8146 Menschen registrierten sich allein in den vergangenen zehn Jahren bei der Multiplen Sklerose Gesellschaft des Irans.Aufbauend auf diesen Daten schätzten die Wissenschaftler, dass etwa 51 von 100.000 Menschen im Iran unter Multipler Sklerose leiden. Frauen sind dabei häufiger betroffen, ihre Neuerkrankungsrate steigt zudem stärker als die der Männer.Durchschnittlich sind die Iraner circa 27 Jahre alt, wenn die Krankheit bei ihnen erstmalig auftritt. Aber auch hier beobachteten die Forscher vermehrt Menschen, bei denen die Krankheit bereits früh im Leben ausbricht. Häufig äußerte sich die Erkrankung zunächst durch Sehstörungen.Quelle: Eur Neurol. 2010 Nov 13;64(6):331-336</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296133894646&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die Feinabstimmung der Immunabwehr</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296115376137&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 27 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MÜNCHEN (Biermann) - Der Botenstoff Interleukin sorgt dafür, dass die körperliche Abwehr gegen Krankheitserreger weder zu schwach noch zu stark abläuft. Das Interleukin-37 (IL-37) bremst dabei die Immunantwort und verhindert so, dass die Gegenwehr „überschießt“.Das Immunsystem kämpft unablässig gegen Schadstoffe und Krankheitserreger an. Bei einer Infektion oder Verletzung schütten Immunzellen unter anderem Interleukine aus, die als Botenstoffe die körpereigene Abwehr steuern. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Reaktion stark genug ist, um den Krankheitserreger zu vernichten. Schießt die Gegenwehr des Körpers allerdings über, so können Autoimmunerkrankungen entstehen.Die Wissenschaftler aus München konnten gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Australien zum ersten Mal nachweisen, dass ein bestimmtes Interleukin, das IL-37, die Immunabwehr bremst und dadurch entzündungshemmend wirkt. „Die konkrete Aufgabe von Interleukin-37 war bislang völlig unbekannt“, erläuterte Privatdozent Philip Bufler von der Universität München seine Forschungsarbeiten.Besonders interessant sei nach Ansicht des Forschers auch, dass IL-37 sowohl innerhalb als auch außerhalb der Zelle seine Aufgabe erfüllt. Dabei funktioniert der Botenstoff nicht immer gleich, sondern moduliert die Immunabwehr auf breiter Basis. In einem nächsten Schritt plant Bufler, die Schutzwirkung bei bestimmten Erkrankungen genauer zu untersuchen, in der Hoffnung, dass die Entdeckung langfristig neue Therapieoptionen eröffnet.Quelle: Ludwig-Maximilians-Universität München, Mitteilung vom 19. Oktober 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296115376137&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Kein Mitgliedsbeitrag für Reha-Patienten im örtlichen Sportverein</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296047069819&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 26 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>KARLSRUHE (Biermann) - Für Reha-Patienten entfällt in der Regel der jährliche Mitgliedsbeitrag im Sportverein, wenn die Krankenkasse die Teilnahmekosten übernimmt. Da sich aber einige Vereine nicht an diese Regelung halten, rät die Unabhängige Patientenberatung (UPD) dazu, das Thema direkt anzusprechen und gegebenenfalls auf die Sachlage hinzuweisen.Viele Patienten mit Multipler Sklerose treiben gezielt Sport, um den Auswirkungen ihrer Erkrankung entgegenzuwirken. Geschieht dies auf ärztliche Verordnung hin, so übernehmen die Krankenkassen häufig die Kosten. Diese vereinbaren mit den Institutionen, die Reha-Sport anbieten, die Preise für ihre Versicherten. Damit seien die Kosten abgegolten, wie die UPD mitteilte. Patienten, die ein Angebot des örtlichen Sportvereins nutzen möchten, sind daher von weiteren Jahresbeiträgen befreit.Sollte der Verein auf die Zahlung eines Jahresbeitrags bestehen, so sollte der Betroffene zunächst Rücksprache mit seinem Arzt oder der Krankenkasse halten. Für weitere Fragen stehen aber auch die Berater der UPD zur Verfügung.Quelle: Unabhängige Patientenberatung, Mitteilung vom 10. