Magnetresonanztomographie

Eine wichtige Methode zur Diagnose von MS stellt die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, dar. Die MRT ist besonders geeignet, Weichteilstrukturen wie das Gehirn oder das Rückenmark abzubilden, da sie Schnittbilder des Körperinneren erzeugt. Die MRT verwendet keine Röntgenstrahlen, sondern misst, wie sich das Gewebe in einem starken Magnetfeld verhält. Die Messergebnisse werden auf einen Computer übertragen, der sie in Bilder, die sogenannten Scans, umsetzt.
In manchen Fällen wird ein Kontrastmittel zur besseren Darstellung einzelner Gewebestrukturen eingesetzt, die sich in den Scans durch eine weißliche Verfärbung hervorheben. Diese Methode ermöglicht den Nachweis von Schädigungen (Läsionen) im Zentralnervensystem und gibt Auskunft über deren Lage und Größe.
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