Der erste elektronische Injektor
Für Patienten mit chronischen Erkrankungen ist es oft nicht leicht, die langfristigen Therapievorschriften mit der nötigen Konsequenz einzuhalten. Das ist aufgrund vieler Faktoren nachvollziehbar – aber leider auch schädlich.
Bei der Multiplen Sklerose begünstigen verschiedene Umstände eine gewisse Therapiemüdigkeit: Das Fehlen von Symptomen in schubfreien Phasen sowie die relativ lange „Anlaufzeit“, bis die Medikamente ihre Wirkung zeigen. Auch die Tatsachen, dass MS nicht heilbar ist, der Verlauf sprunghaft und die Aussichten schlecht einzuschätzen sind, tragen dazu bei, dass Patienten den Glauben an die Therapie zeitweise verlieren und infolgedessen dazu neigen, die Medikamenteneinnahme nicht angemessen ernst zu nehmen.
Die Einhaltung der Therapiemaßnahmen fordert von Ihnen als MS-Patient ein hohes Maß an Charakterstärke und Durchhaltevermögen – aber letztlich machen sich die Mühen mit einer höheren Lebensqualität bezahlt. Und Sie sind nicht allein. Sie und Ihr Arzt bilden ein Team, das gemeinsam am Erreichen des Therapieziels arbeitet. Zudem erleichtern heute innovative Behandlungshilfen das für viele Patienten als unangenehm empfundene Spritzen.
Auch wenn der Weg manchmal beschwerlich ist: Bleiben Sie am Ball. Sie sind es wert, das Beste für sich zu tun!
MS-Therapie mit Interferon beta
In der Basistherapie der Multiplen Sklerose hat sich seit langem Interferon beta bewährt. Subkutan injiziert, hat es seine hohe Wirksamkeit und gute Verträglichkeit in zahlreichen klinischen Studien bewiesen. Im Praxisalltag schätzen Ärzte und Patienten den Wirkstoff gleichermaßen.
Häufigere Injektionen verbessern Therapieerfolg
Interferone reagieren empfindlich auf Magensäure und können daher nicht in Tablettenform eingenommen, sondern müssen unter die Haut (subkutan) oder in einen Muskel (intramuskulär) injiziert werden. Ähnlich wie Diabetiker lernen MS-Patienten in der Regel, sich die Spritzen nach Anleitung selbst zu verabreichen.
Therapieerfolge – eine Frage der Anwenderfreundlichkeit
Ziel der Wissenschaftler ist es, die Applikation der Injektionen für Patienten so angenehm und „alltagstauglich“ wie möglich zu machen.
Der Autoinjektor – einfach und flexibel
Mit dem neuen Autoinjektor wurde nun eine innovative, individuell einstellbare elektronische Injektionshilfe entwickelt, die die Selbstverab-reichung von Interferon beta-1a in vielerlei Hinsicht spürbar erleichtert.