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1296047069819&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die Lebenszufriedenheit ist keine festgelegte Größe</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295974871960&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 25 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Auch unzufriedene Zeitgenossen können ihre Lebenseinstellung noch ändern, wie eine aktuelle Untersuchung gezeigt hat. Damit widersprechen die aktuellen Ergebnisse der bisherigen Annahmen, dass diese Charaktereigenschaften festgelegt sind.Der genetischen und kindlichen Prägung zum Trotz, können Menschen ihre innere Einstellung noch ändern. Sie lässt sich durch private oder berufliche Entscheidungen dauerhaft verändern. Aber auch das soziale Engagement, ein gesunder Lebensstil oder der religiöse Glaube haben einen ähnlich starken Einfluss auf Charaktereigenschaften wie Offenheit und Extrovertiertheit.„Zu versuchen, glücklicher zu werden, galt lange Zeit als ebenso aussichtsreich wie zu versuchen als Erwachsener noch größer zu werden. Dieses Bild widerlegt unsere Studie“, kommentierte Gert G. Wagner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Gemeinsam mit dem Soziologen Bruce Heady von der Universität Melbourne und Ruud Muffels, Tilburg Universität, wertete er Daten der von ihm geleiteten Langzeiterhebung „Sozio-ökonomisches Panel“ zur Lebenszufriedenheit der Deutschen über einen Zeitraum von 25 Jahren aus.Ihre Ergebnisse zeigten, dass das langfristige Zufriedenheitsempfinden trotz genetischer und persönlicher Merkmale willentlich verändert werden kann. „Wir konnten nachweisen, dass private oder berufliche Schlüsselentscheidungen die allgemeine Lebenszufriedenheit dauerhaft verändern können“, so Muffels. „Es geht dabei nicht um kurzfristige Ereignisse wie einen Lottogewinn oder eine Hochzeit.“Quelle: Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Mitteilung vom 5. Oktober 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295974871960&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Eine gute Betreuung erspart Krankenhausaufenthalte</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295873567240&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 24 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>GREVENBROICH (Biermann) - Die Qualität der ambulanten Betreuung spielt bei Multipler Sklerose eine bedeutende Rolle. Laut einer aktuellen Studie lassen sich durch eine gute Betreuung Krankenhauseinweisungen vermeiden beziehungsweise stationäre Aufenthalte verkürzen. Zudem stärkt sie den Patienten im Umgang mit seiner Krankheit und der gewählten Therapie.Diese Erkenntnis lieferte die Auswertung des Projektes Integrierte Versorgung Multiple Sklerose (IGV MS), die auf dem dritten Jahressymposium im Oktober vorgestellt wurde. Demnach ließen sich zwei Drittel der akutstationären Behandlungen von MS-Patienten vermeiden, wenn die ambulante Betreuung qualifiziert durchgeführt werde.An dem Projekt nehmen derzeit insgesamt 140 Neurologen und zwölf Kliniken teil. Das jährliche Symposium dient dazu, die Teilnehmer über die Entwicklung des Projektes zu informieren. Ziel dabei ist es, die Qualitätssicherung und -verbesserung zu gestalten.Quelle. AOK Rheinland/Hamburg, Mitteilung vom 20. Oktober 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295873567240&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Eiweißmoleküle leiten Autoimmunreaktionen ein</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295615938529&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 21 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>NÜRNBERG (Biermann) - Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg haben ein Eiweißmolekül entdeckt, das wesentlich zur Entstehung von Autoimmunerkrankungen beiträgt. Dieses Wissen könnte bei der Suche nach Therapieansätzen hilfreich sein.Fresszellen sind ein wichtiger Bestandteil der Immunabwehr. Ihre Aufgabe ist es, fremde Substanzen im Körper wie Bakterien oder Viren zu zerstören. Liegt allerdings eine Autoimmunerkrankung vor, so greifen die Zellen auch gesundes Gewebe an. Das neu entschlüsselte Eiweißmolekül spielt dabei eine wichtige Rolle, indem es die fehlgeleitete Reaktion in Gang setzt.Das Molekül dient als Rezeptor und befindet sich auf der Oberfläche der Fresszellen. Es bindet an sogenannte Autoantikörper, die sich im gesunden Gewebe befinden. Tritt der Rezeptor mit den Autoantikörpern in Kontakt, so führt das dazu, dass die Fresszellen aktiv werden und beispielsweise Gelenk- oder Nervenzellen angreifen.Autoantikörper sind ein charakteristisches Merkmal von Autoimmunerkrankungen, da sie an körpereigene Strukturen binden. Ihre Funktion ist noch nicht vollständig geklärt, sie treten allerdings immer im Zusammenhang mit Entzündungen im Körper auf. In der Medizin werden sie für die Diagnose der Erkrankung genutzt.In Tierversuchen stellten die Forscher fest, dass die Autoantikörper ihre zerstörerische Funktion nicht mehr ausüben konnten, wenn der neu entdeckte Rezeptor auf den Fresszellen fehlte. Selbst bei hohen Mengen an Autoantikörpern traten weder Entzündungen noch Organschädigungen auf. Zukünftige Untersuchungen sollen darauf abzielen, Medikamente zu identifizieren, die diese Rezeptoren blockieren.Quelle: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Mitteilung vom 19. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295615938529&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Bestrahlungstherapie gegen neuralgische Schmerzen bei Multipler Sklerose</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295517415705&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 20 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>MARYLAND (Biermann) - Eine aktuelle Untersuchung aus den Staaten legt nahe, dass MS-Patienten, die unter Gesichtsschmerzen leiden, mit einer Sonderform der Bestrahlungstherapie geholfen werden kann.Die Trigeminusneuralgie ist eine sehr schmerzhafte Reizung des fünften Hirnnervs (Nervus trigeminus), die aus einer Fehlfunktion des Nervs resultiert. Die dadurch entstehenden Gesichtsschmerzen können beispielsweise eine Folge der Entzündungsprozesse bei MS sein.Eine neue Behandlungsoption für diese Form der Neuralgie stellt die stereotaktische Bestrahlung dar. Diese Sonderform der Bestrahlung ermöglicht gewissermaßen eine Operation ohne chirurgischen Eingriff. Bislang wurde sie vor allem bei kleinen Tumoren im Gehirn oder in den Augen, aber auch bei krankhaften Veränderungen der Nerven oder der Blutgefäße eingesetzt. Die gebündelten Strahlen werden gezielt auf den Krankheitsherd ausgerichtet, sodass das umliegende Gewebe weitgehend verschont bleibt.An der aktuellen Untersuchung aus Maryland nahmen insgesamt 13 MS-Patienten teil, die unter einer Trigeminusneuralgie litten. Die Nervenwurzel der Betroffenen wurde stereotaktisch bestrahlt, um die Schmerzen zu lindern. Anschließend wurden sie über durchschnittlich fünf Jahre medizinisch überwacht.Die Ergebnisse der Studie sprechen dafür, dass die Strahlentherapie die Neuralgie effektiv und langfristig lindert. Zudem weise sie weniger Nebenwirkungen auf als gängige Behandlungsoptionen.Quelle: American Society for Radiation Oncology (ASTRO), Mitteilung vom 25. Oktober 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295517415705&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Lichtmangel der werdenden Mutter beeinflusst Multiple Sklerose-Risiko des Kindes</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295432537335&amp;mode=detail</link><pubDate>Wed, 19 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>CANBERRA (Biermann) – Ist eine werdende Mutter während der ersten drei Monate ihrer Schwangerschaft nur wenig Sonnenlicht ausgesetzt, so beeinflusst dieser Umstand das MS-Risiko ihres ungeborenen Kindes. Wie australische Wissenschaftler feststellten, ist dieser Effekt unabhängig vom Geburtsort.In ihren Untersuchungen bezogen sich die Wissenschaftler auf Aufzeichnungen zu Personen, die zwischen 1920 und 1950 in verschiedenen Regionen Australiens geboren wurden. Anhand der durchschnittlichen Sonneneinstrahlung des jeweiligen Monats berechneten sie die Menge an UV-Strahlung, der die Mutter bis zum Zeitpunkt der Geburt ausgesetzt gewesen war.Die Auswertung ihrer Berechnungen ergab, dass es eine Verbindung zwischen der Menge der UV-Strahlung und dem Risiko für eine spätere MS-Erkrankung des Neugeborenen gab. Je weniger Sonnenlicht die Mutter während der ersten drei Monate erreichte, desto höher lag das Risiko.Aus diesen Ergebnissen schlossen sie, dass der Geburtsmonat Auskunft über die Wahrscheinlichkeit geben könnte, mit der das Kind im Laufe seines Lebens an MS erkrankt. Am höchsten lag das Risiko ihren Untersuchungen zufolge bei Kindern, die im November oder Dezember geboren wurden. Die ersten drei Monate ihrer Entwicklung fanden demzufolge im australischen Herbst statt.Die Ergebnisse bestätigen Untersuchungen, die diesen Effekt bereits für die nördliche Hemisphäre beschrieben hatten.Quelle: British Medical Journal, Onlineveröffentlichung vom 29. April 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295432537335&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Epilepsien kommen als Folge einer Multiplen Sklerose selten vor</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295340811357&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 18 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>RIO DE JANEIRO (Biermann) – Multiple Sklerose äußert sich nur bei wenigen Patienten in epileptischen Anfällen, wie Forscher aus Brasilien nachwiesen. Sie bestätigten damit vorangegangene Untersuchungen, die eine Häufigkeit von rund 2,5 Prozent beschrieben.Bereits seit einigen Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit der Frage, inwiefern Epilepsien als Symptom einer MS auftreten können. Die brasilianischen Forscher bestimmten deshalb, wie häufig MS-Patienten unter diesen Anfällen leiden.Für ihre Untersuchungen sichteten sie die medizinischen Akten von rund 160 MS-Patienten. Fünf von ihnen litten unter Epilepsien. Bei vieren traten die Anfälle sowohl während der akuten als auch während der chronischen Krankheitsphase auf. Die fünfte Person litt unter einer begleitenden Erkrankung, welche die Wahrscheinlichkeit für epileptische Anfälle deutlich erhöhte.Quelle: Arq Neuropsiquiatr. 2010 Oct;68(5):731-736</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295340811357&amp;mode=detail</guid></item><item><title>8,7 Millionen Bundesbürger leben mit einer Behinderung</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295258045171&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 17 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann) - Dem Statistischen Bundesamt zufolge leben in Deutschland etwa 8,7 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung. Demnach ist jeder zehnte Bundesbürger körperlich, geistig oder seelisch eingeschränkt.Die Art der Behinderung wird anhand von 55 Kategorien erfasst. Dabei spielt die ursächliche Krankheitsdiagnose wie Multiple Sklerose keine vorrangige Rolle, vielmehr werden bestimmte Funktionseinschränkungen festgestellt, beispielsweise der Arme und Beine. Als Ursache der Behinderung gelten neben Erkrankungen unter anderem auch angeborene Behinderungen, Unfälle oder Kriegsverletzungen.Zusammengenommen treten Behinderungen mit fortschreitendem Alter häufiger auf. So sind gut ein Viertel der 7,1 Millionen schwerbehinderten Menschen in Deutschland 75 Jahre oder älter. Etwa die Hälfte der Betroffenen gehören der Altersgruppe zwischen 55 und 75 Jahren an. Der Anteil der unter 18-Jährigen liegt bei zwei Prozent.In 82 Prozent der Fälle verursachte eine Krankheit die Behinderung. Vier Prozent der Betroffenen wurden mit der Einschränkung geboren. Als Folge eines Unfalls oder einer Berufskrankheit traten sie bei zwei Prozent der Fälle auf. Bei den restlichen Personen (circa zehn Prozent) lagen sonstige, mehrere oder ungenügend bezeichnete Ursachen vor.Quelle: Statistisches Bundesamt, Mitteilung vom 15. September 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295258045171&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die Therapietreue bei Multiple Sklerose stärken</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295010352870&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 14 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>POMPANO BEACH (Biermann) - Ärzte fördern die Therapietreue ihrer Patienten, wenn sie ihnen Vertrauen in die Behandlung vermitteln und ihnen zeigen, wie sie die Spritzen sicher setzen.Damit sich der Nutzen einer Therapie vollständig entfalten kann, ist es notwendig, dass den Anweisungen strikt Folge geleistet wird. Insbesondere bei Multipler Sklerose wirken viele Behandlungsoptionen präventiv, schützen also vor Ereignissen, die noch nicht eingetreten sind. Daher ist der Vorteil für den Patienten oft nicht direkt spürbar.Leider können MS-Medikamente Nebenwirkungen hervorrufen, die für den Patienten unangenehm sind. Besonders an den Injektionsstellen reagiert der Körper bei einigen Patienten mit Schmerzen. Das kann dazu führen, dass der Betroffene die Therapie vernachlässigt beziehungsweise abbricht.Weicht der Betroffene von seinen Therapieanweisungen ab, so gefährdet er den Erfolg der Behandlung. Dem kann der betreuende Arzt entgegenwirken, indem er dem Patienten erklärt, wie er die Spritze besonders schonend und nebenwirkungsarm anwendet. Zudem sollte er das Vertrauen des Patienten in die Therapie stärken, denn auch das hat einen Einfluss darauf, wie strikt der Betroffene seinen Anweisungen folgt.Weitere positive Einflüsse üben nach Ansicht der Forscher Maßnahmen aus, die die Familie mit einbeziehen. Auch die finanzielle Sicherheit, die erfahrene Unterstützung sowie Glaube und Hoffnung wirken sich vorteilhaft auf die Therapietreue aus. Darüber hinaus sei es auch in diesem Fall wichtig, dass Patienten mit Depressionen schnell und zuverlässig identifiziert und behandelt werden.Quelle: J Neurosci Nurs. 2010 Oct;42(5):10-18</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1295010352870&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Stephanie Freifrau zu Guttenberg übernimmt Schirmherrschaft der Deutschen  Multiple Sklerose Gesellschaft Bayern</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294913266034&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 13 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Stephanie Freifrau zu Guttenberg, Autorin und Gattin des Bundesverteidigungsministers, übernimmt die Schirmherrschaft der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, Landesverband Bayern e.V. Am 24. Januar 2011 übergibt die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier, Staatsministerin a.D., das Amt nach 29 Jahren.Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Landesverband Bayern e.V., betreut seit 1960 Multiple-Sklerose-Erkrankte in Bayern. Alleine in Bayern wird die Zahl der Betroffenen auf 15.000 geschätzt. Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung des zentralen Nervensystems, sie ist nicht heilbar, nicht ansteckend und wird nicht vererbt. MS trifft alle Altersgruppen und gesellschaftlichen Schichten. Sie äußert sich bei jedem Betroffenen anders und nimmt unterschiedlichste Verläufe. Problematisch ist der sprunghafte und unvorhersehbare Verlauf der Krankheit. Meist tritt MS im jungen Erwachsenenalter auf - in der Regel im Alter zwischen 20 und 40 Jahren. Trotz Fortschritten in der Medizin erkranken rund 15 Menschen täglich deutschlandweit an Multipler Sklerose - und die Dunkelziffer ist weitaus höher.Quelle: DMSG Bayern</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294913266034&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Mit Kälte gegen den zellulären Stress?</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294907499687&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 13 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LODZ (Biermann) - Eine Kältebehandlung könnte einer polnischen Untersuchung zufolge dazu beitragen, den oxidativen Stress im Körper von MS-Patienten zu verringern – insbesondere bei depressiven Erkrankten.Die Kältebehandlung des gesamten Körpers findet zumeist in einer Kältekammer statt. Bei bis zu minus 110 Grad Celsius harrt der Patient leicht bekleidet wenige Minuten in dem Raum aus. Helfen soll diese Art der Therapie beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen oder Schmerzen. Der Behandlungserfolg ist allerdings umstritten.Möglicherweise mildert die Kältetherapie auch den oxidativen Stress im Körper. Dieser entsteht, wenn zu viele freie Radikale in den Zellen entstehen und die inneren Strukturen schädigen. Freie Radikale entstehen beispielsweise bei den Atemprozessen und können in kontrollierter Menge durchaus nützlich sein. So unterstützen sie zum Beispiel das Immunsystem im Kampf gegen Krankheitserreger.Entstehen allerdings zu viele freie Radikale in den Zellen, so zerstören diese ihre Umgebung und richten zum Teil erhebliche Schäden an. Dieser sogenannte oxidative Stress wird auch im Zusammenhang mit dem Krankheitsverlauf einer Multiplen Sklerose diskutiert.Daher untersuchten die polnischen Wissenschaftler, inwiefern die Kältebehandlung das antioxidative Schutzsystem beeinflusst. Dieses fängt im gesunden Körper die freien Radikale ab und macht sie unschädlich. Insgesamt 22 Personen mit einer sekundär progressiv verlaufenden Multiplen Sklerose nahmen an den Untersuchungen teil, zwölf von ihnen litten zusätzlich unter Depressionen.Die Auswertung ihrer Ergebnisse zeigte, dass sich der antioxidative Status bei MS-Patienten durch die Ganzkörper-Kältebehandlung verbesserte, auch wenn die Aktivität wichtiger antioxidativer Enzyme unbeeinflusst blieb. Der positive Effekt trat bei depressiven MS-Patienten deutlicher auf.Quelle: World Journal of Biological Psychiatry, Onlineveröffentlichung vom 18. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294907499687&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Die Suche nach den Ursachen chronisch entzündlicher Erkrankungen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294649275341&amp;mode=detail</link><pubDate>Mon, 10 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>HEIDELBERG (Biermann) - Welche Rolle spielt das zelluläre Umfeld bei der Entstehung von chronisch entzündlichen Erkrankungen? Dieser Frage gehen Wissenschaftler aus Heidelberg nach. Der dafür ins Leben gerufene Sonderforschungsbereich wird mit zehn Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.Chronisch entzündliche Erkrankungen wie Multiple Sklerose werden durch Fehler im Immunsystem hervorgerufen. Warum die Immunzellen allerdings außer Kontrolle geraten und so Krankheiten auslösen, konnte bislang nicht vollständig geklärt werden.Möglicherweise übt aber das direkte Umfeld der Zellen einen negativen Einfluss aus. Denn die Immunzellen patrouillieren im ganzen Körper und bewegen sich dabei in unterschiedlichen Milieus. Diese lösen bei den Zellen verschiedene Reaktionen aus, dabei ist es unter anderem entscheidend, ob bestimmte chemische Stoffe oder Antikörper in hoher Konzentration vorliegen.Mit diesen Wechselwirkungen beschäftigen sich die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums. Denn hier vermuten sie eine Chance, gezielt und individuell Einfluss auf die Immunprozesse auszuüben und somit eine effektive Therapie zu ermöglichen. „Bislang behandeln wir nur die Symptome, haben aber keine Ansatzpunkte für eine Heilung“, erläuterte Professor Dr. Stefan Meuer, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Immunologie am Universitätsklinikum Heidelberg, der den neuen Sonderforschungsbereich leitet.Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg, Mitteilung vom 22. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294649275341&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ein Plus an Komfort und Flexibilität für MS Patienten</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294390842343&amp;mode=detail</link><pubDate>Fri, 07 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>Vorgefüllte Wochenpatronen für elektronische Injektoren auch als Dreimonatspackung erhältlich.Die Wochenpatronen für Anwender/innen des MS-Medikaments von Merck Serono stehen ab sofort auch als Dreimonatspackung zur Verfügung. Das bedeutet für Sie als MS-Patient ein noch größeres Plus an Komfort. Sie sparen Kosten und Zeit und gewinnen für Ihren persönlichen Alltag ein Mehr an Flexibilität.Die Vorteile auf einen Blick:</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294390842343&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Medikamente auf Cannabis-Basis in der Therapie</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294216311834&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>LONDON (Biermann)   Das Interesse an Cannabis im therapeutischen Bereich steigt – insbesondere für den Einsatz bei Patienten, bei denen konventionellere Ansätze erfolglos blieben. Der Anwendungsbereich für die Droge ist dabei weitgefächert, helfen soll sie beispielsweise bei neuropathischen Schmerzen, Anorexie oder Muskelkrämpfen.Besonderes Interesse gilt der Anwendung der Medikamente bei Schmerzpatienten. Aber auch bei Multipler Sklerose werden die Präparate in einigen Ländern bereits eingesetzt. Sie sollen zum Beispiel gegen Spastiken oder eine überaktive Blase helfen.Weitgehend einig sind sich die Experten allerdings darin, dass die cannabishaltigen Medikamente nicht als Therapie der ersten Wahl angewendet, sondern eher zusätzlich zu bestehenden Behandlungsoptionen verschrieben werden sollten.Quelle: Int J Palliat Nurs.2010 Oct;16(10):481-485</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294216311834&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Karte über genetische Risikofaktoren veröffentlicht</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294151389272&amp;mode=detail</link><pubDate>Tue, 04 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><description>BERLIN (Biermann)- Ein internationales Forschungskonsortium hat Ende Oktober eine umfangreiche Karte des menschlichen Genoms veröffentlicht, die viele genetische Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten darstellt. Damit schließen die Wissenschaftler die Pilotphase des Großprojektes ab.Kleine Veränderungen im Erbgut des Menschen können das Risiko für eine bestimmte Erkrankung erhöhen oder ihren Verlauf beeinflussen. Auch für Multiple Sklerose oder Diabetes sind solche genetischen Faktoren bekannt. Damit diese Veränderungen besser bestimmt werden können, arbeiten Wissenschaftler an einer Karte, die das menschliche Erbgut mit möglichst vielen dieser Faktoren darstellt.Die bislang genaueste Karte über diese Varianten im menschlichen Erbgut veröffentlichte ein Team aus internationalen Wissenschaftlern. Sie untersuchten systematisch das Erbgut von 179 Menschen, die aus Europa, Westafrika und Ostasien stammten. Durch den Vergleich zwischen den Genomen der einzelnen Personen gelang es den Forschern, einen Katalog der genetischen Varianten zu erstellen. Sie gehen davon aus, dass sie bislang etwa 95 Prozent der genetischen Veränderungen entdeckt haben.Das Ziel der Wissenschaftler, die vor allem in den USA, Europa und Asien arbeiten, ist es, eine öffentliche, für jedermann zugängliche Datenbank zu erstellen. Diese soll Auskunft über die genetischen Unterschiede zwischen den Menschen geben, mit deren Hilfe Forscher den Einfluss einzelner Varianten auf verschiedene Erkrankungen besser abschätzen können.Durch ihre Forschungsarbeiten konnten sie zeigen, dass jeder Mensch 250 bis 300 genetische Varianten trägt, die eine normale Funktion der betroffenen Gene verhindert. Dazu kommen 50 bis 100 weitere Veränderungen, die mit vererbbaren Krankheiten in Verbindung stehen. Allerdings besitzt jeder Mensch zwei Kopien eines Gens und bleibt daher, sofern nicht auch die zweite Kopie beschädigt ist, in der Regel gesund.Quelle: Max-Planck-Institut für molekulare Genetik, Mitteilung vom 27. Oktober 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1294151389272&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Multiple Sklerose-Risiko steigt nach Ansicht italienischer Wissenschaftler weiter</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1293637262417&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 30 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate><description>CATANIA (Biermann)   Immer mehr Menschen erkranken an Multipler Sklerose, wie eine aktuelle Untersuchung aus Catania bestätigt. Die Ergebnisse der sizilianischen Forscher zeigen deutlich, dass das MS-Risiko in der Bevölkerung während der letzten 30 Jahre angestiegen ist.Insgesamt 108 von 313.110 Einwohnern der Stadt erkrankten innerhalb der Jahre 2000 bis 2004 an MS. Das entspricht einer jährlichen Rate von sieben Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen. Die so errechneten Zahlen verglichen die Wissenschaftler mit denen, die sie bereits zuvor für die Jahre zwischen 1975 und 1999 bestimmt hatten. Während dieses Zeitraums erkrankten jährlich 1,3 von 100.000 Cataniern.Aus diesen Ergebnissen schlossen die Forscher, dass MS in den letzten Jahren deutlich vermehrt auftrat. Das deute darauf hin, dass das Krankheitsrisiko auch weiterhin zunehme.Zudem konnten die Wissenschaftler durch ihre aktuellen Untersuchungen erneut nachweisen, dass Frauen häufiger unter MS leiden als Männer: So lebten 8,4 von 100.000 Frauen mit den vielfältigen Symptomen, während 5,3 von 100.000 Männern unter der chronischen Krankheit litten. Auch bestätigte sich, dass häufig viel Zeit vergeht, bis ein Arzt die zutreffende Diagnose trifft. Durchschnittlich vergingen anderthalb bis drei Jahre bis zur richtigen Zuordnung der Symptome.Quelle: Multiple Sclerosis, Onlineveröffentlichung vom 11. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1293637262417&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Ratgeber-Karte zum Thema Selbsthilfegruppe erschienen</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1293637184338&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 30 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate><description>OBERURSEL (Biermann)   „Selbsthilfegruppen: Gemeinsam gegen den Schmerz“ – so lautete der Titel der aktuell erschienenen Ratgeber-Karte der „Initiative Schmerz“ messen der Deutschen Schmerzliga e.V. Mit dieser Karte endet die Serie, die Tipps zu unterschiedlichen Bereichen aus dem Leben von Schmerzpatienten bietet.Selbsthilfegruppen können viel dazu beitragen, dass Betroffene das eigene Schicksal besser meistern. So stärken sie das Gefühl der Gemeinsamkeit und bieten Raum und Zeit für den gegenseitigen Austausch. Wie Schmerzpatienten am besten von den Treffen profitieren und wie sie eine Gruppe in ihrer Nähe finden, legt die Ratgeber-Karte dar.Wie auch die anderen Karten, können die aktuellen Tipps unter www.schmerzmessen.de heruntergeladen werden. Sie können aber auch per E-Mail (info@schmerzmessen.de) oder per Post (Initiative Schmerz messen c/o Deutsche Schmerzliga e.V., Adenauer Allee 18, 61440 Oberursel) angefordert werden.Quelle: Initiative Schmerz messen, Mitteilung vom 22. November 2010</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1293637184338&amp;mode=detail</guid></item><item><title>Schlafstörungen sollten Beachtung finden</title><link>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1293637077837&amp;mode=detail</link><pubDate>Thu, 30 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate><description>MAILAND (Biermann)   Der italienische Wissenschaftler Luigi Ferini-Strambi spricht sich dafür aus, dass Schlafstörungen bei Multipler Sklerose mehr beachtet und gegebenenfalls gezielter therapiert werden sollten.Wie der Wissenschaftler in seinem Artikel in der Fachzeitschrift Handbook of Clinical Neurology darlegt, klagt mehr als jeder zweite MS-Patient über Schlaflosigkeit. Hervorgerufen wird diese häufig durch Schmerzen, Muskelkrämpfe, Medikamentennebenwirkungen oder Depressionen. Aber auch das Restless-Legs-Syndrom – eine Schlafstörung, die sich oft durch ein Kribbeln und Jucken in den Beinen äußert – tritt vermehrt auf. Zudem leiden einige MS-Patienten unter schlafbezogenen Atemstörungen.Was auch immer die Ursache dafür ist, dass der Betroffene nachts keine Ruhe findet – die Auswirkungen gleichen sich. So leiden die Patienten beispielsweise tagsüber häufig unter einer vermehrten Müdigkeit. Die langen Nächte können allerdings auch dazu beitragen, dass bestimmte MS-Symptome wie Fatigue oder Depressionen stärker werden. Bei einigen Patienten bewirkt die Schlaflosigkeit auch, dass sich die Schmerztoleranz verringert und damit der Leidensdruck wächst.Diese Beobachtungen legen nahe, dass sich die Lebensqualität von MS-Patienten verbessern könnte, wenn Schlafstörungen mehr beachtet und gezielter behandelt werden würden.Quelle. Handb Clin Neurol. 2011;99:1139-1146</description><guid>http://www.spritzen-bei-ms.de/de/patientenundangehoerige/nachrichten/page.html?newsid=1293637077837&amp;mode=detail</guid></item></channel></rss>
